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Software entlarvt "falsche Freunde" bei MySpace & Co.

In osterreich on Juli 26, 2007 at 10:07 am

ANALYSE DER PROFILSEITEN LäSST AUF SPAMMER SCHLIEßEN

Massachusetts – Forscher am Massachusetts
Institute of Technology (MIT) http://www.mit.edu haben eine
Software entwickelt, mit der sie Spammern auf
Social-Networking-Seiten auf die Schliche kommen wollen. Das Programm
von Aaron Zinman und Judith Donath überprüft die Profilseiten unter
anderem bei MySpace und Facebook. Gemessen wird dabei, wie
personalisiert die Seite ist, indem die Anzahl der Fotos, Videos und
Einträge analysiert wird. Daraus schließt die Software, ob es sich
bei der Person um einen echten Menschen handelt oder die Seite nur
zum Sammeln von Adressen und Versenden von Spam genutzt wird.

Das Versenden von Spam auf Social-Networking-Seiten nehme derzeit
stark zu und entwickele sich für diese Portale zu einem großen
Problem, ist Zinman überzeugt. Die Spammer erstellen dazu ein
fingiertes Profil und versuchen, andere Mitglieder in die eigene
Freundesliste aufzunehmen. Eine solche Aufnahme gewährt dem
"falschen Freund" Zugang zur Inbox des Opfers, die schließlich mit
Werbung für Viagra und pornografischen Links vollgestopft wird,
erklären die Forscher.

Beim Businessportal XING http://www.xing.com hatte man bislang
keine Probleme mit Spam und setzt bei der Spambekämpfung auf die
Wachsamkeit der Mitglieder. "Wir haben allgemeine
Geschäftsbedingungen, die klare Regeln für das Verhalten auf der
Plattform definieren. Wenn jemand andere mit Spam oder Multi Level
Marketing belästigt, können die Mitglieder das melden. Dies führt
zu einer Verwarnung und in seltenen Fällen zum sofortigen Ausschluss
von der Plattform", sagt Daniela Hinrichs, Unternehmenssprecherin der
XING AG, auf Anfrage von pressetext.

Die Software soll den Mitgliedern der Social-Networking-Seiten nun
Empfehlungen geben. Errechnet wird die Wahrscheinlichkeit, ob es sich
bei dem Profil um einen Spammer oder um einen echten Menschen handelt.
In Tests konnte die Software in 90 Prozent der Fälle eine annähernde
Übereinstimmung errechnen, die exakte Übereinstimmung gelingt in 30
bis 50 Prozent der Fälle, berichten die Wissenschaftler.

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