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PDA-Revolution löst bis 2010 PC-Ära ab

In osterreich on Mai 21, 2007 at 11:25 am

PDA-REVOLUTION LöST BIS 2010 PC-ÄRA AB
MANAGERUMFRAGE BESTäTIGT TREND ZU MOBILE BUSINESS

Nach der
"PC-Revolution" der 1980er und 1990er Jahre folgt bis 2010 eine so
genannte "PDA-Revolution". Zu diesem Ergebnis kommt eine heute,
Dienstag, vorgestellte Studie zur Auswertung des Mobile Business
Days, einem Forum für Mobile Business in Deutschland. Rund 85
Prozent der befragten 80 Fach- und Führungskräfte sehen diesen
Trend bestätigt. "Diese Art von Revolution ist in vielen Fällen
schon eingetreten und vor allem bei größeren Unternehmen nicht
Zukunft, sondern bereits Gegenwart", erläutert Oliver Höß, Leiter
des m-Lab am Zentrum für mobile Unternehmenssoftware des Fraunhofer
Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO)
http://www.m-lab.iao.fraunhofer.de , im Gespräch mit pressetext.

Allerdings ist der Einsatz von PDAs im Bereich der Wartung und des
technischen Service, das als eines der größten Marktsegmente für
Mobile Business gilt, derzeit noch die Ausnahme. 82 Prozent der
befragten Manager gaben an, dass sich der PDA als
selbstverständliches Außendienst-Werkzeug spätestens bis 2010
durchsetzen wird. "Vor allem in den unternehmensinternen Bereichen
Vertrieb und Service sowie in der Beratungsbranche und im Segment der
so genannten ,Wissensarbeiter' wird sich die PDA-Revolution bemerkbar
machen", verdeutlicht Höß. Getragen wird die Studie von der
Knowledge Intelligence AG (KI AG) http://www.ki-ag.com in
Kooperation mit dem IAO, Microsoft http://www.microsoft.de und
T-Mobile http://www.t-mobile.de .

Rund 34 Prozent der Führungskräfte sehen den Hauptvorteil von PDAs
in Einsparpotenzialen, während 33 Prozent die
Produktivitätssteigerung in den Vordergrund rücken. Ein Viertel ist
überzeugt, dass die mobile Informationsversorgung der Mitarbeiter als
entscheidendes Kriterium zur Verbesserung des Kundenservice beitragen
kann. Bei der Gegenüberstellung herkömmlicher mit mobilen
IT-Projekten sehen 24 Prozent der Befragten den Hauptunterschied in
dem noch geringen Erfahrungsschatz beim Umgang mit mobilen
Endgeräten. "Die Mensch-Technik-Interaktion zählt nach wie vor zum
Hauptproblem des Mobile Business, da viele Mitarbeiter die
Technologie noch nicht vollends effizient bedienen können", meint
der IAO-m-Lab-Leiter. Diese Einschätzung deckt sich mit 16 Prozent
der Befragten.

Weitere Probleme sehen 15 Prozent der Manager nach wie vor im hohen
Innovationstempo bei mobilen Endgeräten und Funkdiensten, das mobile
Lösungen zu schnell veralten lässt. "Außerdem spielt das Thema
(Daten-)Sicherheit eine zentrale Rolle, da die Geräte außerhalb der
Unternehmen genutzt werden und dadurch leichter verloren oder
gestohlen werden könnten", so Höß. Problematisch erscheint auch
die bei mobiler IT schwieriger festzulegende Verantwortung innerhalb
der Unternehmenshierarchie, gefolgt von Bedenken in punkto
Erfolgsmessung und Zielerreichung. Dass PDAs und Blackberrys bereits
jetzt schon neue Umgangsformen in der Business-Kommunikation
hervorbringen, betrachtet Höß kritisch und verweist auf den vor
allem bei Meetings entstehenden Mangel an persönlicher
Face-to-Face-Interaktion.

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