Forscher suchen nach Screening-Methode für Krankheiten bei Bestäuberinsekten
Halle – Seit mehr als zwei Jahrzehnten werden Hummeln zur Bestäubung von Nutzpflanzen – hauptsächlich für die Tomatenzucht – eingesetzt. Der Einsatz von den „brummenden Insekten“ ist aber auch mit Problemen behaftet: Pathogene und andere Krankheitserreger finden in den Zuchtanlagen ideale Bedingungen für den Befall ganzer Stämme, die dazu führen, dass ganze Hummelvölker daran sterben können. Ein Zoologen-Team der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg http://www.zoologie.uni-halle.de/ versucht nun, bis 2013 ein Gen-Werkzeug zur Früherkennung erkrankter Tiere zu entwickeln. „Nach Zahlen von 2004 produzieren Unternehmen weltweit etwa eine Mio. Hummelvölker für den Einsatz in Gewächshäusern“, so der Forschungsleiter und Zoologe Michael Lattorff vom Institut für Biologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gegenüber pressetext. Es gebe mehrere Gründe, warum man Hummeln und nicht Bienen in den Gewächshäusern einsetzt, erklärt der Experte. Einerseits beginnen die Tiere mit ihrer Arbeit bereits in den ersten Jahresmonaten und können durch die Größe ihres Körpers weitaus mehr Blütenstaub transportieren als gewöhnliche Honigbienen. Zudem ist ein Hummelvolk mit 100 bis 300 Arbeiterinnen überschaubar und kann so gerade in kleinen Räumen effektiv eingesetzt werden. „Mit dem Einsatz der Hummeln ist das Bestäuben, das früher sehr teuer, manuell durchgeführt wurde, mittlerweile entfallen.“ In Europa, den USA und in Japan setzt man auf die gezüchteten Brummer, die Großhändler in Völkern verkaufen. Zum Einsatz kommen meist Spezies der südosteuropäischen Erdhummel Bombus terrestris. „Die Tiere leben in den Zuchtbetrieben auf engstem Raum. Potenzielle Krankheitserreger werden bei einer so hohen Dichte schnell übertragen“, erklärt der Biologe. Untersucht haben die Forscher zwei Darmparasiten, die das Immunsystem der Hummeln schwächen. „Derzeit beugt man mit Antibiotika vor, die den Tieren mit der Nahrung verabreicht werden. Die Nebenwirkungen werden als irrelevant angesehen, obwohl noch nicht geklärt ist, inwieweit sich diese Praxis auf die Umwelt auswirkt“, erklärt Lattorff. Äußerst problematisch scheint auch ein Kontakt zwischen Zuchthummeln und ihren freilebenden Verwandten zu sein. „Frei lebende Hummeln weisen eine stärkere Krankheitsbelastung auf, wenn sie in Kontakt mit gezüchteten Vertretern gekommen sind“, so der Forscher. „Aus diesem Grund suchen wir nach einem genetischen Schnelltest, der in Form eines Screenings infizierte Tiere bereits vor deren Eingliederung in den Zuchtbestand erkennbar machen sollen. Möglicherweise spielen auch externe Faktoren eine Rolle für die Resistenzen. „Wenn Eigenschaften jedoch vererbt werden, muss es eine genetische Grundlage geben. Wir werden überprüfen, welche Gene mit Anfälligkeit, Resistenz oder beidem in Verbindung stehen und welche Gene bei der Erkrankungen an- und ausgeschaltet werden“, erklärt Lattorff weiter. Das Projekt wird vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für einen Zeitraum von fünf Jahren konzipiert. Unterstützt wird das Projekt von einer externen Arbeitsgruppe der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), die bereits weitreichende Erfahrungen mit Zuchtverfahren und der Immunabwehr von Hummeln gesammelt hat. |
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Archiv für die Kategorie ‘Garten’
Zuchthummeln bestäuben Glashaus-Tomaten
In Garten, Gesundheit, Kultur, Umwelt on Juli 18, 2008 at 8:58Gartenfestival 2010 in Baden, Bad Vöslau und Laxenburg
In Garten, Niederösterreich, osterreich on Juni 26, 2008 at 2:12Region wird für den Tourismus noch attraktiver
St. Pölten - 2010 wird vom 22. Mai bis 20. Juni in Baden, Bad Vöslau und Laxenburg ein großes Gartenfestival stattfinden. Die umfassenden Vorbereitungen für das Projekt werfen schon jetzt ihre Schatten voraus. Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka informierte kürzlich zu diesem geplanten Vorhaben.
Mit der Weiterentwicklung der drei traditionellen gartentouristischen Standorte Baden, Bad Vöslau und Laxenburg wolle Niederösterreich eine nachhaltige Wirkung für die gesamte Region erzielen und für Besucher aus dem In- und Ausland noch attraktiver werden, so Sobotka.
Der Umkreis von Baden, Bad Vöslau und Laxenburg soll während des vier Wochen dauernden Gartenfestivals ein auf seine Historie und Positionierung abgestimmtes Programm anbieten. Die Gartenanlage in Baden wird auf dem Gelände oberhalb des Casinos errichtet und in vier Abschnitte gegliedert. Baden setzt auf die lange Tradition der Rosen, Bad Vöslau auf die Kraft des Wassers und Laxenburg auf die Geschichte der Habsburger.Gartenshop
Neben den drei niederösterreichischen Städten soll auch die gesamte umliegende Region eingebunden werden. Dazu gehören Schaugärten und Partnerbetriebe ebenso wie interessierte Gemeinden und private Gärten als Teil des bunten Festivalprogramms.
Gärten in Österreich sind ein Stück Himmel auf Erden
In Garten, Steiermark, Tourismus, osterreich on Juni 17, 2008 at 9:51Staatspreisbroschüre "Garten Eden Österreich" erschienen
Der alle zwei Jahre vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit vergebene Tourismus-Staatspreis stand im Jahr 2007 unter dem Motto "Garten Eden Österreich". "Dieser Preis ist ein wesentlicher und aktiver Impulsgeber für den österreichischen Tourismus. Gärten sind nicht nur ein Stück Himmel auf Erden, sondern auch eine wunderbare Bühne und Kulisse für touristische Inszenierungen. Österreich hat das touristische Know-how, diese Attraktionen entsprechend zu vermarkten", sagt Wirtschafts- und Arbeitsstaatssekretärin Christine Marek anlässlich des Erscheinens der Staatspreisbroschüre. "Mit dem Motto 'Garten Eden Österreich' wollten wir bewusst das umfassende park- und gartentouristische Potenzial Österreichs hervorheben", so Marek, die in diesem Zusammenhang auch auf die durch Planung, Gestaltung und Betreuung von Gärten und Parks geschaffenen Arbeitsplätze und Tätigkeitsfelder speziell für Frauen hinwies.
In Rahmen einer feierlichen Festveranstaltung in der Orangerie des prächtig revitalisierten Schloss Hof mit seinen einmaligen Barockgärten hat die Staatssekretärin im vergangenen Jahr folgende Gewinner gekürt:
Kategorie "Touristische Besuchs- und Ausflugsziele":
Kamptalgärten in Niederösterreich • Kategorie "Hotellerie und Gastronomie": Alpines Gartenparadies im
Alpenressort Schwarz in Tirol • Kategorie "Kommunale & regionale Park/Gartenprojekte und
Initiativen": Kräuterdorf Irschen in Kärnten
Die vergangenen Wochen und Monate wurden genutzt, um mit bildhaften Beiträgen die gartentouristischen Attraktionen der Staatspreisträger und Nominierten in einer Broschüre darzustellen und diese um Fachbeiträge aus verschiedenen Blickwinkeln sowie Anregungen aus dem Ausland zu ergänzen. "Die Broschüre bietet sowohl hervorragende Beispiele an Ausflugszielen, Hotelgärten und kommunalen bzw. regionalen Gartenprojekten als auch Anregungen, mit der nachhaltigen Investition 'Garten' eine zeitgemäße touristische Attraktion zu schaffen", so Christine Marek abschließend.
Die Broschüre "Garten Eden Österreich" ist auf der Homepage des BMWA http://www.bmwa.gv.at/ unter dem Quicklink "Staatspreise" abrufbar oder in der Tourismus-Servicestelle unter tourism@bmwa.gv.at bzw. 01/71100-5597 zu bestellen.
Naturgartenfest auf der Schallaburg
In Garten, Kultur, Niederösterreich, osterreich on Juni 3, 2008 at 2:18Rund um die diesjährige Ausstellung "Indianer - Ureinwohner Nordamerikas" fand auf der Schallaburg am Samstag, 31. Mai, und Sonntag, 1. Juni, das große Naturgartenfest statt, das diesmal ein "Indianisches Gartenfest" war. Dabei stehen besonders das jahrhundertealte Wissen um die Heilkraft von Pflanzen und das Naturverständnis der indianischen Völker im Vordergrund. Dazu gibt es Tipps und Anregungen zu Aussaat und Kultur von Heilkräutern sowie köstliche Rezepte zum Haltbarmachen oder Kochen. Überdies erfährt man, dass alle Küchen- und Gewürzkräuter auch Heilkräfte mit verschiedensten Wirkungen haben. So sind beispielsweise die Blätter von Brennnesseln, Löwenzahn und Schafgarbe besonders reich an Vitamin C, sekundären Pflanzenstoffen und appetitanregenden Scharf-, Bitter- und Aromastoffen.
Außerdem gab es auf der Schallaburg professionelle Gartenberatung und umfassende Informationen durch die Expertinnen und Experten der "umweltberatung" und vielen Partnerbetrieben von "Natur im Garten". Nähere Informationen: www.schallaburg.at.
Garten in NÖ als Lebensstil- und Wirtschaftsfaktor etabliert
In Garten, Niederösterreich on Mai 26, 2008 at 10:38Das Thema Garten habe sich in Niederösterreich als Lebensstil- und Wirtschaftsfaktor etabliert, sagte Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka heute, 21. Mai, bei der Präsentation des neuen Reisebegleiters "NÖ Schaugärten 2008" in St. Pölten. Die 1998 als "kleines Pflänzchen" begonnene Initiative "Natur im Garten" sei mittlerweile zu einem gewichtigen Instrument der Stärkung des Bruttoinlandsproduktes geworden und wäre dabei nicht bloß Modeerscheinung, sondern Ausdruck eines langfristigen Umdenkprozesses Mensch - Umwelt. Die 1,5 Millionen Gäste in den NÖ Schaugärten im Lauf des Jahres 2007 bedeuteten eine Wertschöpfung von rund 75 Millionen Euro für die einzelnen Regionen.
Die ebenfalls im Vorjahr ins Leben gerufene Gartenplattform "Die Gärten Niederösterreichs" verfolge das Ziel, so Sobotka weiter, nicht nur regionale Touristen anzusprechen, sondern dem Thema auch internationalen Zuschnitt zu geben und die Gärten des Landes als Destination und ökologisches Aushängeschild bekannt zu machen. Nirgendwo sonst gebe es eine derart ökologisch ausgerichtete Gartenstruktur in Bezug auf die heimische Flora und den natürlich erhaltenen Gartenboden, nirgendwo sonst gebe es auch eine dermaßen große Vielfalt von Kräuter- und Klöstergärten bis hin zu historischen Parks.
Der heute präsentierte Reisebegleiter "NÖ Schaugärten 2008" löst den bisherigen Schaugartenführer ab und soll inklusive Straßenkarte u. a. zur besseren Übersichtlichkeit der 106 niederösterreichischen Schaugärten beitragen. Zudem bietet die Gartenplattform zur besseren touristischen Vermarktung der Mitgliedsbetriebe spezielle Seminare wie die siebentägige "Erste österreichische Gartenführer-Ausbildung" an. In Kooperation mit verschiedenen Reiseveranstaltern werden maßgeschneiderte Busreisen, Gartenurlaube etc. angeboten.
Fulminanter Saisonstart mit GartenEden
In Garten, Pflanzen on März 27, 2008 at 4:00Thema Pflanzen für Garten, Balkon und Terrasse
Gütersloh - "GartenEden", das renommierte Gartenmagazin bringt den Lesern und Hobbygärtnern am 20. März mit einer Sonderausgabe den Frühling ins Haus. Pünktlich zum Start der Pflanzzeit und zum Frühlingsanfang bietet "GartenEden" auf 84 Seiten aktuelle Trends und viele praktische Tipps rund um die faszinierende Welt der Gartenpflanzen.
Von inspirierenden Pflanzvorschlägen für den Balkonkasten bis zum Staudengarten und neuen Rosensorten reicht das Themenspektrum. Wie gewohnt ergänzen praxisnahe Gartengeschichten und Pflanzenporträts das Themenangebot. Auch Trendthemen wie "winterharte Palmen" und die farbenfrohe Familie der Mohngewächse werden behandelt. Dazu viele Profi-Informationen zu Pflanzenpflege und Pflanzenschutz. "Mit diesem Sonderheft zum Start der Gartensaison bieten wir unseren Lesern einen echten Mehrwert. Ein 24seitiges Extra-Booklet zum Thema 'Düngung und Substrate für Garten und Balkon' rundet das Angebot mit zusätzlichen Praxishilfen ab", erklärt Stephan Braun, Leiter des Bereichs "Garten und Leben" bei der medienfabrik Gütersloh, die das Magazin bereits im zehnten Jahr herausgibt.
Die Sonderausgabe von GartenEden ist ab dem 20. März in Deutschland, Österreich und in der Schweiz für 5,50 Euro am Kiosk erhältlich.
Boomende Branche: Schwimmteiche
In Garten on Februar 27, 2008 at 12:14|
Millionen von Swimmingpoolbesitzer auf der ganzen Welt verschrotten Ihre Chlorschleudern zu Gunsten eines natürlichen Badeteiches. Renaturierung ist das große Thema in der Schwimmbadbranche. Ende Jänner 2008 trafen sich BioNova Partnerbetriebe aus 5 Kontinenten und 23 Ländern, um die besten ihrer Gruppe zu ehren und sich auf den neuesten Stand in Sachen Schwimm- und Badeteiche zu bringen und die Idee des biologischen Badens weiter in die Welt zu tragen. Derzeit planen und realisieren 49 Lizenzpartner in 23 Ländern nach der Marke BioNova Schwimm- und Badeteichanlagen für private und öffentliche Bauherren. Was kaum jemand weiß, ist, dass sich hier ein eigener Wirtschaftszweig entwickelt hat, der mittlerweile einen Umsatz von 100 Mio. Euro erwirtschaftet. „Wir wurden von den Poolbauern, als Bio-Spinner abgetan und belächelt. Jetzt lächelt niemand mehr und wir haben uns zu einer weltweit boomenden Nischenwirtschaft entwickelt“, ist Rainer Grafinger Chef von BioNova http://www.bionova.de/ sichtlich zufrieden mit den Entwicklungen der letzten Jahre. Rainer Grafinger begann Mitte der 90er Jahre mit der Planung und dem Bau von Schwimm- und Badeteichanlagen. Unter dem Markennamen „BioNova“ breitete er seine Idee erst über Deutschland, dann über Mitteleuropa und inzwischen über die ganze Welt aus. Der Unternehmer jettet mittlerweile über 200 Tage im Jahr quer durch Deutschland, Europa und die ganze Welt, um auf allen Kontinenten dieser Erde seine Idee zu verbreiten. Sein Produkt ist bereits in 23 Ländern dieser Welt vertreten. Austria wordpress Den Auftakt der Veranstaltung bildete ein Themenblock des Inhabers der Marke BioNova, der die Grundzüge des Schwimmteichbaus erläuterte und eine Einführung in die Limnologie gab. An den weiteren Tagen erläuterten die System- und Bauteilentwickler Rainer Herkenrath und Niklas Sobotta die einzelnen Bauteile und gaben einen Einblick in hydraulische Berechnung von Pumpen und Leitungssystemen. Zusätzlich wurden die unterschiedlichsten Baustile des BioNova-Systems erläutert. |
Valentinstag 2008: Österreicher geben heuer rund 87 Millionen Euro aus
In Garten, Pflanzen on Februar 12, 2008 at 12:25|
Gut die Hälfte der Österreicher plant seine Lieben heuer zum Valentinstag zu beschenken. Bei durchschnittlichen Ausgaben von 25€ pro Person werden von den Österreichern insgesamt ca. 87 Mio. Euro rund um den Tag der Liebe ausgegeben. Im Vergleich zum Jahr 2007 planen heuer mehr Österreicher Geld auszugeben Planten letztes Jahr 47% aller Österreicher Ihre Lieben zu beschenken, wollen dies heuer 52% der Landsleute tun. Auch das Valentinstagsbudget hat sich von 23€ im Jahr 2007 auf 25€ dieses Jahr erhöht. Somit werden heuer von den Österreichern insgesamt rund 14 Mio. € mehr ausgegeben als noch im Vorjahr. Männer lassen sich den Valentinstag mehr kosten Auch in der Höhe der Ausgaben zeigen sich Männer deutlich spendierfreudiger. Gibt ein Mann für Valentinstagsgrüße durchschnittlich 28€ aus, lässt sich die Frau die kleinen Aufmerksamkeiten durchschnittlich knapp 21€ kosten. Blumen sind auch 2008 das beliebteste Valentinstagsgeschenk Blumen als das traditionelle Valentinstagsgeschenk werden von mehr als 80% der Valentinstagsschenkern an die Liebsten überreicht, gut jeder Vierte schenkt Schokolade oder sonstige Süßigkeiten. Während Schoko und Co. vermehrt von 15-29 jährigen verschenkt wird, sind es vor allem Österreicher ab 50 Jahren, die Ihre Zuneigung häufig durch Blumen zum Ausdruck bringen. Sample und Methodik: Die Ergebnisse resultieren aus einer telefonischen Befragung von 500 Österreichern ab 15 Jahren – repräsentativ für die österreichische Bevölkerung – im CATI-Telefonstudio von MAKAM Market Research GmbH. |
"Natur im Garten" stellt winterliche Zaungäste vor
In Garten on Januar 7, 2008 at 5:11Ein Vogelposter zur Bestimmung der gefiederten Gäste
Die Vielfalt in naturnah gestalteten Gärten lädt das ganze Jahr über zum Beobachten und Staunen ein und ist auch im Winter ein beliebter Anziehungspunkt für Zaungäste. Mit dem neuen Vogelposter präsentiert die Aktion „Natur im Garten“ ein Plakat, auf dem 20 heimische Vogelarten vorgestellt werden, die im Winter häufig in den Gärten zu beobachten sind. Die winterliche heimische Vogelwelt reicht von den häufig anzutreffenden Meisen über den selteneren Seidenschwanz bis zum anspruchsvollen Gartenbaumläufer, der eine besondere Gartengestaltung braucht. Natürlich enthält das Plakat auch jede Menge Informationen über eine vogelfreundliche Gartengestaltung und die richtige Winterfütterung für Vögel.
Ein echter Naturgarten bietet auch im Winter genügend Futterstellen für Vögel. Dafür sind vor allem Sorten- und Standortauswahl, die richtige Pflege, Düngung und Mischkultur notwendig.
Das Plakat im Format A1 sowie Informationen zur naturnahen Gartengestaltung und zu Winterfütterung von Singvögeln gibt es für alle Interessierte beim NÖ Gartentelefon unter 02742/743 33. Nähere Informationen: www.umweltberatung.at
Geschützte Pflanzen und Lebensräume in Wien
In Garten, Pflanzen, Wien, osterreich on Januar 2, 2008 at 12:11Wer hätte das gedacht! Wien ist Heimat für mehr als 2.200 verschiedene Pflanzenarten. Natternzunge, Krebsschere, Schwertlilie, Froschbiss und Gnadenkraut – das sind keine Namen aus einem Sagenbuch, sondern Pflanzen, die sich in Wien wohlfühlen und in der Wiener Artenschutzverordnung als „streng geschützt“ aufgelistet sind. 30 Prozent der in Wien lebenden Pflanzen sind auch in den Roten Listen für Österreich angeführt.
Wiens artenreiche Pflanzenwelt auf einen Blick
un hat die Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22 eine Broschüre aufgelegt, in der alle geschützten und streng geschützten Pflanzen mit Kurzbeschreibungen und Farbfotos erfasst sind. Rund 110 streng geschützte Pflanzenarten gibt es in Wien, darunter Frühlings-Adonis, Trollblume, Pannonische Wolfsmilch, Pracht-Königskerze sowie alle in Wien vorkommenden Orchideenarten.
Mit der Broschüre „Geschützte Pflanzen in Wien“ will die Wiener Umweltschutzabteilung nicht nur botanisches Wissen vermitteln und über gesetzliche Bestimmungen informieren, sondern vor allem auch neugierig machen. Wussten Sie z. B., dass früher aus Rohrkolben Brot gebacken wurde oder dass in Wien vierzig verschiedene Orchideenarten blühen?
Geschützte Biotope
Wien weist aufgrund seiner besonderen geografischen Lage im Übergangsbereich zweier Klimazonen eine besondere Vielfalt an Lebensräumen (Biotopen) auf. Diese Vielfalt ist Teil der hohen Lebensqualität von Wien – das wissen viele Wienerinnen und Wiener bei ihren Ausflügen in den Wienerwald, zur Alten Donau oder in den Prater zu schätzen.
In dem Band „Biotopschutz in Wien“ sind alle per Wiener Naturschutzgesetz geschützten Lebensräume abgebildet und beschrieben. Dazu gehören Fließgewässer (z. B. Wienerwaldbäche), Auengewässer (z. B. im Prater), Tümpel und Teiche, Felsbildungen (z. B. Lesesteinhaufen), Sümpfe, Halb- und Trockenrasen, Magerwiesen, Saumgesellschaften und Wälder. Interessante Details zur Geschichte und Kulturgeschichte der verschiedenen Lebensräume machen die Broschüre zu einem spannenden Nachschlagewerk. So erfährt man z. B., dass die Quellen in den Wiener Wäldern die Vorstädte einst mit Wasser versorgten. Oder dass Lesesteinhaufen Zeugen früherer Landwirtschaft sind und heute einen wertvollen Lebensraum für Wärme liebende Tiere und Pflanzen bilden.
Die beiden reich bebilderten Broschüren „Geschützte Pflanzen in Wien“ (120 Seiten) und „Biotopschutz in Wien“ (56 Seiten) können kostenlos bei der Wiener Umweltschutzabteilung bestellt werden:
Foldertelefon: 01/4000-88220 o E-Mail: uk@m22.magwien.gv.at
Tourismus-Plattform für Niederösterreichs Gärten
In Garten, Niederösterreich, Tourismus, osterreich on Oktober 29, 2007 at 12:50Wertschöpfung für Niederösterreich
Neben der Kultur und dem Wein, neben Radwegen und Golfplätzen sollen nun auch die heimischen Gärten verstärkt für den Tourismus genutzt werden. Zusammen mit der Wirtschaftsagentur ecoplus starteten kürzlich Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann und Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka die neue Plattform "Die Gärten Niederösterreichs", die insgesamt 24 Gärten vom Archäologischen Park Carnuntum bis zum Stift Zwettl, von der Arche Noah über die Amethyst Welt Maissau bis zum Schloss Laxenburg vereint.
Für Gabmann sind die Gärten ein zusätzlicher Impuls, damit Niederösterreich bis 2010 sein Ziel von sieben Millionen Gäste-Nächtigungen erreichen kann: "Wir rechnen aus dem Garten-Tourismus mit einer stark wachsenden Wertschöpfung für das Land." Schon jetzt ziehen die Mitgliedsbetriebe der neuen Plattform jährlich rund 1,5 Millionen Besucher an. Man könne damit rechnen, so Gabmann, dass die Ausgaben der Gäste im Rahmen ihrer Aufenthalte rund 75 Millionen Euro pro Jahr ausmachen. Auch auf dem Arbeitsmarkt werde die Garten-Initiative spürbar sein, zeigt sich Gabmann überzeugt.
Auch für Sobotka steht fest, dass mit dieser Plattform und mit der Tourismusinitiative das Thema garten "auf eine neue Ebene gehoben wird. Wir wollen das mitteleuropäische Garten-Kompetenzzentrum werden". Mit der Landesgartenschau 2008 in Tulln und Grafenegg trete Niederösterreich den Beweis an, dass ökologisches Gärtnern auch in Großanlagen funktioniere. Für 2010 sei dann ein "Festival der Gärten" im südlichen Wiener Umland geplant, 2012 werde die nächste Landesgartenschau in Baden stattfinden.
Die Plattform "Die Gärten Niederösterreichs" setzte schon in den letzten Tagen auf der deutschen Bundesgartenschau erste Marketingaktivitäten, auch zahlreiche Reiseveranstalter wurden bereits mit den neuen garten-Informationen versorgt.
Neue Sträucher Wiens Gärten
In Garten, Umwelt, Wien, osterreich on Oktober 29, 2007 at 11:51Mehr als tausend WienerInnen bei der Heckenaktion 2007 beteiligt
"Mit der Heckenaktion, die heuer bereits zum dritten Mal stattgefunden hat, wollen wir dazu anregen, mehr heimische naturnahe Pflanzen im eigenen Garten zu setzen. Wie sehr die Wiener GartenbesitzerInnen dieses Angebot schätzen, zeigt sich daran, dass sich auch heuer wieder rund 1.800 Menschen angemeldet haben. Damit werden künftig noch mehr naturnahe Hecken in Wiens Gärten blühen", freut sich Umweltstadträtin Ulli Sima nach Abschluss der heurigen Heckenaktion der MA 22. "Mit der kostenlosen Vergabe dieser Sträucher wollen wir die Artenvielfalt in Wiener Gärten fördern. Denn Hecken aus heimischen Sträuchern schaffen wertvollen Lebensraum für Vögel und Kleintiere, bringen Abwechslung in den Garten und verbessern das Kleinklima", so Karin Büchl-Krammerstätter, Leiterin der Wiener Umweltschutzabteilung.
Ausgewählt werden konnten heuer 12 verschiedene heimischen Pflanzensorten. Besonders gefragt waren Liguster, Weinrose und Schneeball, die meisten Anmeldungen kamen aus dem 22. Bezirk: Über 500 Donaustädter GartenbesitzerInnen haben sich für die Heckenaktion angemeldet.
Folder "Lebensraum Hecke"
Zum Thema Heimische Hecken hat "die umweltberatung" Wien gemeinsam mit der MA 22 einen Folder in Posterform aufgelegt, der wertvolle Tipps zur Pflanzung und Pflege von heimischen Sträuchern bietet. Weitere Informationen dazu finden sich auch im Internet unter www.umweltberatung.at/Laubhecken .
Der Folder "Lebensraum Hecke" kann bei der "die umweltberatung" Wien, Tel: 01/803 32 32 oder bei der Wiener Umweltschutzabteilung, Foldertelefon: 01/4000-88220 bzw. im Internet unter www.umweltschutz.wien.at/ bestellt werden.
Neues Bestimmungsbüchlein von "Natur im Garten"
In Garten, Kultur, OAN on Oktober 25, 2007 at 1:14Sobotka: Schönheit und Vielfalt der heimischen Pflanzen
"Die Schönheit und die Vielfalt der heimischen Pflanzen soll das neue Bestimmungsbüchlein der Aktion ‚Natur im Garten' näher bringen. Es ist spannend zu sehen, wie die Verwandten der bekannten Gartenpflanzen aussehen, die bei uns in freier Natur zu finden sind", zeigt sich Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka von dem soeben erschienenen Buch "Unsere Gartenpflanzen und ihre wilden Verwandten - Das Pflanzenbüchlein zum Erkennen und Entdecken Ihrer Lieblingspflanzen" begeistert.
Das von "Natur im Garten" zusammengestellte Pflanzenbüchlein zeigt eine spannende Gegenüberstellung von beliebten Gartenschönheiten und ihren - viel weniger bekannten - wilden Verwandten aus der heimischen Natur. Es soll Naturgartenliebhaber begleiten und gleichzeitig Gusto machen, nach den Urahnen der Gartenpflanzen zu forschen oder den Gemeinsamkeiten von Wild- und Gartenpflanzen nachzuspüren.
Besonders interessant ist das Pflanzenbüchlein für alle zukünftigen BesucherInnen der NÖ Landesgartenschau 2008, der "Garten Tulln". Auf dieser ersten ökologischen und langjährigen Landesgartenschau in Europa wird es ab April 2008 die Möglichkeit geben, einen Großteil der beschriebenen Garten- und Wildpflanzen auf dem Gelände wieder zu entdecken. "Sowohl Wildpflanzen als auch die vielen Sorten von Zierpflanzen haben in unseren Gärten eine wichtige Bedeutung. Für welche Gestaltungsmöglichkeiten sich die ausgesuchten Pflanzen eignen, ist ab 2008 auf der ‚Garten Tulln' zu sehen", meint Sobotka abschließend.
Das Bestimmungsbüchlein ist kostenlos am NÖ Gartentelefon unter 02742/743 33 und e-mail gartentelefon@naturimgarten.at erhältlich.
Bester Garten 2007 – der Gewinner ist..
In Garten, Kultur on Oktober 9, 2007 at 2:04best private plots 07 – Der beste Garten 2007 wurde gewählt
Bei der Preisverleihung des internationalen Wettbewerbs zu Gartenarchitektur best private plots 07 – Die besten Gärten 2007 wurden private Freiräume und Gärten mit hervorragenden Leistungen in der Gartengestaltung der letzten 10 Jahre prämiert:
1. Preis (Euro 7.000,-): Jane Sarah Bihr-de Salis Garten Lukoschus-Dinter“ – Schweiz
2. Preis (Euro 5.000,-): Ablinger, Vedral + Partner Hanging Water Garden“ – Österreich
3. Preis (Euro 3.000,-): Jonathan Bell/BBUK Studio Baron Garden“ – England
Internationale Juroren aus Gartenarchitektur und Kulturtheorie:
Gisela Steinlechner, Ö / Topher Delaney, SEAM-Studio, USA / Eelco Hooftman, GROSS.MAX., Schottland / Christopher Bradley-Hole, England / Cecile Daladier, Nicolas Soulier, Assaϊ, Frankreich 27 nominierte Projekte werden in einer Ausstellung noch bis 5. 11. 2007 im Loisium – Langenlois und im zweisprachigen Katalog Internationale Beispiele zu Gartenarchitektur – best private plots 07 – Die besten Gärten 2007 vorgestellt. private plots & public spots fand dieses Jahr zum zweiten Mal statt. 2008 wird der Wettbewerb im April ausgeschrieben und am 26./27. Sept. juriert. Initiator: Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka / Auslober: Natur im Garten – Verein Lebensqualität – Land Niederösterreich
Wien verschenkt heimische Sträucher an WienerInnen
In Garten, Wien on Oktober 1, 2007 at 10:53Grüner wird es sehr wohl noch!
Heckenaktion 2007 startet im Oktober!
"Hecken aus heimischen Sträuchern schaffen wertvollen Lebensraum für heimische Vogel- und Kleintierarten, bringen Abwechslung in den Garten und verbessern das Kleinklima", so Umweltstadträtin Ulli Sima. Aus diesen Gründen unterstützt die Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22 die Wiener GartenbesitzerInnen heuer bereits zum dritten Mal mit der kostenlosen Vergabe von heimischen Sträuchern. Der Bürgerdienst Wien nimmt Anmeldungen dafür persönlich und telefonisch in allen Bezirksstellen entgegen.
Anmeldung für die Heckenaktion: 1. bis 12. Oktober 2007
Start für die Teilnahme an der Heckenaktion 2007 ist der 1. Oktober. Ab diesem Zeitpunkt können alle Wienerinnen und Wiener, die einen Garten oder ein Grundstück in Wien besitzen, bis einschließlich 12. Oktober ihre gewünschten Sträucher bestellen. Pro Pflanzadresse werden maximal 10 Stück ausgegeben.
Weitere Infos
Gartenehrgeiz! NÖ Landesgartenschau 2008 soll Besuchermagnet werden
In Garten on September 27, 2007 at 11:11Ehrgeizige Ziele in Niederösterreich. Die in Tulln und Grafenegg 2008 geplante NÖ Landesgartenschau „Die Garten Tulln“ soll in der gesamten Region für nachhaltige Impulse sorgen. 20 Millionen Euro investiert das Land Niederösterreich in die Baumaßnahmen auf dem 50 Hektar großen Areal zwischen Donau, Großer Tulln, Messegelände und dem Stadtzentrum. „Viele andere Gartenausstellungen im In- oder Ausland sind einmalige Attraktionen, die für eine Saison auf- und dann gleich wieder abgebaut werden. Wir aber wollen in Tulln etwas Bleibendes schaffen“, betont dazu Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka.
Im kommenden Jahr rechnet "Die Garten Tulln" mit rund 300.000 Besuchern, in zehn Jahren sollen es knapp eine Million sein. Möglich machen soll dies ein äußerst attraktives Besichtigungsprogramm. Die Besucher der NÖ Landesgartenschau erwarten u. a. 42 Schau- und Mustergärten, ein Wasserpark, Abenteuerspielplätze sowie großzügig angelegte Spazier- und Reitwege in den Donauauen.
Zu einem besonderen Besuchermagneten dürfte sich der vom niederösterreichischen Architekten Ernst Maurer entworfene Baumwipfelweg entwickeln. Dieser führt in einer Höhe von bis zu 15 Metern über dem Boden durch den Wald und gewährt so Einblick in die verschiedenen Ebenen der Vegetation. Auf der obersten Plattform, die auch behindertengerecht mit einem Lift erreichbar sein wird, erhält man einen prächtigen Ausblick über die Tullner Donaulandschaft.
Nähere Informationen: www.diegartentulln.at.
Hektik vor Gartenschau-Fest in Tulln
In Garten on September 20, 2007 at 10:21
Vorbereitungen auf Landesgartenschau 2008 laufen auf
Hochtouren
St. Pölten - In rund acht Monaten wird an den Standorten Tulln und Grafenegg die NÖ Landesgartenschau ihre Pforten öffnen. Die Arbeiten vor Ort laufen bereits auf Hochtouren. In Tulln wird derzeit am Innenausbau des Besucherzentrums, an der Fertigstellung der Terrasse am Teich und den Bootsanlegestellen gearbeitet. Im Auwald entstehen Wege, in den nächsten Tagen wird die Waldbühne aufgestellt. Diese Waldbühne wird auch in das "Gartenschau-Fest" einbezogen, das kommenden Samstag, 22. September, ab 16 Uhr beim Besucherzentrum stattfindet.
Dieses Fest bietet jede Menge Unterhaltung und Informationen über die bevorstehende Landesgartenschau. So ist nicht nur der Abenteuerspielplatz an diesem Tag geöffnet, die Kinder können auch als "Gartenspürnasen" unterwegs sein. Überdies werden die GewinnerInnen des "Goldenen Tullner Garten Spatens" prämiert. Dazu gibt es Kulinarisches aus der Region. Der Höhepunkt ist am späteren Abend eine Lichtshow auf der zehn Meter hohen Wasserwand.
Die "Garten Tulln" wird ab kommendem Jahr unter anderem 42 Schau- und Mustergärten, einen Baumwipfelweg, einen Abenteuerspielplatz, einen Wasserpark sowie in den Donauauen großzügig angelegte Spazier- und Reitwege bieten. Das gesamte Gelände - eingebettet in die Donauauen zwischen Messegelände, großer Tulln, Donau und Stadtzentrum - umfasst ca. 50 Hektar. "Die Landesgartenschau wird die Krönung aller Aktivitäten rund um die Pflege und Förderung heimischer Gartenkultur und der Höhepunkt der Aktion ‚Natur im Garten' sein", betont dazu Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka.
Paradies auf Erden – Klostergärten in Niederösterreich
In Garten on September 13, 2007 at 3:56
Ein blühender Garten mit vielerlei Bäumen und guten Früchten – so wird in der Heiligen Schrift das Paradies beschrieben. Viele Botschaften der Bibel sind ohne Pflanzenwelt kaum vorstellbar: An die 120 verschiedene Formen sind genannt, vom Feigenbaum über den Weinstock und das Senfkorn bis zur Lilie.
Zahlreiche derartige kleine Paradiese finden sich im kirchlichen Umfeld bis zum heutigen Tag. Die Dokumentation "Paradies auf Erden - Klostergärten in Niederösterreich" zeigt in einem "Erlebnis Österreich" acht beeindruckende Beispiele. Vorgestellt werden neben einzelnen Pflanzen und den Schönheiten der gesamten Gartenanlagen auch die Menschen, die sie pflegen.
* Die Reise beginnt im Augustiner Chorherrenstift Herzogenburg, wo zahlreiche verschiedene Gartenbereiche neben dem gerade völlig neu rekonstruierten barocken Prälatengarten bestehen.
* Weiter geht es in das Benediktinerstift Melk, wo sich der Stiftsgarten zu nächtlicher Stunde als ein stilles, dunkles Paradies voll Mystik und Geheimnis präsentiert.
* Der Hofgarten Seitenstetten wiederum verlockt an den traditionellen "Gartentagen" tausende Besucher zum Schauen und Staunen. Gleichzeitig aber findet der Gast hier auch absolute Stille, etwa zur Meditation im Rosenkranzlabyrinth.
* Weitere Beispiele für die Vielfalt der Klostergärten in Niederösterreich bieten der Stiftspark Lilienfeld, wo alte Baumriesen Geschichten aus ganz Europa und Nordamerika erzählen, sowie der Konventgarten in Klosterneuburg. Auch hier wachsen seltene exotische Pflanzen aus aller Welt, mitunter sind es Exemplare mit gigantischen Ausmaßen.
* Schließlich werden in diesem "Erlebnis Österreich" auch der Kräutergarten im Stift Geras und der Garten im Kreuzganghof von Stift Zwettl gezeigt. Der eine nach einem der ältesten Dokumente über Gärten in frühen Klosteranlagen angelegt; der andere für die Öffentlichkeit nicht zugänglich und nur dem Gärtner zur Pflege vorbehalten.
* Ein ganz besonderer Garten schließlich wurde erst vor wenigen Monaten in Stift Altenburg fertig gestellt: Im "Garten der Religionen" werden das Judentum, der Hinduismus, der Buddhismus, der Islam und das Christentum in der Sprache einer modernen Gartengestaltung dargestellt.
Tullner Gartenbaumesse 2007 lockte über 100.000 Besucher an
In Garten on August 30, 2007 at 9:12Eindrucksvolle Leistungsschau der Gärtner und Floristen
Die Internationale Gartenbaumesse in Tulln konnte auch heuer wieder ihrem Ruf als Publikumsmagnet gerecht werden und lockte von 23. bis 27.08. insgesamt 109.571 Besucher an. Auf 85.000 m2 Ausstellungsfläche gab es Blumen, Zierpflanzen, Kakteen, Baumschulware, Stauden und viele weitere Dekorationsobjekte zu bestaunen und Informationen einzuholen. Dass Pflanzen in Wohn- und Arbeitsräumen Umweltgifte entfernen können, wurde in Halle 6 vermittelt, wo das Blumenbüro Österreich gemeinsam mit den Niederösterreichischen und Wiener Gärtner und Floristen – unter Unterstützung der Arbeiterkammer Wien – eine farbenfrohe und informative Schau präsentierte.
Gut gegen Asthma & Co: Pflanzen entfernen Luftschadstoffe
In einem eigenen Bereich waren Grünpflanzen zu einer Art Erholungsgürtel arrangiert und mit Hinweisen zu ihren positiven Einflüssen auf die menschliche Gesundheit versehen. „Viele Besucher waren überrascht, dass gängige Arten wie Efeutute, Einblatt, Gummibaum und Philodendron etwa Formaldehyd entfernen können – einen Schadstoff, der in vielen Pressholzprodukten, Papierwaren oder Bodenversiegelungen vorkommt. Doch auch Benzol, das häufig in Öl, Farben, Plastik- und Gummiartikeln zu finden ist, und andere chemische Substanzen werden von verschiedenen Zimmerpflanzen unschädlich gemacht. Dies ist gerade im Hinblick auf die Zunahme an Allergien und Atemwegserkrankungen von erheblichem Vorteil. Das Grün rund um uns übt somit nicht nur einen positiven Einfluss auf unser Gemüt aus, sondern bietet noch viele weitere Wellness-Effekte“, betont das Blumenbüro Österreich, das ein eigenes Informationsblatt zu diesem Thema zusammengestellt hat.
Pflanzen am Arbeitsplatz als Gegenpol zum Stress
Im Mittelpunkt stand auch die internationale Initiative „Plants for People“, die sich auf Informationen über die Wohlfahrtswirkung von Pflanzen in der Arbeitsumgebung spezialisiert hat. „Auch das Wiener Stadtgartenamt, allen voran Direktor Rainer Weisgram, hat die Wichtigkeit dieses Themas erkannt und arbeitet diesbezüglich eng mit uns zusammen. Um die Gesundheit der Wienerinnen und Wiener zu fördern und die positiven Auswirkungen des lebendigen Grüns zu vermitteln, wurden bereits unzählige Büros in der Bundeshauptstadt mit Pflanzen ausgestattet. Dies soll in Zukunft noch weiter forciert werden, um in den Arbeitsräumen einen Gegenpol zum alltäglichen Stress zu schaffen“, erklärt das Blumenbüro Österreich.
Tipps und Tricks von Profi-Floristen und -Gärtnern
Doch auch in anderen Themenbereichen konnten sich die zahlreich angereisten Blumenfreude in Tulln beraten lassen. So wurde an allen fünf Messetagen auf der Radio Niederösterreich-Bühne ein abwechslungsreiches Programm geboten. Besonders großen Anklang fanden dabei laut Blumenbüro Österreich die eindrucksvollen Floristen-Shows, bei denen sich die Besucher von den Profis praktische Tipps und Tricks für eigene Blütenarrangements und -gestecke holen und abschauen konnten. Viele ließen sich auch nicht die Chance entgehen, die beliebten Star-Gärtner aus dem Fernsehen, Franz Gabesam, Johannes Käfer und Karl Ploberger, bei informativen Vorträgen einmal live erleben und um Rat fragen zu können. Egal, ob es ums Umtopfen, gesunde Kräuter, Schädlinge oder den richtigen Baumschnitt ging – keine Frage blieb unbeantwortet. „Unser Ziel ist es, den Konsumenten zu vermitteln, wie sie bei der Garten- und Zimmerpflanzen-Pflege mit minimalem Aufwand den maximalen Effekt erzielen können. Dazu eignen sich Gelegenheiten wie die Tullner Gartenbaumesse ganz hervorragend“, so das Blumenbüro Österreich. Doch auch das weltweit gültige Qualitätslabel „Fair Flowers Fair Plants“ (FFP), der naturnahe Pflanzenschutz mit Nützlingen und das Umweltzeichen wurden dem Publikum vorgestellt. Für eine prächtige Kulisse sorgten zahlreiche farbenfrohe Gestecke, die die Leistungen der Niederösterreichischen und Wiener Gärtner und Floristen einmal mehr vor Augen führten.
Waidhofen: NÖ Gärten locken pro Jahr eine Million Besucher an
In Garten on August 19, 2007 at 11:30Gärten in Niederösterreich schlecht vermarktet
Waidhofen: NÖ Gärten locken pro Jahr eine Million Besucher an
NÖ Gärten locken pro Jahr eine Million Besucher an
In Garten, Niederösterreich, Tourismus on August 16, 2007 at 1:29NÖ Gärten locken pro Jahr eine Million Besucher an
St. Pölten - Im niederösterreichischen Tourismus gewinnt ein ursprünglich kleines Spezialangebot in jüngster Zeit immer mehr an Bedeutung: der Gartentourismus. "Wir schätzen, dass pro Jahr rund eine Million Menschen die vielen Gartenanlagen in Niederösterreich besuchen. Dabei spannt sich der Bogen der Attraktionen von kleinen Schaugärten bis zu den barocken Prachtanlagen von Schloss Hof oder Stift Melk", so Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka.
Da das Interesse am Thema Garten in der Bevölkerung weiter im Steigen begriffen ist, arbeitet man jetzt an einer noch besseren Vernetzung zwischen dem vorhandenen Angebot an gärtnerischen Kostbarkeiten und dem Ausflugstourismus in Niederösterreich. In dem im Taschenbuchformat erhältlichen Führer "NÖ Schaugärten 2007" sind insgesamt 105 Anlagen in allen Landesvierteln beschrieben. Zusätzlich wird im September gemeinsam mit der NÖ Werbung eine neue Tourismusplattform vorgestellt, mit deren Hilfe man sich individuelle Packages für Reisen zu den schönsten Gartenanlagen in Niederösterreich zusammenstellen kann.
Während der Gartentourismus in Ländern wie Frankreich oder Großbritannien schon lange ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist, mangelt es in weiten Teilen Mitteleuropas noch an der zentralen Vermarktung des Themas. Wie groß das Besucherpotenzial ist, lässt sich auch am Beispiel der Blumeninsel Mainau im Bodensee erkennen, die Jahr für Jahr von rund 1,3 Millionen Gästen besucht wird.
Als bekannte "grüne Ausflugsziele" in Niederösterreich locken u. a. die "Arche Noah" und die Kittenberger Erlebnisgärten im Kamptal, die historischen Stiftsgärten von Melk oder Seitenstetten, der Schaugarten der Therme Laa und natürlich die NÖ Landesgartenschau 2008 in Tulln und Grafenegg. Diese lässt schon jetzt ihre große touristische Anziehungskraft erkennen.
Kein Garten ohne Garten-Accessoires
In Garten, OAN, Sport on Juli 17, 2007 at 12:51Keine Frage – genießen kann man den eigenen Garten oder das Picknick im Park erst mit den passenden Accessoires. Der Garten rückt das Leben in der Natur ins Zentrum des Interesses.
Allerdings muß alles, was man draußen – outdoor – so braucht, vom Grill bis zur Schubkarre, von den Lampen bis zum Picknickkorb, heute nach etwas aussehen. Nichts wird mehr auf den reinen Nutzwert reduziert.
Gießkannen kommen knallbunt daher, Übertöpfe für Pflanzen dürfen auch aus anderem Material als nur Terracotta sein, das einfache Picknickgeschirr ist mit peppigen Mustern verziert statt wie früher meist im weißen Plastik-Look, und selbst Gartenschürzen und Heckenscheren haben einen gewissen Schick.
Wie das eigene Wohnzimmer wird der Outdoor-Bereich mit unterschiedlichen Accessoires gestaltet. Dabei ist es auch hier wichtig, nicht zu viele unterschiedliche Stile zu mischen. Wie innen sei draußen ein gutes Konzept sinnvoll, in das sich Möbel, Lampen und Deko-Objekte harmonisch einfügen.
Ein absolutes Muss sind in Zeiten aggressiver UV-Strahlung Sonnenschirme und -segel aller Art. Besonders große, leicht zu bedienende Schirme seien beliebt. Die wirken großzügig und elegant und sind ohne viel Muskelkraft aufzuspannen.
Außerdem ist die richtige Beleuchtung ein großes Thema. Vom fix und fertig geplanten Beleuchtungskonzept bis zur Gartenfackel ist dabei alles möglich. Punktstrahler in den Bäumen oder im Teich, Solarleuchten, Lampions, Lichterketten und Laternen seien stark gefragt.
Ein großes Comeback feiert außerdem das Grillen. Barbecue ist so angesagt wie seit Jahren nicht mehr hört man auf der Fachmesse in Köln, der Fachmesse für Sport, Camping und Lifestyle im Garten. Vom einfachen, aber eleganten Tischgrill in Form einer edel designten Keramikschüssel mit Grillrost von der dänischen Firma Eva Solo bis hin zur Gas-Outdoor-Küche von Weber im rheinland-pfälzischen Ingelheim sind dem Grill-Fan keine Grenzen gesetzt. Räucherofen oder Feuerkorb sorgen für die besondere agerfeueratmosphäre danach.
Auch wer selbst keinen eigenen Garten besitzt, muss nicht in der Stube versauern. Elegante und praktische Picknickkörbe und -taschen von Firmen wie Sagaform aus Schweden oder Reisenthel aus Puchheim bei München, stabiles buntes Geschirr aus Melamin
und gemusterte Kissen, Strandmatten und Badetücher, wie sie beim schwedischen Einrichtungshaus Ikea zu finden sind, machen aus jedem Fleckchen Grün eine kleine Oase. Dort lässt sich prima essen, trinken oder einfach nur relaxen.
Und irgendwie mag das ja jeder gerne!
Leichtes vom Grill – Fisch und Fleisch fettarm grillen
In Garten, Gesundheit on Juli 3, 2007 at 10:53LEICHTES VOM GRILL – FISCH UND FLEISCH FETTARM GRILLEN.
Grillen im Garten hat wieder Saison!
Was tun die Deutschen im Sommer am liebsten? Sie
grillen! Kein Wunder, schließlich schmecken Fleisch, Fisch und
Bratwurst vom Rost herrlich. Außerdem ist Grillen eine sehr schlanke
Art, Fleisch zuzubereiten. Erstens braucht man kein zusätzliches
Fett, wie etwa in einer Pfanne, und ein Teil des Fettes wird auch
während des Grillens herausgebraten. Entscheidend ist allerdings, was
auf dem Grill liegt, sagt Klaus Heitkamp, stellvertretender
Chefredakteur von kochen & genießen:
„Die Deutschen lieben Nackensteaks, das sind also
wirklich unsere Grillfavoriten. Die schmecken auch wunderbar,
Nachteil ist, dass sie eben kräftig mit Fett durchzogen sind. Da
kommt man dann bei einem mittelgroßen Steak mal locker auf zwanzig
Gramm Fett oder auf über 300 Kalorien. Wer auf seine Linie achten
will oder muss, sollte deshalb zu mageren Alternativen greifen, zum
Beispiel zu Schweineschnitzel oder zu Huftsteaks, die haben ungefähr
die Hälfte Fett.“
Ebenfalls beliebt sind Bratwürstchen aus Schweinefleisch. Mit
einem Fettanteil von rund einem Drittel sind sie nicht gerade
Schlankmacher. Doch es gibt auch leichtere Alternativen:
„Gesundheitsbewusste Genießer greifen dann lieber zu
fettarmen Wurstvariationen. Zum Beispiel zu Geflügelwürstchen, damit
kann man mal locker fünfzig Prozent Fett sparen. Und selbst mit
leichten Bratwürstchen, die zum Beispiel aus magerem Schweinefleisch
gemacht sind, lässt sich die Fettmenge immerhin noch rund um ein
Drittel reduzieren.
Bei Fisch muss man sich um die Kalorien keine Sorgen machen. Die
meisten Sorten sind von Natur aus fettarm:
„Also Fisch ist auch super zum Grillen. Weil das
Fleisch allerdings relativ zart ist, raten wir, Fisch immer in
Alufolien zu grillen. Kalorisch gesehen sind Fische absolute
Leichtgewichte, ob das jetzt Seelachs ist oder Forelle, die sind
immer top, und auch so Doraden und Garnelen – absolut
figurfreundlich.“
Auch bei Grillsoßen und Remoulade gibt es inzwischen viele
fettarme Produkte, schreibt kochen & genießen. Und eine leichte
Kräuterbutter lässt sich sogar ganz einfach selbst machen: Man nimmt
weiche Halbfettbutter, rührt Knoblauch und frische Kräuter hinein -
fertig!
Kamptalgärten laden zum Auftakt der Gartensaison
In Garten, OAN on Mai 21, 2007 at 2:46KAMPTALGÄRTEN LADEN ZUM AUFTAKT DER GARTENSAISON
Mit einem bunten Veranstaltungsreigen, einer
neuen Website und einem neuen Schaugarten locken die mittlerweile 19
Kamptalgärten in eine der schönsten Gegenden Niederösterreichs. Auch
mit dem großen, noch bis Sonntag, 20. Mai, dauernden Gartenkirtag
feiern die Kamptalgärten und der Wein- und Gartenort Schiltern den
Auftakt der Gartensaison. „Das Kamptal präsentiert nicht nur die
niederösterreichische Gartenkultur. Bei einer Erkundung der 19
Kamptalgärten wird man auf geheimnisvolle Art verführt: Der ganze
GARTEN ist Bühne“, ist Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka begeistert.
In den letzten Jahren ist im Kamptal eine Gartenlandschaft
entstanden, die sowohl Genuss für alle Sinne als auch höchste
Kompetenz zum Thema GARTEN bietet. So unterschiedlich wie die Böden
und Landschaften, sind auch die 19 Kamptalgärten: Ob verwunschener
Schlosspark, moderner Erlebnisgarten, romantischer Rosengarten,
naturbelassener Kräutergarten, der „GARTEN der Religionen“, die
„Arche Noah“ zur Erhaltung alter Kulturpflanzen, Lehr- und
Schaugärten, fernöstlicher GARTEN, Skulpturengärten oder Kunst in der
Natur – wie kaum irgendwo sonst lassen sich hier Gärten in ihrer
wunderbaren Vielfalt erleben und genießen. Rund ums Jahr geöffnet,
sind die Entfernungen zwischen den einzelnen Gärten so gering, dass
sie auch per Rad gut zu verbinden sind.
„Die Schaugärten werden mehr und mehr zu beliebten Ausflugzielen
und so zum Impulsgeber für Tourismus und Wirtschaft in den Regionen.
Insgesamt ist der Trend in Richtung Gartentourismus europaweit
ungebrochen. Mit unserem Schaugartennetzwerk dem Festival der
Kamptalgärten 2007, der Landesgartenschau in Tulln und Grafenegg 2008
sowie mit dem Gartenkompetenzzentrum der „GARTEN Tulln“ positioniert
sich Niederösterreich nachhaltig als das ökologische Gartenland
Mitteleuropas,“ stellt Sobotka abschließend fest.
Blattläuse sind heuer besonders früh dran
In Garten, Pflanzen on Mai 9, 2007 at 12:18Insekten sind heuer früher aktiv!
Nicht nur die Vegetation hat heuer witterungsbedingt
einen Vorsprung von zwei bis drei Wochen – auch die Pflanzenfresser
bzw. Pflanzensauger sind dementsprechend früher dran. Die schon seit
März außergewöhnlich anhaltenden warmen Temperaturen haben
beispielsweise die Vermehrung der Blattläuse begünstigt, sodass schon
sehr früh die ersten Blattlaus-Kolonien auf den Pflanzen beobachtet
werden konnten. Geflügelt oder ungeflügelt, in den verschiedensten
Größen und Farben, sind sie praktisch auf allen Pflanzen zu finden,
egal ob auf Kräutern, Sträuchern, Bäumen oder sogar auf
Wasserpflanzen. Auch Wildpflanzen sind bereits stark befallen.
Riesige Vielfalt
Die Vielfalt an Blattläusen ist riesengroß. Allein in Mitteleuropa
gibt es über 800 Arten. Die Blattläuse suchen sich ihr Ziel selbst
oder werden durch den Wind verfrachtet. Allerdings kann nicht jede
Blattlausart auch jede Pflanze als Wirtspflanze nützen. Hier muss man
zwischen Arten unterscheiden, die nur spezifisch auf einer oder
wenigen Pflanzenarten vorkommen, wie z. B. die Rosen- und die
Oleanderblattlaus, oder Arten, die an verschiedenen Pflanzen saugen
und daher mehrere Pflanzen als Wirtspflanzen haben, wie z. B. die
Schwarze Bohnenblattlaus und die Grüne Pfirsichblattlaus.
Durch ihre Saugtätigkeit, bevorzugt an jüngeren Pflanzenteilen,
wie z. B. Triebspitzen, schädigen sie die Pflanzen. Dabei scheiden
sie zuckerhältige Honigtau-Tröpfchen aus, die als glänzender Überzug
auf den Pflanzen zu erkennen sind. Das Saugen der Läuse führt aber
auch zu Verkrüppelungen und Wuchsbeeinträchtigungen an der Pflanze.
Zusätzlich sind oft schwärzliche Flecken zu finden, die von so
genannten Rußtau-Pilzen stammen, die sich auf dem Honigtau ansiedeln.
Diese führen zu starken Qualitätseinbußen an Gemüse und Zierpflanzen.
Außerdem können Blattläuse auch für die Pflanze gefährliche
Viruserkrankungen (Pflanzenvirosen) übertragen.
Maßnahmen gegen Blattläuse
Während in der Erwerbsproduktion für die Gärtnerin oder die Landwirtin
die professionelle Blattlausbekämpfung zum Teil unerlässlich ist, kann
der Hobbygärtner auch andere Möglichkeiten nützen.
Bei einem geringen Blattlausbefall an nur wenigen Pflanzenteilen
ist es oft sinnvoller und kostengünstiger, sich mit dem gründlichen
Abwaschen und Ausschneiden dieser Pflanzenteile zu behelfen. Bei
stärkerem Befall besteht die Möglichkeit, anwendungsfertige
Pflanzenschutzmittel auf Basis von z. B. Pflanzenölen, Kaliseifen
oder ähnlichem einzusetzen. Damit können auch die vorhandenen
natürlichen Blattlaus-Gegenspieler wie die räuberischen Marienkäfer,
Florfliegen- und Schwebfliegen-Larven geschont werden, aber auch
Blattlausschlupfwespen, die die Läuse parasitieren. Diese natürlichen
Gegenspieler treten mit einer geringen zeitlichen Verzögerung nach dem
Aufbau der Blattlauspopulationen auf und können in wenigen Tagen die
Blattläuse vertilgen bzw. parasitieren. Ihr Vorteil: Sie spüren die
Blattläuse auch an Pflanzenteilen auf, zu denen Pflanzenschutzmittel
oft nicht vordringen.
Daher sollte man vor dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln genau
prüfen, ob nicht eventuell schon Nützlinge vorhanden sind, die die
Aufgabe als Pflanzenschützer an Ort und Stelle bereits übernehmen.

