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Sonne schadet der Haut – immer mehr Hautkrebs

In osterreich on Mai 3, 2007 at 8:49 pm

Erhöhtes Hautkrebs-Risiko durch Sonnenbrand
Hautärzte sind besorgt: Immer mehr und immer jüngere Menschen haben
Hautkrebs. Es gibt heute schon Teenies, die am Melanom (schwarzer
Hautkrebs) sterben. Warum ist das so? Unsere Großeltern waren noch
nicht so sonnenhungrig wie wir. Und ein einziger Sonnenbrand auf Baby-
oder Kinderhaut kann ausreichen, um 15 bis 30 Jahre später Hautkrebs
zu bekommen. Gefährdet sind alle Menschen mit vielen Pigmentflecken
(die durch zuviel Sonne entstehen). Wer mehr als 40 Flecken am Körper
hat, hat ein deutliches höheres Risiko, das besonders gefährliche
Melanom zu entwickeln. Die anderen Hautkrebsarten entstehen durch
zuviel Sonne, die die Haut lebenslang erreicht hat. Sie sind
harmloser, müssen aber auch unbedingt rechtzeitig erkannt werden. Bei
Hautveränderungen deshalb unbedingt zum Dermatologen gehen.

Kinder brauchen besonderen Schutz
Vor allem Kinder brauchen unbedingt den allerbesten Schutz, sie
sollten niemals unbedeckt der prallen Sonne ausgesetzt werden:
Sonnenbrillen, Sonnenhüte, leichte Blusen und Hosen aus Baumwolle oder
Leinen sind da gut. Allerdings: Werden die Stoffe naß, lassen auch sie
viele Strahlen durch. Da sind die neuen Badeanzüge aus Australien
toll, die einen eingebauten UV-Filter mit LSF 50 haben. Sie sind so
geschnitten, dass Schultern und Nacken, also die Stellen, die
besonders leicht verbrennen, bedeckt sind.

Mineralischer Sonnenschutz ist besser
Sonnenschutzmittel mit mineralischen Lichtschutzfiltern sind nach
Erkenntnissen der Zeitschrift "Öko-Test" eine gute Alternative zu
Produkten mit chemischen Filtern. Die 5 besten von 30 im Auftrag des
Verbrauchermagazins untersuchten Cremes, Lotionen und Sprays
enthielten ausschließlich mineralische Lichtschutzfilter. Diese
Sonnenschutzmittel wirken zudem sofort nach dem Auftragen, während
Produkte mit chemischen Filtern eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad
aufgetragen werden müssten.

Mehr als die Hälfte aller getesteten Cremes, Lotionen und Sprays
schnitt schlechter als "befriedigend" ab. Sie enthielten unter anderem
Duftstoffe, die Allergien auslösen können, oder Konservierungsmittel,
heißt es in dem Magazin zur Begründung. Chemische Filter wandeln laut
"Öko-Test" die UV-Strahlung um; mineralische Filter reflektierten das
Sonnenlicht dagegen an der Hautoberfläche.

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