osterreich

Archive for the ‘Film’ Category

LULU

In Film on Dezember 18, 2008 at 3:58

LULU :

Hobby-Filmemacher können auf der Video-Plattform Lulu.tv künftig auch Geld verdienen.

Der Webseitenbetreiber Lulu Enterprises hat eine monatliche Gebühr  für einen ‘Pro Account’ , die dann in einem Fond landet, aus dem die Macher der Videos bezahlt werden. Das Geld soll dabei anteilsmäßig verteilt werden. Jene Person, deren Video die meisten Seher anspricht, bekommt die höchste Entschädigung.

Weiterhin gibt es auch freie Zugänge zur Plattform, die allerdings mit weniger Funktionen ausgestattet sind.

Lulu.tv ist ein Experiment.

Viennale

Austria

Der dritte Nespresso Kurzfilm mit George Clooney – diesmal mit Guy Ritchie als Regisseur

In Film on Juni 17, 2008 at 9:58

Der neue Nepresso "What Else?" Spot wird nächste Woche in Mailand gedreht

What else? Who Else? Der Oscar-Preisträger und Nespresso Liebhaber George Clooney wird zum dritten Mal als Testimonial im neuen Nespresso Werbespot auftreten. Die Dreharbeiten finden nächste Woche in Mailand statt.

Unter der Regie von Guy Ritchie spielt der neueste TV Spot mit George Clooney's unglaublichem Sinn für Humor, während er und seine liebsten Grands Crus im Rampenlicht stehen.

"Wir freuen uns sehr auf unser drittes Jahr der Zusammenarbeit mit George Clooney", sagt Olivier Quillet, Nespresso International Marketing Director. "Seine dynamische Arbeitsweise führte zu unglaublichen Erfahrungen am Set und begeistert Millionen von Clubkunden weltweit."
Der Film wurde von der McCann WorldGroup Paris entwickelt und wird in ausgewählten Ländern Europas im November 2008 präsentiert. Nespresso Clubmitglieder werden, als besonderes Privileg, die Möglichkeit haben, noch vor der offiziellen Ausstrahlung, exklusives Material einzusehen. Ausgesuchte Szenen werden unter http://www.nespresso.com/ zu sehen sein. Die Print Kampagne, mit Bildern des weltberühmten Fotografen Sam Jones, wird ebenfalls im November gestartet.

Web-Videos: YouTube und Co erobern Handys

In Film, Internet, mobile on Mai 9, 2008 at 2:23

Open-Screen-Projekt soll Flash-Verbreitung auf mobilen Endgeräten vorantreiben

Flash bringt Web-Videos auf das Handy (Foto: fotodienst.at)

Das Softwareunternehmen Adobe hat unter dem Namen „Open Screen Projekt“ eine Initiative ins Leben gerufen, um die hauseigenen Animationssoftware Flash auf mobilen Endgeräten etablieren zu können. Durch die Verbreitung von Internet am Handy und die sinkenden Kosten für Datenvolumen bieten zunehmend mehr Webseitenbetreiber neben dem Hauptportal einen speziellen Zugang für mobile User an. Text und Bild stellen hierbei kein Problem mehr dar. Browser wie Operas Mini komprimieren Webseiten zudem bereits serverseitig und bereiten sie für das kleine Display auf. Videos hingegen, die im Web zumeist im Flash-Format vorliegen, sind noch eine Hürde für die mobile Nutzung.

Abseits von Adobe engagieren sich namhafte Unternehmen wie Nokia, Motorola, Sony Ericsson und Samsung oder der Chiphersteller ARM bei dem Projekt. Auf der Seite der Content-Anbieter finden sich BBC und MTV, die ihre Onlineinhalte im Flash-Format anbieten. Im Vordergrund der Entwicklungen stehen Mobiltelefone sowie die von Intel definierte Geräteklasse der Mobile Internet Devices (MID). Jedoch sollen auch über Settop-Boxen künftig Flash-Anwendungen abgespielt werden können. Ebenfalls auf Flash setzt beispielsweise die beliebte Videoseite YouTube. Der mobile Auftritt des Portals http://m.youtube.com/ ermöglicht es allerdings bereits jetzt, auf Clips zuzugreifen. YouTube umgeht dabei jedoch Flash und streamt die Videos direkt auf den am Mobiltelefon installierten Video-Player. Somit müsse auch keinerlei Software auf dem Handy installiert werden, heißt es von Seiten des Webportals.

Zur Wiedergabe der Clips muss einerseits das Handy Video-Streaming (Protokoll RTSP/3GP mit dem Codec H263/AMR) unterstützen und andererseits der Netzbetreiber den Service auch zulassen, heißt es bei YouTube auf Anfrage von pressetext. Dann sei das Abspielen der Filmchen auch auf dem Mobiltelefon möglich. Empfohlen wird mindestens UMTS als Funkverbindung, um ein unterbrechungsfreies Ansehen zu erreichen. Darüber hinaus warnt YouTube beim Aufrufen der Seite vor dem anfallenden Datenvolumen und rät dem User, einen Pauschaltarif abzuschließen, um die entstehenden Kosten in Grenzen zu halten. Der Upload wird am Handy mittels MMS gelöst.

Mithilfe der Flash-Software soll die Nutzung derartiger Webservices am Mobiltelefon vereinfacht werden.

Handys

Wirtschaftsfilmtage: Vielfalt an Kreativität

In Film on April 23, 2008 at 12:32

Zwei Mal Gold für Österreich - Grand Prix geht an die Schweiz

Das Rennen um die Auszeichnungen der silbernen und goldenen Victorias und den noch begehrteren Grand Prix Victoria, der den besten Wirtschaftsfilm im deutschsprachigen Raum auszeichnet, endete dieses Mal mit einem Überraschungssieg. Der Grand Prix ging an den Schweizer Produzenten Bernie Forster (Forster Film) mit seinem Film "Selma!" im Auftrag der "Association mondiale pour l'école instrument de paix" (EIP).

Die Internationalen Wirtschaftstage, die im 2-Jahres Rhythmus organisiert werden, fanden heuer in den Räumlichkeiten der Raiffeisen Zentralbank AG in Wien statt. Man zählte mehr als 150 Besucher bei den untertags stattfindenden Filmvorführungen und rund 250 Teilnehmer bei der abendlichen Preisverleihung durch RZB-Generaldirektor Walter Rothensteiner und Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Christine Marek. "Ich bin beeindruckt von der Vielfalt an Kreativität, die bei den Wirtschaftsfilmtagen geboten wurde. Viele der gekürten Filme haben höchstes Niveau, und jedem Einzelnen von ihnen ist internationaler Durchbruch zu wünschen. Letztendlich haben es aber auch wir Unternehmer als Auftraggeber in der Hand, Kreativität und Qualität zu fördern.", so Rothensteiner.

Nach einer kurzen Skizzierung der Situation der Filmindustrie und speziell des Wirtschaftsfilms durch den Präsidenten der Swiss Film Association Peter Beck (CH), Vorstandsvorsitzender des Bundesverband deutscher Film- und AV-Produzenten Wolfgang Huschert (D) und Obmann Stv. Fachverband der Audiovisions- und Filmindustrie Burkhard Ernst (A), wurde der Juryvorsitzende Volker Gerndt (Linde Engineering, D) zur großen Jury-Verantwortung und dem Qualitätsreichtum der Filme befragt. Insbesondere der Tourismusfilm gilt als Botschafter Österreichs im Ausland.

Am Vorabend des Festivals konnten sich Regisseure; Produzenten, Unternehmer und Filminteressierte bei einem Get-Together im Marmorsaal im Wirtschaftsministerium mit Staatssekretärin Christine Marek kennen lernen und vernetzen. Die Staatssekretärin betonte die Wichtigkeit der Sparte Wirtschaftsfilm für die allgemeine österreichische Filmindustrie.

Unter den nominierten Filmen, die bereits durch eine Vorjurierung aus den 287 Einreichungen ausgewählt wurden, waren 41 deutsche Produktionen, fünf Filme aus der Schweiz und 18 österreichische Wirtschaftsfilme. Österreich konnte mit dem Film "The Vienna Collection" produziert von Faudon Movies (NY-Wien) im Auftrag von Wien Tourismus, und mit dem Film "Brückner - A Deeper Insight" von Kiska aus Salzburg produziert von Sony im Auftrag der Brückner Technology Holding GmbH zweimal Gold gewinnen. Neun goldene Victorias gingen nach Deutschland, einer in die Schweiz.

Zum ersten Mal wurde auch in den drei neuen Kategorien Musikvideos, Streamingfilme sowie Studentenfilme juriert. Nicht in jeder der insgesamt 13 Kategorien kam die Jury zu einer Übereinkunft, so wurde in einigen Kategorien kein Gold vergeben.

Der Grand Prix ging an den Schweizer Produzenten Bernie Forster (Forster Film) mit seinem Film "Selma!" im Auftrag der "Association mondiale pour l'école instrument de paix" (EIP). Der Film besticht durch spritzige und flotte Verbaleinlagen der Hauptdarstellerin Selma, die aufgrund ihres kroatischen Namens, in ihrer Heimat Schweiz keinen Lehrjob findet. Dem Regisseur Bernie Forster ist es gelungen mit Witz und Schlagfertigkeit, die Aufmerksamkeit auf die Charta der Menschenrechte als wesentlichstes Grundrecht des Menschen zu lenken. Auch der Schnitt und die Musik schenken dem Film zusätzlich an Ausdrucksstärke. Diese Qualitäten haben die Jury überzeugt den Grand Prix Victoria an diesen Film zu vergeben.

Die 23. Internationalen Wirtschaftsfilmtage wurden vom Österreichischen Filmservice mit maßgeblicher Unterstützung des Fachverbands der Audiovisions- und Filmindustrie und der RZB sowie weiteren Sponsoren organisiert. Weitere Festivalinitativen des Filmservice sind der Staatspreis Wirtschaftsfilm, Autovision und der Grand Prix CIFFT.

Kunstministerin Claudia Schmied gratuliert Stefan Ruzowitzky zum Oscar

In Film, Kultur, osterreich on Februar 26, 2008 at 1:30

"Fast jede Oscar Verleihung ist ein Gewinn für den internationalen Film. Dass bei dieser 80. Zeremonie ein österreichischer Film mit diesem wichtigen Preis ausgezeichnet wurde, ist natürlich Anlass für besondere Freude und lässt uns stolz auf die heimische Filmszene zu sein. Stolz alleine genügt natürlich nicht. Nach den Feiern gilt es auch, eine kritische Bilanz über die Situation des europäischen Films insgesamt zu ziehen. Wir müssen europaweit Arbeits- und Förderbedingungen schaffen, die dem künstlerischen Potential unserer Filmschaffenden entsprechen. Zu dieser Stunde und eingedenkt der Zeitverschiebungen hin nach Hollywood heißt es aber sicher noch zu feiern und ich möchte Stefan Ruzowitzky auf diesem Weg meine persönliche Gratulation übersenden, verbunden auch mit einer Einladung zu Gesprächen über die Zukunft des österreichischen Films", so Kunstministerin Claudia Schmied.

Initiative Film TV: Offener Brief an den Vizekanzler Österreichs

In Film on Dezember 3, 2007 at 4:41

Sehr geehrter Herr Vizekanzler!

Die Österreichische Filmwirtschaft hat am 16. November 2007 gemeinsam mit namhaften Filmschaffenden zu einer viel beachteten Pressekonferenz geladen. Dabei wurde auf die katastrophalen Folgen für die österreichische Filmwirtschaft hingewiesen, wenn der ORF wie angekündigt 2008 die ohnehin über die letzten Jahre auf nur mehr 50% der festgeschriebenen Bemühensverpflichtung aus dem Rundfunkgesetz 2000 reduzierten Mittel für heimische Filme/Serien/Dokus um weitere 25 % kürzt.

Damit sind die Strukturen in Österreich nicht mehr aufrecht zu halten. Der österreichischen Filmwirtschaft droht das Aus, wenn nicht rasch Maßnahmen gesetzt werden. Das betrifft 2500 qualifizierte Arbeitskräfte vorwiegend im jüngeren Segment, die nicht umbesetzt werden können. Jeder ORF Euro in die Filmwirtschaft investiert, hat das Dreifache an ausländischen Mitteln nach Österreich fließen lassen.

Dabei ist das Geld vorhanden: Die Österreicher zahlen jährlich 700 Mio. Euro an Rundfunkgebühren; davon erreichen nur 475 Mio. Euro den ORF. Der Rest wird von Bund und Ländern zweckentfremdet abgezweigt. Es liegt ganz besonders an Ihnen als Finanzminister, hier die notwendigen korrigierenden Weichenstellungen zu bewirken.

Der ORF hat seinen Sparstift nachweislich bei der österreichischen Produktion von Filmen, Serien und Dokus angesetzt. Die Lücken füllt der größte Auftraggeber der heimischen Filmwirtschaft mit kurzsichtig im Ausland eingekauften Programmen – und dies, obwohl wir wissen: Die österreichischen Programme haben die höchsten Quoten. Wo Österreichischer Rundfunk draufsteht, sollte auch Österreich drin sein!

Das Volumen des ORF für österreichische Filme, Serien und Dokus wurde bereits in den letzten Jahren laufend dramatisch reduziert (z.B. wurden die Fiction-Sendebudgets von 2001 bis 2007 halbiert!) und erreicht 2007 nur mehr ca. 40 Mio. Euro (= weniger als 5 % des ORF-Umsatzes). Durch die vom ORF für 2008/09 angekündigten massiven Reduktionen droht zahlreichen österreichischen Filmfirmen der Konkurs während gleichzeitig noch mehr österreichisches Gebührengeld ohne der geringsten Wertschöpfung ins Ausland abfließt. Damit verliert der ORF seine Existenzgrundlage und seine Gebührenlegitimation und wir laufen Gefahr, den wichtigsten Kulturträger des Landes zu verlieren.

Österreichische Filme / Serien / Dokus benötigen
-eine gesetzliche Zweckbindung von 25 % der Rundfunkgebühren
-einen starken, ausreichend finanzierten ORF

Der österreichische Film produziert in vielfältiger Weise einen sichtbaren „Mehrwert“: Die Darstellung Österreichs über unsere Grenzen hinaus fördert die Wirtschaft und Bekanntheit Österreichs, Dreharbeiten in unserem Land haben hohen Regionalnutzen weit über den Tourismuseffekt hinaus, und die deutliche, unverwechselbare Wiedererkennbarkeit Österreichs im ORF würde gegensteuern gegen das schwindende Publikumsinteresse und damit auch gegen die steigenden Werbeeinnahmensverluste.

Sehr geehrter Herr Vizekanzler, wir fordern Sie auf, alles in Ihrer Macht stehende zu tun, damit sich die erkennbare Entwicklung nicht fortsetzt. Es geht nicht zuletzt um einen ganzen Wirtschaftszweig, dem sonst in Europa hohe Bedarfssteigerungsraten zugeordnet werden.

Bisherige Appelle und Hilferufe wurden leider nicht ernsthaft wahrgenommen. Die österreichische Filmwirtschaft ist gezwungen in die Öffentlichkeit zu treten. Die Situation ist katastrophal. Tun Sie als Finanzminister das Notwendige, um den Ruin der österreichischen Filmlandschaft abzuwenden!

Mit dem Ausdruck unserer vorzüglichen Hochachtung
für die Initiative Film TV:

FACHVERBAND DER AUDIOVISIONS- UND FILMINDUSTRIE

Web-Portal streamt US-Serien in HD-Qualität

In Film on November 5, 2007 at 4:41

„The HDWeb“ soll Kunden für hochauflösende Inhalte begeistern

„The HDWeb“ stellt HD-Videos online zur Verfügung (Foto: thehdweb.com )

Der US-amerikanische Internetdienstleister Akamai http://www.akamai.com hat eine Online-Plattform für HD-Inhalte gestartet. „The HDWeb“ http://www.thehdweb.com versteht sich dabei vor allem als Demonstrationsportal, das dem User die Vorzüge von hochauflösendem Content im Internet vor Augen führen soll. Die Webseite, die ihre Inhalte von verschiedenen Medienpartnern bezieht, ist dabei nicht ausschließlich auf Filme reduziert, sondern bietet auch Beiträge aus den Breichen Musik, Profisport, Spiele und News.
austria wordpress.com
Laut Akami sei das Interesse der Kunden an Online-Videomaterial in HD-Qualität bereits sehr hoch. „Das Portal soll vor allem unser Engagement in der Bereitstellung von hochauflösendem Material verdeutlichen“, erklärt Brad Rinklin, Vizepräsident der Marketingabteilung von Akamai. Ziel des Projekts sei die Schaffung eines ultimativen HD-Erlebnisses. Aber auch die einzelnen auf dem Portal zu findenden Medienanbieter sollen so stärker ins Rampenlicht gerückt werden.

Um die Inhalte der auf „The HDWeb“ zu findenden Dateien abrufen zu können, ist zunächst die Installation von Adobe Flash 9 erforderlich. Die HD-Videos sind jedoch nicht im Flashformat, sondern lediglich die Vorschauvideos. Um die volle HD-Qualität erreichen zu können, stehen Streaming-Links für QuickTime oder Windows Media bereit.

video.oan.at

Viennale Special

In Film on Oktober 29, 2007 at 12:34

Donnerstag, 1. November, 20 Uhr, Gartenbaukino
Evening’s Civil Twilight in Empires of Tin A Program of Films by Jem Cohen

with Live Music by Vic Chesnutt and Efrim Menuck, Jessica Moss, Thierry Amar & Eric Craven (Silver Mt. Zion), Guy Picciotto (Fugazi) and T. Griffin and Catherine McRae (The Quavers)

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte hat die VIENNALE ein abendfüllendes Auftragswerk an einen Filmemacher vergeben - eine Einladung, der Jem Cohen mit seinem Projekt "Empires of Tin" gefolgt ist.

Der amerikanische Filmemacher wird am 1. November einen Live-Abend mit Film und Musik im Gartenbaukino gestalten, wobei seine für diesen Anlass in Wien und New York gedrehten Filme von einer Gruppe ausgewählter amerikanischer Musiker begleitet werden. In einer Live-Performance spielt der legendäre Singer-Songwriter Vic Chesnutt sowie Efrim Menuck, Jessica Moss, Thierry Amar und Eric Craven von Silver Mt. Zion, der Fugazi-Gitarrist Guy Picciotto sowie die als The Quavers bekannten T. Griffin und Catherine McRae. Die eigens für dieses Event komponierte Musik enthält unter anderem eine radikale Neubearbeitung des Radetzky-Marsch-Motivs von Johann Strauß. In den vergangenen Jahren war Jem Cohen wiederholt mit seinen Filmen in Wien zu Gast, eine Verbindung, aus der sich nun dieses großes gemeinsames Projekt entwickelt hat.

Evening's Civil Twilight in Empires of Tin

A Program of Films by Jem Cohen with Live Music by Vic Chesnutt and Efrim Menuck, Jessica Moss, Thierry Amar & Eric Craven (Silver Mt. Zion), Guy Picciotto (Fugazi) and T. Griffin and Catherine McRae (The Quavers) Gartenbaukino, Donnerstag, 1. November, 20 Uhr, Eintritt: Euro 20; Presented by Nokia Nseries

2. November, 20.00 Uhr, Gartenbaukino

Vic Chesnutt & Band

feat. Members of Silver Mt. Zion and Fugazi Vic Chesnutt, Efrim Menuck, Jessica Moss, Thierry Amar, Eric Craven (Silver Mt. Zion), Guy Picciotto (Fugazi) 2. November 2007, 20 Uhr, Gartenbaukino, Eintritt: Euro 16

SanDisk stellt eigenes Videoservice vor

In Elektronik, Film on Oktober 23, 2007 at 1:19

Konkurrenzangebot zu Apple TV kommt ohne WLAN-Anbindung aus

San Jose – Der US-Speicherspezialist SanDisk http://www.sandisk.com hat heute, Montag, einen eigenen Videoplayer vorgestellt. Sansa TakeTV nennt sich das System, das es dem User ermöglicht, TV-Sendungen und Videos, die zuvor auf dem PC aufgezeichnet worden sind, auf dem TV wiederzugeben. In Verbindung mit dem ebenfalls präsentierten Online-Videoservice FanFare soll somit ohne Kabel oder Einrichtung eines drahtlosen Netzwerks die Lücke zwischen Computer und Fernseher geschlossen werden.

Das Gerät, das äußerlich an ein etwas größeres USB-Laufwerk erinnert, wird am Computer einfach per Drag-and-Drop mit Videodateien befüllt und dann in eine am Fernseher angeschlossene Docking-Station gesteckt. Ein am TV-Bildschirm erscheinendes Navigationsmenü ermöglicht dann mittels der mitgelieferten Fernbedienung die Auswahl der einzelnen Beiträge. Die Verbindung zum Fernsehgerät wird dabei über einen Standard-A/V- oder S-Video-Anschluss hergestellt. Eine digitale Verbindung via HDMI ist derzeit, auch aufgrund der maximal unterstützen Auflösung von 720 x 576 Pixeln, nicht vorgesehen. Verarbeiten kann das Sansa TakeTV-System Videos in den Formaten DivX, XVID und MPEG-4.

elektronik.oan.at

Hifi & Audio

Neuer Kino-Film "REVANCHE" entsteht im Waldviertel

In Film on Oktober 9, 2007 at 11:31

„REVANCHE“ heißt Götz Spielmanns neuer Kino-Film, der noch bis Mitte Oktober im Waldviertel in der Nähe von Gföhl (Bezirk Krems-Land) gedreht wird und ab Herbst 2008 in die österreichischen Kinos kommt. „Niederösterreich und seine Landschaft ist damit einmal mehr Kulisse und attraktiver Drehort.
Auf dem Programm steht ein spannendes Drama, das archaische Fragen der Menschheit realistisch und lebendig, einfühlsam und vielschichtig in Szene setzt. Der Drehstart erfolgte Anfang September 2007. Geplant sind 39 Drehtage, Drehschluss ist der 20. Oktober 2007. Gefilmt wird an acht Orten im Spannungsfeld von Stadt und Land sowie unterschiedlicher Milieus.
Die Regionen Niederösterreichs waren bereits in den vergangenen Jahren vermehrt Drehort für erfolgreiche Serien und Filme. Beispiele dafür sind etwa eine Folge der Reihe „Klingendes Österreich“, die sich unter dem Titel „Des Staunens wert“ der Wachau zwischen Schönbühel und Kreuzenstein widmete, bzw. „Donauprinzessin“, „Julia“, „SOKO Donau“ oder auch „Rudolf, der Kronprinz“. Eine Folge aus der Reihe „Universum“ widmete sich zudem im Vorjahr der einstigen römischen Metropole Carnuntum. Diese und andere Produktionen haben dem Land auch einen touristischen Boom insbesondere bei Gästen aus Deutschland beschert bzw. diesen verstärkt.

www.revanche.at.

Austria WordPress

DVD

Videofilm

GAFFA – das Filmfestival für junge Leute!

In Film on September 27, 2007 at 11:02

Neun österreichische Erstaufführungen, Prämierungen und
Publikumsgespräche
Wien - Von 1. bis 6. Oktober präsentieren wienXtra-cinemagic und wienXtra-jugendinwien Filme aus aller Welt und den verschiedensten Genres. Das Programm steht ganz im Zeichen junger Filmkunst. Alle filmbegeisterten Jugendlichen sind eingeladen, das Filmfestival zu erleben, Filmschaffende kennenzulernen und bei Diskussionen mitzureden. Alle Infos zum Programm und den Filmen stehen unter: www.gaffa-filmfestival.at/ .

Eine cineastische Reise durch die Kontinente

Als einziges Filmfestival Österreichs widmet sich GAFFA ganz dem Jugendfilm. Von Europa über Hong Kong bis nach Kanada: 12 Filme geben spannende Einblicke in das aktuelle internationale Filmschaffen. 9 österreichische Erstaufführungen sind im GAFFA-Programm mit dabei. Auf das Publikum warten Filme mit aufstrebenden jungen SchauspielerInnen von RegisseurInnen, die neue Wege beschreiten.

Ein starker Start in die Festivalwoche: Der neue Film der Reding-Brüder

Am 1.10. geht's los! Den Auftakt zu 6 aufregenden Festivaltagen macht der Film Für einen unbekannten Hund von Ben und Dominik Reding. Nach ihrem gefeierten Skinhead-Drama Oi!Warning begeben sich die Brüder Reding aus Deutschland mit ihrem neuen Film ins Milieu der Handwerksburschen auf der Walz. Mit entrückten Bildwelten und einem mitreißenden Soundtrack gehen die Darsteller auf eine spannend-surreale Wanderschaft. Im Anschluss an die Vorführung stehen die beiden Regisseure dem Publikum Rede und Antwort.

Bei GAFFA geht's auch nach den Filmen weiter

GAFFA bietet jungen FilmliebhaberInnen die Gelegenheit sich mit Filmschaffenden und ihren Werken auseinanderzusetzen. RegisseurInnen, SchauspielerInnen und Fachgäste zu einzelnen Themen geben Hintergrundinfos und diskutieren mit dem Publikum. Fix dabei sind zum Beispiel Cecilia Wallin und Josefin Neldén, die HauptdarstellerInnen des schwedischen Feelgood-Movies God save the king. Werner Binnenstein-Bachstein von Caritas Wien diskutiert mit dem Publikum nach dem Film Almost Adult, die Problematik von unbegleiteten Minderjährigen.

FilmjournalistInnen wanted

Wie schreibt man Film-Rezensionen, Reportagen und Portraits? Beim Workshop zeigt Filmjournalistin Julia Kaiser aus Berlin, wie's geht. TeilnehmerInnen zwischen 16 und 20 Jahren schreiben über GAFFA und die Festival-Filme. Die Ergebnisse werden auf www.gaffa-filmfestival.at veröffentlicht.

Und die GAFFA-Schneekugel geht an...

Wiener Prater – ein Filmportrait einer Wiener Institution

In Film on September 20, 2007 at 10:18

Wien – Großen Beifall erntete im Wiener Urania-Kino die Premiere von Ulrike Ottingers Film „Prater“. Ein abwechslungsreiches Portrait, das erstaunenswerte Momente aus der Geschichte der mythischen Wiener Institution enthält und auch für eingefleischte WienerInnen noch Überraschungen birgt. „Vor allem die Geschichte des Praters zeigt, welche Innovationskraft dort zu Hause war. Er war mit seinen Attraktionen, den kunstvollen Kulissen und Erfindungen weltweites Vorbild für Vergnügungsparks – das zeigt der Film ganz eindrucksvoll“, gibt sich Vizebürgermeisterin Grete Laska begeistert. „Das erste Kino war beispielsweise im Prater.“


Begegnung mit dem "Mann ohne Unterleib" und dem "Prater Heinzi"

Mit betörenden Bildern verwandelt Ulrike Ottingers Film "Prater" den beliebten Wiener Ort der Sensationen in ein Kinoerlebnis. Praterdynastien erzählen vom Schaustellerleben. Man begegnet den Nachkommen des "Manns ohne Unterleib", der um 1900 mit Frau und Kindern eine Vielzahl bis heute bestehender Vergnügungsbetriebe gründete. Man trifft die Besitzer des Schweizerhauses, Manager eines gastronomischen Spitzenbetriebs, deren Vorgänger kaiserliche Jagdtreiber waren, oder den Prater-Heinzi, der pfleglich ausgemusterte Illusionsmaschinen repariert.

Zusammen mit den Praterbesuchern von früher und heute reist man, ohne sich von der Stelle zu bewegen: Wien verwandelt sich in Klein-Venedig mit Kanälen, Rialtobrücke und Dogenpalast. Von hier aus kann man Postkarten in alle Welt verschicken. Und über all dies trägt uns das Riesenrad und bietet uns den Blick über die Dächer von Wien. Bei Tag gehört der Prater den Kindern und Familien. Mit strahlenden Augen sitzen die Kleinen in Miniaturautos und vor dem Kasperltheater. Der Abend zieht magisch die Jugendlichen an und alle, die jung geblieben sind. Dann verwandelt sich der Tanztee in eine wilde Disco einsamer Herzen. Vergangenheit und Gegenwart geben sie sich ein fulminantes Stelldichein.

Ulrike Ottingers Film Prater taucht mit seinen atemberaubenden Bildern jeden Kinogänger in sein eigenes Universum der Wünsche und Sensationen. Er verbindet die Kulturgeschichte des ältesten Vergnügungsparks der Welt mit brillanten Einblicken in die Wandelbarkeit der technischen Attraktionen. Zugleich erzählt er von Menschen, für die der Prater Ort der Unterhaltung, der Erinnerung oder ganz einfach Lebensmittelpunkt ist. Der Wiener Prater ist eine Wunschmaschine. Mit der neuesten Raumfahrttechnik lässt man sich in den Himmel schießen und in der Geisterbahn trifft man die Monster der Kinogeschichte.

Kinostart: 21. September im Votivkino und Village Cinemas Wien Mitte

Filme

DVDs

Viennale: Aktueller Stand der Vorbereitungen

In Film on September 4, 2007 at 2:35

Viennale 2008 - ein Ausblick auf das umfangreiche Programm der diesjährigen Viennale. Rund zwei Monate vor dem Start des Filmfestivals, das von 19. bis 31. Oktober stattfinden wird, stehen in etwa 80 Prozent des Angebots fest.

Ausgewählte Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme

Wie im vergangenen Jahr findet die Viennale auch heuer wieder in den Innenstadtkinos Gartenbaukino, Metrokino, Stadtkino, Urania und Künstlerhaus statt. Die Viennale-Zentrale im Dachgeschoss der Urania ist während der Festivaltage Veranstaltungsort für Diskussionen, Vorträge, Lesungen, Publikumsgespräche sowie für Feste, Konzerte und Musik-Events.

Hurch betonte, dass die Programmauswahl der Viennale keinen festgelegten Vorstellungen oder Ideen von Kino folge. Ihr Ausgangspunkt sei vielmehr der einzelne Film, die jeweilige filmische Arbeit und die mit ihr verbundene mögliche Entdeckung. Das Programm teilt sich in zwei Teile: Der "objektive Teil" zeigt internationales Kino von hohem Rang. Der "subjektive Teil" präsentiert eine Auslese an Filmen, die bisher beispielsweise nur auf kleineren Filmfestivals gezeigt wurden.

Das Hauptprogramm der Viennale zeigt rund 120 bis 140 aktuelle Spiel- und Dokumentarfilme, darunter auch spannende Portraitfilme wie etwa Sandrine Bonnaires Dokumentation über ihre autistische Schwester "Elle s'appelle Sabine". Zusätzlich wird es eine große Anzahl an Kurz- und Avantgardefilmen geben, darunter eine Reihe von internationalen Premieren wie etwa Filme von Peter Hutton, Jean-Claude Rousseau, Jem Cohen, Su Friedrich und Volker Koepp.

Als besonderen Höhepunkt halten die Veranstalter ein großes Tribute an die Schauspielerin Jane Fonda bereit, die als Ehrengast des Festivals an der Eröffnung am 19. Oktober teilnehmen und das anschließende Wochenende in Wien zu Gast sein wird.

Retrospektive im Filmmuseum

Von 1. bis 31. Oktober findet im Österreichischen Filmmuseum (1., Augustinerstraße 1) eine Retrospektive unter dem Titel "Der Weg der Termiten- Beispiele eines Essayistischen Kinos 1909- 2004" statt. Kuratiert wurde das Programm von dem bekannten Filmemacher Jean-Pierre Gorin, der u.a. auch mit Jean-Luc Godard zusammengearbeitet hat.

o Nähere Informationen auch im Internet unter
www.viennale.at/ und www.filmmuseum.at/