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FMK: Neue Ergebnisse aus dem deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramm

In Handy on Januar 21, 2008 at 3:58 pm

Forschungsprojekte: Keine gesundheitliche Beeinträchtigung durch Mobilfunk

Das deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm (DMF) geht weiter intensiv den Fragen zu möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch Mobilfunk nach. Drei weitere Projekte aus diesem Programm wurden nun abgeschlossen: Untersuchung zu Wirkungsmechanismen an Zellen, Untersuchung der Schlafqualität von elektrosensiblen Anwohnern von Basisstationen sowie die Untersuchung an Testpersonen unter Exposition mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern von Mobiltelefonen. Das Ergebnis: Es gibt keine gesundheitliche Beeinträchtigung durch Mobilfunk und es besteht kein Zusammenhang zwischen den Befindlichkeitsstörungen der Versuchspersonen und der Exposition durch elektromagnetische Felder von Mobilfunkstationen.

Studie zu Wirkungsmechanismen an Zellen unter Exposition mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern der Mobilfunktechnologie
Diese Studie liefert neue Beobachtungen. Die Zellmembran absorbiert infolge ihrer geschichteten Struktur und des Wassergehaltes mehr Energie als zuvor erwartet. Die Zellen folgen mit ihrer Aktivität sehr langsamen und schwachen feldbedingten Temperaturschwankungen. Diese beobachteten Veränderungen sind aber unterhalb der gültigen Grenzwerte so gering, dass sie keinerlei gesundheitliche Bedeutung haben.

Untersuchungen an Probanden unter Exposition mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern von Mobiltelefonen
Insgesamt konnte die vorliegende Studie die bisher publizierten Arbeiten zu Einflüssen des GSM Signals auf Schlaf und Kognition nicht bestätigen. Zu UMTS gab es bisher keine vergleichbaren Arbeiten. Die beschriebenen wenigen signifikante Effekte deuten, sofern sie nicht zufällig sind, höchstens auf minimale physiologische Anpassungen und nicht auf eine gesundheitliche Beeinträchtigung hin. Bei den Tagestests spielte der Einfluss der Tageszeit bei allen untersuchten Parametern eine wesentlich stärkere Rolle als der Einfluss der Mobilfunkexposition. Es wurden keine schlafstörenden Effekte gefunden.

Untersuchung der Schlafqualität bei elektrosensiblen Anwohnern von Basisstationen unter häuslichen Bedingungen
Die Ergebnisse der Studie sind im Einklang mit aktuellen Arbeiten, die durchwegs keinen ursächlichen Zusammenhang zwischen subjektiv empfundener Elektrosensibilität und dem Vorhandensein elektromagnetischer Felder finden.

„Diese Ergebnisse sind wichtig, weil hier in eigenen Forschungsprojekten viel diskutierten Themen und konkreten Sorgen der Menschen gezielt nachgegangen wurde und die Verdachtsmomente aufgeklärt werden konnten“, interpretiert FMK-Geschäftsführer Maximilian Maier die neuen Studienarbeiten. „Wir hoffen, dass diese Forschungs-Nachrichten auch für jene Menschen beruhigend sind, die Angst vor der Mobilfunktechnologie haben und diese Ängste nach und nach weiter ausgeräumt werden können“, so Maier abschließend.

Wife Elektronik

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