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Gobi: Chip beseitigt weltweite Mobilfunk-Grenzen

In osterreich on Oktober 29, 2007 at 12:56 pm

Handybetreiber bekommen Schützenhilfe gegen WiMAX

Geschäftsreisende kennen das Problem: Der in der Heimat gekaufte Laptop kann sich nicht mit dem Netz des Mobilfunkers im Ausland verbinden. So unterstützen europäische Notebooks mit integrierter Datenkarte zumeist nicht das EV-DO-Netz, das in den USA, Australien sowie in Teilen Asiens verwendet wird. Umgekehrt bekommen Geräte aus diesen Märkten Probleme, sobald sie mit den in Europa verwendeten 3G-Standards UMTS oder HSPA konfrontiert werden.

Mit dem Namen „Gobi“ hat der Halbleiterhersteller Qualcomm http://www.qualcomm.com einen Chip präsentiert, der jede Mobilfunktechnik, die weltweit im Einsatz ist, unterstützen soll. Der Chip ist für den Einsatz in Notebooks konstruiert, wodurch diese Geräte unabhängig vom lokalen Mobilfunkstandard werden. Gobi ermöglicht einen weltweiten Zugang zum Internet sowie die schnelle Datenübertragung in 3G-Netzen. „Notebookuser müssen nun im Ausland nicht mehr nach WLAN-Hotspots suchen, um sich mit dem Internet zu verbinden“, meint Sanjay Jha, COO von Qualcomm.

Gobi soll wie auch WiMAX im Laufe des Jahres 2008 zum Laptopstandard werden. Bislang konnte der Computerhersteller HP http://www.hp.com als Partner gewonnen werden, auch wenn dieser auf der anderen Seite auch WiMAX in seinen Geräten verbauen will. Auf der Carrierseite stehen Verizon Wireless und Vodafone an vorderster Front. Die Mobilfunker stünden bereits in Verhandlungen mit Notebookherstellern, um die Gobi-Technologie schnellstmöglich in aktuelle Laptops zu integrieren. Vodafone hat in dieser Frage ein naturgegebenes Interesse, da das Unternehmen zumindest über seine Partnerschaften beide Mobilfunkwelten unterstützt.

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