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iPhone kommt am 29. Juni – Engpässe unvermeidbar

In Allgemein on Juni 5, 2007 at 3:55 pm

GARTNER-ANALYST: „HOHE ERWARTUNGSHALTUNG FüR APPLE KEIN PROBLEM“

Starttermin für iPhone steht
Cupertino – Der US-Starttermin für das
Apple iPhone steht. Wie in neuesten Werbespots zu sehen ist, wird das
mit Spannung erwartete Gerät ab 29. Juni beim Netzbetreiber AT&T
http://www.wireless.att.com um 500 bis 600 US-Dollar zu kaufen
sein. Aufgrund der hohen Nachfrage – AT&T spricht von rund einer Mio.
Interessierten – ist davon auszugehen, dass es bei der
Markteinführung zu Lieferengpässen kommen wird. Branchenexperten
rechnen damit, dass eine künstliche Kontingent-Verknappung zum
Verkaufsstart den Hype um das Handy noch weiter verlängern könnte.

„Die Erwartungshaltung rund um die Markteinführung ist natürlich
sehr hoch“, erklärt Gartner-Analyst Martin Gutberlet im Gespräch
mit pressetext. „Aber selbst wenn sich das Gerät bei der Einführung
nicht so gut verkauft wie erwartet, wird der Wert der Marke durch den
Hype und die Aufmerksamkeit dennoch ausgezeichnet sein“, meint
Gutberlet. Der Analyst zeigt sich zudem überzeugt, dass das Gerät
nur der Ausgangspunkt einer größer angelegten Roadmap ist, die eine
Reihe von Folgemodellen und Verbesserungen vorsieht. Gutberlet verwies
in diesem Zusammenhang auf die kontinuierliche Weiterentwicklung der
iPod-Produktreihe.

Während die Branche dem US-Marktstart entgegenfiebert, wollen die
Gerüchte um das Apple-Handy indes nicht verstummen. Erst vor wenigen
Tagen hatten Medienberichte für Aufsehen gesorgt, der taiwanesische
Hersteller Quanta http://www.quanta.com.tw habe einen Vertrag mit
Apple über die Produktion von fünf Mio. UMTS-fähigen
iPhone-Geräten abgeschlossen. Während sich das betroffene
Unternehmen in eisernes Schweigen hüllte, schnellten indes die
Aktienkurse von Quanta vergangenen Mittwoch in die Höhe. Apple
zählt neben Dell, HP und Compaq zu den Notebook-Kunden von Quanta.

Bei einem anderen Thema, nämlich ob auf dem iPhone Applikationen
unlizenzierter Dritthersteller nachträglich installiert werden
können, hat Steve Jobs persönlich etwas Licht in die Sache
gebracht. Jobs zufolge führt die Installation von derartigen
Applikationen zu einer schlechteren Zuverlässigkeit und Stabilität.
Beim Erstgerät werde eine derartige Erweiterung abseits der bereits
installierten Applikationskomponenten nicht möglich sein, so Jobs
anlässlich einer Konferenz in der Vorwoche.

„Solange das Gerät Musik, Instant Messaging, E-Mailing und
Webbrowsing unterstützt, sollte das kein Problem sein.
Zusatzprogramme für andere Plattformen wie Windows Mobile, Symbian
oder Linux werden ja auch nicht von allen Herstellern unterstützt“,
meint Gutberlet gegenüber pressetext.

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