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"Cyber Monday": Kaufrausch lässt Websites zusammenbrechen

In osterreich on Dezember 3, 2007 at 5:32 pm

US-Online-Weihnachtsgeschäft vermeldet Verkaufsrekord

Washington – Der vor zwei Jahren von der National Retail Federation http://www.nrf.com ins Leben gerufene "Cyber Monday" hat das US-amerikanische Weihnachtsgeschäft gehörig angekurbelt. Im Gegensatz zum "Black Friday" des stationären Einzelhandels markiert dieser Tag den Auftakt in den Weihnachts-E-Commerce. Denn der Montag nach Thanksgiving ist traditionell der umsatzstärkste Tag im US-Online-Geschäftsjahr. Demzufolge rechnen Marktforscher alleine für den E-Commerce-Bereich mit einem Wachstum um 20 Prozent in den letzten beiden Monaten des Jahres. Nachteil des Kaufbooms: Einige Websites von Online-Händlern konnten dem enormen Andrang an Käufern nicht standhalten und brachen zusammen.

Vor allem große Handelsportale wie Walmart.com oder Best Buy nutzen den "Cyber Monday", um mit speziellen Sonderangeboten die Kauflust der Verbraucher anzuheizen. Nachdem im vergangenen Jahr an diesem Tag rund 608 Mio. Dollar umgesetzt werden konnten, belaufen sich aktuelle Prognosen für das Jahr 2007 auf über 700 Mio. Dollar. Bei Walmart hat man beispielsweise für die gesamte Woche 150 Angebote vorbereitet und erwartet bis zu 30 Mio. Kunden auf dem eigenen Einkaufsportal. Schon der "Black Friday" habe dem Unternehmen einen deutlichen Verkaufszuwachs beschert, erklärte CEO Raúl Vázquez gegenüber der Financial Times.

Der gesteigerte Kundenandrang am "Cyber Monday" hat aber nicht nur positive Seiten. So meldeten einige Betreiber verschiedener Einkaufswebsites, dass es zu Störungen und teilweise auch zu Komplettabstürzen ihrer Online-Portale gekommen sei. Davon betroffen war unter anderem auch der US-Netzwerkspezialist Cisco, dessen Support- und E-Commerce-Seite gestern nachmittag für mehrere Stunden ausgefallen war. Auch bei Yahoo beklagten sich viele Online-Händler, dass jeder Bezahlvorgang zu einer Fehlermeldung geführt habe und damit der gesamte Kaufvorgang abgebrochen werden musste. "Wir wissen von dem Problem und arbeiten mit Hochdruck an der Lösung", hieß es in einem Statement der Yahoo-Sprecherin Kristin Wareham.

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