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Archiv für die Kategorie ‘kärnten’

Jauntal Grabungen – Archäologen vor Ort

In kärnten, osterreich on September 9, 2008 at 9:23

Ausgrabungen in Kärnten. Das Landesmuseum Kärnten sucht im Bereich der geplanten Koralmbahn-Strecke nach alten Denkmälern. Den Auftrag kommt von denÖBB.
Fünf AMS-gefördertere Personen helfen den Archäologen.
Bis November 2008 soll bei Srejach gegraben werden. Nächstes Jahr sind im Gebiet von Stein im Jauntal weitere Grabungen geplant.
Ausgegraben wurden bis jetzt Tonscherben, eine Grabenstruktur, eine Feuerstelle und Pfostenlöcher. Das deutet auf Siedlungen hin. Weitere Grabungen sind notwendig und werden durchgeführt.
Die Funde werden gesichert, und zeitlich eingeordnet.

Kärntner Gurktal ist das "Blitztal"

In Klima, kärnten on September 2, 2008 at 8:49

In keinem anderen Tal in Kärnten werden so viele und so heftige Unwetter registriert wie im Gurktal. Grund ist das Zusammenspiel von Bergen und Luftfeuchtigkeit.
„Wenn man sich die Wetterkarte von Kärnten anschaut, so findet man die größte Gewitter-Häufigkeit und auch die höchste Intensität der Unwetter nicht etwa in den höchsten Bergen des Landes, sondern im Gurktal, in den Nockbergen und im Görtschitztal“, sagt Meteorologe Franz Stockinger von der Zentralanstalt für Meteorologie (ZAMG) in Klagenfurt.
Das hat logische Gründe: Damit ein Gewitter entstehen kann, wird Feuchtigkeit benötigt, aus der sich Quellwolken bilden, aber auch eine gewisse Höhe – sprich Berge – in der sich ein Unwetter entladen kann. Im Nordosten Kärntens ist beides gegeben – Ebenen, wie das Klagenfurter Becken, das Lavanttal und das Krappfeld, und Berge. Bei heißem und schwülem Wetter im Sommer verdampft das Wasser in den Ebenen und bildet Wolken, die sich dann entladen. Die Hohen Tauern sind einerseits höher als die Berge im Bezirk – dort ist es von Haus aus so kühl, dass wenig Feuchtigkeit verdampft – und andererseits fehlen dort die umliegenden Ebenen, denn schmale Täler sind für eine häufige Gewitter-Bildung zu wenig.
Dass es in den vergangenen Jahren immer öfter und heftiger „wettert“, sei auf die insgesamt steigenden Temperaturen zurückzuführen, die noch mehr Wasser verdampfen lassen.
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Pilzlizenz in Kärnten als Spaltpilz

In kärnten on August 13, 2008 at 9:57

Die Lizenz zum Schwammerlsuchen und Pilzesammeln spaltet die Kärntner. Seit Wochen „vergiftet“ die Diskussion um eine Pilz-Lizenz auch das Klima im Lavanttal.
Nicht alle der Familie Habsburg-Lothringen wollen eine solche auf der Koralpe – Ulrich Habsburg-Lothringen aus Wolfsberg grenzt sich vehement ab: „In meinen Wäldern auf der Koralpe ist das Pflücken von Pilzen im gesetzlichen Rahmen uneingeschränkt möglich.“ Er möchte nicht mit der Schwammerl-Lizenz, die sein Neffe Dominik Habsburg-Lothringen in St. Andrä verlangt, in Verbindung gebracht werden. Auch das fünfte Mitglied des Vereins „Freunde der Koralpe“, der Adelige Alfred Liechtenstein, hat vorerst auf steirischer Seite die Linzenz zurückgezogen.

Schwammerl-Klauben verbieten?
Den Lavanttaler Gastronomen, Hotelbesitzern und Touristikern macht die Lizenz für das Schwammerl-Klauben jetzt schon Sorgen. „Es ist ein gewaltiger Imageschaden für unser Tal“, sagt Koraple Mountain-Manager Klaus Hofstätter. Vor allem die negative Berichterstattung im In- und Ausland ist laut Hofstätter ein großes Problem für das bekannte Tourismusgebiet. „Auch wenn nur ein Teil der Wälder betroffen ist, in den Medien wird es so dargestellt, als würde auf der ganzen Alm abkassiert werden.“
Nepp auf der Alm? Das hat gerade noch gefehlt!

Trachten, Drag Queen und DJ-Sound: So kommt der Wörthersee in Wallung

In kärnten, osterreich on Juli 17, 2008 at 2:32


Gay Community feiert erstmals das Pink Wave Festival in Kärnten

Velden am Wörthersee – Wenn der Sommer geht, naht am Wörthersee die internationale Gay Community. Gays, Lesben, Bisexuelle, Transgender und deren Freunde feiern vom 11. bis 14. September rund um Österreichs Lieblingssee vier Tage lang erstmals das Pink Wave Festival. Von der Drag Queen bis zum Klassik-Konzert reicht das bunt-schrille Angebot, das den Wörthersee (und vielleicht manchen seiner Anwohner) in Wallung bringen wird. Die Gastgeber – Kärnten, die Regionen Wörthersee und Pörtschach und der Veranstalter Communigayte – wollen mit einem der größten Festivals Österreichs für die Gay Community ein neues Kapitel der touristischen Geschichte des Wörthersees aufschlagen. „Bunt, laut, frech, schrill – unsere Region wird eine völlig neue Gästeschicht erleben“, sagt Gernot Riedel, Geschäftsführer der Wörthersee Tourismus GmbH voraus.

Den Auftakt macht die „Almdudler Trachten-Party“, am Donnerstag, 11. September. Stargast ist die Wiener „Grand Dame“ Miss Candy, seit rund fünfzehn Jahren Österreichs bekannteste Drag Queen. An den folgenden Tagen und Nächten jagt ein Highlight das andere. Die Berliner Showgrößen Maitana & Melli führen als offizielle Pink Wave Hostessen durch das „Fun & Games“-Programm des täglich stattfindenden Beach-Clubs. Bei der Club-Night am 12. September legen der Szene Dance-Floor Meister DJ James und sein Team DJ Simo & DJane Danny auf. Obendrein wird Ikenna Benéy als Stargast erwartet. Das bekannte Whitney Houston-Double steht zur Zeit in Las Vegas auf der Bühne. Die Bandbreite der vier Tage reicht von der Boat-Cruise Party am 13. September auf dem historischen Schiff Thalia bis zum klassischen Konzert der Johannes Brahms Gesellschaft (12.9.).

Karten für die Club-Night und die Boat-Cruise Party (jeweils 10 Euro) – Kombitickets bis 1.9. um 15 Euro vorbestellen – werden ab Donnerstag, 11. September, 12:00 Uhr, in der Welcome Lounge zum Verkauf angeboten. Alle anderen Veranstaltungen sind eintritts-frei!

http://www.pinkwave.at/

BZÖ-Dörfler: "Kärnten rockt" wird zu "Kärnten säuft"

In Jugend, kärnten, osterreich on Juni 18, 2008 at 9:37

Klagenfurt - Scharfe Kritik gab es heute von Familienreferent LHStv. Gerhard Dörfler an den von Schaunig-Kandut organisierten und bezahlten Veranstaltungen unter dem Titel "Kärnten rockt". Denn: Bei einer solchen Veranstaltung in Spittal sollen kürzlich schwerst betrunkene und grölende Jugendliche das Bild geprägt haben. Dörfler: "Ich habe massive Beschwerden von besorgten Eltern erhalten, die mir ihren Unmut über die Vorgänge bei diesen Veranstaltungen mitgeteilt haben." Dörfler zitiert dazu aus einem Brief von besorgten Eltern, wo über Alkoholexzesse von 14- bis 15jährigen Jugendlichen berichtet wird und darüber, dass bei "Kärnten rockt" "nicht nur Zigaretten geraucht" werden.

Dörfler: "Obwohl die Eltern persönlich bei Schaunig-Kandut gegen diese Zustände protestiert haben, wurden die Sorgen der Eltern einfach ignoriert und nicht ernst genommen!" Dörfler fordert Aufklärung und Konsequenzen.

Kärnten-Tirol:Eine Radwegbrücke mit großer Symbolkraft

In kärnten, tirol on Juni 9, 2008 at 9:31

Feierliche Eröffnung der Radwegbrücke, die Kärnten und Osttirol verbindet
Klagenfurt - Das gemeinsame Brückenprojekt der Länder Kärnten und Tirol, die wunderschöne Bogenbrücke mit gewelltem Dach am Drauradweg R1, die zugleich Kärnten und Osttirol verbindet, wurde feierlich eröffnet.

Landeshauptmann Jörg Haider, der Tiroler Landeshauptmann Herwig van Staa, Verkehrsreferent LHStv. Gerhard Dörfler und die ehemalige Lienzer Bürgermeisterin und Nationalratsabgeordnete Helga Machné sind gekommen, um die Eröffnung vorzunehmen. In den Ansprachen wurde die Brücke mit ihren 50 Metern Spannweite über die Drau als Symbol der Verbundenheit und Freundschaft zwischen Kärnten und Osttirol und als einmaliger Werbeträger des R1 Drauradweges hervorgehoben.

Die Landeshauptleute wiesen auf die gute Nachbarschaft und auch auf ihre persönliche Verbundenheit hin. Haider betonte, dass es vieler Diskussionen und langer Arbeit bedurft hatte, um die Brücke zu realisieren. Er erhielt als Geschenk einen besonderen gestickten Trachtengürtel mit Tiroler Adler vom Tiroler Landeshauptmann überreicht. Damit gebe es für Haider stets freien Eintritt nach Tirol, meinte van Staa mit launigen Worten. Kärntens Landeshauptmann sei jederzeit herzlich in Tirol willkommen, so van Staa. Haider und van Staa erinnerten auch an gemeinsame Initiativen im Rahmen der Landeshauptleutekonferenz.
Die Brücke sei ein wichtiges Mosaikstück auf dem europäischen Drauradweg.

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Überraschungs-Aktion von IKEA in Klagenfurt

In Umwelt, kärnten on Juni 6, 2008 at 10:39

IKEA verschenkte 30.000 Energiesparlampen in Kärnten

IKEA hat am Montag im Zuge einer Überraschungsaktion 30.000 Gratis- Energiesparlampen in Klagenfurt verteilt. IKEA Österreich Geschäftsführerin Helen Duphorn und IKEA Klagenfurt Chefin Petra Gidebratt-Kaindl waren selbstverständlich mit von der Partie.

Knapp 100 IKEA Manager waren heute anlässlich eines IKEA Management- Meetings in der Kärntner Landeshauptstadt und hatten eine Überraschung für die Klagenfurter parat. Zwei Stunden lang verschenkten sie an unterschiedlichen Orten, u.a. am Neuen Platz beim Lindwurm, am Heuplatz/Kramergasse, beim Bahnhof sowie vor dem Stadtbauamt Energiesparlampen an Passanten. IKEA Geschäftsführerin Helen Duphorn und IKEA Klagenfurt Einrichtungshauschefin Petra Gidebratt-Kaindl hatten sichtlich Spaß dabei. "Wir möchten mit Aktivitäten wie dieser dazu beitragen, Bewusstsein zu schaffen für das Thema Klimaschutz und zeigen, dass jeder einzelne etwas tun kann", so die IKEA Klagenfurt Geschäftsführerin. Mit 30.000 verschenkten Energiesparlampen, die die IKEA Manager an diesem Nachmittag an umweltbewusste Passanten ausgegeben haben, ist ein weiterer Schritt in diese Richtung erfolgt.

Günstig Energie sparen mit IKEA

IKEA engagiert sich seit vielen Jahren in den Bereichen Umwelt und soziale Verantwortung. Seit September 2007 ist IKEA Österreich Gründungsmitglied und erster Partner der WWF CLIMATE GROUP Österreich. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit heißt das Hauptziel, den CO2-Ausstoß bis 2010 um 15 Prozent zu reduzieren. Die Aktion mit den Gratis-Energiesparlampen ist ein weiterer Beitrag von IKEA, der vor allem das Bewusstsein für Umweltfragen schaffen soll. Wenn alle 30.000 verschenkten 11-Watt-Energiesparlampen herkömmliche 60-Watt- Glühbirnen ersetzen, können allein durch diese Aktion in Kärnten ca. 1.470 KW Strom gespart werden.

Nach Kärnten

Österreich

Kärnten baut seine Flugverbindungen aus

In kärnten on Mai 26, 2008 at 10:01

LH Haider setzt auf Ryanair für Linie Klagenfurt - Frankfurt bzw. Stockholm - Große Marktchancen für Kärntens Tourismus

Klagenfurt - Touristisch wichtige Länder wie Schweden und die Benelux-Staaten sollen durch den Low Cost-Carrier Ryanair an Kärnten angebunden und damit für den Tourismus neue Marktchancen genützt werden. Landeshauptmann Jörg Haider hat heute, Dienstag, im Anschluss an die Regierungssitzung mitgeteilt, dass er den Ausbau von Flugverbindungen, insbesondere nach Frankfurt-Hahn sowie nach Stockholm vorantreiben werde. Zwar gebe es dafür keinen Beschluss der Landesregierung, aber als Finanzreferent und Eigentümervertreter des Flughafens werde er eine Möglichkeit zur Realisierung finden.

Geplant ist, dass die Ryanair-Verbindung ab Herbst/Winter 2008/2009 die Strecke Klagenfurt-Hahn viermal wöchentlich ganzjährig bedient. Die Strecke Klagenfurt - Stockholm/Skavsta soll jeweils im Winterflugplan von Dezember bis April einmal wöchentlich geflogen werden. Beide Verbindungen sind für einen Zeitraum von fünf Jahren vorgesehen.

Flughafendirektor Johannes Gatterer werde die notwendigen Verhandlungen mit der Ryanair führen, sagte Haider. Low Cost-Carrier seien die Zukunft, daher könne man hier nicht zuwarten, sondern müsse die Chancen auf neue Märkte rasch nützen.
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Wörthersee am Ball: Fan-Zonen am und auf dem Wasser

In kärnten on Mai 4, 2008 at 9:03

Region feiert Fußball-Fest mit Public Viewing, Beach Party und mit exklusiver Gala auf schwimmender Lounge

Velden - Spätestens mit dem Ankick zur Euro am 7. Juni ist auch der Wörthersee voll im Fußballfieber. Kein Wunder, denn das Wörthersee-Stadion, in dem während der Vorrunde Deutschland, Kroatien und Polen spielen werden, liegt nur wenige hundert Meter vom Ufer der beliebtesten Badewanne Österreichs entfernt. So dreht sich während der Euro am und um den Wörthersee alles um das runde Leder.

Die Host City Klagenfurt am Wörthersee bietet den Fußballbegeisterten gleich zwei offizielle Fanzonen in der Stadt, neben TOP Fußball sorgen dort auch TOP Konzerte wie Sportfreunde Stiller oder Christina Stürmer für unvergleichliche Fußball-Party Stimmung. Top auch die Video-Wall im Public Viewing Bereich. Sie ist so groß wie jene in Berlin bei der WM 2006.

Neben den UEFA-Fanzonen in der City wird auch direkt am See gefeiert. Die größte Beach-Party während der Euro-Vorrunde findet im Klagenfurter Europapark, direkt am Ufer des Wörthersees statt. 15.000 Fans finden hier Platz, daneben ist gleich das größte Binnenstrandbad Europas - hier können alle Fans auch gleichzeitig baden gehen.

Gefeiert wird aber nicht nur in der Host-City Klagenfurt, sondern rund um den ganzen Wörthersee. Velden, Casinometropole und Urlaubsort voller Nightlife, holt den Fußball sogar direkt auf den See. Auf einer in den See gebauten schwimmenden Lounge wird jedes Spiel im exklusiven Ambiente gezeigt. Inklusive Gala-Menü und aller Getränke werden die 300 Gäste, die dort je Spiel Platz finden, Fußball in feinster Form erleben. Wer will, kann sich dann auch mit einem Heli-Shuttle nach Klagenfurt fliegen lassen.

Moosburg zeigt in seinem Kaiser-Arnulf Sportzentrum alle Spiele, verwöhnt die Fangemeinde nicht nur kulinarisch, sondern lässt auch musikalisch viele Mannschaften von "traditionell bis modern" einlaufen. Pörtschach ist während der Euro-Vorrundefest in kroatischer Hand, hier wird der "Karlovacko Corner" am Monte Carlo Platz für Euro-Stimmung bei den kroatischen Fans sorgen. Das Keutschacher Seental ist mit seinen zahlreichen Campingplätzen und der Nähe zur Klagenfurt erste Wahl vieler campierender Fußballfans. Kein Wunder, dass gerade hier die Coca-Cola Fan-Tour am 19.06 Station macht und auf der Leinwand des Cola-Trucks das erste Viertelfinale überträgt.

Die Züge entlang des Wörthersees verkehren im 30 Minuten Takt und auch die Busverbindungen nach Klagenfurt sind taktmäßig verstärkt worden. "Rund um den See gibt es derzeit noch freie Betten in allen Kategorien", so Riedel. Das Fußballfest am Wörthersee kann also beginnen.

Shaggy schwärmt von Kärnten und dem Wörthersee

In kärnten, musik on April 25, 2008 at 1:29

"Bombastische" Präsentation der offiziellen UEFA EURO 2008[TM] - Hymne in der österreichischen Botschaft in Berlin

Zur Vorstellung von Video-Clip und CD des offiziellen UEFA EURO 2008[TM] Mascots Songs "Feel the rush" kam Superstar Shaggy am 21.4.08 nach Berlin: Beim Empfang in der österreichischen Botschaft schwärmte Shaggy (Mr. Boombastic) dann von seinen Erfahrungen beim Videodreh am Wörthersee in Kärnten, wo auch die deutsche Mannschaft ihre ersten Europameisterschaftsspiele absolvieren wird. "Wenn du eine Frau beeindrucken willst, dann bring sie hierher. Die Landschaft haut einen einfach um." Diese Begeisterung für Österreichs südlichstes Bundesland konnte UEFA EURO 2008[TM] - Koordinator der Kärnten Werbung Jörg Schretter bereits beim Videodreh feststellen:
"Wir freuen uns, dass wir mit Shaggy einen ganz besonderen Fußball-Freund begrüßen konnten. Während der UEFA EURO 2008[TM] werden Fans in Kärnten einen Sportevent der Superlative mit echter Gastfreundschaft und tollen Rahmenprogrammen erleben". Dr. Christian Prosl, österreichischer Botschafter in Berlin, ist überzeugt vom Imagegewinn für Österreich: "Besonders jungen Gästen wird Österreich durch das Video als sportliche Urlaubsdestination präsentiert".

Grammygewinner Shaggy, der mit Hits wie "Oh Carolina" und "Mr. Lover Lover" mehr als 20 Millionen Alben verkauft hat, begann die Dreharbeiten für den Videoclip zu "Feel the rush" auf dem Klagenfurter Alpe-Adria-Flughafen. In Pörtschach am Wörthersee war nicht nur der Musiker vom atemberaubenden Panorama begeistert. Regisseur Jay Will und das Produktionsteam von Great Stuff beschlossen spontan, mehr Einstellungen als geplant zu drehen und eine wesentlich längere Sequenz als die vorgesehenen 30 Sekunden aus Kärnten ins Video einzubauen. Am Bockl-Hof erholte sich die Crew bei Glühmost und Kärntner Kost, bevor es filmisch auf dem Traktor von Gustav Reichl weiter in die beeindruckende Kulisse der Hypo Group Arena in Klagenfurt ging. Für die Aufnahmen waren 200 Kärntner Fußballfans ins neu errichtete Stadion gekommen und probten schon mal Fanjubel für den Ernstfall: Am 8. Juni trifft Deutschland in seinem EM-Auftaktmatch auf Polen, am 12. Juni folgt das Spiel Deutschland gegen Kroatien.

Warum gerade der Jamaikaner Shaggy den Song zur EM singt, erklärten die UEFA EURO 2008[TM] Maskottchen Trix und Flix so: "Er ist einfach unser absoluter Lieblings Sänger und hat den Rhythmus im Blut den man haben muss, um toll Fußball zu spielen." Fußballprophet Shaggy sagte jedenfalls ein Finale voraus, mit dem sowohl die Gastgeber Österreich als auch die Deutschen gut leben können: Diese beiden Länder sieht er im Endspiel.

Weltstar zwischen Kärntner Alm und Hollywood

In kärnten, osterreich on Februar 15, 2008 at 11:18

Außenministerin gratuliert Maximilian Schell zu Verdienstkreuz

Außenministerin Ursula Plassnik gratulierte heute Prof. Dr. Maximilian Schell zur Ehrung mit dem Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Plassnik: "Ein Weltstar zwischen Kärntner Alm und Hollywood. Maximilian Schell hat in seinem Beruf als Schauspieler, Regisseur und Produzent Maßstäbe gesetzt und alles erreicht. Anerkennung folgte nicht nur durch den Oscar, Schell fasziniert auch weiterhin das Publikum - ob im Film oder Fernsehen."

Nach der Machtübernahme der Nazis in Österreich flüchteten Schells Eltern in die Schweiz. An den Universitäten Basel, Zürich und München studierte Schell Kunstgeschichte, Germanistik, Theater und Musikwissenschaften, bevor er sich entschloss, Schauspieler zu werden. PlassnIk: "Ein Kosmopolit, der auf seine Weise eine Verbindung zwischen Deutschland, der Schweiz und Österreich schafft." Zuletzt führte Schell 2007 Regie in Mörbisch: Wiener Blut. Maximilian Schell ist Träger des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse.

2008 das Jahr der Sprachen – große Chancen für Kärnten

In kärnten, osterreich on Januar 3, 2008 at 12:30

Anmeldungen für den zweisprachigen Unterricht gestiegen

Da die UNO das heurige Jahr 2008 zum Jahr der Sprachen ausgerufen hat, ergebe sich gerade für Kärnten als geografisch begünstigte Region mit seinen Grenzen zu Italien und Slowenien große Chance den Sprachhorizont zu erweitern, sagte SP-Europasprecher KO Peter Kaiser.

Der Wert von Sprachbeherrschung steige ständig und stellt in vielen Bereichen eine berufliche und qualifikationsbedingte Voraussetzung dar. Nicht nur im Hinblick auf die EURO 08, auch in der Begegnung mit Kärnten als Tourismusland und im Bereich des internationalen Handels, gelten Sprachen als unabdingbare Voraussetzung für Erfolg, so Kaiser weiter.

Positiv sei, dass in Kärnten die Anmeldungen für zweisprachigen Unterricht gestiegen sind, ein Zeichen dafür, dass ein großer Teil der Menschen die Chance von Mehrsprachigkeit längst erkannt haben. Doch das Erlernen von Sprachen muss auch als integrierter Bestandteil lebensbegleitenden Lernens stärker forciert werden, so ist es Aufgabe der Politik im Sinne einer nachhaltigen Sprachoffensive entsprechende Rahmenbedingungen und Anreize zu schaffen. Mehr und Vielsprachigkeit ist besser als Einsprachigkeit.

Bücher zum Thema Lernen

Rahmenbedingungen in der Milchwirtschaft ändern sich

In kärnten, osterreich on Januar 2, 2008 at 12:00

EU Vorschriften – Konsequenzen für Österreichs Milcherzeugung

Seit dem Jahr 2003 werden in der EU agrarpolitische Markteingriffe Schritt für Schritt abgebaut. Nach den Reformen der Marktordnung für wichtige Agrargüter sind nun auch auf dem Milchmarkt tiefgreifende Änderungen vorgesehen. Die Europäische Kommission plant die Abschaffung der Milchquoten ab 2015. Die österreichische Milchwirtschaft dürfte danach durch Produktionsausweitungen Vorteile gewinnen, jedoch nicht in allen Regionen. Die landwirtschaftlichen Betriebe müssen bereits jetzt auf die absehbaren Veränderungen reagieren. Derzeit werden verschiedene Übergangsmaßnahmen diskutiert. Unabhängig davon verspricht eine Strategie der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch weitere Qualitätsverbesserungen und Kostensenkungen den meisten Erfolg.

Absehbare Änderungen der Rahmenbedingungen für die Milchwirtschaft

Am 12. Dezember legte die Europäische Kommission einen Bericht vor, in dem die Marktperspektiven für den Milchsektor erörtert werden. Prognosen zeigen, dass die Milchnachfrage sowohl auf dem Binnenmarkt als auch auf dem Weltmarkt steigen dürfte. Steigende Preise werden eine Ausweitung des weltweiten Angebotes von Milchprodukten mit sich bringen. Da die Produktion in der EU durch eine Quotenregelung beschränkt ist, dürfte sich der Weltmarktanteil der EU verringern. Die Kommission schlägt dem Rat vor, die derzeit geltenden Quoten bereits im Jahr 2008 um 2% anzuheben. Damit soll das derzeit sehr hohe Preisniveau einzelner Milchprodukte gesenkt werden. Gleichzeitig sollen damit Schritte eingeleitet werden, die eine „sanfte Landung“ in einer Situation ohne Milchquoten ermöglichen. Ab dem 1. April 2015 soll die in der EU seit 1984 bestehende Beschränkung der Milchproduktion durch individuelle Produktionsquoten ganz beseitigt werden.

Betriebe, die über Milchquoten verfügen, haben in vielen EU-Ländern (darunter Österreich) einen Vermögensvorteil, da die Quote nicht nur eine Beschränkung, sondern auch ein Produktionsrecht ist. Die Ausdehnung der Milchproduktion ist allerdings für expansionswillige Betriebe mit hohen Kosten verbunden, da Quoten zugekauft werden müssen. Diese Belastung schwächt die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Milchwirtschaft. Eine absehbare und schrittweise Lockerung der Produktionsbeschränkungen dient vor allem dazu, die Anpassungskosten der Betriebe zu glätten. Die Anhebung der Milchquote ist nur eine der möglichen Maßnahmen zur Heranführung des Milchsektors an die Bedingungen nach dem Auslaufen der Quotenregelung. Alternative Maßnahmen sind u. a. die Senkung der Zusatzabgabe (die geleistet werden muss, wenn die Quote überschritten wird) und die Zulassung des Quotenhandels über Landesgrenzen hinweg (in einigen EU-Ländern wird die Quote nicht ausgenutzt).

Die Wettbewerbsstellung der österreichischen Milchwirtschaft

Mehrere Studien zeigen, dass in Österreich die Kostenvorteile größerer Betriebe in der Milchproduktion nur schwach ausgeprägt sind. Dennoch sind die österreichischen Produzenten im EU-Vergleich wettbewerbsfähig. Diese Stellung ist aber nicht die Folge besonders günstiger natürlicher Produktionsbedingungen oder einer schlagkräftigen Betriebsstruktur; vielmehr sind die komparativen Vorteile der Milchwirtschaft in den Grünlandgebieten gegenüber anderen Produktionszweigen dafür maßgebend. Die Förderung benachteiligter Gebiete ist das wichtigste agrarpolitische Instrument, das zur Stärkung dieser Vorteile beiträgt. Das Programm der ländlichen Entwicklung, das den Rahmen für diese Förderung bietet, trägt somit maßgeblich zur Sicherung des Einkommens von Milchbetrieben in Grünlandgebieten bei.

Werden die Milchquoten abgeschafft, so ist eine Steigerung der Produktion in Österreich sehr wahrscheinlich. Dafür spricht einerseits die Tatsache, dass viele Betriebe ihre Quoten bereits jetzt überschreiten (ein Indiz für niedrige Produktionskosten), andererseits stützen Befragungsergebnisse diese Einschätzung. Die Molkereiwirtschaft kann – nach einem schwierigen Anpassungsprozess unmittelbar nach dem EU-Beitritt – zusätzliches Aufkommen verarbeiten und auf attraktiven Märkten absetzen. Aus Sicht der österreichischen Milchwirtschaft wäre die Senkung der Zusatzabgabe eine vorteilhaftere Anpassungsmaßnahme als die Ausdehnung der Quote, wie sie die Europäische Kommission präferiert. Vor allem wettbewerbsstarke Betriebe würden von einer Senkung der Zusatzabgabe profitieren.

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Wintersport im Jauntal

In Sport, kärnten, osterreich on November 19, 2007 at 4:30

Ein Skigebiet im Jauntal namens Petzen
Petzen (1.700 m) ist überschaubar und mit einer komfortablen 6er Kabinenbahn und 4 Schleppliften erschlossen. Traumhafte Aussichten auf die winterliche Gebirgslandschaft rund um Petzen! Für Anfänger und Wiedereinsteiger geeignet.

Schiaccessoires
Blousons
Carving Schi Doppeljacken
Funktionsjacken
Handschuhe
Schihosen
Anoraks
Schipflege
Pullover
Rollkragen
Skistiefel
Skisocken
Spezialski
Sweatshirts


Ski BLIZZARD Firebird XR


Ski BLIZZARD Firebird XR 159cm + Tyrolia SL 100 Z3-10

Skifahrer und Snowboarder finden auf über 30 gepflegten Pistenkilometern einfache Strecken im Talbereich, sowie anspruchsvollere Pisten, wie z.B. die längste Talabfahrt Kärntens.

Reiterparadies Lavanttal

In Sport, kärnten on November 14, 2007 at 3:11

Initiative für ein Reitwegenetz in Kärnten.

Rund 30 Gemeinden kooperieren bereits mit den Reitern. In den vergangenen Jahren konnte so ein durchgehendes Reitwegenetz von 1500 Kilometern In Kärnten erstellt werden. Ein Viertel Kärntens ist als Reiterstrecke erschlossen.

Als Musterlandstrich gilt das Lavanttal. Dort engagieren sich die Gemeinden geschlossen für das Reitwegenetz.
Auch im Gurktal und dem Glantal sind die Reiter zufrieden. Oberkärnten und einige Teile von Villach Land gehören ebenfalls zum Reiteldorado.

Wenig Platz. Immer mehr Menschen gehen Hobbys in der freien Natur nach. Mountainbiker, Radfahrer, Wanderer – sie alle brauchen Platz. Bislang mussten die Reiter zurückstecken, denn Verbotstafeln für Radfahrer findet man auf öffentlichem Grund so gut wie nie. Das soll sich nun ändern.
Der Initiator bittet nun alle Reiter, Listen zusammenzustellen, auf welchen Wegen sie gerne reiten würden. „Auf der Grundlage der Wünsche verhandeln wir mit den Gemeinden über eine Reiterlaubnis“, erklärt Theres Smolak, Geschäftsführerin von „Pferdeland Kärnten“.

Sportartikel

Eurofighter-Alarm in Kärnten

In kärnten on Oktober 19, 2007 at 2:34

Eurofighter landeten in Klagenfurt!
Der Alarm wurde abgeblasen, der Grund für die Landung war ein simpler.
Die zwei Eurofighter haben dem Flughafen Klagenfurt am Vormittag einen Kurzbesuch im Rahmen eines Übungsfluges abgestattet. Einer der Abfangjäger-Piloten kommt aus St. Veit an der Glan.

Im Rahmen eines Übungsfluges haben die Piloten Klagenfurt einen Besuch abgestattet und sind dann in Richtung Oberkärnten weitergeflogen. In einem Eurofighter-Cockpit saß der St. Veiter Werner Kriebitz.

Jauntaler Radweg

In Sport, kärnten, osterreich on Oktober 18, 2007 at 2:48

Sport im Jauntal? Klar, da gibt es einige Möglichkeiten, ein Beispiel wäre biken.
Bestens für Familien geeignet ist der Drauradweg, der bis nach Slowenien führt.
Dabei kann man an mehreren Stationen auf ein Drauschiff umsteigen kann, was eine schöne Abwechslung darstellt, und den Hintern entlastet!

Der Drauradweg führt vorbei an der Hängebrücke Santa Lucia und der höchsten Eisenbahnbrücke Mitteleuropas. Dort kann man sich übrigens am Bungy-Seil aus 96 m Höhe schön fallen lassen. Der neue 25 km lange Kunstradweg zweigt hier ab, der sich durch das südliche Jauntal zieht. Absatteln an Gasthäusern, alten Kirchen und Kulturdenkmälern, oder modernen Skulpturen birgt hier einen wundervollen Reiz.
Eine Heilquelle lockt zum gesunden baden und zu einer WEllnesspause.

Lavanttal auf Österreichischer Münze

In kärnten on Oktober 9, 2007 at 11:21

10-Euro-Münze „St. Paul im Lavanttal“

Mit ihren Münzausgaben möchte die Münze Österreich ihren Kunden die Kultur, Geschichte und Vielfalt Österreichs näher bringen. Sie erreicht damit nicht nur heimische Sammler, sondern Interessenten in der ganzen Welt. Eine Einladung zu einer Reise zu „Stiften und Klöstern in Österreich“ ist die im Vorjahr begonnene, gleichnamige Serie. Die vierte von sechs 10-Euro-Münzen der Reihe führt uns nun ins Kärntner „St. Paul im Lavanttal“, das den Beinamen „Schatzhaus Kärntens“ trägt. Die Münze aus 16 Gramm Silber ist ab 10. Oktober in den österreichischen Geldinstituten, im Münzhandel und in den Shops der Münze Österreich in drei Prägequalitäten erhältlich.

„Wir prägen Österreich“…
…., heißt es im Leitbild der Münze Österreich. Zum einen laden Münzen zu einer Reise durch Österreich, seine Geschichte und Kultur, ein. Zum anderen begeben sich rund 20% der österreichischen Sammlermünzen selbst auf die Reise in andere Länder. Viele Käufer, darunter zahlreiche Abonnenten, sind in Deutschland, den Niederlanden, Spanien und anderen Europäischen Ländern daheim. Weiter im Zunehmen ist auch die Zahl der „Österreich-Liebhaber“ in den Ostländern. Sogar Kunden in den USA, Australien oder Singapur haben unsere Münzen als Sammelgebiet entdeckt. Und unsere Silbermünzen wurden immer wieder, zuletzt im heurigen Sommer, mit internationalen Auszeichnungen prämiert. Jede dieser Münzen trägt daher als Botschafterin ein Stück Österreich in die Welt.

Die 10-Euro-Münze „St. Paul im Lavanttal“.
Die Serie „Stifte und Klöster in Österreich“ führt nun nach „St. Paul im Lavanttal“. Das neue 10-Euro-Stück zeigt eine Luftaufnahme des Stifts aus südlicher Richtung mit der im Stiftsareal eingebetteten Stiftskirche. Um die romanische Kirche aus dem späten12. bzw. dem frühen 13. Jh. gruppieren sich das Ensemble barocker Klostergebäude sowie die malerische Landschaft im Herzen des Lavanttals. Für die andere Seite der Münze wurde das prachtvolle Südportal der Basilika gewählt. Es stammt aus dem 17. Jh. und wurde aus Teilen des ehemaligen Lettners, der Barriere, die den Altarraum vom restlichen Kirchenschiff trennte, zusammengesetzt. Das Portal widmet sich der Anbetung der Heiligen Drei Könige, was im Relief über dem unmittelbaren Eingang zum Ausdruck kommt.

Seit dem Jahr 1091 leben Benediktinermönche in St. Paul, unterbrochen nur durch die Aufhebung des Klosters durch Kaiser Josef II. in der Zeit von 1787 bis 1809. Die Stiftskirche wurde Ende des 12. Jh. errichtet und zählt zu den schönsten romanischen Sakralbauten Österreichs. Nach dem Brand von 1367 wurde ein gotisches Gewölbe eingefügt, das 44 Fresken der Südtiroler Meister Friedrich und Michael Pacher zeigt. Die Pfeilerbasilika ist zugleich letzte Ruhestätte der frühen Habsburger. Das Stiftsmuseum hat St. Paul den Beinamen „Schatzhaus Kärntens“ eingebracht und bietet mit seinen Schätzen aus der Romanik über Gotik bis hin zum Barock eine der qualitätsvollsten Klosterkollektionen Europas.

Die Reihe „Stifte und Klöster in Österreich“ setzt sich aus sechs 10-Euro-Silbermünzen zusammen, von denen mit „St. Paul im Lavanttal“ nun die vierte erscheint. Bereits erhältlich sind die Ausgaben „Benediktinerinnenabtei Nonnberg“, „Stift Göttweig“ und „Stift Melk“.

Drauerlebnis Dellach: Win Win Situation für Mensch und Natur

In Life, kärnten on September 20, 2007 at 10:25

LIFE Projekt ermöglicht Revitalisierungsprojekte im Naturschutzgebiet Obere Drau mit neuer Besucherattraktion

Der heute neu eröffnete Dauererlebnisbereich in Dellach bringt viele Vorteile für Mensch und Natur. Als Teil eines Besucherlenkungskonzeptes bündelt er flussnahe Freizeit- und Erholungsaktivitäten an dieser Stelle. Gleichzeitig bleiben ökologisch sensible Uferzonen frei von Nutzung. Diese Naturschutzmaßnahme, die auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheint, wurde im Rahmen des LIFE Projektes "Lebensader Obere Drau" geplant und umgesetzt. Finanziert wird diese Maßnahme hauptsächlich durch Mittel der EU und des Lebensministeriums. Dies teilt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft heute anlässlich der feierlichen Eröffnung des "Drauerlebnis Dellach" mit.

Der Standort des neuen Erlebnisbereiches wurde bewusst gewählt. Durch die Nähe zum Campingplatz, Radweg, Siedlungsraum und anderen Freizeiteinrichtungen ist die Besuchergruppe breit gefächert. Der neu gestaltete Bereich richtet sich vor allem an Radwanderer und Campinggäste, aber auch an die heimische Bevölkerung. Die BesucherInnen erwartet eine Spiel- und Badebucht am Fluss mit angrenzender Liegewiese, ein Grillplatz und ein Baumhaus als zentralen Aussichts- und Informationspunkt. Der gesamte Wassererlebnisbereich liegt auf öffentlichem Grund.

Das LIFE Projekt "Lebensader Obere Drau" umfasst den letzten frei fließenden, das heißt nicht durch Kraftwerke aufgestauten, Flussabschnitt im Mittellauf der Drau. Im Mittelpunkt der Bemühungen steht der Erhalt von Arten und Lebensräume. Die Drau und ihre Nebengewässer beherbergen insgesamt 19 heimische Fischarten - darunter Huchen, Strömer, Koppe und Bitterling -, die hier noch ein natürliches Reproduktionsvorkommen aufweisen. Darüber hinaus befinden sich im Oberen Drautal die einzigen natürlichen Vorkommen des Dohlenkrebses im gesamten Donaueinzugsgebiet. Die Gesamtkosten des Projektes betragen rund 3,8 Millionen Euro.

Kärntens Genussregionen wachsen

In Life, kärnten on September 11, 2007 at 9:43

SPAR setzt auf Produktvorteile von regionalen Lebensmitteln

Klagenfurt – Der Rosentaler Carnica Honig, das Metnitztaler Wild und der Jauntaler Hadn dürfen sich seit Montag zur GENUSS REGION ÖSTERREICH zählen. In Vertretung von Bundesminister Josef Pröll verlieh Edith Klauser, Sektionschefin im Lebensministerium, gemeinsam mit Kärntens Agrarlandesrat Josef Martinz die Auszeichnungen im Rahmen der Klagenfurter Messe. Der Chef der SPAR-Zentrale Maria Saal, Dir. Manfred Schweighofer, gratulierte den drei neuen Genussregionen: „Regionale Eigenheiten und die hohe Qualität sind immense Produktvorteile unserer heimischen Lebensmittel. Das muss auch dem Konsumenten gesagt werden.“

Mit der Prämierung des Rosantaler Carnica Honig, des Metnitztaler Wilds und des Jauntaler Hadn hat das Bundesland Kärnten nun bereits zehn Genussregionen. In den beiden vorangegangenen Jahren der Initiative wurden der Gailtaler Almkäse und Gailtaler Speck, das Nockberge Almrind, das Mölltal – Glockner Lamm, der Gurktaler Luftgeselchte Speck, die Görtschitztaler Milch, der Lavanttaler Apfelmost sowie die Jauntaler Salami ausgezeichnet. Bis Jahresende umfasst die Genuss-Landkarte österreichweit 85 Regionen.

Die neuen Genussregionen in Kärnten
Der „Rosentaler Carnica Honig“ besticht durch seinen Facetten- unbd Sortenreichtum. Dieser ist Vielfalt von blühenden Wiesen und Wäldern zurückzuführen, die die Carnica Biene, namensgebend für die Region südlich der Drau, vorfindet. Honig gilt seit Jahrtausenden als Heilmittel und war lange Zeit auch das einzige Süßungsmittel im ländlichen Raum. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Honig liegt in Österreich derzeit bei rund 1,5 kg.

Das „Metnitztaler Wild“ ist in den Gemeinden Friesach und Metnitz beheimatet. Dort befindet sich auch Kärntens größte Hegegemeinschaft. Dass sich Wildbret aus der Region von besonderer Qualität rühmt, ist nicht neu, doch nun soll das auch über die Grenzen hinaus bekannt werden. Entsprechend der Lebensweise des Wildes ist das Fleisch fettarm und enthält Omega-3-Fettsäuren, es ist leicht verdaulich und eignet sich auch für Diäten.

Unter dem „Jauntaler Hadn“ kennen die Kärntner eine spezielle Buchweizensorte aus der Umgebung der Gemeinde Neuhaus im Jauntal. Der Buchweizen gedeiht dort auf kargem Boden und bedarf nur geringer Düngung. Verarbeitet wird der Hadn zu zahlreichen kulinarischen Schmankerln wie Sterz, Nudeln oder auch zur Hadntorte. Veredelt zu Hadnbier oder Hadnlikör kann er ebenfalls genossen werden – eine echte Spezialität.