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Google ist stärkste Unternehmensmarke

In osterreich on Februar 27, 2008 at 11:55 am

Internetriese überstrahlt Microsoft, BBC und Rolls-Royce

Google hat die Macht (Foto: google.co.uk)

Google ist derzeit die Unternehmensmarke Nummer eins. In Großbritannien konnte der Internetriese Konkurrenten wie BBC und Microsoft überholen und gilt laut dem aktuellen Bericht der unabhängigen Branchen-Organisation Superbrands http://www.superbrands.com als stärkste Corporate Brand. Die international aktive Organisation bewertet Marken nach Qualität, Zuverlässigkeit und Abgrenzung zu anderen. Google legte dabei im Vergleich zu 2007 um fünf Plätze zu und stieß den Vorjahressieger BBC von der Spitze des Rankings. Schon im Vorjahr hatte das Marktforschungsunternehmen Millward Brown Google zur mächtigsten Marke erklärt (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=070423021 ), die alle Wettbewerber in den Schatten stellte.

Platz zwei hinter Google erkämpfte sich Microsoft, danach folgen BP, BBC, GlaxoSmithKLine und Rolls-Royce. Schon im vergangenen Jahr lag Microsoft in Großbritannien auf dem zweiten Rang und blieb somit stabil. Einige Plätze gefallen ist beispielsweise British Airways (von drei auf acht), aber auch Apple verlor und flog aus den Top-Ten. Die besten Medienmarken in den Top 50 sind Reuters, die Financial Times und der Economist. Im Gegensatz zu Großbritannien werden im deutschsprachigen Raum offenbar keine expliziten Rankings von Superbrands veröffentlicht. "Wir wählen alle zwei Jahre die Top-100-Marken, geben aber keine Detailliste mit einzelnen Plätzen heraus. In Österreich und Deutschland starten die neuen Verfahren erst wieder mit Ende des Jahres", erklärt Norbert Lux, PR-Verantwortlicher bei Superbrands, gegenüber pressetext. Google sei zuletzt auch hierzulande immer unter den Top-Marken mit dabei gewesen.

Laut Superbrands wird die Liste der stärksten Marken in Großbritannien von jenen Unternehmen dominiert, die eine lange Tradition in dem Land haben. Nur Google und eBay seien Beispiele für Firmen unter den ersten 50, die erst nach 1990 entstanden sind. "Die britische Gesellschaft entscheidet sich für das, was sie kennt und dem sie vertraut. Da wir auf einen wirtschaftlichen Rückgang zusteuern, wird das künftig umso wichtiger werden", meint Stephen Cheliotis, Aufsichtsratvorsitzender bei Superbrands. Das Ansehen sei zudem das Kapital eines Unternehmens und die Markenbildung werde in den kommenden Jahren zunehmend schwieriger werden.

Ausgewählt werden die 500 besten Marken im Superbrands-Ranking von einem Gremium – zusammengesetzt aus leitenden Geschäftsleuten – sowie über eine unabhängige Befragung von 1.500 Experten. 

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