osterreich

Archive for the ‘games’ Category

cool look – Cool Pokern

In games, osterreich, spiele on Dezember 29, 2008 at 11:38

cool look – Cool Pokern

Pokern gilt in der Schweiz als Glücksspiel. Claudia Chinello will das ändern. Sie will erreichen, dass Poker nicht mehr als Glücksspiel, sondern als Geschicklichkeitsspiel Akzeptanz findet und somit überall gespielt werden darf, wie dies auch in Österreich der Fall ist.

Sie ist eine Spielernatur. Sie liebt das Spiel um Geld. „Wenn mir 100 Franken nicht zu schade sind, spiele ich auch Roulette. Poker aber spiele ich im Casino regelmässig, denn hier lässt sich mit guter Technik viel Geld verdienen.“ Im Grandcasino Baden gewann sie bereits die Ladies Poker Championship und nahm 800 Franken mit nach Hause.

looccool

EA Games rutscht trotz Umsatzplus in die Verlustzone

In games on Mai 20, 2008 at 9:45

Restrukturierungen und Zukäufe drücken massiv auf den Gewinn

Redwood City – Electronic Arts (EA Games) http://www.ea.com/ konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr mit Stichtag 31. März 2008 zwar einen Umsatzrekord erwirtschaften, gerät jedoch in die roten Zahlen. Umfassende Restrukturierungen, die neben Zukäufen auch Investitionen in die Entwicklung neuer Spieletitel beinhalten, kosteten den Konzern viel Geld. Im Detail stiegen die Umsätze um 19 Prozent von 3,09 Mrd. im Vorjahr auf nunmehr insgesamt 3,66 Mrd. Dollar. Bereinigt um Sondereffekte kann EA Games einen operativen Gewinn von 339 Mio. Dollar vorweisen. Der Jahresverlust lag bei 454 Mio. Dollar – im Jahr zuvor hatte der Konzern hingegen noch Profite von 76 Mio. Dollar eingefahren. Ursache für diese Verluste ist vor allem die Übernahme der Entwicklerstudios BioWare und Pandemic. „Dass EA Games aktiv werden muss, um seine Stellung im Games-Geschäft auch in Zukunft zu behaupten, ist offensichtlich. Mit dem frisch fusionierten Giganten Activision Blizzard ist die Konkurrenz einen Schritt voraus“, sagt Bernd Hartmann, Analyst bei Goldmedia http://www.goldmedia.de/ , im Gespräch mit pressetext.

Bereinigt um die in den vergangenen Wochen und Monaten durchgeführten Neuakquisitionen und weitere einmalige Ausgaben wäre der Konzern im Plus geblieben und hätte Analysten-Schätzungen zufolge nach 247 Mio. im Vorjahr für 2008 rund 339 Mio. Dollar operativen Gewinn erwirtschaften können. Trotz der zwiegespaltenen Zahlen übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Anleger und Analysten. „Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit der Umsatzsteigerung, aber bislang nicht glücklich mit den Gewinnen“, zitiert das Wall Street Journal EA-Games-CEO John Riccitiello. Das aktuelle Ergebnis will das Management zum Anlass nehmen, um profitabler zu werden. Für das Finanzjahr 2009 erwartet der Konkurrent von Vivendi http://www.vivendi.com/ einen Nettogewinn zwischen 25 und 52 Cent je Aktie bei einem Nettoumsatz zwischen 4,9 und 5,15 Mrd. Dollar.

Take-Two Interactive, die unter anderem den Verkaufsschlager „Grand Theft Auto“ in seiner nunmehr vierten Auflage entwickelt, hatte unlängst das Angebot über 25,74 Dollar je Aktie abgelehnt. Noch vor der Veröffentlichung des Spiels wollte EA das Unternehmen kaufen, um von den Umsätzen zu profitieren.

Plagiata: Original und Fälschung

In games, spiele on April 27, 2008 at 8:53

Produktpiraterie ausgestellt

Unter dem Ausstellungstitel "Plagiata" zeigt die Förder- und Finanzierungsbank austria wirtschaftsservice bis Ende Mai wieder Originalprodukte und Produktfälschungen im direkten Vergleich. "Original und Plagiat sind oft kaum bis nicht unterscheidbar", so Georg Buchtela, Abteilungsleiter Patent- und Lizenzmanagement der aws. "Mit der Ausstellung wollen wir zur Bewusstmachung der Bedrohungen durch Produktfälschungen beitragen". Die Exponate zu dieser Ausstellung werden von Firmen, die von der aws bzw. vom Verein Plagiarius betreut werden, zur Verfügung gestellt.

Derzeit machen Produktfälschungen fast zehn Prozent des Welthandels aus. Denn weltweit werden ungehemmt die besten Produkte kopiert und nachgemacht. Betroffen sind nahezu alle Branchen von der Automobil- und Bekleidungsindustrie, über die Musik- bis hin zur pharmazeutischen Industrie. Unternehmen leiden enorm unter dieser Entwicklung.

Auch die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sind gravierend. Laut Rechnungen der Deutschen Bundesregierung sollen im gesamteuropäischen Raum insgesamt sogar mehr als 300.000 Arbeitsplätze betroffen sein. Neben Umsatzverlusten müssen die betroffenen Unternehmen Imageschädigungen und schlimmstenfalls sogar Produkthaftungsprozesse für gefälschte Produkte in Kauf nehmen. Zudem können qualitativ minderwertige Fälschungen dem Ruf einer Marke irreparable Schäden zufügen, wenn die Qualitätserwartungen der Käufer nicht erfüllt werden. Andererseits kann die Verbreitung rechtswidriger Kopien - z.B. von Software - beitragen, einen Markt zu schaffen, auf dem später erst Umsätze generiert werden."

Microsoft brandmarkt Xbox-Betrüger

In Microsoft, games on März 29, 2008 at 5:32

xBox
Cheater werden künftig bei Xbox Live gekennzeichnet
Redmond – Der US-Softwarekonzern Microsoft http://www.microsoft.com/ hat gestern, Dienstag, angekündigt, stärker gegen so genannte Cheater innerhalb der Online-Community der Xbox 360 vorgehen zu wollen. Im Rahmen eines „Gamerscore Correction“ genannten Programms werden demnach künftig solche Spieler, die nachweislich beim Mogeln ertappt worden sind, offiziell als Cheater gekennzeichnet. Dadurch sollen andere Spieler der Xbox-Live-Gemeinde vor dem vermeintlich betrügerischen Mitglied gewarnt werden. Als weitere Maßnahme werden zudem alle erspielten Punkte des jeweiligen Game-Accounts des erwischten Nutzers vom Hersteller auf null zurückgesetzt. „Es gibt keine Möglichkeit, eine Gamerscore Correction anzufechten“, heißt es dazu von Microsoft auf einer offiziellen Seite. Die angewandten Ermittlungsmethoden seien technisch einwandfrei und würden keinerlei Zweifel an der Schuld oder Nicht-Schuld der Spieler zulassen. „Wir korrigieren nur Gamerscores, die alle Kriterien zu 100 Prozent erfüllen“, so das Unternehmen.

„Wir haben eine Reihe von Möglichkeiten, um herauszufinden, ob in den Spieler-Accounts zu findende Punkte regelkonform zustande gekommen sind oder nicht“, erklärt Xbox-Manager Thomas Kritsch im Gespräch mit pressetext. Das Cheaten – also das unrechtmäßige Erwerben von Punkten unter Zuhilfenahme externer Tools – sei kein neues Phänomen. „Nur ein geringer Prozentsatz der Community-Mitglieder bei Xbox Live sind Cheater. Sie stellen aber ein Problem dar, da sie die übrigen Spieler mit ihren künstlich in die Höhe getriebenen Gamerscores an der Nase herumführen“, stellt Kritsch klar. Die aktuell angekündigten Maßnahmen würden aber nur bei solchen Fällen zur Anwendung kommen, wo nachweislich in größerem Ausmaß gemogelt worden sei. „Wir sehen unser Vorgehen als angemessenen an, eine Sperrung der Cheater-Accounts wäre ein wesentlich härter Schritt gewesen“, meint Kritsch.

„Die Gamerscore Correction soll eine abschreckende Wirkung auf die Nutzer haben und der Community klarmachen, dass die Anwendung von Betrugs-Techniken kein Spaß für uns ist“, betont Kritsch. Vor allem die öffentliche Brandmarkung als Cheater soll dabei innerhalb der Spielergemeinde Wirkung zeigen. „Wir setzen hier auch auf den Stolz der Spieler, der durch eine derartige Kennzeichnung angekratzt werden würde“, ergänzt Kritsch. Gleichzeitig räumt der Xbox-Manager aber auch ein, dass ertappten Betrügern, die sich daraufhin längere Zeit anständig verhalten, voraussichtlich die Möglichkeit zur Rehabilitation geboten werden würde. „Die genaue Dauer der Kennzeichnung steht aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest“, erläutert Kritsch.

Der Gamerscore ist ein elementares Element bei Spielen der Xbox 360. Dabei werden Nutzern für bestimmte Spielerfolge Punkte gut geschrieben. „Im Falle eines nachgewiesene Betrugs setzen wir künftig nicht nur den Gamerscore der Betroffenen auf null zurück, sondern nehmen dem Spieler auch die Möglichkeit, in dem entsprechenden Spiel auf legalem Weg Punkte zu sammeln“, so Kritsch. Dies sei nach Auskunft des Xbox-Managers dann nur mehr in anderen Spielen möglich.

Greenpeace-Ranking: Erneut Prügel für Nintendo

In games, nintendo on März 27, 2008 at 3:30

GreenIT – „Noch viel nötig, damit aus Marketing-Floskel Realität wird“ Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat heute, Dienstag, seinen vierteljährlichen Ratgeber „Grüne Elektronik“ veröffentlicht. In dem Bericht wird dem Spielkonsolenhersteller Nintendo erneut eine Schelte erteilt. Das Unternehmen, das im Dezember-Bericht bereits als Schlusslicht gebrandmarkt wurde, konnte sich in den vergangenen drei Monaten nicht verbessern und erreicht lediglich 0,3 der möglichen zehn Punkte. „Es hat sich bei Nintendo einfach nichts getan“, begründet Herwig Schuster, Chemie-Experte bei Greenpeace, das schwache Ergebnis des japanischen Konzerns im Gespräch mit pressetext. Nintendo brauche sicherlich noch Zeit, meint Schuster, „denn es ist ein Lernprozess, der dauern kann.“

Als grüner Musterschüler mauserte sich Toshiba. Das Unternehmen belegt im aktuellen Ranking den ersten Platz ex-aequo mit Samsung und verdrängt damit auch Nokia von dieser Position. „Toshiba hat mittlerweile ein weltweites Rücknahmeprogramm ins Leben gerufen und wurde somit zum Aufsteiger von Platz sechs auf eins“, lobt Schuster. Am finnischen Handyhersteller kritisiert Greenpeace die schlechte Rücknahmepolitik in Indien und Russland. Allerdings verfehlte das Unternehmen den ersten Platz nur knapp, so Greenpeace, und landete auf Rang drei. Samsung hat seine Punktezahl im Vergleich zur letzten Fassung des Ratgebers beibehalten. Philips, Panasonic and Sharp ignorieren weiterhin ihre Verantwortung für Elektronikschrott, der aus ihren Produkten entstanden ist, so die Organisation.

„Die meisten Elektronikfirmen haben mittlerweile begonnen, Risikochemikalien zu ersetzen und Verantwortung für ihren Elektronikschrott zu übernehmen. Die Unternehmen müssen jedoch im Sinne einer nachhaltigen Geschäftstätigkeit die Verantwortung für den gesamten Produktlebenszyklus ihrer Geräte übernehmen“, fordert Schuster. Dies beginne bereits bei der Konstruktion und gehe über die Produktion bis zur endgültigen Entsorgung der Produkte. Das GreenIT-Ranking http://marktcheck.greenpeace.at/elektronik von Greenpeace wurde im August 2006 erstmals veröffentlicht. Seit damals konnten sich die meisten Firmen verbessern. Einfluss auf die Platzierung hat die globale Politik der Unternehmen hinsichtlich des Umgangs mit Risikochemikalien sowie Elektroschrott und Recycling. In die künftigen Rankings soll zudem der Energieverbrauch der Produkte als weiteres Kriterium einfließen. Dadurch sollen die Elektronikhersteller ermutigt werden, ihre CO2-Bilanz zu verbessern, so Schuster.

Die aktuelle Strategie der IT-Branche, mit GreenIT zu punkten, sieht man bei der Umweltschutzorganisation mit gemischten Gefühlen. „Der Trend wurde durch den Klimawandel losgetreten. Nun wird die Reduktion des Energieverbrauchs bei den Firmen groß geschrieben. Allerdings muss noch viel passieren“, fordert Schuster, denn viele Unternehmen würden sich aktuell grüner geben, als sie sind.

games shop

Computerspiele: Viele machen Hobby zum Beruf

In games, spiele on Dezember 20, 2007 at 12:12

„E-Sport ist kein kurzweiliges Phänomen, sondern ein Lebensstil“

Die Championship Gaming Series finden derzeit in Los Angeles statt (Foto: thecgs.com )

In Los Angeles findet derzeit das Finale der Championship Gaming Series (CGS) http://www.thecgs.com statt. Auf der Veranstaltung treten dabei E-Sportler gegeneinander an, die den Status von Hobby-Computerspielern längst hinter sich gelassen haben. Die CGS ist nämlich die erste Liga weltweit, die ihren Spielern feste Gehälter auszahlt. Was in den USA bereits seit längerem keine Seltenheit mehr ist, wird nun auch in Europa immer offensichtlicher: Computerspielen ist für viele nicht mehr einfach nur Zeitvertreib. Vielmehr ist elektronischer Sport (E-Sport) längst zu einem ernstzunehmenden Beruf geworden, in dem Profis fast schon so populär sein können wie Popstars.

„Ein großer Teil der E-Sportler übt Computerspielen nicht mehr als Hobby aus, sondern als Profession“, erklärt Constantin Jäkel von der Berliner E-Sports-Organisation mousesports http://mouz.wazap.com/de , im Gespräch mit pressetext. Mousesports selbst beherberge eine Reihe von professionellen Teams, die sich auf unterschiedliche Spiele spezialisiert haben. „Anfangs war lediglich ein Counter-Strike-Team unter der Flagge von mousesports unterwegs, doch nun präsentieren Akteure aus aller Welt unseren Clan rund um den Globus“, schildert Jäkel. „E-Sport ist kein kurzlebiges Phänomen, wie oft immer noch angenommen wird“, ergänzt er. Man könne es viel eher als einen bestimmten Lebensstil ansehen, der sich in den letzten Jahren zu einem breiten Gesellschaftsphänomen entwickelt habe.

Auch was das Arbeitsverhältnis betrifft, nimmt der Bereich E-Sports immer professionellere Züge an. So wird den CGS-Profi-Gamern ein jährliches Grundgehalt von 30.000 Euro bezahlt, zudem dann auch noch Einsatz- und Siegprämien dazu zu rechnen sind. „Profispieler verdienen auch in Deutschland schon gutes Geld“, erläutert Jäkel. Das Gehalt verstehe sich hier aber noch eher als Aufwandsentschädigung an die Spieler. „Leben können professionelle Gamer bei uns von dem Gehalt aber allemal“, meint der E-Sports-Experte.

Mit dem Siegeszug des Internets gingen auch die ersten E-Gaming-Ligen an den Start. Die Electronic Sports League etwa hat mittlerweile mehr als 700.000 registrierte Mitglieder. An der größten E-Sports-Veranstaltung, den World Cyber Games, die vor wenigen Wochen in Seattle stattgefunden hat, nahmen mehr als eine Mio. Spieler teil.

videospiele

Wii-Nachfrage führt zu Lieferengpässen – Nintendo unschuldig?

In games, nintendo on Dezember 7, 2007 at 2:07

Nintendo hat im zweiten Jahr nach Markteinführung immer noch Probleme damit, die große Nachfrage nach der Wii-Konsole am US-Markt zu befriedigen. Dem Vorwurf mancher Kritiker, dass man derartige Engpässe absichtlich herbeiführe, um so einen Marketing-Hype auszulösen, widerspricht der Nintendo-Präsident: „Es ist wirklich sehr, sehr bedauerlich, dass manche Kunden keine Wii zum Kauf finden. Jeder, der hinter einer solchen Knappheit etwas Gutes vermutet, versteht nichts vom Geschäft. Wir wollen, dass der Kunde unser Produkt in jedem beliebigen Laden vorfinden kann. Und daran arbeiten wir unermüdlich.“

„Nintendo hat seit Markteinführung der Wii die Produktionskapazitäten zwar gesteigert, reichen wird es aber dennoch nicht“, meint Ronald-Peter Stöferle, Analyst der Erste Bank, im Gespräch mit pressetext. Dadurch, dass die Nachfrage sich so schnell ausbreite, komme man mit der Produktion einfach nicht mehr nach. „Es dauert eine gewisse Zeit, um derartige Kapazitäten aufbauen zu können“, ergänzt Stöferle. Nintendo sei dafür bekannt, immer eher konservative Geschäftserwartungen zu haben. Dies betrifft anscheinend auch die Wii-Produktionszahlen. So hat der Konzern bereits zweimal seine Erwartungen bezüglich der Verkaufszahlen der Wii anheben müssen. Ging man zu Beginn dieses Geschäftsjahres noch von 14 Mio. verkaufter Konsolen aus, ist in der aktuellen Prognose von 17,5 Mio. verkaufter Geräte die Rede.

videospiele.oan.at

Nintendo: Wii-Nachfrage führt zu Lieferengpässen

In Elektronik, games, nintendo on Dezember 7, 2007 at 2:07

Nintendo hat im zweiten Jahr nach Markteinführung immer noch Probleme damit, die große Nachfrage nach der Wii-Konsole am US-Markt zu befriedigen. Dem Vorwurf mancher Kritiker, dass man derartige Engpässe absichtlich herbeiführe, um so einen Marketing-Hype auszulösen, widerspricht der Nintendo-Präsident: „Es ist wirklich sehr, sehr bedauerlich, dass manche Kunden keine Wii zum Kauf finden. Jeder, der hinter einer solchen Knappheit etwas Gutes vermutet, versteht nichts vom Geschäft. Wir wollen, dass der Kunde unser Produkt in jedem beliebigen Laden vorfinden kann. Und daran arbeiten wir unermüdlich.“

„Nintendo hat seit Markteinführung der Wii die Produktionskapazitäten zwar gesteigert, reichen wird es aber dennoch nicht“, meint Ronald-Peter Stöferle, Analyst der Erste Bank, im Gespräch mit pressetext. Dadurch, dass die Nachfrage sich so schnell ausbreite, komme man mit der Produktion einfach nicht mehr nach. „Es dauert eine gewisse Zeit, um derartige Kapazitäten aufbauen zu können“, ergänzt Stöferle. Nintendo sei dafür bekannt, immer eher konservative Geschäftserwartungen zu haben. Dies betrifft anscheinend auch die Wii-Produktionszahlen. So hat der Konzern bereits zweimal seine Erwartungen bezüglich der Verkaufszahlen der Wii anheben müssen. Ging man zu Beginn dieses Geschäftsjahres noch von 14 Mio. verkaufter Konsolen aus, ist in der aktuellen Prognose von 17,5 Mio. verkaufter Geräte die Rede.

videospiele.oan.at

elektronikshop

PlayStation 3 als Passwortknacker

In games on Dezember 5, 2007 at 5:57

Konsole erlaubt ultraschnelles Entschlüsseln
PlayStation 3 ist
„Crackstation“

PS 3 jetzt auch Hacker-Tool? (Foto: sony.com)

Auf der neuseeländischen Hacker-Konferenz Kiwicon http://www.kiwicon.org hat der neuseeländische Sicherheitsspezialist Nick Breese sein Projekt „Crackstation“ vorgestellt. Der Mitarbeiter der Sicherheitsfirma Security-Assessment http://security-assessment.com hat eine Sony PlayStation 3 (PS3) zum Entschlüsselungswerkzeug umgebaut. Er gibt an, dank deren Cell-Prozessor-Technologie deutlich schneller entsprechende Rechenaufgaben durchführen zu können als mit Rechnern auf Basis der Intel-Architektur.

Breese hat auf seiner Linux-betriebenen PS3 daran gearbeitet, diese für die Verarbeitung des sogenannten Message-Digest Algorithm 5 (MD5) zu optimieren. Breese selbst gibt an, er sei auf der „Crackstation“ mit 1,4 Mrd. MD5-Rechenoperationen pro Sekunde etwa 100 Mal schneller als mit Intel-basierten Rechnern.

Der entscheidende Vorteil der PS3 beim Entschlüsselungsexperiment ist deren Cell-Prozessor. Er wurde in Kooperation von IBM, Sony und Toshiba entwickelt und verfügt über mehrere Synergistic Processing Elements (SPEs), die gleichzeitig Berechnungen durchführen. Die SPEs des Cell-Prozessoren enthalten 128-Bit-Register. Da MD5 32-Bit-Rechenoperationen nutzt, kann also bereits eine SPE vier Operationen gleichzeitig ausführen. Breese betont dabei, dass es beim Experiment primär um die mit SIMD (Single Instruction, Multiple Data) bezeichnete Methode und nicht um die PS3 gehe. Der Cell-Prozessor sei aber eben sehr gut für SIMD-Berechnungen geeignet.

Versuche, mehrere PlayStation-3-Geräte zu einem Supercomputer zu verbinden, sind für Breese zwar noch Theorie. In der Praxis ist aber genau das beispielsweise an der University of Massachusetts schon gelungen.

games playstation

Nintendo abgestraft – Greenpeace vergibt Null Punkte

In games, nintendo on Dezember 3, 2007 at 5:22

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace http://www.greenpeace.org hat den aktuellen Bericht des vierteljährlich erscheinenden „Leitfadens zur grünen Elektronik“ veröffentlicht. Zum ersten Mal wurden auch Unternehmen unter die Lupe genommen, die TV-Geräte und Spielkonsolen produzieren. Das wurde dem japanischen Hersteller Nintendo sogleich zum Verhängnis, der Konzern findet sich am untersten Ende der Skala mit null von zehn möglichen Punkten wieder. „Es ist eine schockierende Tatsache für uns, dass es für ein Unternehmen möglich ist, null Punkte zu erreichen“, sagt Zeina Alhajj, Toxikologin bei Greenpeace. Allerdings liefere Nintendo überhaupt keine Daten zu verwendeten Chemikalien oder Informationen zu Produktrücknahmeprogrammen für Kunden.

„Wir haben uns anfänglich auf PCs und Handys konzentriert, weil diese Geräte üblicherweise einen sehr kurzen Produktlebenszyklus haben. Mit der nun stattfindenden Umstellung auf digitales Fernsehen werden jedoch viele TV-Geräte ausgewechselt und somit zu Müll. Wir wollen mit unserem Leitfaden nach und nach die gesamte Branche abdecken, weshalb wir diese Produkte nun erstmals berücksichtigen“, erläutert Alhajj. Einen ähnlichen Grund hat die Aufnahme von Spielkonsolen. „Es handelt sich hierbei um einen mittlerweile sehr großen Markt, der zudem stark wächst.“ Im vergangenen Jahr wurden auf diesem Sektor über 62 Mio. Geräte verkauft.

Nur wenig besser als Nintendo schlugen sich die Konzerne Microsoft, Philips und Sharp. „Es ist jedoch gut zu sehen, dass Unternehmen wie Sharp und Microsoft zumindest einen Zeitplan dafür haben, Materialien wie PVC und bromierte Flammschutzmittel aus ihrer gesamten Produktion zu nehmen“, meint Iza Kruszewska, Leiterin der internationalen Greenpeace-Kampagne. „Wir sehen bei allen Unternehmen, die sich aktuell am untersten Ende der Skala befinden Spielraum für Verbesserungen. Wir hoffen, dass die Unternehmen reagieren werden und sich bis zum nächsten Mal deutlich steigern werden“, so Alhajj.

games PC-Spiele

Erdklima

Geld mit virtuellen Morden für Gamer

In games on November 23, 2007 at 10:52

Unseriös? – Kombination aus Online-Glücksspiel und Videogame

Spieler von Online-Games können mit virtuellen Morden reales Geld verdienen. Besonders in Großbritannien entwickelt sich derzeit ein Trend zu nicht jugendfreien Webseiten, die Gamer nach dem Modell „pay-per-kill“ – also Bezahlung pro getötetem Gegenspieler – entlohnen. Dabei wird auf jede Tötung eine bestimmte Summe ausgesetzt. Damit entsteht eine Kombination aus Online-Glücksspiel und Videogame, die Internetvergnügungen wie Online-Poker alt aussehen lässt. Noch bieten nur einzelne, kleine Entwickler solche Bezahl-Shooter im Netz an, doch mit steigendem Zulauf von Nutzern, könnten auch bald große Videospiel-Publisher wie Electronic Arts auf den Zug aufspringen und die Geschäftsidee übernehmen.

Wie der Guardian berichtet, sind diese Webseiten, die unter „Skill Games“ laufen, die auf Geschicklichkeit und nicht auf Glück basieren, vor allem deswegen in Großbritannien angesiedelt, weil sie dort von der Regulierung für Online-Spiele nicht betroffen sind. Bekannt und beliebt ist das virtuelle Töten gegen Bezahlung mittlerweile in aller Welt. Ein größeres Problem für die Betreiber ist das allgemein herrschende Misstrauen unter den PC-Game-Nutzern. Viele fürchten im Zuge von Online-Spielen von anderen Usern gehackt zu werden und im speziellen Fall dann auch ihr eingesetztes Geld an Betrüger zu verlieren. So musste einer der Pioniere des bezahlten Online-Gamings letztlich aufgrund von Nutzerschwund seine Türen wieder schließen.

Einen etwas anderen Weg versucht derzeit das Londoner Unternehmen Kwari http://www.kwari.com einzuschlagen, das einen eigenen Online-Shooter entwickelt hat. Bei Tournament.com hatte es sich im Grunde nur um einen Client gehandelt, der heruntergeladen wurde, um dann gegen andere spielen zu können. Da Kwari sein Game komplett neu und selbstständig produziert hat, kann das Unternehmen sich auch besser gegen Betrüger rüsten. Allerdings hat das Gaming-Portal nach eigenen Aussagen auch nicht eingefleischte Spielfreaks, sondern durchschnittliche Nutzer, die auch Poker-Webseiten besuchen würden, als Zielgruppe im Auge.
Interessant wäre sicherlich eine eigene Zielgruppe Frauen. Wer weiß wie diese abfahren?
Kwari will seinen Spielern nicht erlauben, länger als eine Stunde (zweimal die Woche) das Game zu nutzen. Außerdem soll es festgelegte Höchstbeträge geben, die monatlich bei dem Spiel eingesetzt werden können, solange ein Nutzer nicht als „geeignet“ für hochpreisige Turniere bzw. Spiele gilt.

Neuen Titel von Crysis: Wichtiger internationaler Erfolg für die deutsche Videospielbranche

In games on November 22, 2007 at 11:04

Videospielbranche
Fotorealistische Grafikdarstellung setzt neue technische Maßstäbe

Crysis setzt neue grafische Maßstäbe (Foto: crysis-shooter.de)

Das Frankfurter Game-Entwickler-Studio Crytek http://www.crytek.com hat mit „Crysis“ letzte Woche einen von vielen Spielefans schon lange heiß ersehnten Titel auf den Markt gebracht. Für die deutsche Videospielbranche stellt diese Veröffentlichung eine kleine Sensation dar. Zum ersten Mal seit Jahren hat man wieder einen Titel produziert, der auch international sehr erfolgreich ist. Selten hat es um ein Computerspiel einen solchen Hype gegeben. Vor allem die fotorealistische Grafikdarstellung soll neue technische Maßstäbe setzen.

„Technisch ist Crysis der Konkurrenz derzeit meilenweit voraus“, meint ein Experte des Softwarespezialisten Softwaredschungel http://www.softwaredschungel.at im Gespräch mit pressetext. Ein hoher Wertungsdurchschnitt in vielen Fachmagazinen sei Ausdruck für die hohe Qualität des Spieles. Tatsächlich sind die Einschätzungen, die in Zeitschriften und Internetforen im Zusammenhang mit Crysis auftauchen, durchaus positiv. Dies betrifft auch international so renommierte Spielportale wie Gamespot oder IGN. Für die deutsche Videospielbranche ist dies ein durchaus wichtiger Erfolg. „Nur ‘Die Siedler’- und die ‘Anno’-Reihe können international mit dem Erfolg von Crysis mithalten“, stellt der Computerspielexperte fest.

Fast eineinhalb Jahre lang wurden innerhalb der Spieler-Community vereinzelte Screenshots und Videos aus Crysis diskutiert. Als vor wenigen Wochen dann die offizielle Demo veröffentlicht wurde, konnten sich Spielfans erstmals selbst einen Eindruck von der Qualität des Titels machen. Schon früh war klar, dass eine derart realistische Grafik noch nie in einem Computerspiel zu sehen war.

Videospiel-Entwickler nervös

In games on November 5, 2007 at 4:46

Electronic Arts übertrifft Erwartungen trotz Umsatzrückgang

FIFA 08 schraubt Verkaufszahlen nach oben (Foto: electronic-arts.de )

Sowohl der internationale Marktführer Electronic Arts (EA) http://www.ea.com als auch die Studios THQ http://www.thq.com und Midway http://www.midway.com mussten im vergangenen Quartal Gewinnrückgänge hinnehmen. EA aber konnte trotz seines Nettoverlusts von rund 195 Mio. Dollar die Erwartungen der Analysten übertreffen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte das Unternehmen noch ein Plus von 22 Mio. Dollar erzielt – allerdings gehen die aktuellen Verluste in erster Linie auf Sonderposten zurück.

Im Vergleich zum Vorjahr schrumpfte der Nettoumsatz von EA um rund 18 Prozent auf 640 Mio. Dollar. Aufgrund der guten Verkaufszahlen der Titel Madden und FIFA wäre das Unternehmen ohne Sonderposten und sonstige Abzüge auf ein Umsatzplus von 19 Prozent gekommen. Der Nettogewinn läge bei 27 Cent pro Aktie, während die Analysten nur von 20 Cent ausgegangen waren. „Madden NFL 08″ alleine verkaufte sich im abgelaufenen Quartal rund 4,5 Mio. Mal weltweit. Aber auch „FIFA 08″ und „MySims“ zählten in den vergangenen Monaten zu den absoluten Bestsellern.

videospiele.oan.at

Fußballmanager games als Arbeitszeitvernichter

In games on Oktober 24, 2007 at 10:55

Unternehmen reagieren sauer

Der Erfolg der Portale gerade während der Arbeitszeit ruft allerdings zunehmend die britischen Unternehmenschefs auf den Plan. Nach den Social-Networking-Plattformen könnten nun auch die Online-Fußballmanager-Seiten auf der Abschussliste stehen, schreibt der Guardian.

Einen nicht unbeträchtlichen Teil ihrer Arbeitszeit verbringen britische Fußballfans mit dem Spielen von Online-Fußballmanagern. Laut einer aktuellen comScore-Studie haben die virtuellen Manager allein am Vorabend des offiziellen Starts der britischen Premier League http://www.premierleague.com Mitte August dieses Jahres insgesamt rund 230.000 Stunden mit der Auswahl und Aufstellung ihrer Teams verbracht. Die Hälfte des Zeitaufwands entfiel allerdings auf die Bürozeit zwischen neun und 17 Uhr.

Auch in Deutschland geraten die Plattformen unter Beschuss. „Viele Unternehmen sind derzeit dabei, entsprechende Seiten auf dem Proxy-Server zu sperren“, sagt Frank Lukaschewski, Geschäftsführer der Website http://onlinefussballmanager.de , im pressetext-Gespräch. Natürlich würden die virtuellen Manager auch während der Arbeitszeit die Seiten von Online-Fußballmanagern aufrufen, räumt Lukaschewski ein. „Die Stoßzeiten auf unserer Website sind aber vor allem am Morgen vor der Arbeit oder Schule, zur Mittagszeit, zwischen 18 und 20 Uhr sowie am Wochenende.“

Das Portal OnlineFussballManager.de (OFM) nutzen insbesondere junge Männer im Alter bis zu 29 Jahren. Insgesamt sind zwischen 30.000 und 35.000 aktive User registriert. Damit ist das Portal eines der größten seiner Art in Deutschland.

Computerspiel schickt Spieler als Reporter in den Nahen Osten

In games on Oktober 23, 2007 at 1:23

„Global Conflicts: Palestine“ soll zum Nachdenken über Konflikte anregen

Unter dem Namen „Global Conflicts: Palestine“ http://www.globalconflicts.eu wurde nun ein Computerspiel vorgestellt, das den Spieler als Journalisten in das heutige Jerusalem schickt. In der Manier eines Real-World-Adventures sollen dabei durch die eigene Recherche die Hintergründe des israelisch-palästinensichen Konflikts aufgearbeitet werden. Das präsentierte Spiel ist das erste Produkt der dänischen Software-Firma Serious Games Interactive http://www.seriousgames.dk .

„Wir wollen mit diesem Projekt vor allem einmal zeigen, welche anderen Wege man mit einem Computerspiel beschreiten kann“, erklärt Simon Egenfeldt-Nielsen, CEO von Serious Games, im Gespräch mit pressetext. „Unsere Intention war von Anfang an, einen interessanten und ernstzunehmenden Ansatz zu finden, um die Thematik Nahost-Konflikt einem breiten Publikum zugängig zu machen“, so der Chefentwickler weiter. Egenfeldt-Nielsen, der seit mehreren Jahren auch wissenschaftlich der Frage des erzieherischen Nutzens von Computerspielen nachgeht, will mit dem neuen Produkt verstärkt ernsthafte Themen in der Spielergemeinde verankern. Zu diesem Zweck habe man eine entsprechende Online-Community installiert, die es Interessierten aus aller Welt ermöglichen soll, das Spiel aber auch die politische Situation generell zu diskutieren.

In „Global Conficts: Palestine“ begiebt man sich als einer von zwei New Yorker Nachwuchsjournalisten in das Krisengebiet im Nahen Osten. Dort angekommen, muss man sich zunächst entscheiden, für welche Zeitung man schreiben will. Je nach Orientierung bieten sich die neutrale „Global News“, die „Israeli Post“ und die „Palestine Today“ an, um die eigenen Artikel virtuell zu veröffentlichen. Ein einfach zu bedienendes Interface ermöglicht dem Spieler dabei die Interaktion mit der virtuellen Welt. Zur Recherche werden Gespräche mit Charakteren von beiden Konfliktseiten geführt.

Sechs Reportage-Aufträge führen den Spieler dabei durch eine offene 3D-Umgebung. Die vom Spieler verfassten Beiträge und sein Verhalten haben dabei maßgeblichen Einfluss auf das Spielgeschehen. Entschließt man sich so zum Beispiel, eher kritisch gegenüber der israelischen Armee zu schreiben, bekommt man weniger Insider-Informationen der Militärs. Werden die Selbstmordattentate der arabischen Fundamentalisten in den eigenen Artikeln verdammt, gestaltet es sich als schwierig, Kontakt zur palästinensischen Bevölkerung aufzubauen. Während der Recherche zeigt dabei ein Balken den Status bei beiden Fraktionen an, der schlagartig seine Farbe ändern kann, wenn man allzu kritisch nachfragt oder kommentiert.

videospiele.oan.at
spiele.oan.at

Spielend Meere schützen

In games, spiele on September 24, 2007 at 12:33

Greenpeace-Spiel für Multimedia-Staatspreis 2007 nominiert

Erst letzte Woche hat der von Greenpeace und dem Worldwatch Institut veröffentlichte Report "Oceans in Peril:
Protecting Marine Biodiversity" auf die rasante Zerstörung der Welt­meere hingewiesen und die Errichtung von Meeresschutzgebieten gefordert. Dass sich eine kommerzielle Nutzung der Meere und ökologische Nachhaltigkeit nicht ausschließen, zeigt dagegen das Greenpeace-Online-Spiel "Sea Manager": Darin gilt es, als Fischerei-Unternehmer die Balance zwischen Profit, Nachhaltigkeit sowie Kundenzufriedenheit zu halten und sich vom kleinen Fischerei-Betrieb zum weltweiten Konzern hochzuarbeiten.

"Ein Online Game ist das beste Medium, um auf spannende und unterhaltsame Weise zu verdeutlichen, dass sich kommerzieller Fischfang und Meeresschutz nicht ausschließen müssen", erläutert Greenpeace-Konsumentensprecherin Claudia Sprinz die Spiel-Idee. Der "Sea Manager" ist eine Mischung aus Aufbau- und Wirtschaftssimulation, wobei der Spieler in die Rolle des vermeintlichen Bösewichtes versetzt und so mit den Hintergründen des industriellen Fischfanges und dessen Methoden, Gefahren sowie Konsequenzen vertraut gemacht wird. Gewonnen kann das Spiel jedoch nur dann werden, wenn wirtschaftliches Wachstum und Umwelt in Einklang miteinander gebracht werden.

Der "Sea Manager" wurde von der Agentur "Sproing" in enger Kooperation mit Greenpeace entwickelt. "Gerade bei einem solchen Spiel ist es überaus wichtig, dass auch die wissen­schaftlichen Fakten stimmen", streicht Claudia Sprinz hervor. Und Harald Riegler, Geschäftsführer von Sproing, ergänzt: "Unsere Priorität war, dem Spieler völlig freie Hand zu lassen. So erfolgt auch keine Wertung, ob nun aggressiv oder nachhaltig vorgegangen wird. Allein die Ergebnisse der Simulation sprechen dann für sich." Dieses Konzept dürfte u. a. dazu geführt haben, dass der "Sea Manager" für den Multimedia und E-Business Staatspreis 2007 in der Kategorie Kultur, Unterhaltung und Spiele nominiert wurde. Dieser Preis wird morgen, Dienstag, 25. September 2007, im Rahmen einer großen Gala im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses verliehen werden.

Als Hosting-Partner für das Greenpeace-Spiel konnte News Networld gewonnen werden.

Games

Software

Spielemesse Games Convention in Leipzig

In Messe, games on Juli 27, 2007 at 10:01

Vom 23. bis 26. August 2007 findet in Leipzig die inzwischen weltgrößte Spielemesse Games Convention statt.
Der Ansturm wird groß sein. Aussteller z.B. Deep Silver mit Ständen im Publikumsbereich und dem Business Center – und da sollte für jeden Spielertyp etwas dabei sein. Wer auf Aufbau-Strategie steht, schaut sich das Add-on zu ‘Anno 1701′ an, Rennspieler werden mit ‘Ferrari Challenge’und ‘FlatOut: Ultimate Carnage’ begeistert und Freunde des ordentlichen Rätselns können sich mit dem Nachfolger von ‘Geheimakte: Tunguska’ vertraut machen. Weitere Titel werden Anfang August bekannt gegeben.
Seit die amerikanische E3 nur noch für Branchen-Insider und Journalisten stattfindet, hat sich die Games Convention zum Mekka für Spielefans aus aller Welt entwickelt.

Nach Angaben der Veranstalter erwartet man für dieses Jahr einen weiteren Anstieg der Besucherzahlen. An den drei Messetagen werden mehr als 200.000 Besucher in Leipzig erwartet. Mehr als 400 Aussteller aus 26 Ländern haben sich bereits für eine Teilnahme registriert. Das Ausstellungsgelände ist gegenüber dem Vorjahr noch einmal kräftig gewachsen und umfasst nun 115.000 Quadratmeter. Neben den typischen Ständen der Spielehersteller wird es ein umfangreiches Rahmenprogramm geben.

Außerdem soll auch über die Entwicklung von Spielen und den Einstieg in die Branche informiert werden, versprechen die Veranstalter.

Games
Wife games

Handy-Games überflügeln Mobile TV

In games, mobile, spiele on Juni 22, 2007 at 4:15

WESTEUROPA läuft ASIEN AUCH IN ZUKUNFT NACH

Handy-Spiele erobern Europa nur langsam
Die Einnahmen aus mobilen
Videospielen werden in Zukunft die Erlöse aus Handy-TV übertreffen.
Eine Studie der Marktforscher von Gartner http://www.gartner.com
prognostiziert, dass die weltweiten Einnahmen aus Mobile Gaming noch
dieses Jahr um 50 Prozent auf 4,3 Mrd. Dollar steigen werden. „Mit
der Allgegenwärtigkeit von Mobiltelefonen in zahlreichen Märkten
sowie der Bequemlichkeit des Videospielens ist damit zu rechnen, dass
Mobile Gaming einen größeren Teil der Weltbevölkerung erreichen
wird als es der Fall für traditionelle PC- und Konsolenspiele war“,
erklärt Tuong Huy Nguyen, Senior Analyst bei Gartner.

Grund für den Zuwachs der Einnahmen spielt vor allem die zunehmende
Öffnung der Mobilfunknetzbetreiber, was Contentherstellern
ermöglicht ihre Produkte direkt an die Mobilfunknutzer zu verkaufen.
Die regionalen Unterschiede sind dabei groß. Im asiatisch-pazifischen
Raum wird der Markt mit mobilen Spielen laut den Berechnungen von
Gartner von 1,8 Mrd. Dollar 2007 auf 4,6 Mrd. Dollar bis 2011
steigen. Südkorea und Japan sind derzeit die Zugpferde dieser
Region, Gartner-Analysten rechnen aber damit, dass China und Indien
wesentlich zum Wachstum beitragen werden.

In Westeuropa wird der Markt geringfügiger wachsen. Bis 2011 werden
die Einnahmen laut der Gartner-Prognose zwei Mrd. Dollar erreichen.