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Archiv für die Kategorie ‘Internet’

Coppermine Photo Gallery

In Internet, Media, Technik, software on Januar 1, 2009 at 2:16

Coppermine online Foto Software:
Coppermine – Open Source Photo Gallery -  ist ein fortgeschrittenes, benutzerfreundliches Bildergalerie-Programm mit integrierter Unterstützung von Multimedia-Dateien. Sie entscheiden selbst, ob und inwieweit einzelne Bereiche der Galerie privater Natur sind, oder ob andere Teile registrierten Usern oder gar allen Usern zur Verfügung stehen. Sofern Sie dies festlegen, können Besucher Ihrer Galerie auf ganz einfache Weise mit ihren Webbrowsern Bilder hochladen, wobei kleine Vorschaubilder, sogenannte Thumbnails, Zwischenbilder, und Bilder in voller Größe „on the fly“ automatisch erzeugt werden. Ihre Besucher haben die Möglichkeit, diese Bilder zu beurteilen und mit Kommentaren zu versehen, sofern Sie dies gestatten. Der Versand von Bild-Grußkarten direkt aus der Anwendung heraus ist möglich.

Aktuelle Version ist v1.4.19
Coppermine Hauptseite mit Downloadlink

Versicherungen werden im Internet immer wichtiger

In Internet, Versicherung, osterreich on Dezember 30, 2008 at 11:41

uoiea – Versicherungen werden immer wichtiger
Versicherungen haben Hochsaison im Internet

Fristversäumnisse oder Fehler in der Bilanz passieren auch den Profis.

Haftpflichtversicherungen decken Schäden bis zu 2,4 Millionen Euro in Österreich.
Nachzahlungen wegen fehlerhafter Angaben oder gar Strafzuschläge vom Finanzamt sollten eigentlich nicht passieren, wenn man einen Steuerberater mit der Abwicklung der Einkommensteuererklärung beauftragt hat. Trotzdem kommt so etwas „leider, wenn auch selten“ vor, sagt Gregor Benesch, stellvertretender Direktor in der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (KWT).

UOIEA

Design-Laptops – "Das letzte Wort haben die Techniker"

In Internet on Juli 21, 2008 at 9:53

Sony auf der Suche nach Kompromiss zwischen Styling und Leistung

Die Vaio Z-Serie ist für Sonys Chefdesigner der BMW X6 unter den Notebooks (Foto: Sony)

Design ist für Kunden mittlerweile zu einem wichtigen Argument beim Notebookkauf geworden. Nicht erst seit Apple mit seinen durchgestylten Geräten den Markt erobert, bekommen die Designabteilungen bei den großen Herstellern mehr Aufmerksamkeit. Der japanische Elektronikhersteller Sony beschäftigt ebenfalls eine Designertruppe, die sich um die optische Gestaltung der Notebooks kümmert.

„Die Entwicklung eines neuen Laptops wird vom Design-Team gestartet“, erklärt Shinichi Ogasawara, Chief Art Director bei Sony, im Gespräch mit pressetext. „Wir legen Form sowie Aussehen fest und geben unsere Präferenzen schließlich an die Produktentwickler weiter. Diese haben die Aufgabe, unsere Vorstellungen möglichst gut umzusetzen“, so Ogasawara. Dabei gilt es viele technische Hürden zu überwinden. Als erfolgreiches Kooperationsbeispiel führen die Sony-Manager die aktuelle Z-Serie an. „Die Herausforderung für uns war, dass wir einen Rechner konstruieren, der ein Maximum an Mobilität aufweist, dennoch vom Kunden als Hauptrechner genutzt werden kann“, sagt Otsuka. Hier war beispielsweise das Display in der Größe von 13,1 Zoll eine Mindestanforderung. Durch die Ausführung im 16:9-Format bleibt dennoch genug Platz am Schirm, um zwei Fenster nebeneinander darzustellen.

Die Reduktion bei Gewicht und Platzbedarf setzt sich bei nahezu allen Komponenten des Notebooks fort. Schwierig zu verkleinern ist das optische Laufwerk, da dies schon aufgrund der fixen Größe der Datenträger auf ein bestimmtes Format festgelegt ist. „Hier haben wir das metallische Gehäuse entsprechend reduziert“, erklärt Otsuka. Inklusive der Löcher in den verbleibenden, weil für den Zusammenhalt notwendigen Gehäuseteilen erreichten die Entwickler schließlich 17 Gramm weniger Gewicht. Das Laptopgehäuse ist aus Kohlenstofffaser gefertigt und wartet somit auch mit entsprechender Robustheit auf. Insgesamt konnte eine Verringerung des Komplettgewichts von über 300 Gramm gegenüber dem Vorgänger erzielt werden.

Die Designer waren schließlich vor allem mit dem äußeren Erscheinungsbild beschäftigt. Die Tasten sind voneinander isoliert. Der Gehäusedeckel auf der Keyboardseite besteht aus einem Stück, zwischen den Tastaturen entstehen dadurch Abstände zwischen den einzelnen Tasten. Das Tippen gestalte sich bei dieser Art Tastatur besonders angenehm, versprechen die Entwickler. Zudem sei sie auch für Frauen mit langen Fingernägeln problemlos zu verwenden. Zum neuen Vaio-Design gehört auch das Besonderheit des zylinderförmige Scharniers, das Notebook und Display miteinander verbindet. Auf der linken Seite des Scharniers befindet sich der Anschluss für das Netzteil, auf der rechten Seite der Power-Knopf. Dieser leuchtet während des Betriebs smaragdgrün und pulsiert im Standby-Betrieb orange. Das soll dem Nutzer anzeigen, dass das Gerät nicht vollständig ausgeschaltet ist und verhindert somit eine versehentliche Entladung des Akkus, wenn das Notebook in die Tasche gesteckt oder weggeräumt wird.

Austria WordPress

Antivirensoftware und Internet security

In Internet, software on Juli 16, 2008 at 10:36


Kaspersky Internet Security 2009Preis: EUR 29,95Gewöhnlich versandfertig bei Amazon in 24 StundenStand: 16.07.2008 12:35

Norton Internet Security 2008 incl. Norton AntiBot – deutschPreis: EUR 28,95Gewöhnlich versandfertig bei Amazon in 24 StundenStand: 16.07.2008 12:35

Kaspersky Internet Security 2009 (Lizenz für 3 PCs)Preis: EUR 44,45Gewöhnlich versandfertig bei Amazon in 24 StundenStand: 16.07.2008 12:35

Festnetzanschlüsse in Europa weiter rückläufig

In Haushalt, Internet on Juli 14, 2008 at 9:16


Ein Viertel aller EU-Bürger telefoniert nur noch mobil Deutschland: Hoher Festnetzanteil dank Kombination mit Internet (Foto: pixelio.de, Gabi Schoenemann)Berlin – Die Zahl der Festnetzanschlüsse geht europaweit zurück. Durchschnittlich 24 Prozent aller Haushalte in der Europäischen Union verfügten 2007 über keinen Festnetzanschluss und telefonierten ausschließlich über ein Mobiltelefon. 2006 lag der Anteil noch bei knapp 22 Prozent. Während in Tschechien 64 Prozent aller Haushalte mobil telefonieren, sind es in Deutschland nur elf Prozent. Dies berichtet der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) http://www.bitkom.org/ und stellt damit die neuesten Zahlen der europäischen Statistikbehörde Eurostat vor.

Den zweitgrößten Anteil an Haushalten, die ausschließlich mobil telefonieren, hat Finnland mit 61 Prozent, gefolgt von Litauen (53 Prozent) und Ungarn (50 Prozent). Am anderen Ende der Liste findet sich Schweden (drei Prozent), Luxemburg (fünf Prozent) und die Niederlande (neun Prozent). Der relativ hohe Anteil jener Haushalte ohne Festnetzanschlüsse vor allem in osteuropäischen Ländern ist laut BITKOM-Experten darin begründet, dass das Festnetz in diesen Regionen schlechter ausgebaut ist als in Westeuropa. „In osteuropäischen Ländern war die Versorgung mit Festnetzanschlüssen vor dem Fall des eisernen Vorhanges sehr schlecht. Danach kam parallel zum Festnetz auch der Mobilfunk auf“, sagt BITKOM-Sprecher Maurice Shahd gegenüber pressetext. Viele hätten sich zu dieser Zeit bei gleich für das Handy entschieden.

In Deutschland haben noch immer 83 Prozent der Haushalte einen Festnetzanschluss. Dieser im EU-Vergleich hohe Anteil hänge auch mit preiswerten Kombi-Angeboten von Telefon- und DSL-Internetanschluss zusammen, heißt es beim BITKOM. Demgegenüber bestehe nur ein geringer Preisvorteil für reine Internetangebote.

Handys

Telefone

Mehr Datensicherheit bei Googles E-Mail-Dienst

In Internet on Juli 9, 2008 at 9:17


Sitzungs-Kontrolle zeigt Risiken und erlaub Remote-Sign-Out
Googles E-Mail-Dienst: Jüngste Accountzugriffe und Remote-Sign-Out (Foto: Google)

Mountain – Google hat ein Feature vorgestellt, das mehr Sicherheit für Nutzer seines E-Mail-Diensts verspricht. Den Usern wird angezeigt, ob derzeit Sitzungen auf anderen Computern geöffnet sind und es besteht die Möglichkeit, diese per Remote-Zugriff zu beenden. „Ein E-Mail-Account kann viele persönliche Informationen enthalten, von Bankmitteilungen bis hin zu Liebesbriefen“, betont Gmail-Entwickler Erwin D’Souza im offiziellen Blog. Solche Daten können nun besser geschützt werden: Hat beispielsweise ein User eine Sitzungen auf einem anderen Computern irrtümlich nicht beendet, kann er diese von seinem aktuellen Standort aus schließen und so einen unbefugten Zugriff auf sein Account verhindern.

Am unteren Ende der Inbox wird dem Nutzer angezeigt, ob aktuell Sitzungen auf anderen Geräten laufen. Das kann beispielsweise vorkommen, wenn ein User von verschiedenen Computern aus auf ein Konto zugreift – daheim, in der Arbeit, bei Freunden und so weiter – und an einem Gerät auf ein korrektes Logout vor einem Ortswechsel vergisst. Die nicht beendete Sitzung stellt dann ein Sicherheitsrisiko dar, da Unbefugte einfach Zugriff auf Account-Inhalte bekommen können. Das Wissen um offene Sitzungen allein hilft freilich wenig, doch hat Google zudem ein Remote-Sign-Out implementiert. Der Anwender kann somit von seinem aktuellen Computer aus sämtliche Sitzungen auf anderen Geräten beenden und dadurch seine Daten schützen.

In einer detaillierten Übersicht kann auch eine komplette Liste der jüngsten Account-Zugriffe abgerufen werden. Geräte, von denen aus auf den Account zugegriffen wurde, werden dafür anhand ihrer IP-Adressen identifiziert und die Zugriffszeiten vermerkt. Das bietet Anwendern eine zusätzliche Kontrollmöglichkeit: Wer die selbst genutzten IP-Adressen und die eigenen Zugriffszeiten kennt, kann somit nachvollziehen, ob wirklich nur er selbst im eigenen Account aktiv war. Eine Erleichterung für weniger technikaffine User bildet dabei die Tatsache, dass die Adresse des aktuell genutzten Computers jeweils in der Liste angezeigt wird. Somit ist relativ leicht zu erkennen, welche IP-Adressen man typischerweise nutzt.

Das Rollout des Features erfolgt D’Souza zufolge derzeit, mit der neuesten Version des E-Mail-Dienstes Gmail http://www.gmail.com/ . Dieser heißt ausschließlich in Deutschland aus rechtlichen Gründen „Google Mail“ und muss dort unter http://mail.google.com/ abgerufen werden.

iGoogle wird noch im Sommer zum Social Network

In Internet on Juli 3, 2008 at 10:47


Mit OpenSocial schafft Google einen Hub für Social Networking Anwendungen

Derzeit erscheint die personalisierte Seite noch wie gewohnt (Foto: Screenshot)

Die personalisierbare Google-Startseite iGoogle bekommt neue Elemente, die die Seite einem Social Network immer ähnlicher machen. Bereits im nächsten Monat soll die erweiterte Startseite für Google-Nutzer zugänglich sein, die unter anderem einen Chat und die Anzeige des Onlinestatus von Kontakten bietet. Auf einem neuen Interface mit Namen „Canvas“ werden künftig die iGoogle-Gadgets angezeigt. Im Verborgenen testen Entwickler die Ideen bereits seit Monaten, doch nun sollen auch bald die Endanwender zum Zug kommen, wie PC World berichtet. Noch diesen Sommer will Google außerdem OpenSocial in iGoogle einbinden, das Entwicklern ermöglicht Anwendungen zu schreiben, die auf verschiedenen Social Networks laufen.

Die Chat-Funktion wird es erlauben, sich mit seinen Gmail-Kontakten zu unterhalten, während man auf iGoogle online ist. Auch der Onlinestatus der Freunde wird angezeigt. „Das neue iGoogle platziert links auf der Seite Tabs, die man vergrößern kann, um eine Liste der Gadgets und Status-Informationen anzuzeigen, wie die Zahl der ungelesenen Gmail-Nachrichten“, erklärt Ionut Alex Chitu, der in seinem Blog „Google Operating Systems“ http://googlesystem.blogspot.com/ über die Aktivitäten der Suchmaschine berichtet. Durch OpenSocial können bei der Entwicklung der Gadgets auch außenstehende Programmierer mitwirken. Dieses Set von Programmierschnittstellen ermöglicht Entwicklern Anwendungen zu schreiben, die problemlos auf unterschiedlichen Social-Networking Seiten eingebunden werden können. Google hat OpenSocial zusammen mit MySpace entwickelt.

Die Möglichkeit, durch OpenSocial einen Hub für Anwendungen zu erschaffen, die auf den verschiedensten Social Networks aktiv sind, sehen viele als den interessantesten Aspekt von iGoogle.

Austria wordpress

Google News kein Wachstumsmotor

In Internet, News on Juni 27, 2008 at 10:02


Nachrichten-Seite bleibt hinter Wettbewerbern zurück

Google News nicht das Glanzstück des Unternehmens (Foto: news.google.de)

Mountain View – Das News-Angebot von Google kann nicht an den allgemeinen Höhenflug des Internetriesen anknüpfen. Während sich Zeitungsverlage und Nachrichtenorganisationen den Kopf darüber zerbrechen, welchen Schaden Google News http://news.google.com/ ihren Unternehmen zufügen könnte, ist der Konzern mit seinem Nachrichtenservice längst nicht so dominant wie in anderen Bereichen. Sechs Jahre nach dem Start scheint Google News in der Mittelmäßigkeit gefangen und kämpft hart mit seinen Wettbewerbern, so ein Bericht der New York Times. Zuletzt hagelte es in den USA auch Kritik, weil es über eine Stunde dauerte, bis die Nachricht über den Tod von NBC-Legende Tim Russert in den Google News erschien. Laut Google sei ein technisches Problem dafür verantwortlich gewesen, es mangle jedoch nicht an Aktualität der Nachrichten-Seite.

Medienexperten sehen wenig Weiterentwicklung bei Google News, vor allem im Vergleich zu anderen Angeboten des Konzerns, wie etwa Google Maps oder Gmail. Auch das Wachstum des News-Angebots schreitet nur langsam voran. Laut Nielsen-Erhebungen kam Google News mit 11,4 Mio. Nutzern im Mai in den USA nur auf Rang acht der Nachrichten-Plattformen und blieb weit hinter Konkurrenten wie Yahoo News – mit 35,8 Mio. Besuchern auf Platz eins – zurück. Auch die Wachstumsrate der vergangenen zwei Jahre ist mit zehn Prozent deutlich flacher als jene von anderen großen News-Webseiten. So konnten beispielsweise sowohl Cnn.com als auch die New York Times im Internet weitaus deutlicher zulegen.

„Die digitale Medienwelt wird mit ihrer Vervielfachung von Kanälen und dem Anwachsen der Informationsmenge immer unübersichtlicher. Das Angebot, sich einen auf die eigenen Interessen zugeschnittenen Überblick über das Geschehen zusammenstellen zu können, scheint daher Erfolg versprechend“, meint Andreas Vlasic, Geschäftsführer vom Medieninstitut Ludwigshafen http://www.medien-institut.de/ , zur derzeitigen Entwicklung von Online-Nachrichtenangeboten. Welche Anbieter sich dabei durchsetzen werden, sei weniger sicher zu sagen. „Der gescheiterte Versuch von Google, eine eigene Video-Plattform zu etablieren, zeigt, dass im Netz nicht nur die Größe entscheidet“, so Vlasic gegenüber pressetext.

Auf Google News finden sich erstaunlicherweise bislang auch keine Werbeanzeigen. Es gibt wenig Anzeichen dafür, dass der Internetkonzern ernsthaft daran arbeitet, direkt über Google News Geld verdienen zu wollen. Google-Vertreter verteidigen das Nachrichtenangebot und verweisen darauf, dass der Traffic nicht das alleinige Ziel sei. „Für uns geht es bei den News um die Suche und Menschen zu helfen, Informationen zu finden“, so etwa Marissa Meyer, Vice President Search and User Experience bei Google. Laut Meyer ist Google News eines der innovativsten Produkte des Unternehmens und verzeichne mitunter die aktivsten Nutzer.

Malware liegt im Web

In Internet, Technik on Juni 23, 2008 at 9:23

Malware-Links haben Dateianhänge in E-Mails abgelöstInternetnutzer sehen sich mit einer veränderten Bedrohungslandschaft konfrontiert. „Der Versand von Viren und Würmern war gestern. Die ganze Malware liegt im Web“, beschreibt Rainer Link, Senior Security Specialist Anti-Malware bei Trend Micro http://www.trendmicro.de , die aktuelle Situation.

Moderne Cybercrime-Profis setzen auf die Verteilung von Malware per Web – ob durch infizierte Webseiten, Social Hacking oder den Versand von Links in E-Mails. „Diese Ära der Web-Bedrohungen wird nicht plötzlich zu Ende gehen, da sie für die kriminelle Seite viele Vorteile hat“, so Link. Die Anbieter von Sicherheitslösungen, aber auch unabhängige Tester, sind gefordert, sich auf eine explodierende Anzahl von Schädlingen, die über das Web verbreitet werden, und im Infektionsfall meist weitere Malware nachladen, einzustellen.

Die Bedrohung hat viele Gesichter. Stark verbreitet sind Manipulationen von Webseiten, um Nutzern Malware unterzuschieben. „Mit SQL-Injection können einfach sehr viele Webseiten betroffen werden“, begründet Link, weshalb diese Methode sehr attraktiv für Angreifer ist. Doch auch Social-Hacking-Attacken finden zunehmend über das Web statt, beispielsweise in Form von Seiten, die vermeintliche Video-Codecs anpreisen. „Vor kurzem wurde die Webseite von Ikea Deutschland sehr gut nachgebaut“, nennt Link ein anders Beispiel. Ein Link zur Seite sei bei Google platziert worden, um Malware als angebliches Plug-in zu verbreiten. Außerdem habe das Web den E-Mail-Anhang weitgehend abgelöst. „Die Malware ist nicht mehr als Attachment in E-Mails enthalten, sondern es werden URLs zu Malware-Seiten verschickt“, beschreibt Link. Die inzwischen bekannte Weisheit, nicht jeden Anhang zu öffnen, müsse ergänzt werden: „Klicke nicht auf jede URL.“

Für die Angreifer bietet die Malware im Web den Vorteil, dass Updates der Schadsoftware auf dem verteilenden Server ganz einfach sind. Read the rest of this entry »

Google und Yahoo kooperieren im Werbemarkt Internet

In Internet, Werbung on Juni 17, 2008 at 10:04


Die beiden Suchmaschinenbetreiber Google http://www.google.com/ und Yahoo http://www.yahoo.com/ haben eine gemeinsame Kooperation im Werbegeschäft bekannt gegeben. Yahoo wird demnach von Google verkaufte AdSense-Werbeanzeigen auf einigen seiner Webseiten in den USA und Kanada zulassen. Das Abkommen sei zunächst auf vier Jahre ausgerichtet und könne zweimal um je drei Jahre verlängert werden. Die Kooperation könne Yahoo rund 800 Mio. Dollar jährlich (rund 517 Mio. Euro) einbringen, teilte das Unternehmen aus Sunnyvale mit. Auf die eigenen Such- und Werbedienste von Yahoo hätte der aktuelle Schritt aber keinerlei Auswirkungen, diese würden auch weiterhin wie gewohnt fortgeführt. Neben der Zusammenarbeit in punkto Werbung gaben die beiden Internetkonzerne zudem bekannt, die gegenseitige Nutzbarkeit ihrer jeweiligen Instant-Messaging-Dienste besser aufeinander abstimmen zu wollen, um die Kommunikationsmöglichkeiten ihrer Kunden zu verbessern.

„Diese kommerzielle Vereinbarung erlaubt es Yahoo, seine Werbebotschaften in maßgeschneiderter Form an Nutzer zu schicken und stellt Werbetreibenden und Publishern eine bessere Werbetechnologie zur Verfügung“, erklärt Eric Schmidt, CEO von Google. Auf diese Weise könne Yahoo seine wirtschaftlichen Erfolgsaussichten deutlich verbessern. „Die Kooperation ist auch ein wichtiger Schritt, um den Wettbewerb und die dynamische Struktur im Online-Werbesektor zu bewahren“, ergänzt Schmidt. „Wir sind stolz auf die von uns entwickelten Werbetechnologien, die User mit individuell passenden Werbeeinblendungen versorgt. Durch das aktuelle Abkommen werden diese Vorteile auch für Yahoo und dessen großen Kundenkreis nutzbar“, so Omid Kordestani, Senior Vicepresident im Bereich Global Sales und Business Development bei Google, im offiziellen Blog des Unternehmens.

„Das Internet ist ein Kooperationsgeschäft. Ähnliche Abkommen wie mit Yahoo haben wir auch mit anderen Suchmaschinenbetreibern wie AOL“, meint Kay Oberbeck, Sprecher von Google Nordeuropa, auf Anfrage von pressetext. Die Vorteile der aktuell getroffenen Vereinbarung seien vielseitig. „Yahoo-Nutzer haben nun die Möglichkeit, an unserem Anzeigensystem zu partizipieren. Für Werbetreibende heißt das, dass sie künftig ihre Werbebotschaften zielgerichteter auf das Publikum abstimmen und versenden können“, betont Oberbeck. Yahoo sei aber im Prinzip völlig frei, was die Nutzung der Google-Technologie betrifft. „Die Kooperation basiert auf einer nicht-exklusiven Vereinbarung, die Partnerschaft von Yahoo mit anderen Anbietern im Suchanzeigengeschäft wird nicht ausgeschlossen“, stellt Oberbeck klar.

Die Auswirkungen der aktuellen Übereinkunft betreffen zunächst nur US-amerikanische und kanadische Webseiten. Pläne für weitere Länder gebe es dem Google-Sprecher zufolge zur Zeit nicht. Kartellrechtliche Bedenken seien aufgrund der Google-Yahoo-Partnerschaft nicht zu befürchten. Um sich dennoch diesbezüglich abzusichern, haben die Firmen dem US-Justizministerium freiwillig eine Überprüfungsfrist von dreieinhalb Monaten vor dem Inkrafttreten der Vereinbarung eingeräumt. „Als nicht-exklusives und rein kommerzielles Abkommen sehen wir keine Notwendigkeit eines kartellrechtlichen Einschreitens“, so Oberbeck abschließend.

Google und Yahoo paktieren im Online-Werbegeschäft

In Internet, Werbung on Juni 17, 2008 at 10:04


Kooperation soll Yahoo 800 Mio. Dollar jährlich einbringen

Das Abkommen mit Google betrifft nur kanadische und US-Yahoo-Seiten (Foto: yahoo.com)

Mountain View/Sunnyvale – Die beiden Suchmaschinenbetreiber Google http://www.google.com/ und Yahoo http://www.yahoo.com/ haben eine gemeinsame Kooperation im Werbegeschäft bekannt gegeben. Yahoo wird demnach von Google verkaufte AdSense-Werbeanzeigen auf einigen seiner Webseiten in den USA und Kanada zulassen. Das Abkommen sei zunächst auf vier Jahre ausgerichtet und könne zweimal um je drei Jahre verlängert werden. Die Kooperation könne Yahoo rund 800 Mio. Dollar jährlich (rund 517 Mio. Euro) einbringen, teilte das Unternehmen aus Sunnyvale mit. Auf die eigenen Such- und Werbedienste von Yahoo hätte der aktuelle Schritt aber keinerlei Auswirkungen, diese würden auch weiterhin wie gewohnt fortgeführt. Neben der Zusammenarbeit in punkto Werbung gaben die beiden Internetkonzerne zudem bekannt, die gegenseitige Nutzbarkeit ihrer jeweiligen Instant-Messaging-Dienste besser aufeinander abstimmen zu wollen, um die Kommunikationsmöglichkeiten ihrer Kunden zu verbessern.

„Diese kommerzielle Vereinbarung erlaubt es Yahoo, seine Werbebotschaften in maßgeschneiderter Form an Nutzer zu schicken und stellt Werbetreibenden und Publishern eine bessere Werbetechnologie zur Verfügung“, erklärt Eric Schmidt, CEO von Google. Auf diese Weise könne Yahoo seine wirtschaftlichen Erfolgsaussichten deutlich verbessern. „Die Kooperation ist auch ein wichtiger Schritt, um den Wettbewerb und die dynamische Struktur im Online-Werbesektor zu bewahren“, ergänzt Schmidt. „Wir sind stolz auf die von uns entwickelten Werbetechnologien, die User mit individuell passenden Werbeeinblendungen versorgt. Durch das aktuelle Abkommen werden diese Vorteile auch für Yahoo und dessen großen Kundenkreis nutzbar“, so Omid Kordestani, Senior Vicepresident im Bereich Global Sales und Business Development bei Google, im offiziellen Blog des Unternehmens.

Die Auswirkungen der aktuellen Übereinkunft betreffen zunächst nur US-amerikanische und kanadische Webseiten. Pläne für weitere Länder gebe es dem Google-Sprecher zufolge zur Zeit nicht.

Die ganze Malware liegt im Web

In Internet on Juni 17, 2008 at 9:23

Malware-Links haben Dateianhänge in E-Mails abgelöst
Internetnutzer sehen sich mit einer veränderten Bedrohungslandschaft konfrontiert. „Der Versand von Viren und Würmern war gestern. Die ganze Malware liegt im Web. Moderne Cybercrime-Profis setzen auf die Verteilung von Malware per Web – ob durch infizierte Webseiten, Social Hacking oder den Versand von Links in E-Mails. „Diese Ära der Web-Bedrohungen wird nicht plötzlich zu Ende gehen, da sie für die kriminelle Seite viele Vorteile hat“, so Link. Die Anbieter von Sicherheitslösungen, aber auch unabhängige Tester, sind gefordert, sich auf eine explodierende Anzahl von Schädlingen, die über das Web verbreitet werden, und im Infektionsfall meist weitere Malware nachladen, einzustellen.

Die Bedrohung hat viele Gesichter. Stark verbreitet sind Manipulationen von Webseiten, um Nutzern Malware unterzuschieben. „Mit SQL-Injection können einfach sehr viele Webseiten betroffen werden“, begründet Link, weshalb diese Methode sehr attraktiv für Angreifer ist. Doch auch Social-Hacking-Attacken finden zunehmend über das Web statt, beispielsweise in Form von Seiten, die vermeintliche Video-Codecs anpreisen. „Vor kurzem wurde die Webseite von Ikea Deutschland sehr gut nachgebaut“, nennt Link ein anders Beispiel. Ein Link zur Seite sei bei Google platziert worden, um Malware als angebliches Plug-in zu verbreiten. Außerdem habe das Web den E-Mail-Anhang weitgehend abgelöst. „Die Malware ist nicht mehr als Attachment in E-Mails enthalten, sondern es werden URLs zu Malware-Seiten verschickt“, beschreibt Link. Die inzwischen bekannte Weisheit, nicht jeden Anhang zu öffnen, müsse ergänzt werden: „Klicke nicht auf jede URL.“

Für die Angreifer bietet die Malware im Web den Vorteil, dass Updates der Schadsoftware auf dem verteilenden Server ganz einfach sind. Auf infizierten Computern wiederum können Schädlinge heutzutage leicht Updates und zusätzliche Malware über das Internet nachladen. Dadurch wird es für die Sicherheitsanbieter immer schwieriger, Pattern-Dateien zur Erkennung von Schädlingen aktuell zu halten. Auch Säuberungs-Routinen für Infektionen könnten durch Änderungen an der Malware oder Unterschiede zwischen Systemen nicht immer ordentlich greifen, so Link. Außerdem explodiert die Zahl an Schadsoftware. Signaturen alleine reichen daher als AV-Ansatz nicht mehr aus.
Wie alle wichtigen Anbieter arbeitet Trend Micro unter anderem an proaktiven Behavioral-Detection-Ansätzen, die unbekannte Malware am Verhalten erkennen sollen. Diese modernen Schutzmethoden stellen nicht nur eine Herausforderung für die Anbieter, sondern auch für unabhängige Testlabore wie AV-Test oder AV-Comparatives dar, meint Link. Verschiedenartige Ansätze sollen fair verglichen werden und der Aufwand für die Tester liege deutlich höher. Er betont daher den Wert der Zusammenarbeit von AV-Anbietern und Testlaboren im Rahmen der „Anti Malware Testing Standards Organisation“

Amazon.com auf dem Spitzenplatz der 10. jährlichen InfoTech-100-Rangliste von BusinessWeek

In Internet on Juni 6, 2008 at 9:35

Schon das zweite Jahr in Folge steht Amazon.com an der Spitze der jährlichen InfoTech100-Rangliste von BusinessWeek, mit der Spitzenunternehmen aus dem Technologiebereich bewertet werden. 2007 gelang Amazon.com der Sprung von Platz 23 auf Platz 1, den das Unternehmen auch dieses Jahr halten konnte, noch vor Apple (Platz 2), Nintendo (Platz 4) und Google (Platz 11).

Obwohl mit Amazon.com und Apple zwei amerikanische Firmen die Spitzenplätze der diesjährigen InfoTech100 belegen, ist die Anzahl der US-Unternehmen, die in die Rangliste aufgenommen werden, insgesamt rückläufig: Nur 33 der Unternehmen auf der diesjährigen Liste stammen aus den USA; 2007 waren es noch 43. Als BusinessWeek im Jahr 1998 die erste InfoTech100-Liste veröffentlichte, waren 75 aller gelisteten Spitzenunternehmen aus den USA.

Die InfoTech100 wird von BusinessWeek zunächst auf Grundlage von Kennzahlen aus der Datenbank Compustat der Ratingagentur Standard & Poor's zusammengestellt. Standard & Poor's, ein Tochterunternehmen der McGraw-Hill Companies, hat mit Compustat eine Datenbank mit Informationen zu über 28.000 börsennotierten Unternehmen entwickelt. Aus diesem riesigen Datenfundus hat sich BusinessWeek dann auf Unternehmen im Bereich Informationstechnologien konzentriert, wobei dieses Jahr auch Kabelnetzbetreiber, die zu Telekommunikationsunternehmen expandierten, berücksichtigt wurden. Um in die Liste aufgenommen werden zu können, mussten Unternehmen Umsätze in Höhe von mindestens 300 Millionen US-Dollar ausweisen. Unternehmen, deren Aktienkurs um mehr als 75 % gefallen war, deren Verkaufszahlen gesunken sind oder deren zukünftige Leistungsfähigkeit durch andere Umstände bedroht war, wurden nicht berücksichtigt. BusinessWeek schloss auch einige Telefongesellschaften aus, die aufgrund ihrer (Fast-)Monopolstellung im entsprechenden Land einen unfairen Wettbewerbsvorteil gegenüber ihren Mitbewerbern hatten. Die verbliebenen Unternehmen wurden aufgrund von vier Kriterien bewertet:
Kapitalrendite, Ertragszuwachs, Anlegerrendite (gleich gewichtet) und Gesamterlös (gewichtet).

Die 10. jährliche InfoTech-100-Rangliste wird in der BusinessWeek-Ausgabe vom 2. Juni 2008 veröffentlicht werden. Ausführlichere Artikel sind unter BusinessWeek.com:
www.businessweek.com/it100/ zu finden.

Google überholt Yahoo als populärste Webseite

In Internet on Mai 21, 2008 at 10:15


Ergebnisse belegen Marktdominanz des Suchmaschinenbetreibers

Rund 141 Mio. Einzelbesuche verzeichnete Google im April in den USA (Foto: google.com)

Google hat in den USA Konkurrent Yahoo als populärste Webseite den ersten Rang abgerungen. Dies geht aus heute, Donnerstag, veröffentlichten Nutzungszahlen hervor, die das US-Marktforschungsinstitut comScore http://www.comscore.com/ erhoben hat. Demnach konnte der Suchmaschinengigant im Monat April dieses Jahres um 18 Prozent mehr Einzelbesuche verzeichnen als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. Mit 141,1 Mio. Unique Visitors liegt Google damit knapp vor der Konkurrenz. Yahoo hat im selben Zeitraum zwar auch um sieben Prozent zugelegt, muss sich aber mit 140,6 Mio. Besuchen in diesem Monat mit Platz zwei zufrieden geben. An dritter Stelle kommt der Softwarekonzern Microsoft, der im April rund 121 Mio. Nutzer auf seine Seiten locken konnte.

Die aktuellen comScore-Ergebnisse sind ein weiterer Beleg für die zunehmende Dominanz von Google am Internetsektor. Der Konzern, der bereits seit geraumer Zeit mit seiner Suchmaschine die führende Position am Markt einnimmt, hat sich in letzter Zeit auch verstärkt darum bemüht, in anderen Geschäftsfeldern Fuß zu fassen. Vor allem in Bereichen wie E-Mail-Verkehr und Foto-Sharing konnte das Unternehmen mit seinen entsprechenden Diensten der Konkurrenz in punkto Nutzungszahlen bislang nicht das Wasser reichen. Der von Google gestartete Picasa Foto-Sharing-Service beispielsweise steht in direktem Wettbewerb zu Flickr von Yahoo. Beide Unternehmen bewerben ihre Dienste als Webplattform, die das Verwalten, Bearbeiten und Suchen von eigenen Fotos im Netz ermöglichen soll.

Was die Anzahl der Seitenaufrufe betrifft, ist allerdings weiterhin Yahoo Spitzenreiter. Rund 33,6 Mio. Mal wurden die Webseiten des Internetkonzerns von US-Nutzern im April aufgerufen. Google liegt im Vergleich mit 28,7 Mio. Zugriffen im selben Zeitraum deutlich hinter dem Rivalen. Ausschlaggebend hierfür ist laut comScore-Analyse in erster Linie der Umstand, dass Nutzer mehr Zeit auf den Yahoo-Seiten verbringen und auch öfter wieder dorthin zurückkehren als sie dies beim Angebot der Konkurrenz tun. Viele Nutzer würden Google zudem lediglich zur Suche im Internet einsetzen. Haben sie aber erst einmal gefunden wonach sie suchen, wandern sie relativ rasch zu Webseiten andere Anbieter weiter, heißt es von comScore.

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Tourismusbranche macht Kasse im Netz

In Internet, Tourismus on Mai 21, 2008 at 9:50

Deutschland: Rund 15 Mrd. Euro Umsatz im touristischen E-Commerce

Ulysses Webtourismus; Studie „Web-Tourismus 2008″

Der Boom im Online-Tourismus hat sich auch im Jahr 2007 fortgesetzt. Zu diesem Schluss kommt der Marktforscher Ulysses-Web-Tourismus http://www.web-tourismus.de/ . Insgesamt 14,81 Mrd. Euro Umsatz hat die deutsche Tourismuswirtschaft im Vorjahr allein über das Internet erwirtschaftet. Die Gesamtbranche erzielte im gleichen Zeitraum 43,74 Mrd. Euro und glänzte mit einem Wachstum. „Dieses ist allerdings fast ausnahmslos auf den Internet-Tourismus zurückzuführen“, kommt Ulysses-Geschäftsführer Dominik Rossmann zum Schluss. Gegenüber 2006 sind die erwirtschafteten Online-Umsätze um 15 Prozent gestiegen.

Die E-Commerce-Quote im Tourismus liegt in diesem Jahr bei 96,5 Prozent. „Somit bieten mittlerweile fast alle Unternehmen die Möglichkeit von Online-Buchungs- und Kauftransaktionen an. Die am häufigsten verkaufte touristische Leistung im Internet waren über alle Branchen wieder einmal die Transportleistungen“, erklärt Rossmann. Der Transportsektor bleibe immer noch die dominierende Branche im Onlinegeschäft. Diese waren für fast zwei Drittel aller erzielten Online-Umsätze im Tourismus verantwortlich. Die Linienflieger haben im Vorjahr etwas mehr als die Hälfte aller Online-Umsätze im Transportbereich ausgemacht, die Billigflieger kommen auf 26,1 Prozent-Anteil und dahinter folgt der Ferienflug mit 7,7 Prozent.

„Der Prozentanteil der Billigflieger fiel im Vergleich zu 2006 etwas geringer aus, was auf die verstärkten Konsolidierungsmaßnahmen der Branche im Jahr 2007 zurückzuführen ist“, subsumiert Rossmann. Die Billigflieger weisen zudem auch die höchste Online-Umsatzquote auf. Von jedem 2007 umgesetzten Euro erwirtschafteten sie knapp 80 Cent über das Internet. Mit einer Online-Umsatzquote von 38,5 Prozent rangieren die Linienflieger an zweiter Stelle.

Wachstumsstark präsentierten sich auch die individualisierte Pauschalreise (Dynamic Packaging) sowie die einfache Pauschalreise. Der große Trend Dynamic Packaging machte sich 2007 über alle Tourismus-Branchen bemerkbar. „Im Gegensatz zu den Vorjahren hat für das Online-Geschäft 2007 die Last-Minute-Reise etwas an Bedeutung verloren – sie belegt nur noch Rang Fünf der profitablen Online-Leistungen“, erklärt der Experte. Das stärkste Online-Wachstum ging im Vorjahr von den Reiseveranstaltern aus. Sie konnten ihren Webumsatz um rund 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern. „Das Wachstum bei den Veranstaltern ist insbesondere auf die Steigerungen der Top-11-20 Veranstalter zurückzuführen, die 2007 nochmals stark in den Online-Bereich investiert haben“, meint Rossmann.

Auch die Beherbergungsbranche glänzte 2007 mit einem sehr guten Ergebnis. „Mit einer durchschnittlichen Online-Umsatzquote von rund 15 Prozent bestätigt sie darüber hinaus auch den Trend zur Bausteinreise“, so Rossmann. Da es sich bei der Beherbergung um eine touristische Primärleistung handelt, die außerdem ähnlich „einfach“ handhabbar ist wie die Transportleistungen, lasse sie sich ideal über das Netz als „Reisebaustein“ vertreiben.“

Nach Österreich

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Textpattern

In Internet on Mai 11, 2008 at 1:45

Textpattern:

Textpattern ist eine Web-Anwendung, mit der manche Hürden auf dem Weg der Online-Veröffentlichung überwunden werden, um die Produktion gut-strukturierter, standardisierter Webseiten zu vereinfachen.

Eine Open Source Software zum Bloggen, bloggen, bloggen,….

Web-Videos: YouTube und Co erobern Handys

In Film, Internet, mobile on Mai 9, 2008 at 2:23

Open-Screen-Projekt soll Flash-Verbreitung auf mobilen Endgeräten vorantreiben

Flash bringt Web-Videos auf das Handy (Foto: fotodienst.at)

Das Softwareunternehmen Adobe hat unter dem Namen „Open Screen Projekt“ eine Initiative ins Leben gerufen, um die hauseigenen Animationssoftware Flash auf mobilen Endgeräten etablieren zu können. Durch die Verbreitung von Internet am Handy und die sinkenden Kosten für Datenvolumen bieten zunehmend mehr Webseitenbetreiber neben dem Hauptportal einen speziellen Zugang für mobile User an. Text und Bild stellen hierbei kein Problem mehr dar. Browser wie Operas Mini komprimieren Webseiten zudem bereits serverseitig und bereiten sie für das kleine Display auf. Videos hingegen, die im Web zumeist im Flash-Format vorliegen, sind noch eine Hürde für die mobile Nutzung.

Abseits von Adobe engagieren sich namhafte Unternehmen wie Nokia, Motorola, Sony Ericsson und Samsung oder der Chiphersteller ARM bei dem Projekt. Auf der Seite der Content-Anbieter finden sich BBC und MTV, die ihre Onlineinhalte im Flash-Format anbieten. Im Vordergrund der Entwicklungen stehen Mobiltelefone sowie die von Intel definierte Geräteklasse der Mobile Internet Devices (MID). Jedoch sollen auch über Settop-Boxen künftig Flash-Anwendungen abgespielt werden können. Ebenfalls auf Flash setzt beispielsweise die beliebte Videoseite YouTube. Der mobile Auftritt des Portals http://m.youtube.com/ ermöglicht es allerdings bereits jetzt, auf Clips zuzugreifen. YouTube umgeht dabei jedoch Flash und streamt die Videos direkt auf den am Mobiltelefon installierten Video-Player. Somit müsse auch keinerlei Software auf dem Handy installiert werden, heißt es von Seiten des Webportals.

Zur Wiedergabe der Clips muss einerseits das Handy Video-Streaming (Protokoll RTSP/3GP mit dem Codec H263/AMR) unterstützen und andererseits der Netzbetreiber den Service auch zulassen, heißt es bei YouTube auf Anfrage von pressetext. Dann sei das Abspielen der Filmchen auch auf dem Mobiltelefon möglich. Empfohlen wird mindestens UMTS als Funkverbindung, um ein unterbrechungsfreies Ansehen zu erreichen. Darüber hinaus warnt YouTube beim Aufrufen der Seite vor dem anfallenden Datenvolumen und rät dem User, einen Pauschaltarif abzuschließen, um die entstehenden Kosten in Grenzen zu halten. Der Upload wird am Handy mittels MMS gelöst.

Mithilfe der Flash-Software soll die Nutzung derartiger Webservices am Mobiltelefon vereinfacht werden.

Handys

Internet Booster beschleunigt auf bis zu 16 Mbit/s flat

In Internet on Mai 5, 2008 at 2:12

aonKombi von Telekom Austria

Zusatzoptionen „Internet Booster“ und „100 SMS“ erweitern Kombiprodukte von Telekom Austria – Internet Booster beschleunigt die aonKombi auf bis zu 16 Mbit/s downstream um 9,90 EUR pro Monat – 100 SMS in alle österreichischen Netze um monatlich 4,90 EUR – mobil und vom Festnetz telefonieren mit aonSprachKombi – Aktion zum Preis ab 15,98 EUR pro Monat

Das neue Kombiprodukt von Telekom Austria, die aonKombi bestehend aus Festnetz- und Mobiltelefonie sowie Internet, lässt sich ab sofort mit dem Internet Booster1) zu einem Hochgeschwindigkeitsinternetzugang aufrüsten. Um 9,90 EUR pro Monat surfen Kunden mit bis zu 16 Mbit/s downstream unbeschränkt (flat) im Internet. „Für all jene, die in kurzer Zeit große Datenmengen wie Videos, Fotos oder Musikfiles auf den eigenen Rechner laden möchten, ist der Internet Booster optimal“, erklärt Dr. Hannes Ametsreiter, Marketingvorstand Telekom Austria TA AG und Vorstand Marketing, Vertrieb und Customer Services, mobilkom austria. „Noch nie waren unsere Kunden mit den Kombipaketen so schnell im Internet unterwegs“, so Ametsreiter weiter.

100 Gratis SMS für weniger als fünf Euro im Monat
Kunden, die bereits mit aonMobil, der Mobilfunkmarke von Telekom Austria, telefonieren, können ab sofort um 4,90 EUR pro Monat 100 Gratis-SMS in alle österreichischen Netze versenden. Die Zusatzoption „100 SMS“ kann zu allen aonKombiPaketen von Telekom Austria bestellt werden, sofern der Kunde aonMobil gewählt hat. Pro SIM-Karte von aonMobil können Kunden ein „100 SMS“ Paket bestellen. Ab dem 101. SMS wird der herkömmliche Tarif von 0,15 EUR pro SMS verrechnet.

aonSprachKombi kombiniert Festnetz- und Mobiltelefonie
Egal, ob von zuhause oder unterwegs – Telekom Austria sorgt für zuverlässige Telefonverbindungen sowohl via Festnetz als auch über Mobilfunk. Beides gibt es jetzt gemeinsam in der aonSprachKombi bis einschließlich 11. Juli 2008 um günstige 15,98 EUR pro Monat. Es fallen lediglich die jeweiligen Gesprächsentgelte für Festnetz- und Mobiltelefonie zusätzlich an. Kunden telefonieren im Festnetz auf Basis des günstigen TikTak Privat Tarifs2), mobil um 5 Cent pro Minute in alle inländischen Netze3).

Modeunternehmen hat C&A-Online gegründet

In Internet, Mode, online, shop on April 27, 2008 at 7:34

Das europäische Modeunternehmen C&A hat die Tochtergesellschaft ‘C&A Online GmbH’ gegründet und damit die Basis für die Ausweitung seiner bisher in den Niederlanden erfolgreich pilotierten E-Commerce Aktivitäten geschaffen.

C&A wird nach derzeitiger Planung in der zweiten Jahreshälfte 2008 (Herbst/Winter) in das E-Commerce Geschäft einsteigen und einen eigenen Onlineshop in Deutschland eröffnen.

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Wife Mode

Europäer bevorzugen Liebeserklärung im Internet

In Frauen, Internet on Februar 14, 2008 at 12:50

Live-Chats spielen wichtige Rolle beim Kennenlernen

Immer mehr Menschen verlagern ihre Liebesschwüre ins Internet. Laut einer aktuellen europaweiten Umfrage von Microsoft anlässlich des Valentinstags tippen immer mehr Internetnutzer beim Flirten lieber als zu sprechen. Für Schweizer ist das Internet beispielsweise bereits die zweitwichtigste Form, um Kontakte zu anderen Menschen zu knüpfen. „Nur für Österreicher und Ungarn ist im internationalen Vergleich das Internet noch wichtiger, um neue Leute kennenzulernen“, sagt Arend Hendriks, Regional Manager Central & Eastern Europe bei Microsoft Online Services, gegenüber pressetext. Chats wie über den Windows Live Messenger, Skype oder ICQ sind für das Kontaktherstellen inzwischen zu einem besonders beliebten Instrument geworden. Mit dem Andauern einer Beziehung reduziert sich die Online-Kommunikation allerdings häufig wieder.

Besonders beliebt ist die Nutzung von Messagingdiensten auch in Polen. 85 Prozent der dort Befragten gaben an, einen solchen Internetservice zu verwenden, um mit anderen Kontakt aufzunehmen. Führend sind die Polen auch beim Flirten mit Fremden: 78 Prozent chatten mit Personen, die sie noch nie zuvor real getroffen haben. Einen zurückhaltenden Spitzenwert liefern hingegen die Finnen. 80 Prozent lehnen das Nachrichten schreiben an Arbeitskollegen während der Arbeitszeit ab. Österreicher finden die Nutzung von Live-Chats besonders angenehm und mitunter besser als persönliche Gespräche. „Flirten über Messagingdienste finden vor allem die Österreicher einfacher als den direkten persönlichen Kontakt – 70 Prozent haben dies angegeben“, so Hendriks. Der Hauptgrund dafür sei, dass sie so mehr Zeit zum Nachdenken hätten.

Einig sind sich die flirtenden Europäer, wenn es um die Wahl zwischen getipptem oder gesprochenem Wort geht. In allen Ländern wird „mit den Fingern flirten“ bevorzugt, weil es vor Sprachlosigkeit und Erröten schützt. Zwei Drittel gaben an, regelmäßig einen Messagingdienst zu nutzen, um mit dem Partner zu plaudern und dadurch die Romantik am Leben zu erhalten. Knapp die Hälfte der Europäer verriet, auch heimlich mit Arbeitskollegen online zu flirten. Für ein Drittel der Befragten, sind Live-Chats sogar eine Möglichkeit, um heimliche Beziehungen zu führen.

Das Wort Liebe lässt sich der Studie zufolge leichter aussprechen, wenn es eben nicht gesagt werden muss. Die Hälfte der Interviewten gab an, schon einmal über einen Messenger ein Liebesgeständnis gemacht zu haben. Laut Hendriks ist Instant Messaging persönlicher als E-Mailverkehr, weil ein direktes Gespräch ermöglicht wird. Gleichzeitig helfen solche Onlinedienste die eigene Schüchternheit zu überwinden. Vor allem den Schweizern macht die eigene Unsicherheit offenbar zu schaffen. Sie nutzen Online-Flirts deshalb so gerne, weil der Kontakt über Messagingdienste schlichtweg weniger einschüchternd erscheint.

Yahoo-Deal versetzt Werbebranche in Aufruhr

In Internet, Werbung on Februar 11, 2008 at 12:06

Entwicklung ganzheitlich integrierter Strukturen wird beschleunigt Die Investitionen in Onlinewerbung steigen weiter, Falls Yahoo Microsofts Übernahmeangebot annimmt, wird der Zusammenschluss nachhaltige Auswirkungen auf den Werbemarkt haben, erwartet Tonio Kröger, Deutschlandchef der Werbegruppe DDB. „Ein solcher Zusammenschluss würde den Druck auf die Entwicklung von ganzheitlichen integrierten Strukturen in der Kommunikationsbranche erheblich erhöhen“, meint Kröger. Die Werbebranche würde sich mit einem völlig neuen Szenario konfrontiert sehen. „Microsoft und Yahoo werden schon wegen ihrer enormen Größe sehr mit der Komplexität ihrer gemeinsamen Geschäfte und Strukturen zu tun haben, so dass genügend Platz für Wettbewerb entsteht.“, sagt Kröger gegenüber dem Tagesspiegel.

Die gigantische Größe des potenziellen neuen Konzerns bietet also auch Chancen für die Konkurrenz, denn die enorme Komplexität kann in manchen Bereichen auch hinderlich wirken. Die Werbewirtschaft erwartet sich für das Jahr 2008 jedenfalls weiteres Wachstum. „2007 sind die Werbeinvestitionen um 1,8 Prozent gestiegen, wir gehen davon aus, dass sie 2008 etwas stärker zulegen werden“, schätzt Kröger.

Auf die neuen Formen der Werbung haben sich bisher nur die wenigsten Surfer eingestellt. Kaum jemand ist sich bewusst, dass er im Internet Spuren hinterlässt, die für gezielte, personalisierte Werbung verwendet werden können.

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Das Internet im Leben der Menschen

In Haushalt, Internet, software on Februar 8, 2008 at 9:32

Wieviel Prozent Ihres Lebens verbringen Sie im Internet? Wieviele Stunden sitzen Sie vor dem Computer? Optimieren und Rationalisieren ist angesagt!
Dafür eignet sich hervorragend die Blogsoftware Textpattern. Im Nu haben Sie ihren blog im internet, es bleibt mehr zeit für andere dinge! Sehen Sie sich das an! Gehen Sie heraus aus sich, machen Sie etwas aus sich im Internet, sparen sie dazu noch zeit! Infos hier
Gibt es eigentlich Literatur zur Open Source Software Texpattern? Die erfreuliche Antwort lautet ja! Textpattern Solutions ist im Mai 2007 erschienen und bei Amazon zu kaufen.

Damit haben Sie auch gelich die Theorie, die einen Einstieg leichter macht und zeit spart.

Worldwide Effective Campaigning Agencies Network gegründet

In Internet on Januar 21, 2008 at 4:11

Bonn, Wien, Washington, Zürich – Mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding haben vier Campaigning-Büros aus Deutschland, Österreich, Schweiz und USA das erste „worldwide effective campaigning agencies network („we can“) gegründet. Tätig sind die Agenturen unter anderem auf den Gebieten Public Affairs, interne und externe Unternehmens-kommunikation, Corporate Identity, Organisationsentwicklung, Change Management, politische und Krisenkommunikation.

Bei den Netzwerk-Partnern handelt es sich um 4C business campaigning GmbH (Schweiz), agentur für public affairs (Deutschland), SVWP Kommunikationsmanagement GmbH (Österreich) und The Balman Group (USA). Das neue Netzwerk besteht aus weiterhin unabhängigen Partneragenturen, die sich zusammengeschlossen haben, um Klienten mit internationaler Ausrichtung besser betreuen zu können. Alle Agenturen sind Mitglied im Branchenverband pro:compaigning. Somit unterstehen sie automatisch den durch pro:campaigning definierten Qualitätsstandards, wie zum Beispiel Prozessorientierung, Wirkungsorientierung, Ressourceneffizienz, Authentizität, Loyalität, Innovation, Lernfreudigkeit, Best Practice usw. austria wordpress.com

„pro:campaigning hat sich zur Aufgabe gemacht, die Qualität im Campaigning zu fördern. Dieser Aufgabe fühlen sich auch die am Netzwerk beteiligten Agenturen verpflichtet. Die meisten sind seit Jahren unentgeltlich in der Weiterentwicklung des theoretischen Modells engagiert und haben sich dadurch eine hohe Fachkompetenz angeeignet“, so Peter Metzinger, Initiant der Netzwerk-Idee und Inhaber der Schweizer Agentur.

Aufgrund dieses Engagements bei der Weiterentwicklung der Campaigning-Theorie teilen die involvierten Agenturen ein gemeinsames Verständnis von „campaigning“ als spezifischem strategischem Ansatz:

„Campaigning ist ein interdisziplinärer und effizienter strategischer Ansatz zur Integration der verschiedenen Kommunikations-, Marketing- und Managementdisziplinen in Unternehmen und Nonprofit-Organisationen. Campaigning ist das Produkt aus Kommunikation und Prozessinterventionen und basiert auf der Erkenntnis, dass zwar alles Kommunikation ist, aber Kommunikation ist nicht alles.“

Mit den so definierten Standards gehen die im Netzwerk vereinten Agenturen eine Qualitäts- und Zuverlässigkeits-Verpflichtung ein, die kein anderes Netzwerk seinen Klienten bieten kann. Die Netzwerkpartner nutzen dementsprechend das Label „pro:campaigning member“ als Qualitätsausweis. Klienten auf der Suche nach Qualität beim Campaigning haben so ein Orientierungszeichen.

Über 95 Prozent surfen mit ungepatchter Software

In Internet, software on Januar 16, 2008 at 12:02

Secunia warnt vor neuer gefährlicher QuickTime-Lücke

Weniger als fünf von 100 Computern im Internet sind mit ihrer Software auf dem aktuellsten Stand und damit bestmöglich gegen Sicherheitslücken in den Programmen abgesichert. Das ist das Ergebnis einer Statistik von rund 20.000 Computern, mit denen Anfang Januar in einem Zeitraum von einer Woche erstmals die vom IT-Sicherheitunternehmen bereitgestellte Test-Software PSI https://psi.secunia.com/ genutzt wurde. Das meldet Jakob Balle, IT Development Manager, in Secunias „Security Watchdog“ Blog.

Für die Statistik werden über 5.000 gängige Anwendungen betrachtet, von Browser und E-Mail-Client bis zu diversen Media Playern. Dabei wird festgestellt, ob auf untersuchten Computern unsichere, alte Versionen laufen, zu denen es aktuellere Patches gibt, die bekannte Sicherheitslücken in den Anwendungen schließen. Das Ergebnis bei fast 1,8 Mio. Anwendungen auf den 20.000 Computern ist erschreckend: Auf fast 42 Prozent der Computer wurden elf oder mehr unsichere Programme entdeckt, wohingegen nur rund 4,5 Prozent der Computer mit allen Anwendungen auf dem aktuellsten Sicherheits-Stand waren.

„Das sind Statistiken von Usern, die Secunias Webseite verwenden“, betont Secunia-Sicherheitsexperte Thomas Kristensen gegenüber pressetext. Diese seien, wie auch Balle im Blog-Eintrag unterstreicht, wahrscheinlich sicherheitsbewusster als der Durchschnitt der Internet-Nutzer. Demnach erscheine es wahrscheinlich, dass der Nutzungsgrad unsicherer, ungepatchter Programm-Versionen im Internet allgemein sogar noch höher läge.

software.oan.at

ICANN gibt seine Vorlage zum Zwischenbericht über das Joint Project Agreement ab

In Internet on Januar 14, 2008 at 12:32

Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat offiziell ihre Vorlage zum Zwischenbericht über die Vereinbarung eines Gemeinschaftsprojekts (JPA; Joint Project Agreement) zwischen der ICANN und dem US-amerikanischen Handelsministerium abgegeben.

In ihrem Hauptpunkt stellt die Vorlage heraus, dass die Beendigung der JPA einen weiteren Schritt im Rahmen des Übergangs darstellen würde, der seit der Gründung der ICANN ins Auge gefasst wird – die Überführung des Domain Name Systems (DNS) in privatwirtschaftliche Koordination.

„Die Beendigung der JPA wird langfristige Stabilität und Sicherheit für ein funktionierendes Modell schaffen“, erklärte Vorstandschef Peter Dengate Thrush in der Vorlage des ICANN-Vorstands. „Sie wird alle Beteiligten in dem Vertrauen bestärken, dass die Investition von Zeit, Gedanken und Energie im Laufe von über neun Jahren ein Koordinationsgremium für das Internet gefestigt hat, das immer im Besitz aller Interessengruppen und nie von nur einer einzigen Instanz geleitet und beaufsichtigt wird.“

Die US-Regierung fühlte sich dem Übergang der DNS in privatwirtschaftliche Hand seit 1998 verpflichtet. Im Laufe dieser Zeit wurden sieben Absichtserklärungen (MOUs; Memorandums of Understanding) zwischen der ICANN und der US-Regierung (USG; U.S. Government) und 13 Statusberichte abgegeben, die den Fortschritt der ICANN bewertet haben.

Die Vorlage erklärt ausserdem, dass die Abwicklung der JPA ein klares Zeichen davon sein wird, dass die JPA und die früheren MOUs erfolgreich waren.

Wenn Sie weiterhin an den vollständigen Übergang des Domain Name Systems (DNS) in privatwirtschaftliche Hand und an ein Internet glauben, das koordiniert aber nicht kontrolliert wird, ist jetzt die Zeit, das zu äussern und Teil des nächsten Schritts im Rahmen dieses Übergangs zu werden.

Die gesamte Vorlage der ICANN zum Zwischenbericht, die auch eine Tabelle enthält, in der die Errungenschaften der Organisation hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus der JPA aufgezeigt werden, ist öffentlich unter icann.org verfügbar.

Ein Link zum Zwischenbericht des US-amerikanischen Handelministeriums ist online unter www.ntia.doc.gov/ntiahome/frnotices/2007/ICANN_JPA_110207.html verfügbar.

Informationen zu ICANN:
ICANN ist verantwortlich für die globale Koordination des Internetsystems unverwechselbarer Identifizierungsmerkmale wie Domainnamen (wie .org, .museum und Länderkürzeln wie .uk) und der Adressen, die in einer Vielzahl von Internetprotokollen verwendet werden, um Computer dabei zu unterstützen, sich gegenseitig im Internet zu erreichen. Eine gewissenhafte Handhabung dieser Mittel ist für den Betrieb des Internets lebenswichtig, weshalb sich die Interessengruppen in regelmässigen Abständen treffen, um Strategien zu entwickeln, die eine fortdauernde Sicherheit und Stabilität des Internets gewährleisten. ICANN ist ein international organisiertes, gemeinnütziges Unternehmen in öffentlicher Hand.
Domains

MySpace erweitert Angebot um Promi-Webseite

In Internet on Januar 14, 2008 at 11:50

Unterhaltungs-News und Hintergrundberichte im Mittelpunkt

Die Networking-Plattform MySpace http://www.myspace.com hat den Start eines Angebots für Unterhaltungskultur bekannt gegeben. Die Seite „MySpace Celebrity“ soll noch heute, Donnerstag, auf der US-Version des Netzwerk-Portals online gehen. Geboten werden Nachrichten rund um die Promi-Welt, Blogs und Multimedia-Content zu Stars aus der Musik-, Film- und Sportszene. Aktuelle News sollen unter anderem von der Webseite des People Magazine übernommen werden.
Die Inhalte auf „MySpace Celebrity“ sollen über Gerüchte und allgemeines Getratsche hinausgehen. Angedacht sind Hintergrundberichte und Nachrichten über karitative Aktivitäten der Stars. Außerdem bietet das neue Angebot einen offiziellen Index zu den Prominenten-Profilen auf der Plattform, in dem nur „echte“ Seiten gelistet sind. Damit soll den Nutzern die Möglichkeit gegeben werden, zwischen den tatsächlichen und gefälschten Profilen zu diversen Promis zu unterscheiden. Zum Start umfasst der Index bereits über 300 Star-Auftritte bei MySpace.

Wie zumeist üblich, beschränkt sich auch das neue Promi-Portal zunächst auf die Vereinigten Staaten. „Momentan gibt es noch keine Pläne, den Celebrity Channel im deutschsprachigen Raum zu duplizieren, erstmal werden Start und weiterer Verlauf in den USA abgewartet“, heißt es seitens MySpace Deutschland. Für MySpace-Präsident Tom Anderson ist der Start der Promi-Webseite ein logischer Schritt: „Stars nutzen MySpace seit dem Start der Plattform und nun ist es für uns eine natürliche Erweiterung, einen kumulierten Kanal anzubieten, wo sie auch Kontrolle über ihr eigenes Image haben können.“

Den Usern soll darüber hinaus die Möglichkeit gegeben werden, in Kontakt mit den Prominenten zu treten, so wie es derzeit im Bereich der Musiker und Bands bereits stattfindet. Mit dem neuen Angebot hat sich MySpace allerdings auch hohe Ziele gesteckt. Denn gerade in den USA ist der Markt für Promi-Webseiten und Online-Versionen von Unterhaltungsmagazinen bereits reichlich bedient.

Amazon-Service kostet, bringt aber treue Kunden

In Internet on Januar 7, 2008 at 5:01

Wall Street verlangt höhere Gewinnspanne

Kundenservice und Benutzerfreundlichkeit waren von Beginn an die Eckpfeiler des Geschäftskonzepts von Amazon. Die Tatsache, dass sich der Internetshop dies auch einiges kosten lässt, wird von Wall-Street-Analysten aber eher nicht gutgeheißen. Die Infrastruktur- und Technologiekosten seien zu hoch und Beobachter fürchteten schon im Jahr 2000, das Unternehmen könne seine laufenden Kosten bald nicht mehr decken. Nachdem die Aktie aufgrund dieser Prognose im rapide fiel, konnte sie sich aber erholen und weist mittlerweile wieder einen erstaunlichen Wachstumsschub auf, berichtet die New York Times.

2007 stieg der Preis der Amazon-Aktie um 140 Prozent und das Unternehmen wuchs um etwa 35 Prozent. Außerdem kann Amazon einen Erlös von 15 Mrd. Dollar sowie einen Cash Flow von einer Mrd. Dollar verbuchen. Dieser Erfolg wird von vielen auf das umfangreiche Kundenservice zurückgeführt. „Das Kerngeschäft ist so unwiderstehlich, weil sie sich auf das konzentrieren, was der Kunde will“, meint Scott W. Devitt, der für Stifel Nicolaus & Company die Performance von Amazon verfolgt. Investoren drängen jedoch auf kurzfristige Erfolgsmeldungen, die sich langfristig oft als kontraproduktiv herausstellen, so beispielsweise Dell, der seinen Kundenservice einschränkte und damit viele vergraulte.

Amazons Technologie, seine Benutzeroberfläche und sein One-Click System kosten in Entwicklung und Betrieb zwar viel, zahlen sich jedoch langfristig aus.

shop.oan.at

Neue schwerpunkte – Internetnutzer pfeifen aufs Fernsehen

In Internet on Dezember 7, 2007 at 2:04

Neue Sucht? – Immer mehr Webuser geben der Online-Welt den Vorzug

Internet sticht Fernsehen aus (Foto: Fittkau & Maaß)

Immer mehr Internetnutzer verzichten im Zweifelsfall lieber auf das Medium Fernsehen als auf das Surfen im Netz. Wie eine aktuelle Umfrage der Consulting-Firma Fittkauu & Maaß http://www.fittkaumaass.de zeigt, entscheidet sich eine deutliche Mehrheit der deutschen Onlinenutzer (61 Prozent) für das Internet, wenn die Frage im Raum steht, welches der beiden Medien eher entbehrt werden kann. Noch vor einem halben Jahr hatten sich nur 56 Prozent für das Web und gegen das Fernsehen entschieden. Mittlerweile können sich nur noch 15 Prozent der Internetuser überhaupt vorstellen, in Zukunft ohne das Netz auszukommen. Etwa ein Viertel der Befragten zeigte sich unschlüssig und kann weder eindeutig auf das eine noch auf das andere verzichten.

Insbesondere für Männer und junge Nutzer spielt das Internet eine wesentlich wichtigere Rolle. So könnten beispielsweise 64 Prozent der Männer auf TV verzichten, während nur 56 Prozent der Frauen dem Internet den Vorzug geben. „Wir konnten in der Vergangenheit schon oft beobachten, dass Männer schneller neue Online-Technologien übernehmen als Frauen, so auch hier im Bereich TV“, erläutert Fittkau gegenüber pressetext. Und auch in den Altersgruppen zeigen sich klare Unterschiede: 70 Prozent der unter 30-Jährigen wählen im Zweifelsfall das Internet, aber nur 53 Prozent der Befragten in der Gruppe 50 plus ziehen das Netz dem Fernsehen vor.

Die Bereitschaft, auf das Fernsehen zu verzichten, ist auch abhängig vom jeweiligen Online-Nutzungsverhalten. Je mehr Video-Inhalte von einem User konsumiert werden, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass dieser die TV-Nutzung entbehren kann. Derzeit sehen sich bereits drei Viertel der deutschsprachigen Internetnutzer Videos im Web an.

Webintern

Weg mit der Telekom-Grundgebühr

In Internet on November 22, 2007 at 11:15

Wie die Österreicher jährlich 500 Millionen Euro sparen können

Jahrelang haben die Österreicher bis zu einer halben Milliarde Euro pro Jahr zu viel für die Telefon-Grundgebühr bezahlt. „Geht nicht billiger“, wie Telekom Austria und Regulierung stets beteuerten. Geht doch, wie das aktuelle „Triple Play“ Angebot der TA beweist – auf einmal sogar ganz einfach. Die alternativen Anbieter freut diese Entwicklung sehr, doch die Vorgehensweise ist skandalös. Daher fordern sie ein sofortiges erneutes Einschreiten der Regulierung, um wieder einen wettbewerbskonformen Zustand herzustellen. Denn dann könnten künftig noch günstigere Produkte für die Kunden auf den Markt kommen. Die Grundgebühr für Sprachtelefonie gehört ihrer Meinung nach gänzlich abgeschafft. Um zukünftigen Marktmissbrauch zu vermeiden, sollte die Telekom Austria in eine Netz- und Servicegesellschaft getrennt werden.

„Wir sind nicht gegen günstigere Preise, weil es das ist, wofür wir seit zehn Jahren sehr erfolgreich kämpfen“, stellt VAT-Präsident Berthold Thoma gleich zu Beginn der gemeinsamen Pressekonferenz von VAT und ISPA klar. „Die Bedingungen müssen jedoch für alle Anbieter gleich sein – dafür gibt es die Regulierung und die hat offensichtlich versagt.“, bringt ISPA-Präsident Roland Türke das Problem auf den Punkt.

Beweis erbracht: Telekom Austria verrechnete bisher überteuerte Grundgebühren

Anlass des Aufschreis der gesamten Telekom- und Internet-Branche ist ein aktuelles Kombi-Angebot der Telekom Austria (TA). Dieses wird am Markt weit unter jenem Preis angeboten, den alternative Anbieter auf Grund der von der Regulierung festgelegten Vorleistungspreise von ihren Kunden verlangen können. Laut der neuesten TA-Kostenrechnung ist die Grundgebühr gar nichts bis maximal die Hälfte des bisher verrechneten Preises wert. Somit ist evident, dass die TA ihren Kunden bisher eine weit überhöhte Telekom-Grundgebühr (15,98 Euro) verrechnet hat. Jahrelang haben die Österreicher bis zu einer halben Milliarde Euro pro Jahr zu viel für die Telefon-Grundgebühr bezahlt. Pro Kopf sind das fast 200 Euro pro Jahr. Ein Betrag, der für viele Menschen in unserem Land eine beträchtliche Reduktion ihres Familieneinkommens darstellt. Auch den alternativen Anbietern wurde so auf Vorleistungsebene viel zu viel in Rechnung gestellt.

Alternative Anbieter: Festnetz-Grundgebühr komplett abschaffen

Als Konsequenz fordern die alternativen Anbieter nun eine generelle Abschaffung der Grundgebühr für Sprachtelefonie im Festnetz. VAT-Vorstand Robert Hackl: „Wir fordern die Regulierung auf, die Grundgebühr für Sprachtelefonie im Festnetz ab sofort ganz abzuschaffen und damit europaweit eine Vorreiterrolle zu übernehmen.“ Davon würden nicht nur die Kunden profitieren, auch unzulässige Querfinanzierungen zwischen Grund- und Gesprächsgebühren, wie sie die Telekom Austria immer zum Nachteil der alternativen Anbieter anstrebt, würden damit unmöglich werden.

Strukturelle Trennung der Telekom Austria in Netz- und Servicegesellschaft?

Ein ähnliches Modell wurde bereits erfolgreich in Großbritannien umgesetzt und ist in Ländern wie Schweden und Italien gerade in Vorbereitung. Auch EU-Kommissarin Viviane Reding hatte diesen Weg kürzlich als Lösung gegen den Marktmissbrauch durch die ehemaligen Telekom-Monopolisten vorgeschlagen.

Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT)
Der VAT ist die Interessenvertretung der aufgrund der Liberalisierung in der Telekommunikation tätig gewordenen Betreiber und hat seit seiner Gründung im Jahr 1997 maßgeblich zur Schaffung fairer und wettbewerbsorientierter Rahmenbedingungen zum Vorteil der österreichischen Konsumenten beigetragen, die bis heute durch die Liberalisierung von Wohlfahrtssteigerungen von rund 14 Milliarden Euro profitieren konnten. Zu den Mitgliedern des VAT zählen Unternehmen aus dem Festnetz- und Mobilbereich, die neben den klassischen Telekommunikationsleistungen wie Sprachdienste für Endkunden und dem Errichten von Kommunikations-Infrastruktur auch Datendienste und Datenanbindungen anbieten.

Über ISPA:
Die ISPA – Internet Service Providers Austria – ist der Dachverband der österreichischen Internet Service-Anbieter und wurde im Jahr 1997 als eingetragener Verein gegründet. Ziel des Verbandes ist die Förderung des Internet in Österreich und die Unterstützung der Anliegen und Interessen von derzeit mehr als 200 Mitgliedern aus Bereichen wie etwa Access, Services, Hosting und Content.

2.000 neue Top Level Domains?

In Internet on November 5, 2007 at 10:32

ICANN – Erweiterung der Adresszonen jedoch frühestens 2009

Die Internetverwaltung ICANN http://www.icann.org erwartet laut CEO Paul Twomey in den kommenden zwei Jahren bis zu 2.000 Anträge für neue Top Level Domains (TLD). Die Organisation tagt derzeit in Los Angeles, um die Weichen für die Erweiterung der Adresszonen zu stellen. ICANN hat bereits einen Fahrplan für die Einführung von neuen TLDs vorgestellt. Demnach sollen die neuen TLDs frühestens Mitte bzw. Ende 2009 kommen.

Bei gTLDs (generic TLD) liegt die Policy-Hoheit bei ICANN. Die Organisation bestimmt dabei, wie die Domain genutzt wird, was sie kostet und welche Richtlinien gelten. Bei ccTLDs (country code TLD) liegen alle Entscheidungskompetenzen bei der nationalen Verwaltungsstelle. Daneben gibt es noch weitere Unterkategorien in der TLD-Struktur beispielsweise gesponserte Domains (sTLD), die sich an einen bestimmten Kundenkreis richten (.aero für die Luftfahrindustrie, .museum für Museen oder .travel für die Reise- und Tourismusbranche). sTLDs werden vom jeweiligen Antragssteller verwaltet.

Einige Organisationen fordern vehement die Zulassung von Städtedomains. Es stellt sich dabei jedoch die Frage, wo man dabei dann den Schlussstrich ziehen soll. Hat dann jede Stadt die Möglichkeit, eine TLD zu beantragen?

Ein wichtiger Punkt bei der Vergabe einer TLD ist in jedem Fall der Rückhalt und der Bedarf der Local Internet Community (LIC). Was allerdings eine sinnvolle Erweiterung der Adresszone ist, lasse sich schwer vorhersagen.

Online-Fußballmanager als Arbeitszeitkiller

In Internet, spiele on Oktober 24, 2007 at 10:55

Premier League im Internet – Unternehmen reagieren mit Sperren auf den Fußballwahn

Einen nicht unbeträchtlichen Teil ihrer Arbeitszeit verbringen britische Fußballfans mit dem Spielen von Online-Fußballmanagern. Laut einer aktuellen comScore-Studie haben die virtuellen Manager allein am Vorabend des offiziellen Starts der britischen Premier League http://www.premierleague.com Mitte August dieses Jahres insgesamt rund 230.000 Stunden mit der Auswahl und Aufstellung ihrer Teams verbracht. Die Hälfte des Zeitaufwands entfiel allerdings auf die Bürozeit zwischen neun und 17 Uhr.

Der Erfolg der Portale gerade während der Arbeitszeit ruft allerdings zunehmend die britischen Unternehmenschefs auf den Plan. Nach den Social-Networking-Plattformen könnten nun auch die Online-Fußballmanager-Seiten auf der Abschussliste stehen, schreibt der Guardian.
dvd.oan.at
Auch in Deutschland geraten die Plattformen unter Beschuss. „Viele Unternehmen sind derzeit dabei, entsprechende Seiten auf dem Proxy-Server zu sperren“, sagt Frank Lukaschewski, Geschäftsführer der Website http://onlinefussballmanager.de. Natürlich würden die virtuellen Manager auch während der Arbeitszeit die Seiten von Online-Fußballmanagern aufrufen, räumt Lukaschewski ein. „Die Stoßzeiten auf unserer Website sind aber vor allem am Morgen vor der Arbeit oder Schule, zur Mittagszeit, zwischen 18 und 20 Uhr sowie am Wochenende.“

Das Portal OnlineFussballManager.de (OFM) nutzen insbesondere junge Männer im Alter bis zu 29 Jahren. Insgesamt sind zwischen 30.000 und 35.000 aktive User registriert. Damit ist das Portal eines der größten seiner Art in Deutschland. „Im Gegensatz zu Ego-Shootern können wir den Spielern sogar einen pädagogischen Mehrwert bieten“, streicht Lukaschewski die Bedeutung von Fußballmanagern heraus. „Hier lernt man, wie man am besten mit Geld umgeht und auch mal zu verlieren.“

Zudem würden die Manager-Seiten auch das Community-Bedürfnis ihrer User bedienen. Zwischen 1.000 und 1.500 Beiträge zählen allein die OFM-Foren täglich.

Sport und Freizeit shop, Sportartikel

shoppen im Internet mit JAJAH

In Internet on Oktober 18, 2007 at 1:04

Online-Handel erfährt eine neue Service-Qualität: Telefonberatung auf Knopfdruck

JAJAH-Telefonbuttons machen den Einkauf im Internet
einfach und sicher

Telefonieren übers Internet? Für viele Menschen ist das noch immer ein Buch mit sieben Siegeln. Dass sich das World Wide Web problemlos mit dem Telefonnetz verbinden lässt, beweist das Kommunikationsunternehmen JAJAH. Ihre neue Technologie ist dabei einfach wie genial: Mit ihr lassen sich auf jeder Webseite Telefonbuttons anbringen. Wer seine Telefonnummer eingibt und den Knopf drückt, ist binnen Sekunden über sein Handy oder sein Festnetztelefon mit der Gegenseite verbunden. Das Beste daran: Für JAJAH-Telefonbuttons müssen die Nutzer sich weder eine komplizierte Software herunterladen, noch benötigen sie Extraanschaffungen wie ein Head-Set. Um mit JAJAH zu telefonieren, ist lediglich das eigene Telefon nötig.

Zudem ist der JAJAH-Call für den Anrufer stets kostenlos. Die Gebühren trägt der Angerufene als "Service" für seine Freunde oder - bei Firmen - für seine Kunden. Damit das nicht aus dem Ruder läuft, kann man die maximalen Kosten begrenzen. Ebenso individuell sind die Zeiten für die telefonische Erreichbarkeit einstellbar, beispielsweise nur werktags von 9 bis 19 Uhr. Wichtig für die Wahrung der Privatsphäre: Lästige und unerwünschte Anrufer kommen einfach auf die schwarze Liste, so dass sie nicht mehr durchgestellt werden. So behält der Angerufene jederzeit die Kontrolle darüber, wer ihn von wo und zu welcher Uhrzeit anruft.

Vor allem für Online-Marktplätze oder Auktionshäuser eigen sich die JAJAH-Buttons. So verkündete jetzt zum Beispiel erento.com, der weltweit größte Marktplatz für Mietartikel im Internet, die praktischen Telefonbuttons auf der gesamten Plattform anzubieten. Die Telefonknöpfe bieten dem Kunden nämlich den Service, sich vorab über das gewünschte Produkt zu erkundigen. Schließlich lässt sich in einem kurzen Telefonat oftmals genau die Hürde ausräumen, die einem erfolgreichen Abschluss entgegensteht.
Anders als bei vielen anderen Anbieter von Internettelefonie, verbinden die JAJAH-Telefonbuttons jeden Käufer und jeden Verkäufer anonym. Der Anrufer sieht nur den Button, aber niemals die Telefonnummer der Gegenseite.

JAJAH ermöglicht es, kostenlose oder günstige Telefonate zu führen, lokal oder weltweit, wobei das Wählen am PC oder am Handy erfolgen kann. JAJAH verbindet damit das Beste aus dem Internet mit dem Besten aus der gebräuchlichen Telefoninfrastruktur.

software.oan.at

Wikipedia in der Krise?

In Internet on Oktober 18, 2007 at 1:00

Online-Lexikon leidet unter Imageverlust

Die populäre Online-Enzyklopädie Wikipedia befindet sich in einer Image-Krise. Laut einer Studie sind die Mitgliederzahlen der englischsprachigen Version erstmals seit Januar 2001 gesunken und auch die engagierten Autoren machen sich rar. Wie der Wikipedia-Autor Robert Rohde in seinen Erhebungen zeigt, sind die Neuanmeldungen im Laufe dieses Jahres deutlich zurück gegangen. Zu Beginn des Jahres habe das Internet-Lexikon zwar ein Allzeithoch erreicht – mit täglich rund 10.000 Registrierungen – danach allerdings sei die Mitgliederzahl um Drittel gesunken. Die Stimmung ist auch innerhalb der deutschen Community nicht mehr ganz ungetrübt, wenn sich auch die Mitgliederzahlen hier noch um einiges erfreulicher präsentieren.

Ein möglicher Grund für die Flaute ist der zunehmend rauer gewordene Umgangston innerhalb der Community. Das Portal, das seinen guten Ruf vor allem seinem pluralistischen und demokratischen Prinzip verdankte, ist im Laufe der vergangenen Monate zunehmend in die Kritik geraten, weil Beiträge immer häufiger von Administratoren verändert oder sogar gelöscht worden sind. Von Betreiberseite rechtfertigt man diese Vorgänge mit einem Qualitätsanspruch, der sicherstellen soll, dass das vermittelte Wissen fundiert und wahrheitsgemäß ist. Um langfristig als Informationsquelle erfolgreich zu sein, wird immer mehr auf Seriosität und Verlässlichkeit geachtet. Der liberale und offene Grundsatz, dem die Enzyklopädie ursprünglich folgte, geht laut Meinung vieler Kritiker damit allerdings verloren.

„Ich möchte darauf hinweisen, dass diese Studie auch innerhalb der Community mit einigen Fragezeichen versehen wurde. Ein Rückgang der Mitgliederzahlen ließ sich auf der deutschsprachigen Seite nicht beobachten. Die letzten Zahlen von Mai dieses Jahres zeigten auch, dass die Aktivitäten relativ konstant geblieben sind“, hält Arne Klempert, Geschäftsführer Wikimedia Deutschland http://www.wikimedia.de , Rohdes Erhebungen im Gespräch mit pressetext entgegen. Bis März 2007 verzeichnete die deutsche Wikipedia-Seite rund 1.000 Autoren, die mehr als 100 Artikel pro Monat beisteuerten und rund 8.000 Autoren mit mehr als fünf Artikeln monatlich. „Diese Zahlen beziehen sich auf registrierte Mitglieder. Darüber hinaus gibt es eine beachtliche Menge an Nutzern, die anonym mitarbeiten“, fügt Klempert hinzu. Auch einen Rückgang des Engagements könne er nicht bestätigen, wenngleich sich dieses nicht in konkrete Zahlen fassen lässt.

Nicht von der Hand zu weisen ist jedenfalls, dass mittlerweile viele Community-Mitglieder über vorschnelle oder zu radikale Artikel-Änderungen verärgert sind. Für Aufregung sorgte auch die Löschung eines Beitrages eines der beiden Wikipedia-Gründer. Ein 19-jähriger Administrator des Portals hatte einen Artikel von Jimmy Wales über die Karriere eines Restaurantbesitzers wegen „Irrelevanz“ von der Webseite genommen. Viele Nutzer berichten in Diskussionsforen darüber, dass sie von Administratorenseite zurechtgewiesen wurden oder sich für ihre „unwichtigen“ Themen rechtfertigen mussten. „Ich sehe hier einfach zwei Pole. Es gibt jene, die gerne jegliches Wissen, das existiert, auf der Seite sehen wollen. Und dann gibt es die andere Seite, die will, dass ein Qualitätsniveau gehalten wird. Es bedarf eben einer bestimmten Größe einer Gruppe, die sich mit einem Thema befasst, um eine fundierte Information liefern zu können“, meint Klempert gegenüber pressetext. Kritik komme seiner Meinung nach zudem häufig von Unternehmen, die versuchen, sich glorifiziert auf Wikipedia darzustellen und dabei gescheitert sind.

Rohdes statistische Erhebungen sind auf seiner Wikipedia-Seite http://en.wikipedia.org/wiki/User:Dragons_flight/Log_analysis nachzulesen.

austria wordpress.com

Skype verbündet sich mit MySpace

In Internet on Oktober 17, 2007 at 3:16

Kooperation soll Nutzerzahlen in die Höhe treiben

San Francisco – Der Internettelefonie-Service Skype http://www.skype.com wird in Zukunft mit der weltweit größten Social-Networking-Plattform MySpace http://www.myspace.com gemeinsame Sache machen. Ab November sollen auf MySpace Skype-Funktionen integriert werden, die es den Nutzern beider Online-Dienste ermöglichen, gratis miteinander zu telefonieren. Die Software namens „MySpace IM with Skype“ wird dann rund 110 Mio. MySpace- sowie den Skype-Nutzern zur Verfügung stehen. „Wir verbinden das weltweit größte Sprachnetzwerk mit dem weltweit größten Video- und Social-Network“, sagt Michael van Swaaij, Interimschef von Skype. Ziel der Kooperation sei es, die Zahl der aktiven Skype-Nutzer ordentlich in die Höhe zu treiben. Aber auch für MySpace wird die Partnerschaft einen kräftigen Wachstumsschub mit sich bringen.

Obwohl der VoIP-Anbieter zuletzt immer mehr unter Druck geraten ist, hält Skype an seinem bisherigen Kurs fest. Erst Anfang des Monats hatte der Mutterkonzern eBay für einigen Wirbel gesorgt, als der konkurrierende VoIP-Dienst JaJah ein Sprachtool auf den Markt brachte, das sich in diverse Plattformen – darunter auch eBay – integrieren lässt. Das Auktionsportal versuchte, die Sprachbuttons von seinen Seiten zu verbannen und seine Nutzer dazu zu zwingen, auf den hauseigenen Telefonie-Service zurückzugreifen.

Neben der Gratis-Telefonie sollen im Zuge der Partnerschaft auch zusätzliche, kostenpflichtige Funktionen angeboten werden, wie zum Beispiel Anrufe auf klassische Telefonanschlüsse. Die Umsätze, die dabei generiert werden, wollen sich Skype und MySpace teilen.

Das Networking-Portal hat allerdings eine weitere Kooperation bekannt gegeben. In Zukunft wird MySpace mit dem Majorlabel Sony BMG zusammenarbeiten und Online-Streams von Musikvideos auf der Plattform anbieten.

Microsoft und Google liefern sich Schlagabtausch um Facebook

In Internet on September 25, 2007 at 11:06

Wer bekommt Facebook? Ringen um Beteiligungen hat begonnen

Der US-Softwarehersteller Microsoft befindet sich angeblich in Kaufverhandlungen mit der Social-Networking-Plattform Facebook, berichtet das Wall Street Journal heute, Dienstag, unter Berufung auf informierte Unternehmenskreise. Aller Voraussicht nach strebt Microsoft nur eine fünfprozentige Beteiligung an dem jungen Start-up an. Brancheninsider bewerten diesen Anteilsvorstoß als „strategisches Investment“ und verweisen auf den sich radikal zuspitzenden Kampf um die Vorherrschaft im begehrten Online-Werbemarkt. In erster Linie läutet der Softwareriese damit eine weitere Runde im Konkurrenzkampf zum Suchmaschinenbetreiber Google ein. „Microsofts Internetsparte ist nach wie vor eine verletzbare Achillesferse, wobei man gegenüber Google eindeutig im Hintertreffen ist und dieser Rückstand nur schwer aufzuholen sein wird“, sagt Christian Hinterwallner, Aktienmarktanalyst der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG http://www.rzb.at , im pressetext-Interview.

Obwohl Microsoft dem Vernehmen nach bislang nur einen eher marginalen Anteil anstrebt, macht dieser in Zahlen ausgedrückt rund 300 bis 500 Mio. Dollar aus. Hochgerechnet auf den Gesamtwert von Facebook ergäben sich folglich rund zehn Mrd. Dollar. Bevor dieser Deal allerdings zustande kommt, müsste Microsoft Konkurrent Google ausstechen, der bereits seit längerem sein Interesse an Facebook bekundet hat. Für Hinterwallner kommen die Kaufpläne Microsofts nicht unverhofft, da der Konzern erst vor kurzem den Advertising Executive Brian McAndrews damit beauftragte, die sechs Mio. Dollar umfassende Akquisition des Online-Werbespezialisten aQuantive http://www.aquantive.com unter Dach und Fach zu bringen. „Diese Investition war der Anfang, daher ist das anstehende Facebook-Geschäft als weiterer Mosaikstein zu bewerten. Es bleibt jedoch offen, inwieweit sich der erhoffte Erfolg einstellen wird, schließlich hat man auch bei MSN viel hineingesteckt“, so Hinterwallner.

Laut dem Bericht seien die Gespräche zwischen Facebook, Google und Microsoft derzeit noch in einem frühen Stadium, sodass nicht kategorisch auszuschließen ist, dass keines der interessierten Unternehmen zum Zug kommen wird oder gar von seinen Bestrebungen ablässt. Neben finanziellen Aspekten ginge es auch um auszuhandelnde Rahmenbedingungen, die seitens der Interessenten angeboten würden. Das im Februar 2004 von Mark Zuckerberg an der Havard University http://www.harvard.edu gegründete US-Startup-Unternehmen stellt für beide Konzerne einen hohen Markenwert dar. Die Community-Seite soll über 40 Mio. aktive Nutzer verfügen, die auf der Plattform ihre eigenen Seiten aufbauen und untereinander kommunizieren. „Ohne Frage liegen Social-Networking-Plattformen im Trend, dennoch müssten sich noch die Indizien verdichten, dass es zu einer Komplettübernahme von Facebook kommt“, meint Hinterwallner auf Nachfrage von pressetext.

Rentabel erscheint Facebook auch aufgrund der Option einer Verbindung der bisherigen Internetangebote, die diesen Markt erheblich beleben würde. Vor allem für Microsoft wäre somit eine breitere Basis geschaffen, das Online-Werbegeschäft stärker zu forcieren. Der Konzern unterhält bereits seit einiger Zeit eine Werbepartnerschaft mit Facebook, deren Dauer jedoch nur noch bis 2011 vertraglich fixiert ist und sich bislang nur auf die USA bezieht.

Software

Hardware


Japaner forschen am Internet-Nachfolger

In Internet on August 30, 2007 at 8:28

Japaner forschen am Internet-Nachfolger
Herausforderung liegt in der veränderten Nutzung des Webs

Japanische Forscher wollen eine neue Netzwerktechnologie entwickeln, um das Internet in seiner derzeitigen Form zu ersetzen. Damit soll vor allem den wachsenden Problemen mit Sicherheit und Qualität der Daten entgegen getreten werden. „Das Internet erreicht seine Grenzen“, meint Yoshihiro Onishi vom japanischen Ministerium für Kommunikation. „Wir sind der Ansicht, dass die Zeit reif ist, um mit Forschungen an neuen Internettechnologien zu beginnen.“ Den Zeitpunkt, bis die Post-Internet-Netzwerktechnologie dringend notwendig ist, definiert Onishi mit 2020.

Derart große technische Probleme sieht Anton Fricko, IBM-Experte für Emerging Technologies http://www.ibm.com , in absehbarer Zeit nicht. „Die große Herausforderung, vor der das Internet derzeit steht, kommt von der sich verändernden Nutzung durch den User. Einerseits wird das Internet mobil, andererseits gibt es zunehmend mehr Daten, die verwaltet werden müssen“, meint Fricko im Gespräch mit pressetext. Die aktuelle Technologie sei jedoch in der Lage, mit diesen Problemen umzugehen. Die Funktionsfähigkeit des Internets könne unter anderem durch neue Routertechnologien sowie IPv6 (Internetprotokoll Version 6) sichergestellt werden.

Das Umdenken ist allerdings vonseiten der Wirtschaft gefordert. „Klassische Content-Anbieter entdecken das Internet als neues, attraktives Medium und bieten ihre Inhalte nun via Web an. Damit entstehen natürlich technische Herausforderungen, die zwar lösbar sind, jedoch einen enormen Finanzaufwand mit sich bringen“, meint Fricko. Angebote wie das Internet-TV Joost http://www.joost.com können nur dann erfolgreich sein, wenn sie von den Usern auch in einer guten Qualität konsumiert werden können. Bislang waren zumeist Telekom-Anbieter für den Ausbau der Internetinfrastruktur zuständig. Mit VoIP entsteht jedoch durch das Web eine Bedrohung für das gute Geschäft mit der Telefonie. „Was nun fehlt, sind entsprechende Geschäftsmodelle, um den Ausbau der Webinfrastruktur zu finanzieren“, so Fricko.

Europäische Wissenschaftler wie auch US-Forscher haben bereits Initiativen gestartet, um die dem Internet zugrunde liegende Architektur umzugestalten. Viele Ansätze, das Internet zu verbessern, bringen auch einen Umbau der Netzwerktechnologie bzw. das Umschreiben von Computersoftware mit sich. Mit dem „Dimes Projekt“ versuchen israelische Forscher, den Aufbau des Internets zu verstehen, um es zu verbessern. Sie sind der Ansicht, dass durch zusätzliche Peer-to-Peer-Kommunikation die Effizienz des Webs gesteigert werden kann.

Die japanischen Forschungen könnten allerdings zu einem völlig neuen Internet führen. So ist angedacht, dass ein neues Netzwerk parallel zum heutigen WorldWideWeb laufen soll bzw. es sogar ersetzten kann. Zudem sehen sich die Forscher der Anforderung gegenüber, ein umweltschonendes Netzwerk zu entwerfen, das mit wenig Energie betrieben werden kann.

Pressetext Austria

Mode-Freak begeistert YouTube-Gemeinde

In Internet on August 13, 2007 at 3:36

ONLINE-LAUFSTEG-SHOW BESTICHT MIT IRONIE UND WORTWITZ

Paducah – Die Videoplattform
YouTube http://www.youtube hat einen neuen Star. Der 23-jährige
William Sledd begeistert derzeit die Online-Gemeinde mit seiner
Mode-Show „Ask a Gay Man“. Mit wöchentlich neuen Clips rund um die
Themen Kleidung, Accessoires und Style erregt der junge Amerikaner
großes Aufsehen und darf sich mittlerweile über eine ordentliche
Fangemeinde freuen. Sledd präsentiert seine Infos über Modetrends
mit besonderer Ironie und gnadenlos ehrlichem Wortwitz. Wie CNet
berichtet, haben inzwischen 66.836 YouTube-Nutzer auf seine Videos
zugegriffen. Der Clip mit dem Titel „Denim Edition“, der Sledd
bekannt machte, wurde sogar schon über drei Mio. Mal angeschaut.

Der Internet-Mode-Guru präsentiert sich selbst in ungewöhnlichen
Outfits und begrüßt seine Zuseher jeweils mit den Worten „Hey
bitches!“. Sledd parodiert die gängigen Modevorstellungen und zeigt
sich in Socken und Sandalen oder Ganzkörper-Overalls, trägt
Männerhandtaschen und Fußringe. Mittlerweile hat „Ask a Gay Man“
auch Medienvertreter auf sich aufmerksam gemacht. Seit kurzem läuft
die Show auch auf der Schwulenplattform OutZoneTV.com
http://www.outzonetv.com .

Nach Meinung von Jason Klarman, Marketingchef der Bravo Company, die
OutZoneTV betreibt, ist Sledd nicht nur witzig, unterhaltsam und
schillernd, sondern hat auch eine „echte Meinung“. „Er ist auch ein
Beispiel für einen neuen Typ von Promi – geboren im Internet, in
einer Gemeinschaft, wo alle das Gefühl haben, ihn bestens zu
kennen“, meint Larry Weintraub, CEO der Marketingagentur Fanscape.
Das Internet sei zu einer Plattform geworden, wo einfach jeder ein
Star werden könnte. Weintraub ist zudem der Ansicht, dass Hollywood
derlei Entwicklungen berücksichtigen und aufgreifen müsse, um nicht
eines Tages durch die Finger zu schauen.

DVD

VHS

Elektronik

Software

Web 2.0-Pionier O’Reilly ortet kollektive Intelligenz im Internet

In Internet on August 10, 2007 at 12:52

TECHNOLOGIESCHüBE KOMMEN üBER MOBILE ENDGERäTE UND SPRACHERKENNUNG

Ein Computer für die gesamte Welt

Die Vision von der künstlichen
Intelligenz wird Wirklichkeit, so Computerbuchverleger und Web
2.0-Pionier Tim O’Reilly http://tim.oreilly.com/personal_bio.csp
im Interview mit der Deutschen Welle http://www.dw-world.de . Das
Leben mit dem Internet sei viel weiter als manche ahnungslose Nutzer
meinten. Und es gebe keinen Weg zurück. O’Reilly ist sich allerdings
nicht sicher, ob der nächste große Technologie-Schub mit dem
WorldWideWeb verbunden ist. „Wenn wir über unseren Umgang mit
Computern reden, verbinden wir das immer noch damit, vor einem
Bildschirm zu sitzen und auf einer Tastatur zu tippen. Aber Computer werden immer mehr in den Hintergrund gedrängt. Die offensichtliche
Veränderung ist zunächst – was ja viele Menschen auch schon
beschrieben haben-, dass auch mobile Endgeräte oder Mobiltelefone
als Plattform dienen. Damit ist auch verbunden, dass Spracherkennung
immer besser wird. Oder dass Fotoapparate mittlerweile mit GPS
ausgestattet sind. Wenn Sie damit ein Foto machen, ist der Ort
automatisch Teil des Fotos und damit Teil der Information, die Sie
zum Beispiel auf eine Web-2.0-Anwendung wie flickr stellen. Und
plötzlich lernt das globale Gehirn etwas, was Sie gar nicht
beabsichtigt haben“, betont O’Reilly.

Microsoft habe eine Software vorgestellt, die Photosynth
http://labs.live.com/photosynth/ heißt. Mit ihr könnten aus
aneinander gereihten Digitalfotos 3-D Modelle entworfen werden. Man
müsse die Fotos nur mit „Tags“ versehen, also markieren, und jemand
anderes nutzt das und führt alles zu einem 3-D Modell zusammen. „Wir
bewegen uns also in Richtung künstlicher Intelligenz. Allerdings ist
immer noch ein Mensch dahinter, der dem Programm sagt, was es tun
soll. Aber das Beispiel zeigt, was mit der Nutzung kollektiver
Intelligenz gemeint ist. Wir geben immer mehr Daten in das globale
Netzwerk ein, und Menschen schreiben Programme, die neue Verbindungen
erstellen. Es ist, als würden die Synapsen des kollektiven Gehirns
wachsen. Ich glaube, wir dürfen Überraschungen erwarten“, meint
O’Reilly.

Die Informationen aus dem Internet werden nach seiner Erkenntnis auf
viele verschiedene Arten zugänglich sein. „Wir denken immer, es gibt
Milliarden Computer da draußen – aber das stimmt nicht. Es gibt
eigentlich nur einen, und darum geht es im Web 2.0. Alles wird mit
allem verbunden. Und was wir heute unter einem Computer verstehen ist
eigentlich nur ein Zugangsgerät zu dem einen weltweiten
elektronischen Gehirn, das wir erschaffen“, sagt O’Reilly.

Webexperten halten die Visionen von O’Reilly für realistisch: „So
wird die Spracherkennung eine Schlüsseltechnologie sein für den
Zugriff auf das vernetzte Weltwissen. Wie häufig hätten wir gerne
im Alltag genaue Informationen zu Sportergebnissen, Telefonnummern
oder Adressen. Unendlich viele Dinge, die wir, wenn wir gerade im
Internet wären sofort ‘er-googlen’ würden. Da das aber in der
Freizeit und von unterwegs selten der Fall ist und der Zugriff über
das Handy mit Tastatur oder Touchscreen zu mühselig ist, verzichten
wir meistens darauf, unseren Wissenshunger sofort zu stillen. Anders
wäre es, wenn wir mit einfachen gesprochenen Suchbefehlen unsere
Anfrage starten und die Suche dann bei Bedarf eingrenzen könnten,
genauso, wie wir es derzeitig mit der PC-Tastatur und der Maus tun
und das ganze jederzeit und von jedem Ort aus“, kommentiert Lupo
Pape, Geschäftsführer von SemanticEdge
http://www.semanticedge.de , die Analysen des Web-2.0-Vordenkers.
Die fehlenden Bausteine dafür seien jetzt schon verfügbar, so dass
es nur eine Frage der Zeit seit, bis sich die Menschen weltweit an
dieses neue Interface gewöhnt haben. „Die Spracherkennung im
personalisierten Diktiermodus ist schon sehr weit gereift, die
mobilen Datenzugriffe werden immer schneller und auch Flatrates im
Mobilfunk werden vermutlich bald genauso verbreitet sein wie im
DSL-Geschäft“, weiß Pape.

Spannender werde es noch, wenn man in der nächsten Generation des
Internets, dem SemanticWeb, auf eine gesprochene Frage nicht eine
Flut von Weblinks angezeigt bekommt, sondern das Sprachdialogsystem
gleich die richtige Antwort gibt. „Viele Informationen liegen bereits
strukturiert vor wie Fahrplaninformationen, Telefonnummern,
Sportergebnisse oder bewertete Restaurants und sonstige Adressen. Was
fehlt, ist eine Art Yahoo des ‘Voicewebs’, über das sich jeder
personalisiert seine gewünschten Angebote zusammenstellen und über
Sprache oder Multimodale Interfaces abfragen kann. Anfänge gab es
auch hier schon in den USA mit Voice-Web-Portalen wie Tellme, einer
Firma, die gerade von Microsoft aufgekauft wurde. Weltweit arbeiten
sehr viele von Entwickler bei Google daran, die Kommunikation
zwischen Mensch und Maschine zu verbessern“, resümiert Pape.

OAN

books

Spam-Trojaner erstellt unerwünschte E-Mail-Accounts

In Internet on Juli 9, 2007 at 1:01

Jetzt wirds aber lustig – SICHERHEITSSYSTEM CAPTCHA BEI YAHOO UND HOTMAIL AUSGETRICKST
Die Sicherheitsexperten von
BitDefender http://www.bitdefender.com warnen von einem Trojaner,
der automatisch Yahoo- und Hotmail-Accounts erstellt, um darüber
Spam zu versenden. Der Trojaner erzeugt automatisch E-Mail-Konten und
versucht, das von Providern genutzte „Captcha-System“ zur Aktivierung
eines E-Mail-Kontos mittels eines Bypasses zu umgehen. Sobald der
Trojaner das Konto aktiviert hat, lädt er sich von einer Website die
verschlüsselte Spam-Nachricht herunter, entschlüsselt sie und sendet
sie dann an die Empfänger. „Es gibt bereits 60.000 E-Mail-Konten“,
sagt Viorel Canja, Leiter der BitDefender Labs. „Es ist schwer
abzuschätzen, wie viele Spam-E-Mails bereits über diese Konten
versendet wurden.“

Das Captcha-System wird von E-Mail-Providern als Sicherheitsfunktion
eingesetzt. Captchas sollen im Internet sicherstellen, dass nur
Menschen und keine programmierten Bots bestimmte Dienste, wie
Foreneinträge oder Erstellung eines E-Mail-Accounts, nutzen können.
Bei diesem Test bekommt der User ein Bild angezeigt, in dem zumeist
verzerrt eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen enthalten sind.
Der Nutzer muss diese zur Bestätigung in ein Eingabefeld
übertragen.

Der Trojaner mit dem Namen HotLan-A ist um einiges komplexer, als
bislang verwendete Schadsoftware, die Spam über infizierte PCs
verschickt, so die Sicherheitsexperten. Jede Kopie des Programms
erstellt zunächst einen E-Mail-Account, bevor er den Inhalt der
unerwünschten Post von einer Webseite lädt. Die Empfängeradressen
bezieht der Trojaner über eine weitere Internetseite. Die aktuell
verbreitete Spam-E-Mail versucht den Empfänger zu einer
Internetseite zu leiten, die pharmazeutische Produkte anbietet. Dabei
kommen gewöhnliche Spam-Techniken wie das so genannte „Bayesian
Poisoning“ (eine Technik um die Effenktivität von Spamfiltern zu
schächen) und die zufällig generierte E-Mail-Betreffzeile zum
Einsatz.

Wife Software

Rechtsstreit um virtuelle Sex-Toys

In Internet on Juli 5, 2007 at 3:18

US-UNTERNEHMEN VERKLAGT SECOND LIFE-NUTZER! Virtueller Sex erlaubt?

Virtuelle Geschäfte mit Sex und Erotik sorgen für Wirbel.

Tampa/USA – Die Urheberrechtsverletzungen in
der virtuellen Welt Second Life (SL) http://www.secondlife.com
treiben kuriose Blüten. Nun hat das US-Unternehmen Eros, Hersteller
von virtuellem Sexspielzeug, einen Second Life-Nutzer vor Gericht
gezerrt. Der Avatar Volkov Catteneo soll laut Eros ein Gerät namens
„Sex-Gen“ illegal kopiert und in der virtuellen Welt verkauft haben,
berichtet Reuters. In den vergangenen Wochen und Monaten häuften
sich bereits Beschwerden seitens verschiedener Unternehmen über
Markenrechtsverletzungen im rechtlich undefinierten Raum von SL.
Mit dem Rechtsstreit um das virtuelle Sexspielzeug sind die
Auseinandersetzungen zwischen Unternehmen und Second Life-Piraten nun
um eine irrwitzige Facette reicher.

Kevin Alderman, Chef der Firma Eros, hat sich darauf spezialisiert,
virtuelle Sex-Toys in Second Life anzubieten. Er geht auch noch einen
Schritt weiter und verkauft das Sexspielzeug für reales Geld über
eBay. Das Geschäft scheint gut zu laufen, denn Alderman hat
inzwischen sogar zwölf Angestellte, die ihn bei der Produktion der
Erwachsenen-Spielzeuge unterstützen. Nun aber fühlt sich der
ehemalige Installateur von Avatar Catteneo, der sein Spielzeug
kopiert und ebenfalls erfolgreich in SL vertreibt, bedroht. Vor allem
weil der virtuelle Wettbewerber die Kopieversion von „SexGen“ für
weitaus weniger Linden-Dollar anbietet.

Ein US-Bezirksgericht soll diesen Streit jetzt klären. Zunächst
stehen die Beteiligten jedoch vor dem Problem, dass eine reale Person
einen virtuellen Avatar verklagt hat und der Nutzer hinter Volkov
Catteneo bislang unbekannt ist. Eros will bei Gericht erzwingen, dass
die Second Life-Betreiber die persönlichen Daten, Chathistorie und
Finanzdaten des Beschuldigten herausgeben müssen. Alderman fordert
Schadensersatz in dreifacher Höhe des entstandenen Schadens oder
aber in Höhe der von Catteneo erwirtschafteten Summe.

Der angeklagte Avatar zeigt sich bislang recht unbeeindruckt. In
einem Interview innerhalb von Second Life gegenüber Reuters gab er
an, sich nicht vor der Strafe zu fürchten. Er sei kein Anfänger und
habe bei Linden Lab natürlich nicht seinen korrekten Namen angeben
und darüber hinaus nicht einmal im realen Leben einen festen
Wohnsitz. Catteneo ist sich offenbar sehr sicher, dass man seine Spur
nicht nachverfolgen kann. Dem Eros-Chef Alderman geht es nach eigenen
Angaben in erster Linie darum, den Machenschaften ein Ende zu setzen,
nicht darum, den Sexpielzeug-Piraten in den finanziellen Ruin zu
treiben.

Ahnenforschung erlebt Blüte im Web-2. 0-Zeitalter

In Internet on Juni 22, 2007 at 4:19

AHNENFORSCHUNG ERLEBT BLüTE IM WEB-2.0-ZEITALTER
SOCIAL-NETWORKING-PORTALE ENTDECKEN DIE FAMILIE

Social-Networking mit der Familie ist im Kommen.

Das Phänomen des
Social-Networkings via Internet erobert nach Freunden und
Businesskollegen nun auch die Familie. Für die Erforschung der
eigenen Familie sind derzeit gleich zwei Portale im deutschsprachigen
Raum aktiv: FamilyOne http://www.familyone.de , das Ende März an
den Start ging und Verwandt.de http://www.verwandt.de , dessen
öffentliche Beta-Version am 26. Juni starten wird. Obwohl
Ahnenforschung und Familienstammbäume eher Hobbys für Rentner sind,
halten namhafte Financiers wie die Samwer-Brüder oder Holtzbrinck
Ventures diesen Bereich für investitionswürdig.

Musterbeispiele für erfolgreiches Stammbaum-Networking finden sich
in den USA. Dort machen es Marktführer Ancestry.com
http://www.ancestry.com und Konkurrent Geni.com
http://www.geni.com den deutschen Klonen vor. 2,5 Mio. Stammbäume
sind auf Ancestry.com eingetragen. Das im Januar dieses Jahres
gegründete Geni.com soll laut Begründer und ehemaligen
PayPal-Manager David Sacks bereits mehrere Hunderttausend
verzeichnen.

Die Geschäftsmodelle der zum Großteil kostenlosen Angebote setzen
sich aus mehreren Finanzierungsquellen zusammen. Bei FamilyOne, an
dem neben kleineren Investoren der European Funders Fund der
Samwer-Brüder und seit 1. Juni auch Holtzbrinck Ventures beteiligt
sind, setzt auf mehrere Standbeine, wie FamilyOne-Sprecherin Irmgard
Pirkl sagt. Im Laufe der Zeit soll ein
werbebasiertes Geschäftsmodell die kostenlosen Dienste begleiten. In
Zukunft sollen auch kostenpflichtige Zusatzdienste und
Premium-Mitgliedschaften eingeführt werden. Seit dem Start von
FamilyOne haben dort schon 30.000 Nutzer ihre Stammbäume angelegt.

OAN