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Euro2008 – Stadion als imposantestes Kärntner Gebäude im Google Earth

In osterreich on Dezember 27, 2007 at 11:00 am

Als jüngstes Kärntner Gebäude ist seit wenigen Tagen das Wörthersee-Fußballstadion im Google Earth zu finden. Zwei Studierende der Fachhochschule Kärnten aus dem Studienbereich Telematik/Netzwerktechnik haben im Auftrag der Stadt Klagenfurt das dreidimensionale Modell entwickelt.

Dabei ist dies nicht das erste Gebäude, das von den beiden Studenten modelliert wurde. Die Einarbeitung in die Thematik wurde bereits einige Monate zuvor durch eine Projektarbeit im Rahmen des Studiums erledigt, wo sich der 23jährige Matic Mrak aus Slowenien und der 22jährige Daniel Lesjak aus Klagenfurt mit der Modellierung des Fachhochschul-Gebäudes in Klagenfurt beschäftigt haben. Eine wichtige Erfahrung, denn immerhin haben sie für die Ausarbeitung des Wörthersee-Stadions zu zweit in ca. zwei Monaten an die 500 Stunden an dem Modell gearbeitet. Pläne, Bilder, Gespräche mit Bauleiter und Architekten und Besichtigungen waren im Vorfeld notwendig, danach ging es ans Konstruieren mit einem speziell für Google-Earth geeignetem CAD-Programm. Die größte Schwierigkeit war dabei die Konstruktion des Daches, "weil krummflächige Objekte extrem schwer zu modellieren sind, ca. ein Monat Arbeitszeit ist allein damit draufgegangen", sagen die beiden Studenten. Das Ergebnis ist beachtlich, im Vergleich mit anderen Google-Earth 3D-Modellen hat das Wörtherseestadion einen sehr hohen Detaillierungsgrad.

Wie man ins Google Earth kommt:

Bevor ein Gebäude ins Google Earth geladen wird, muss das fertiggestellte 3D-Modell auf einem Server – dem sogenannten 3D-Warehouse – zwischengespeichert werden. Von hier können Interessierte das Modell lokal auf den eigenen Computer laden und anzeigen lassen. Grundvoraussetzung, dass ein Gebäude dann auch direkt ins Google Earth übernommen wird, ist, dass es den hohen Qualitätsrichtlinien entspricht. Die schwierigste Herausforderung: den Kompromiss zwischen Detaillierungsgrad und der benötigten Speichermenge zu finden. Nach Überprüfung der Richtlinien durch Google-Mitarbeiter wird über eine Veröffentlichung entschieden. Das Wörtherseestadion hat diesen Test bestanden und ist ab dem nächsten Uploadzyklus dann auch auf diesem Weg verfügbar.
Der Nutzen des Modells
Speziell Personen, die das Stadion nicht kennen, können einen virtuellen Rundgang machen und erhalten einen Eindruck, der auf Bildern allein nicht wieder gegeben werden kann.
F
ußballinteressierte können sich schon im Vorfeld ein Bild von den Gegebenheiten machen. Vor allem für die Stadt Klagenfurt, dem Auftraggeber dieses Projekts, ein wichtiger Nutzen. Als einziges Stadion Österreichs und einziges 3D-Modell von Kärnten ist es unmittelbar auf Google-Earth betrachtbar! "Damit sieht man auch, wie das Stadion in die touristischen Highlights der Region eingebettet ist" erläutert Klagenfurts Bürgermeister Harald Scheucher "Die Fans haben dabei vom Stadion und der gesamten Umgebung eine Vorabansicht."

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