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DRAM-Preise im Sinkflug: Tiefststand noch nicht erreicht

In Elektronik, OAN on August 30, 2007 at 9:05 am

Die Preistalfahrt bei DRAM-Speicherchips setzt sich auch in der zweiten Jahreshälfte 2007 unvermindert fort, sodass die führenden Hersteller auch weiterhin mit massiven Umsatzrückgängen zu kämpfen haben werden. Zu diesem Ergebnis kommt das amerikanische Marktforschungsunternehmen iSuppli http://www.isuppli.com/ in seiner aktuellen Erhebung, wonach die Periode der kurzfristigen Preiserholung um zehn Prozent bei DRAM-Chips nun erneut von einem deutlichen Einbrechen bedroht ist. „Ich sehe diese Entwicklung nicht in diesem Ausmaß für gegeben, da das Weihnachtsgeschäft als saisonale Komponente noch ansteht und für die Preise daher einen Schub zu erwarten ist“, sagt Theo Kitz, Analyst bei Merck, Finck & Co .
Unverändert schwierig wirken sich auf die aktuelle Marktlage die massiven Lagerbestände aus, die es sowohl für die Hersteller als auch für die Anbieter erschweren, neue DRAM-Chips zu profitorientierten Preisen zu verkaufen. Laut iSuppli würde die zusätzliche Versorgungsknappheit von LC-Displays den Absatz von Komplett-PCs minimieren. Die Experten sind sich einig, dass führende PC-Hersteller – im Gegensatz zur Marktlage vom Juli dieses Jahres – somit auch weniger RAM benötigen und damit zusätzlich die Preise indirekt in den Keller treiben. Erste Reaktionen des ohnehin preisgeschwächten Marktes werden für September mit einer Verschärfung für das vierte Quartal dieses Jahres erwartet.

Laut Branchenbeobachtern lägen mögliche Lösungsansätze der Preiskrise im DRAM-Segment in effizienteren Produktionsmengenanpassungen an die Marktbedingungen. „Wenn führende DRAM-Hersteller ihren Produktionsoutput reduzieren würden, könnte sich dies positiv auf die Preisentwicklung im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres auswirken“, zitiert das asiatische Branchenportal Digitimes heute, Mittwoch, Ham Hyung Kim, Direktor und Chefanalyst für Memory ICs/Storage Systems bei iSuppli. Der britische Analyst Malcolm Penn hingegen macht für den Preisverfall und die Überkapazitäten die Umstellung der DRAM-Halbleiterfabriken auf 300-Millimeter-Wafer verantwortlich.

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