osterreich

Amazon versucht sich als Lebensmittel-Supermarkt

In osterreich on August 3, 2007 at 3:32 pm

ZUNäCHST NUR TESTPROJEKT IN US-GEMEINDE

Amazon liefert Lebensmittel

Seattle – Der Online-Händler
Amazon http://www.amazon.com versucht sich seit kurzem als
Lebensmittel-Supermarkt. Ohne große Ankündigung hat Amazon in einer
kleinen US-Gemeinde nahe Seattle ein Pilotprojekt gestartet und
verkauft jetzt auch Frischwaren wie Obst und Gemüse. Wie das Wall
Street Journal berichtet, liefert der Online-Händler dort neben CDs
und Büchern auch Lebensmittel direkt zu den Kunden nach Hause. Wer
im Netz bestellt, bekommt Milch, Fleisch und Gemüse am darauf
folgenden Tag zugestellt.

Zusätzlich bietet Amazon seinen Kunden auch die Möglichkeit, sich
die Waren selbst in einem Geschäft um die Ecke abzuholen. Laut
Angaben des Unternehmens gibt es bereits Pläne, den Service auf
andere Gemeinden rund um Seattle auszuweiten. Sollte das Projekt
erfolgreich verlaufen, sei auch eine Expansion darüber hinaus
denkbar. Ob es das Frischwarenangebot irgendwann auch in Deutschland
und Österreich geben wird, dazu will sich Amazon derzeit nicht
äußern.
Anstelle des Lebensmittel-Verkaufs habe Amazon aber hierzulande ab
sofort ein spezielles Baby-Angebot im Programm, fügt Höger hinzu.
Darunter befinden sich bekannte Markenprodukte von Maxi Cosi, Quinny,
Fisher Price und Reer. Vom Kindersitz über Babykleidung bis hin zu
Babymöbeln können Eltern nun alles bei dem Online-Shop unter
http://www.amazon.de/baby bestellen. Außerdem wurde ein
Diskussionsforum eingerichtet, in dem Praxisberichte über die
einzelnen Produkte eingestellt werden können. Für Sparsame gibt es
auch die Möglichkeit, gebrauchte Waren zu erstehen bzw. nicht mehr
benötigte Artikel wieder zu Geld zu machen.

In punkto Lebensmittelhandel hatten sich Ende der 1990er hatten vor
allem in den USA bereits verschiedene Online-Shops versucht sich zu
etablieren. Allerdings waren die Projekte von Unternehmen wie Webvan
und Homegrocer.com – an letzterem hatte sich auch Amazon als Investor
beteiligt – allesamt gescheitert. Die Verkäufe konnten bei weitem
nicht die großen Ausgaben für die nötige Infrastruktur wettmachen.

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