osterreich

Bedeutung des Sport in der EU weiter stärken

In Sport on Juli 3, 2007 at 10:50 am

Weißbuch Sport und europäische
Anti-Doping-Initiative

Wien – „Mit der Initiative für das Weißbuch
Sport, welches die europäische Kommission im Juli vorlegen wird,
erhält der Sport auch auf europäischer Ebene jene Bedeutung, die ihm
in den Mitgliedstaaten jetzt schon zukommt“, betonte
Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka in einer gemeinsamen
Pressekonferenz mit EU-Abg. Mag. Othmar Karas, Vize-Präsident der
EVP-ED-Fraktion. Sport sei ein wichtiger sozialer, pädagogischer,
wirtschaftlicher, aber auch gesundheitspolitischer Faktor, der im
Leben der Europäer einen hohen Stellenwert einnimmt. „Sport soll aber
nicht Gegenstand direkter EU-Politik werden, er soll vielmehr als
Querschnittsmaterie von de EU-Politikfeldern GESUNDHEIT -, Bildungs-,
Forschungs- und der Integrationspolitik. berücksichtigt werden und
gleichzeitig die Autonomie der Verbände erhalten, damit diese auch in
Zukunft das Kernelement der Organisation des Sports bleiben“, so
Lopatka. Generell lasse sich aus heutiger Sicht zum Weißbuch
folgendes festhalten: „Das Weißbuch ist eine wichtige Initiative zur
Stärkung des Sports in seiner vielschichtigen Bedeutung in der
EU-Politik.“ ****

Darstellung der ökonomischen
Bedeutung des Sports in Europa wichtig! Darüber hinaus hat auch die
österreichische Forderung nach vereinfachten Regeln für die
Visaerteilung an ausländische Sportler Niederschlag gefunden.
Österreich habe sich intensiv in den Konsultationsprozess
eingebracht, das Staatssekretariat Sport hat regen Kontakt mit dem
Verbindungsbüro der österreichischen Bundes-Sportorganisation (BSO)
in Brüssel gehalten und wird die Diskussion über die Ergebnisse in
den nächsten Wochen und Monaten auch gemeinsam mit den
österreichischen Sportverbänden intensivieren, sagte Lopatka. Er
kritisierte, dass Sport im europäischen HAUSHALT unberücksichtigt
bleibe. Daher bleibe die Forderung der Sportverbände aufrecht, Sport
mit einer eigenen Budgetzeile im europäischen HAUSHALT zu
berücksichtigen.

Auch für den Kampf gegen Doping, der ein Kernanliegen sowohl der
österreichischen als auch der europäischen Sportpolitik ist, bietet
das Weißbuch wesentliche Anregungen. „Die Vorschläge, mehr in die
Prävention zu investieren und gegenüber der WADA, UNESCO und dem
Europarat gemeinsame Positionen zu vertreten, zielen in die richtige
Richtung und decken sich weitgehend mit den Initiativen im neuen
österreichischen Anti-Doping-Gesetz.“ Um den europäischen Kampf gegen
Doping zu intensivieren, hat Lopatka der kommenden portugiesische
Ratspräsidentschaft vorgeschlagen, beim nächsten Treffen der
EU-Sportminister im Oktober die Diskussion über eine engeren
Koordinierung der nationalen Anti-Doping-Regeln als zentralen
Zukunftsfrage der europäischen Sportpolitik auf Tagesordnung zu
setzen. Als Grundlage für diese Diskussion regte der
Sportstaatssekretär an, eine vergleichende Studie über die
Anti-Doping-Gesetzgebungen der Mitgliedsstaaten vorzulegen.

Frauensport

Sport OAN

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