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Apple will Umsatz durch deutschen iPhone-Start pushen

In osterreich on Oktober 23, 2007 at 10:46 am

Analyst: „Prognosen für Weihnachtsgeschäft sind sehr ambitioniert“

Cupertino – Der US-Konzern Apple http://www.apple.com verbucht für das vierte Quartal einen Umsatz von 6,22 Mrd. Dollar und steigerte den Netto-Gewinn um 67 Prozent auf 904 Mio. Dollar bzw. 1,01 Dollar pro Aktie nach 546 Mio. Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Für das kommende Weihnachtsgeschäft erwartet Apple-Gründer Steve Jobs einen Quartalsumsatz von 9,2 Mrd. Dollar, einen Gewinn pro Aktie um 1,42 Dollar. Für das positive Quartalsergebnis ist primär die gegenüber dem dritten Quartal um 34 Prozent gesteigerte Computerauslieferung von rund 2,16 Mio. Macs verantwortlich. Auch gingen 10,2 Mio. iPods und rund 1,12 Mio. iPhones über die Ladentische. Vor dem Hintergrund der Euphorie der iPhone-Markteinführung für Deutschland, drangen nun erste Tarifdetails des Exklusivpartners T-Mobile http://www.t-mobile.de durch.

„Die Einschätzung, im folgenden Quartal 9,2 Mrd. Dollar Umsatz zu generieren, scheint mir sehr ambitioniert zu sein. Vor allem wenn man bedankt, dass Apple in seinen Forecasts immer sehr vorsichtig und eher konservativ geprägte Prognosen trifft“, sagt Erste-Bank-Analyst Hans Engel auf Nachfrage von pressetext. Laut dem Experten sei Apple zwar ein „gutes Unternehmen“, das auch stabiles Wachstum zeigt. Dennoch verortet Engel das künftige Wachstum eher im Computer- und Multimedia-Bereich als im iPhone-Geschäft. „Ob sich das iPhone auch in Europa so rasant wie in den USA verkaufen lässt, bleibt vorerst noch abzuwarten. Schließlich ist Apple nicht allein und es gibt konkurrenzfähige Produkte anderer Hersteller“, meint Engel.

Anlässlich des deutschen Marktstarts am 9. November wird T-Mobile das iPhone mit Verträgen anbieten, die bis zu 90 Euro monatlich kosten werden. Dem Vernehmen nach soll es das Smartphone noch mit zwei weiteren Tarifen geben, die mit jeweils knapp 50 bis 70 Euro im Monat zwar günstiger sind, jedoch weniger Inklusivminuten beinhalten. Laut informierten Telekom-Kreisen können die Kunden im teuersten Tarifpaket ohne Aufpreis 1.000 Minuten im Monat telefonieren sowie 300 Kurzmitteilungen versenden, berichtet die Berliner Zeitung heute, Dienstag. Außerdem sollen im monatlichen Basispreis von 89,95 Euro der kostenfreie Abruf des Anrufbeantworters sowie das unbegrenzte Surfen im Internet enthalten sein. „Aufgrund der hohen Kosten glaube ich nicht, dass dies für viele interessant sein wird“, so Engel.

Für den Fall, dass künftige iPhone-Besitzer die 1.000 Inklusivminuten verbrauchen, berechnet T-Mobile für jede weitere Gesprächsminute 39 Cent, für jede zusätzliche SMS zahlen Kunden dann 19 Cent. In Abstufung der Tarife, beinhaltet die nächst günstigste Vertragsvariante für 69,95 Euro statt 1.000 nur 200 Inklusivminuten sowie 150 SMS pro Monat. Für iPhone-Tarif-Sparer sieht der Alleinanbieter ein Angebot um 49,95 Euro vor, das 100 Gesprächsminuten und 40 SMS beinhaltet. Da ähnlich dem teuersten Tarif für knapp 90 Euro grundsätzlich die gleichen Aufschlagspreise (Minuten/SMS) veranschlagt werden, gestaltet sich das iPhone-Vergnügen relativ teuer. Summiert man die Kosten im Rahmen der zweijährigen Laufzeit, müssen Fans zwischen 1.600 Euro und 2.558 Euro berappen. Das iPhone selbst preist T-Mobile in Verbindung mit einem Vertrag mit 399 Euro an.

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