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Archive for August 2007|Monthly archive page

Walchsee in Tirol

In osterreich on August 31, 2007 at 7:05 pm

Walchsee liegt nordöstlich von Kufstein, an der Grenze zu Bayern, zwischen dem gleichnamigen See und den Abhängen des Zahmen Kaisers sowie den Rettenschösser Hügeln.
Hier befindet sich mit der „Schwemm“ Nordtirols größte erhaltene Moorlandschaft.
Walchsee grenzt an zwei Gemeinden des Bezirks Kufstein (Ebbs, Rettenschöss) sowie an drei Gemeinden des Bezirks Kitzbühel (Kössen, Schwendt, Kirchdorf in Tirol) sowie an die deutsche Gemeinde Aschau im Chiemgau, welche zum Landkreis Rosenheim gehört.
Die niedrigste Stelle im Gemeindegebiet befindet sich in Durchholzen (Schmiedtal 650m), die höchste Stelle ist der vordere Kesselscheid mit 2002 m, oft wird die Pyramidenspitze mit 1999 m als höchste Stelle genannt.

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Der Fuschlsee im Salzkammergut

In osterreich on August 31, 2007 at 6:11 pm

Der Fuschlsee ist 4,1 km lang und fast 1 km breit. Er liegt im Salzkammergut im Bundesland Salzburg, Österreich, und ist im Eigentum der Österreichischen Bundesforste.

Der See hat einen Abfluß über die Fuschler Ache (später Griesler Ache) in den Mondsee, und über Attersee, Ager und Traun in die Donau. Bemerkenswert ist die ausgezeichnete Wasserqualität und eine aussergewöhnlich gut in ihrem natürlichen Zustand erhaltene Unterwasservegetation.

Am See liegen die Ortschaft Fuschl am See und das wunderbare Schloss Fuschl. Im Sommer geprägt von Tourismus ist der Winter in Fuschl am See um einiges ruhiger und beschaulicher.

Tullner Gartenbaumesse 2007 lockte über 100.000 Besucher an

In Garten on August 30, 2007 at 9:12 am

Eindrucksvolle Leistungsschau der Gärtner und Floristen

Die Internationale Gartenbaumesse in Tulln konnte auch heuer wieder ihrem Ruf als Publikumsmagnet gerecht werden und lockte von 23. bis 27.08. insgesamt 109.571 Besucher an. Auf 85.000 m2 Ausstellungsfläche gab es Blumen, Zierpflanzen, Kakteen, Baumschulware, Stauden und viele weitere Dekorationsobjekte zu bestaunen und Informationen einzuholen. Dass Pflanzen in Wohn- und Arbeitsräumen Umweltgifte entfernen können, wurde in Halle 6 vermittelt, wo das Blumenbüro Österreich gemeinsam mit den Niederösterreichischen und Wiener Gärtner und Floristen – unter Unterstützung der Arbeiterkammer Wien – eine farbenfrohe und informative Schau präsentierte.

Gut gegen Asthma & Co: Pflanzen entfernen Luftschadstoffe

In einem eigenen Bereich waren Grünpflanzen zu einer Art Erholungsgürtel arrangiert und mit Hinweisen zu ihren positiven Einflüssen auf die menschliche Gesundheit versehen. „Viele Besucher waren überrascht, dass gängige Arten wie Efeutute, Einblatt, Gummibaum und Philodendron etwa Formaldehyd entfernen können – einen Schadstoff, der in vielen Pressholzprodukten, Papierwaren oder Bodenversiegelungen vorkommt. Doch auch Benzol, das häufig in Öl, Farben, Plastik- und Gummiartikeln zu finden ist, und andere chemische Substanzen werden von verschiedenen Zimmerpflanzen unschädlich gemacht. Dies ist gerade im Hinblick auf die Zunahme an Allergien und Atemwegserkrankungen von erheblichem Vorteil. Das Grün rund um uns übt somit nicht nur einen positiven Einfluss auf unser Gemüt aus, sondern bietet noch viele weitere Wellness-Effekte“, betont das Blumenbüro Österreich, das ein eigenes Informationsblatt zu diesem Thema zusammengestellt hat.

Pflanzen am Arbeitsplatz als Gegenpol zum Stress

Im Mittelpunkt stand auch die internationale Initiative „Plants for People“, die sich auf Informationen über die Wohlfahrtswirkung von Pflanzen in der Arbeitsumgebung spezialisiert hat. „Auch das Wiener Stadtgartenamt, allen voran Direktor Rainer Weisgram, hat die Wichtigkeit dieses Themas erkannt und arbeitet diesbezüglich eng mit uns zusammen. Um die Gesundheit der Wienerinnen und Wiener zu fördern und die positiven Auswirkungen des lebendigen Grüns zu vermitteln, wurden bereits unzählige Büros in der Bundeshauptstadt mit Pflanzen ausgestattet. Dies soll in Zukunft noch weiter forciert werden, um in den Arbeitsräumen einen Gegenpol zum alltäglichen Stress zu schaffen“, erklärt das Blumenbüro Österreich.

Tipps und Tricks von Profi-Floristen und -Gärtnern

Doch auch in anderen Themenbereichen konnten sich die zahlreich angereisten Blumenfreude in Tulln beraten lassen. So wurde an allen fünf Messetagen auf der Radio Niederösterreich-Bühne ein abwechslungsreiches Programm geboten. Besonders großen Anklang fanden dabei laut Blumenbüro Österreich die eindrucksvollen Floristen-Shows, bei denen sich die Besucher von den Profis praktische Tipps und Tricks für eigene Blütenarrangements und -gestecke holen und abschauen konnten. Viele ließen sich auch nicht die Chance entgehen, die beliebten Star-Gärtner aus dem Fernsehen, Franz Gabesam, Johannes Käfer und Karl Ploberger, bei informativen Vorträgen einmal live erleben und um Rat fragen zu können. Egal, ob es ums Umtopfen, gesunde Kräuter, Schädlinge oder den richtigen Baumschnitt ging – keine Frage blieb unbeantwortet. „Unser Ziel ist es, den Konsumenten zu vermitteln, wie sie bei der Garten- und Zimmerpflanzen-Pflege mit minimalem Aufwand den maximalen Effekt erzielen können. Dazu eignen sich Gelegenheiten wie die Tullner Gartenbaumesse ganz hervorragend“, so das Blumenbüro Österreich. Doch auch das weltweit gültige Qualitätslabel „Fair Flowers Fair Plants“ (FFP), der naturnahe Pflanzenschutz mit Nützlingen und das Umweltzeichen wurden dem Publikum vorgestellt. Für eine prächtige Kulisse sorgten zahlreiche farbenfrohe Gestecke, die die Leistungen der Niederösterreichischen und Wiener Gärtner und Floristen einmal mehr vor Augen führten.

Garten

Gesundheit

DRAM-Preise im Sinkflug: Tiefststand noch nicht erreicht

In Elektronik, OAN on August 30, 2007 at 9:05 am

Die Preistalfahrt bei DRAM-Speicherchips setzt sich auch in der zweiten Jahreshälfte 2007 unvermindert fort, sodass die führenden Hersteller auch weiterhin mit massiven Umsatzrückgängen zu kämpfen haben werden. Zu diesem Ergebnis kommt das amerikanische Marktforschungsunternehmen iSuppli http://www.isuppli.com/ in seiner aktuellen Erhebung, wonach die Periode der kurzfristigen Preiserholung um zehn Prozent bei DRAM-Chips nun erneut von einem deutlichen Einbrechen bedroht ist. „Ich sehe diese Entwicklung nicht in diesem Ausmaß für gegeben, da das Weihnachtsgeschäft als saisonale Komponente noch ansteht und für die Preise daher einen Schub zu erwarten ist“, sagt Theo Kitz, Analyst bei Merck, Finck & Co .
Unverändert schwierig wirken sich auf die aktuelle Marktlage die massiven Lagerbestände aus, die es sowohl für die Hersteller als auch für die Anbieter erschweren, neue DRAM-Chips zu profitorientierten Preisen zu verkaufen. Laut iSuppli würde die zusätzliche Versorgungsknappheit von LC-Displays den Absatz von Komplett-PCs minimieren. Die Experten sind sich einig, dass führende PC-Hersteller – im Gegensatz zur Marktlage vom Juli dieses Jahres – somit auch weniger RAM benötigen und damit zusätzlich die Preise indirekt in den Keller treiben. Erste Reaktionen des ohnehin preisgeschwächten Marktes werden für September mit einer Verschärfung für das vierte Quartal dieses Jahres erwartet.

Laut Branchenbeobachtern lägen mögliche Lösungsansätze der Preiskrise im DRAM-Segment in effizienteren Produktionsmengenanpassungen an die Marktbedingungen. „Wenn führende DRAM-Hersteller ihren Produktionsoutput reduzieren würden, könnte sich dies positiv auf die Preisentwicklung im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres auswirken“, zitiert das asiatische Branchenportal Digitimes heute, Mittwoch, Ham Hyung Kim, Direktor und Chefanalyst für Memory ICs/Storage Systems bei iSuppli. Der britische Analyst Malcolm Penn hingegen macht für den Preisverfall und die Überkapazitäten die Umstellung der DRAM-Halbleiterfabriken auf 300-Millimeter-Wafer verantwortlich.

Elektronik

Sostware

Japaner forschen am Internet-Nachfolger

In Internet on August 30, 2007 at 8:28 am

Japaner forschen am Internet-Nachfolger
Herausforderung liegt in der veränderten Nutzung des Webs

Japanische Forscher wollen eine neue Netzwerktechnologie entwickeln, um das Internet in seiner derzeitigen Form zu ersetzen. Damit soll vor allem den wachsenden Problemen mit Sicherheit und Qualität der Daten entgegen getreten werden. „Das Internet erreicht seine Grenzen“, meint Yoshihiro Onishi vom japanischen Ministerium für Kommunikation. „Wir sind der Ansicht, dass die Zeit reif ist, um mit Forschungen an neuen Internettechnologien zu beginnen.“ Den Zeitpunkt, bis die Post-Internet-Netzwerktechnologie dringend notwendig ist, definiert Onishi mit 2020.

Derart große technische Probleme sieht Anton Fricko, IBM-Experte für Emerging Technologies http://www.ibm.com , in absehbarer Zeit nicht. „Die große Herausforderung, vor der das Internet derzeit steht, kommt von der sich verändernden Nutzung durch den User. Einerseits wird das Internet mobil, andererseits gibt es zunehmend mehr Daten, die verwaltet werden müssen“, meint Fricko im Gespräch mit pressetext. Die aktuelle Technologie sei jedoch in der Lage, mit diesen Problemen umzugehen. Die Funktionsfähigkeit des Internets könne unter anderem durch neue Routertechnologien sowie IPv6 (Internetprotokoll Version 6) sichergestellt werden.

Das Umdenken ist allerdings vonseiten der Wirtschaft gefordert. „Klassische Content-Anbieter entdecken das Internet als neues, attraktives Medium und bieten ihre Inhalte nun via Web an. Damit entstehen natürlich technische Herausforderungen, die zwar lösbar sind, jedoch einen enormen Finanzaufwand mit sich bringen“, meint Fricko. Angebote wie das Internet-TV Joost http://www.joost.com können nur dann erfolgreich sein, wenn sie von den Usern auch in einer guten Qualität konsumiert werden können. Bislang waren zumeist Telekom-Anbieter für den Ausbau der Internetinfrastruktur zuständig. Mit VoIP entsteht jedoch durch das Web eine Bedrohung für das gute Geschäft mit der Telefonie. „Was nun fehlt, sind entsprechende Geschäftsmodelle, um den Ausbau der Webinfrastruktur zu finanzieren“, so Fricko.

Europäische Wissenschaftler wie auch US-Forscher haben bereits Initiativen gestartet, um die dem Internet zugrunde liegende Architektur umzugestalten. Viele Ansätze, das Internet zu verbessern, bringen auch einen Umbau der Netzwerktechnologie bzw. das Umschreiben von Computersoftware mit sich. Mit dem „Dimes Projekt“ versuchen israelische Forscher, den Aufbau des Internets zu verstehen, um es zu verbessern. Sie sind der Ansicht, dass durch zusätzliche Peer-to-Peer-Kommunikation die Effizienz des Webs gesteigert werden kann.

Die japanischen Forschungen könnten allerdings zu einem völlig neuen Internet führen. So ist angedacht, dass ein neues Netzwerk parallel zum heutigen WorldWideWeb laufen soll bzw. es sogar ersetzten kann. Zudem sehen sich die Forscher der Anforderung gegenüber, ein umweltschonendes Netzwerk zu entwerfen, das mit wenig Energie betrieben werden kann.

Pressetext Austria

Marke "Österreich" genießt positives Image

In osterreich on August 30, 2007 at 8:22 am

ÖsterreicherInnen mögen Austria
Alpenrepublik steht für Qualität und Tradition

Das Land Österreich genießt unter seinen Bewohnern ein weitgehend gutes Image. Betrachtet man die Nation als Marke, so steht diese insbesondere für Qualität und Tradition, wie eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsinstituts Marketagent.com http://www.marketagent.com jetzt belegt. Neun von zehn Österreichern haben ein sehr bzw. eher gutes Bild von ihrem Land. Österreich wird gleichgesetzt mit schöner Landschaft und Natur, kulinarischen Genüssen, hoher Qualität heimischer Produkte sowie Reichtum an Kultur und Geschichte. Ganz besonders stolz scheinen die Einheimischen auf die Schönheit ihres „Fleckchens Erde“ zu sein.

Bei der Befragung von insgesamt 501 Personen im Alter zwischen 14 und 59 Jahren zeigten sich aber auch Defizite der Alpenrepublik: Innovation und Dynamik werden Österreich nur sehr begrenzt zugeschrieben. So verbinden etwa nur 13,8 Prozent zukunftsweisende Technologien und nur 13 Prozent Leistungen in Entwicklung und Forschung mit dem Land. „Das Innovationsdefizit bezieht sich auf den internationalen Vergleich und da ist Österreich leider im hinteren Feld“, sagt Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com, gegenüber pressetext. Mögliche Gründe für den Experten: Forschung und Entwicklung fänden in Konzernen meist zentralisiert statt und dann tendenziell in den Konzernzentralen – vor allem bei breitenwirksamen Innovationen.

Für 42,7 Prozent steht die Marke „Österreich“ in Zusammenhang mit einem guten Ruf, 42,1 Prozent sehen in ihr eine lange Tradition. Nur ein Zehntel beschreibt die Nation mit dem Begriff altmodisch und fünf Prozent halten Österreich für langweilig. Insgesamt entsprechen die Attribute, die der Alpenrepublik zugeschrieben werden, den gängigen Klischees, wie man es in einer Tourismusbroschüre lesen kann. 33,3 Prozent verbinden mit Österreich spontan ein Heimatgefühl, ähnlich viele denken an eine idyllische Berglandschaft. Zudem machen für 50,5 Prozent die hohe Lebensqualität und für 50,1 Prozent das Gefühl von Gemütlichkeit das Land aus.

Als typisch für Österreich fällt 16,2 Prozent die deftige Hausmannskost ein – allen voran das Wiener Schnitzel. 13,6 Prozent sehen im „Raunzen und Jammern“ den österreichischen Nationalsport Nummer eins. Stolz sind die Bewohner nicht nur auf die schöne Landschaft, sondern auch auf Kunst, Kultur und Musik. Als typisch österreichische Produkte werden Milch, Lebensmittel allgemein, Sportartikel, Süßigkeiten und Bier genannt. Besondere Aufmerksamkeit schenkt man in Österreich dem Wein: 81,2 Prozent sind überzeugt, dass die österreichischen Rebensäfte außerhalb des Landes hohes Ansehen genießen.

Vom Image der Marke ‚Österreich‘ können vor allem Branchen profitieren, deren Produkte jetzt schon einen guten Ruf haben – also insbesondere Wein und Molkereiprodukte. Aber auch der Tourismus, da die heimische Natur positiv bewertet wurde.

OAN

Austria WordPress


Waidhofen: NÖ Gärten locken pro Jahr eine Million Besucher an

In Garten on August 19, 2007 at 11:30 pm

Gärten in Niederösterreich schlecht vermarktet

Waidhofen: NÖ Gärten locken pro Jahr eine Million Besucher an

NÖ Gärten locken pro Jahr eine Million Besucher an

In Garten, Niederösterreich, Tourismus on August 16, 2007 at 1:29 pm

NÖ Gärten locken pro Jahr eine Million Besucher an

St. Pölten - Im niederösterreichischen Tourismus gewinnt ein ursprünglich kleines Spezialangebot in jüngster Zeit immer mehr an Bedeutung: der Gartentourismus. "Wir schätzen, dass pro Jahr rund eine Million Menschen die vielen Gartenanlagen in Niederösterreich besuchen. Dabei spannt sich der Bogen der Attraktionen von kleinen Schaugärten bis zu den barocken Prachtanlagen von Schloss Hof oder Stift Melk", so Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka.

Da das Interesse am Thema Garten in der Bevölkerung weiter im Steigen begriffen ist, arbeitet man jetzt an einer noch besseren Vernetzung zwischen dem vorhandenen Angebot an gärtnerischen Kostbarkeiten und dem Ausflugstourismus in Niederösterreich. In dem im Taschenbuchformat erhältlichen Führer "NÖ Schaugärten 2007" sind insgesamt 105 Anlagen in allen Landesvierteln beschrieben. Zusätzlich wird im September gemeinsam mit der NÖ Werbung eine neue Tourismusplattform vorgestellt, mit deren Hilfe man sich individuelle Packages für Reisen zu den schönsten Gartenanlagen in Niederösterreich zusammenstellen kann.

Während der Gartentourismus in Ländern wie Frankreich oder Großbritannien schon lange ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist, mangelt es in weiten Teilen Mitteleuropas noch an der zentralen Vermarktung des Themas. Wie groß das Besucherpotenzial ist, lässt sich auch am Beispiel der Blumeninsel Mainau im Bodensee erkennen, die Jahr für Jahr von rund 1,3 Millionen Gästen besucht wird.

Als bekannte "grüne Ausflugsziele" in Niederösterreich locken u. a. die "Arche Noah" und die Kittenberger Erlebnisgärten im Kamptal, die historischen Stiftsgärten von Melk oder Seitenstetten, der Schaugarten der Therme Laa und natürlich die NÖ Landesgartenschau 2008 in Tulln und Grafenegg. Diese lässt schon jetzt ihre große touristische Anziehungskraft erkennen.

OAN

Garten

Gesundheit

HTC bringt iPhone-Konkurrent mit UMTS

In osterreich on August 14, 2007 at 3:55 pm

P5500-SMARTPHONE BEREITS IM SEPTEMBER ERHäLTLICH

HTC bringt bereits im September ein UMTS-Modell der Touch-Linie auf
den Markt
Taipeh – Der taiwanesische
Elektronikhersteller High Tech Computers (HTC) http://www.htc.com
soll noch im September ein Mobiltelefon mit Touchscreen-Steuerung und
UMTS-Unterstützung auf den Markt bringen. Das berichtet das
Branchenportal Digitimes unter Berufung auf Insiderkreise. Dabei soll
es sich um das in der ersten Jahreshälfte vorgestellte Modell P5500
(Codename Nike) handeln, das somit der erste iPhone-Konkurrent ist,
der auch die dritte Mobilfunkgeneration beherrscht.

Das Gerät verfügt über einen Prozessor von Samsung, einen Chipsatz
von Qualcom und unterstützt den Breitbanddatenübertragungstandard
Wideband Code Division Multiple Access (WCDMA). Anfang Juni hatte das
Unternehmen sein erstes Touchscreen-basiertes Smartphone vorgestellt.
Das "HTC Touch" soll bis zum Jahresende eine Mio. Mal verkauft
werden. Es unterstützt bisher ähnlich dem iPhone lediglich GSM-,
GPRS- und EDGE-Verbindungen. Mit dem 3G-fähigen Mobiltelefon sollen
so rasch wie möglich Marktanteile gewonnen werden, bevor
Computer-Hersteller Apple sein Mobiltelefon mit UMTS aufrüstet.

Ein derartiges Gerät wird von Branchenanalysten für Anfang 2008
erwartet. Apple hält sich dabei wie gewohnt bedeckt. Gerade in
Europa, wo die UMTS-Netze gut ausgebaut sind, erwarten die
Mobilfunkbetreiber von Apple ein 3G-Gerät, wie Gartner-Analystin
Carolina Milanesi gegenüber pressetext bemerkt. Für den Kunden
würde dennoch vordergründig die Marke Apple kaufentscheidend sein.

Die Geräte der HTC-Touch-Linie möchte das Unternehmen zu einer
starken Marke machen. Weitere Modelle sind in Planung. So wird von
den Technikern derzeit zusätzlich zum P5500 an einem weiteren
3G-Modell gearbeitet. Für Märkte wie die USA und Lateinamerika soll
ein Smartphone mit CDMA x1 EVDO (evolution data
optimized)-Unterstützung auf den Markt kommen. Dieses entwickelt HTC
derzeit unter dem Code-Namen Vogue.

Computerspiel-Fans begehren Super Mario & Co

In osterreich on August 14, 2007 at 3:54 pm

LAUT US-STUDIE EIN VIERTEL ALLER GAMER HOMOSEXUELL

Virtuelles Sexobjekt?

Illinois – Ein beachtlicher Teil der
Computerspielfreaks fühlt sich zu Games-Charakteren wie Super Mario
und Pacman sexuell hingezogen. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest
eine US-Studie von der University of Illinois http://www.uic.edu ,
in der 10.204 Videospiel-Fans nach ihrem Sexualleben befragt wurden.
34 Prozent gaben an, schon einmal in eine Spielfigur verliebt gewesen
zu sein bzw. diese sexuell begehrt zu haben. Ein weiteres Viertel
hält dies zumindest für nicht ausgeschlossen. Die Studie mit dem
Titel "Gaymer Survey" sollte eigentlich zu Tage bringen, wie viele
Gamer homosexuell sind. Das Ergebnis: Rund ein Viertel der Befragten
bezeichnete sich selbst als lesbisch oder schwul.

Geht man davon aus, dass es sich um repräsentative Zahlen handelt,
so wären Homosexuelle eine gewichtige Zielgruppe für die
Computerspielindustrie. Doch bislang gibt es eigentlich keine Games,
die auf Schwule und Lesben ausgerichtet sind bzw. die Homosexualität
thematiesieren. "Wir haben grundsätzlich eher den globalen und
großen Markt im Auge und produzieren generell nicht für einzelne,
spezielle Zielgruppen. Wir entwickeln keine Spiele, die sich explizit
an junge Mädchen oder Senioren richten, daher auch keine, die auf
Homosexuelle abzielen", erklärt Martin Lorber, Pressesprecher von
Electronic Arts Deutschland http://www.electronic-arts.de .

Laut der US-Studie stehen die Gamer vereinzelt auf Gewehre und
Gewalt. Neun Prozent gaben an, dass sie sich mehr Gewalt in Spielen
wünschen würden. Doch den meisten (81 Prozent) ist die Brutalität
in Games vollkommen egal. Umso mehr fühlt sich die Mehrheit hingegen
zu klassischen Charakteren wie Pacman hingezogen, die weit entfernt
von realistischen Darstellungen sind. Viele finden auch ihre eigenen
Avatare, die beispielsweise aktuell vor allem in virtuellen Welten
wie Second Life zum Einsatz kommen, sexuell anziehend.

Grundsätzlich spiegelt sich in der Studie auch ein bekannter
kultureller Unterschied zwischen Europa und den USA wider. Denn
während in den Staaten Gewaltdarstellungen weitgehend akzeptiert
sind, finden sich hingegen kaum Games mit erotischen Inhalten. In den
USA ist Sex offenbar immer noch ein heikleres Thema als Gewalt.