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Vorarlberg und der Nationalsozialismus vor 1938

In osterreich on März 10, 2008 at 12:20 pm

Vortrag von Harald Walser am Mittwoch, 12. März, im Landesarchiv in Bregenz

Für Mittwoch, 12. März, 17 Uhr, lädt das Vorarlberger Landesarchiv alle Interessierten zu einem Vortrag des Historikers Harald Walser über "Vorarlberg und der Nationalsozialismus vor 1938" nach Bregenz ein (Kirchstraße 28) ein. Der Eintritt ist frei. Das Interesse an der Vortragsreihe "Kontinuität und Brüche - Österreich 1918 bis 1938" ist erfreulich groß.

Ernst Hanisch aus Salzburg referierte über die politischen Kulturen in der Ersten Republik, Lothar Höbelt über die Entwicklung des großdeutschen Lagers. "Der Vortragsraum war beide Male bis auf den letzten Platz gefüllt", freut sich Landesarchivar Alois Niederstätter. Das Landesarchiv rechnet auch für den Vortrag von Harald Walser mit einem großen Publikumsinteresse.

Harald Walser (geb. 1953), Direktor des Bundesgymnasiums Feldkirch-Rebberggasse, veröffentlichte 1983 als junger Historiker ein Buch über "Die illegale NSDAP in Tirol und Vorarlberg 1933-1938". Diese Pionierarbeit wurde zu einem Standardwerk. Der Innsbrucker Politologe Anton Pelinka schloss das Vorwort zu dieser Studie mit der Feststellung: "Die NSDAP war keine aus dem 'Reich' oder aus Ostösterreich importierte politische Kraft; sie war, unabhängig von der wesentlichen materiellen, terroristischen Unterstützung aus Deutschland nach dem 30. Jänner 1933, eine regionale, 'bodenständige' Bewegung." Walser wird diese Entwicklung in seinem Vortrag für Vorarlberg nachzeichnen und zu erklären versuchen.

"Kontinuität und Brüche - Österreich 1918 bis 1938"

Im Rahmen der Reihe "Kontinuität und Brüche - Österreich 1918 bis 1938" bietet das Landesarchiv noch zwei weitere Vorträge zur Vorarlberger Zeitgeschichte an: Meinrad Picher behandelt am 26. März mit seinem Vortrag "Zwischen allen Fronten - Aufstieg und Fall des Arbeiterfunktionärs Meinrad Hämmerle" einen biographischen Schwerpunkt. Am 9. April folgt schließlich Archivar Wolfgang Weber mit "Elitenwandel und/oder Elitenkontinuität in Österreich und seinen Ländern".

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