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UNIQA engagiert sich in Vereinigten Arabischen Emiraten

In osterreich on März 11, 2008 at 11:39 am

Joint Venture mit Al Buhaira National Insurance Co

Die österreichische Versicherungsgruppe UNIQA und der im Emirat Sharjah (V.A.E.) beheimatete Sachversicherer Al Buhaira Versicherung gründen gemeinsam eine Personenversicherung. Das haben heute Abdullah Jumaa Al Sarri,  Mitglied des Al Buhaira Aufsichtsrates und Mitglied des Gründungskomitees, ABNIC Generaldirektor Nader T. Qaddumi und UNIQA Finanzvorstand Hannes Bogner in Sharjah bekannt gegeben. Die neue Gesellschaft mit dem Namen "Takaful Al-Emarat" wird in Dubai, V.A.E., angesiedelt und wird Kranken- und Lebensversicherung anbieten, die den islamischen Vorschriften entsprechen. Die UNIQA Group Austria wird an dem Unternehmen 15% halten, Al Buhaira 20%, weitere 10% führende Gründungsmitglieder und 55% des Aktienkapitals der neuen Gesellschaft werden im Rahmen eines IPO der Öffentlichkeit angeboten.

UNIQA Generaldirektor Dr. Konstantin Klien: "Das ist ein Joint Venture wie aus dem Lehrbuch. Die spezifischen Stärken der einzelnen Partner ergänzen sich zu einem neuen, größeren Gemeinsamen. Al Buhaira als einer der führenden Versicherer in der Region bringt seine Marktkenntnis und seine im Zuge der jahrelangen Tätigkeiten erworbenen Verbindungen in der Region ein. UNIQA wiederum unterstützt mit dem breiten Know-how aus den Bereichen der Lebens- und Krankenversicherung. Angesichts der Ankündigung einer verpflichtenden Krankenversicherung für die in den Emiraten arbeitenden Expatriates - das sind 80% aller Arbeitnehmer - und dem hohen Wachstumspotential in der Lebensversicherung hat Al Buhaira schon länger nach einem internationalen Partner mit spezifischer Expertise in der Personenversicherung gesucht. Wir sind stolz darauf, dass man sich für UNIQA entschieden hat und werden mit unserer Erfahrung, die wir Österreich und 19 anderen europäischen Märkten gesammelt haben zum Erfolg in der Region beitragen."

Ein weiterer positiver Aspekt des Joint Ventures ist der Umstand, dass UNIQA damit auch Know-how im Bereich "islamischer Produkte" aufbauen kann. Entsprechende Nachfragen gibt es bereits in einzelnen der 20 Märkte in Ost- und Südosteuropa in denen UNIQA vertreten ist. Klien: "Entsprechende Kundenschichten sind auf jeden Fall vorhanden und unabhängig von einer weiteren regionalen Expansion gehen Experten von einer steigenden Nachfrage nach solchen Produkten aus - immerhin leben in Europa rund 16 Millionen Muslime. Als modernes Unternehmen müssen wir uns an der Nachfrage und den Wünschen unserer Kunden orientieren."

Neben der finanziellen Beteiligung wird UNIQA in den nächsten Wochen auch erste erfahrene Mitarbeiter entsenden, die beim Aufbau des Unternehmens unterstützen werden. Die neue Versicherung wird ihre Produkte vorerst in den Vereinigte Arabischen Emiraten anbieten. Eine Ausdehnung des Geschäftsbetriebes in die Regionen GCC (Gulf Cooperation Council) und MENA (Middle East and North Africa)  sowie andere islamische Staaten ist angedacht.

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