osterreich

Archive for April 2008|Monthly archive page

"musica delicata – Konzerte für Leib und Seel"

In Konzert, Music, musik on April 27, 2008 at 8:56 am

Auftakt am 27. April im Loos-Haus am Kreuzberg

Der Verein musica delicata hat sich zum Ziel gesetzt, in Kirchen und Schlössern des südlichen Niederösterreich Veranstaltungen zu organisieren, die durch eine harmonische Verbindung von hohem künstlerischem Niveau, gehobener Gastronomie und Landschaftserlebnis großen Erlebniswert erreichen. Bei der Konzertreihe "musica delicata - Konzerte für Leib und Seel" steht jedes Konzert unter einem bestimmten Motto, die Kulinarik wird zum selben Thema kreiert und bietet Zusammensein und Gespräche mit den Künstlern.

Der Auftakt zu der heuer bereits zum dritten Mal stattfindenden Reihe erfolgt am Sonntag, 27. April, um 18 Uhr in dem 1928 erbauten Loos-Haus am Kreuzberg, das heute das Hotel-Restaurant Alpenhof Kreuzberg beherbergt. Die Violinvirtuosin Joanna Madroszkiewicz spielt dabei Werke für Solovioline von Egon Wellesz, Christa Illera und Wolfgang Horvath lesen Texte von Adolf Loos und Karl Kraus; serviert wird ein "Leichtes Kreuzberg-Menü".

Fortgesetzt wird der Veranstaltungsreigen am 31. Mai in der Stadtpfarrkirche bzw. dem Neuen Pfarrsaal Ternitz mit dem Musikprogramm "Dies- und jenseits des Vorhangs" und dem ungarischen Buffet "Nicht nur Paprika …" sowie am 19. Juli in der Wallfahrtskirche Maria Kirchbüchl bzw. dem Restaurant Jautschnig mit "Wirbelnde Finger" und "Speisen wie Gott in Italien".

Am 15. August spielt Paul Gulda in der Aula der VS Kirchberg/Wechsel "Romantik und Reduktion", umrahmt vom Wittgenstein-Büffet "… wirklich immer dasselbe?"; am nächsten Tag, 16. August, folgt in Kirchberg am Wechsel auf das Gulda-Kinderkonzert "Löwentöne" die Kinderjause "Löwenmäulchen". Abgeschlossen wird "musica delicata 2008" am 27. September in der Pfarrkirche Raach/Hochgebirge bzw. im Restaurant Diewald, wo "… auf der Jagd nach dem Glück" auf dem Programm und "Jägers Glück" auf dem Speiseplan steht.

Nähere Informationen, das detaillierte Programm und Karten beim Verein musica delicata unter 02662/8428, e-mail office@musica-delicata.com und http://www.musica-delicata.com/

Advertisements

Plagiata: Original und Fälschung

In games, spiele on April 27, 2008 at 8:53 am

Produktpiraterie ausgestellt

Unter dem Ausstellungstitel "Plagiata" zeigt die Förder- und Finanzierungsbank austria wirtschaftsservice bis Ende Mai wieder Originalprodukte und Produktfälschungen im direkten Vergleich. "Original und Plagiat sind oft kaum bis nicht unterscheidbar", so Georg Buchtela, Abteilungsleiter Patent- und Lizenzmanagement der aws. "Mit der Ausstellung wollen wir zur Bewusstmachung der Bedrohungen durch Produktfälschungen beitragen". Die Exponate zu dieser Ausstellung werden von Firmen, die von der aws bzw. vom Verein Plagiarius betreut werden, zur Verfügung gestellt.

Derzeit machen Produktfälschungen fast zehn Prozent des Welthandels aus. Denn weltweit werden ungehemmt die besten Produkte kopiert und nachgemacht. Betroffen sind nahezu alle Branchen von der Automobil- und Bekleidungsindustrie, über die Musik- bis hin zur pharmazeutischen Industrie. Unternehmen leiden enorm unter dieser Entwicklung.

Auch die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sind gravierend. Laut Rechnungen der Deutschen Bundesregierung sollen im gesamteuropäischen Raum insgesamt sogar mehr als 300.000 Arbeitsplätze betroffen sein. Neben Umsatzverlusten müssen die betroffenen Unternehmen Imageschädigungen und schlimmstenfalls sogar Produkthaftungsprozesse für gefälschte Produkte in Kauf nehmen. Zudem können qualitativ minderwertige Fälschungen dem Ruf einer Marke irreparable Schäden zufügen, wenn die Qualitätserwartungen der Käufer nicht erfüllt werden. Andererseits kann die Verbreitung rechtswidriger Kopien - z.B. von Software - beitragen, einen Markt zu schaffen, auf dem später erst Umsätze generiert werden."

Macs und iPods lassen Apple-Kassen klingeln

In osterreich on April 27, 2008 at 8:06 am

Analyst sieht Lenovo als dominante Notebook-Konkurrenz

MacBook Air erweist sich als Umsatztreiber (Foto: apple.com)

Der US-Computergigant Apple hat dank der Nachfrage nach Macs und iPods den Umsatz in seinem am 29. März endenden zweiten Quartal von 5,26 Mrd. Dollar um 43 Prozent auf 7,51 Mrd. Dollar gesteigert. Wie das Unternehmen in der Nacht auf heute, Donnerstag, nach US-Börsenschluss bekannt gab, stieg auch der Gewinn auf 1,05 Mrd. Dollar oder 1,16 Dollar je Anteilsschein. Mit diesen Zahlen übertraf Apple die von Analysten im Durchschnitt errechneten Erwartungen, da diese nur einen Gewinn je Aktie von 1,07 Dollar und einen Umsatz von 6,95 Mrd. Dollar prognostiziert hatten. Trotz der soliden Ergebnisse enttäuschte Apple die Anleger mit seinem vorsichtigen Ausblick. "Dass man sich beim Ausblick zurückhält, ist nichts Neues und hinlänglich bekannt. Zudem sind vorherige Prognosen ohnehin fraglich", meint Erste-Bank-Analyst Hans Engel gegenüber pressetext.

Obwohl der Konzern gegenüber dem Vorquartal 36 Prozent mehr verdient hat und knapp 2,3 Mio. Macs, 10,6 Mio. iPod-Musikplayer sowie 1,7 Mio. iPhones über die Ladentische gingen, gab sich Apple konservativ bei den Prognosen für das dritte Quartal. Die leichte Katerstimmung der Aktionäre rührt daher, dass innerhalb der bereits begonnenen drei Monate mit einem Umsatz von "nur" 7,2 Mrd. Dollar sowie einem Gewinn je Aktie von rund einem Dollar ausgegangen wird. An der New Yorker Wall Street rechneten Insider hingegen bisher im Schnitt mit einem Gewinn je Papier von 1,11 Dollar. Die Apple-Aktie notierte im nachbörslichen Handel tiefer als zuvor erwartet. Im Tagesverlauf kletterte sie jedoch um 1,7 Prozent auf knapp 163 Dollar. "Apple macht seine Arbeit gut und die Aktie ist in letzter Zeit noch eine der besseren. Dennoch sehe ich vor allem im Notebook-Segment eine wachsende Konkurrenz, der sich das Unternehmen stellen wird müssen", meint Engel weiter.

Unterdessen zeigt sich Apple-Finanzchef Peter Oppenheimer zuversichtlich, die für das laufende Geschäftsjahr angepeilte Zielmarke von zehn Mio. verkauften iPhones zu erreichen. Konzernchef Steve Jobs kündigte hingegen einige neue Produkte für die kommenden Monate an. Nähere Details wurden, wie für das Unternehmen üblich, jedoch nicht bekannt. Dem im Januar dieses Jahres vorgestellten extradünnen Notebook MacBook Air verdankt Apple trotz der Finanzkrise und der abkühlenden Konjunktur einen wesentlichen Anteil am Wachstum der Mobilrechner-Sparte. Bei den Notebooks legte der Konzern um 61 Prozent auf 1,43 Mio. Stück zu, von den Desktop-Macs verkaufte Apple 856.000 Stück. Das entspricht einem Zuwachs um 39 Prozent.

Fit und aktiv durchs ganze Jahr

In Gesundheit on April 27, 2008 at 7:50 am

Gelenksschmerzen bekämpfen. Mit Collagen-Hydrolysat, Glucosamin und Chondroitin die Gelenkfunktionen positiv beeinflussen.

Gerade in der heutigen Zeit wird die Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen mit natürlichen Mitteln und die Förderung der Gesundheit durch eine wohlüberlegte Ergänzung der täglichen Nahrung von einer breiten Mehrheit der Bevölkerung gewünscht.

Besonders bei den Volkskrankheiten wie Arthrose werden natürliche Alternativen für die Prävention und begleitende Therapie gesucht, um langfristig die Beweglichkeit zu erhalten und die Risiken medikamentöser und operativer Behandlungen zu minimieren. Nicht nur Leistungssportler oder ältere Menschen profitieren von einer gelenkgesunden Ernährung und Lebensweise sondern auch Gesundheitsbewusste, die sich rechtzeitig um die Erhaltung ihrer Beweglichkeit kümmern möchten.

Neben regelmäßiger und schonender Bewegung profitieren die Gelenke von der gezielten Zufuhr spezifischer Knorpelnährstoffe. In diesem Zusammenhang gewinnt eine das Knorpelgewebe stimulierende Nahrungsergänzung, das so genannte Collagen-Hydrolysat, zunehmend an Bedeutung.

Das Besondere an Collagen-Hydrolysat sind seine speziellen Eiweißbausteine. Diese können wissenschaftlichen Studien zufolge bei einer täglichen Zufuhr von 10 Gramm die Knorpelzellen in den Gelenken zur Knorpelneubildung stimulieren.

Neben Collagen sind auch Glucosamin und Chondroitin natürliche Bausteine des Knorpelgewebes. Sie werden für den Aufbau und die Funktion des Knorpels benötigt und fördern die Regeneration des Knorpelgewebes. Mobiakut Gelenk-Kapseln von Twardy enthalten neben Glucosamin- und Chondroitinsulfat eine ausgewogene Nährstoff-Formel mit wichtigen Antioxidanzien, Vitamin D sowie hochwertigen Omega-3-Fettsäuren, die die Gesunderhaltung der Gelenke unterstützen. So sind Omega-3-Fettsäuren Ausgangsprodukte für die Bildung körpereigener Botenstoffe, die dazu beitragen, den Gelenkstoffwechsel im Gleichgewicht zu halten. Gleichzeitig haben die Vitamine C und E zusammen mit dem fettlöslichen Vitamin D einen stabilisierenden Einfluss auf den Gelenkknorpel. Mobiakut kann mit seiner optimal definierten Nährstoff-Formel den Gelenkstoffwechsel ausbalancieren und so zu einer verbesserten Funktionsfähigkeit der Gelenke beitragen.

Gesundheitsartikel

Austria News

Seen für alle!

In osterreich on April 27, 2008 at 7:47 am

Nachhaltige Bewirtschaftung oberstes Prinzip bei den Bundesforste-Seen. 340.000 m2 frei zugängliche Naturbadeplätze bei den Bundesforsten!

Endlich sind die Temperaturen richtig frühlingshaft und der Sommer ist schon spürbar. Der erste Ausflug an den See ist nicht mehr fern. Den Menschen freien Zugang zu den Seen zu ermöglichen, ist eines der obersten Prinzipien der Österreichischen Bundesforste (ÖBf). Sie bieten an ihren mehr als 100 Seen in Österreich kostenlose, frei zugängliche Naturbadeplätze mit einer Gesamtfläche von rund 340.000 m2.

70 Prozent aller größeren Seen in Österreich werden als Eigentum der Republik Österreich von den Bundesforsten betreut, darunter touristisch bedeutende Seen im Salzkammergut und in Kärnten, wie zum Beispiel der Wörthersee oder der Wolfgangsee. Ein Gutteil der Ufergrundstücke an diesen Seen ist nicht verpachtet.

ÖBf Vorstand für Finanzen und Immobilien, Georg Schöppl: "Wir haben 200 Kilometer naturnahe, freie Seeufer. Für uns ist es eine schöne, aber auch sehr verantwortungsvolle Aufgabe, diese Naturjuwelen - und das sind Österreichs Seen in jedem Fall - zu betreuen. Wir bemühen uns, frei zugängliche Naturbadeplätze breit gestreut sicherzustellen. Als größter österreichischer Naturbetreuer sehen wir das auch als unsere Verpflichtung.

Bei der Verpachtung von Ufern bzw. bei der Vermietung von Stegen oder Ankerplätzen legen die Bundesforste auf marktkonforme Entgelte Wert. "Uns ist es wichtig, der ganzen Bevölkerung die Seeufer als Erholungsgebiet anzubieten. Wenn jedoch jemand einen Seezugang nur für sich nützen möchte, dann soll der Pächter auch einen angemessenen Preis für dieses Recht bezahlen. Nur so ist eine nachhaltige und faire Bewirtschaftung gewährleistet.

Von den insgesamt 340.000 m2 Naturbadeflächen liegen alleine 125.000 m2 in Oberösterreich, zum Beispiel am Attersee, Hallstättersee und Traunsee. Auch in Kärnten gibt es über 100.000 m2 frei zugängliche Seeufer, so etwa am Millstätter-, Wörther- und Ossiachersee. Die 81.790 m2 frei zugänglichen Ufer in Salzburg liegen am Fuschlsee, am Wolfgangsee und am Hintersee.

Flächen von mehr als 17.000 m2 stehen an den Seen in der Steiermark zur Verfügung.

Modeunternehmen hat C&A-Online gegründet

In Internet, Mode, online, shop on April 27, 2008 at 7:34 am

Das europäische Modeunternehmen C&A hat die Tochtergesellschaft ‚C&A Online GmbH‘ gegründet und damit die Basis für die Ausweitung seiner bisher in den Niederlanden erfolgreich pilotierten E-Commerce Aktivitäten geschaffen.

C&A wird nach derzeitiger Planung in der zweiten Jahreshälfte 2008 (Herbst/Winter) in das E-Commerce Geschäft einsteigen und einen eigenen Onlineshop in Deutschland eröffnen.

Austria WordPress

Wife Mode

OSS update Symposium am 6. Mai in Wien

In OS, software on April 27, 2008 at 7:27 am

Vom Glaubenskrieg zur Koexistenz

Wien – Seit der ADV-Tagung zum Thema Open Source im Jahre 2005 hat sich die IT-Landschaft gewandelt. Die Glaubenskriege haben abgenommen. In fast jedem IT-Anwender-Unternehmen ist ein Linux-System zu finden, auch wenn es nur versteckt in einer Firewall oder als Kern eines MAC-OS ein unbekanntes Dasein fristet. Viele Open-Source-Anwendungen und zunehmend auch kommerzielle ERP-Anwendungen sind sowohl auf Linux als auf Windows ablauffähig. Daher der Titel der Tagung: Es geht nicht mehr um die Frage Open Source oder Closed Source, sondern es geht um die Frage des richtigen Sourcing: Welcher Applikations- und Betriebssystem-Mix verspricht sowohl aus dem Gesichtswinkel der Beschaffungs- und „Lizenz-„kosten als auch aus dem Blickwinkel der einfachen Administration den besten TCO-Wert.

Unter diesem Gesichtspunkt wird das OSS update Symposium am 6. Mai in Wien einige Highlights aus dem Open-Source-Bereich darstellen und die Diskussion um die richtige Form der Koexistenz in Gang bringen.

Wen treffen Sie dort: IT-Leiter, IT-Manager, IT-Einkauf, IT-Controlling, Manager von Mittelbetrieben

Die Themen des Symposiums sind:
– Rechtliche Probleme bei der Verbindung von Open Source und proprietärer Software (RA Dr. Markus Andréewitch, Kanzlei andréewitch & simon, Wien)
– Wirtschaftliche Aspekte von Open Source Software (Friedrich Kofler, IT-Berater)
– Linux am IBM-Mainframe (Mag. Dipl.-Ing. Peter Wesel, Bundesanstalt Statistik Österreich)
– Nagios, Open Source Monitoring (Arnulf Crillovich-Cocoglia, ACP IT Solutions GmbH)
– Open Source meets Business – Strategie und Überlegungen von Migrationen (SHARK GmbH Business Consulting & IT-Solutions)
– Enterprise-Content-Management mit Open Source Software (Gerald A. Pitschek, Pitschek & Partner)
– Von Closed Source zur gemischten Systemlandschaft (Dipl.-Ing. DDr. Walter Jaburek, EDV Concepts Technisches Büro für Informatik GmbH)
– Sicherheitsaspekte des VoIP-Softswitches „Asterisk“ (Dipl.-Ing. (FH) Dietrich Andert, it-management.at)
egovlabs.gv.at – die OpenSource Initiative der Plattform Digitales:Österreich (Dr. Thomas Rössler, E-Government Innovationszentrum)

Austria WordPress

Tirol im Hohen Haus

In Kunst, osterreich on April 25, 2008 at 1:59 pm

Tiroler Fest nicht nur für Tiroler! Eine Vernissage, zu der Bundesratspräsident Helmut Kritzinger in die Säulenhalle des Parlaments geladen hatte.
Bundesratspräsident Kritzinger griff in seiner Eröffnungsrede zu einem gewagten Vergleich: Herbert Danlers Werke seien ebenso klar und transparent wie die Musik Mozarts, Danler sei damit ein bedeutender Künstler aus Tirol - auch wenn er mit der Ausstellung im Parlament zum ersten Mal in Wien ausstelle. Martina Gasser, von der fotografische Arbeiten zu sehen sind würdigte Kritzinger als Vertreterin der jungen Tiroler Künstlerszene in Wien.

Der ehemalige Direktor des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum, Gert Ammann, ging auf das Schaffen der Künstlerin und des Künstlers ein und würdigte Dandlers Werk als "Heimatpflege im besten Sinn" und den Künstler selbst als "Chronisten der kleinen Schönheiten Tirols". Der Kurator der Ausstellung, Hannes Niederlechner, pries die künstlerische Vielseitigkeit von Martina Gasser, die sich auch auf das Gebiet der Musik erstrecke: Gasser spielt u.a. auf der "Singenden Säge".

Die Ausstellung in der Säulenhalle des Parlament kann im Rahmen von Parlamentsführungen besichtigt werden und ist bis Ende April zugänglich. Fotos von dieser Vernissage finden Sie - etwas zeitverzögert - auf der Website des Parlaments im Fotoalbum:
www.parlament.gv.at

Austria WordPress

Natascha Kampusch in NEWS: "Meine Enttäuschung über die Behörden ist noch gesteigert worden."

In osterreich on April 25, 2008 at 1:54 pm

Natascha Kampusch nimmt im NEWS-Interview erstmals zu den neuen Gerüchten in ihrem Fall Stellung.

In einem Interview in der morgigen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS nimmt Natascha Kampusch erstmals zu den rund um ihren Fall jüngst aufgetauchten Gerüchten Stellung. Im Zuge der Aufarbeitung der Ermittlungen durch den U-Ausschuss im Parlament waren bisher geheime Details aus den Akten an die Öffentlichkeit gekommen. Schon ihr bisheriges Vertrauen in die Arbeit der Behörden, so Natascha in NEWS, sei "ohnedies nicht mehr groß gewesen." Aber:
"Dass die Enttäuschung noch gesteigert werden kann, habe ich wirklich nicht erwartet." Dazu, dass sie selbst seinerzeit "lückenlose Aufklärung" über ihren Fall verlangt hatte, meint Kampusch: "Das war keinesfalls als Aufforderung an Hobbykriminalisten in den Medien zu verstehen, auf illegalem Weg beschafftes Material spekulativ zu interpretieren."

Über mögliche Pläne, Österreich zu verlassen sagt sie in NEWS:
"Ich lebe sehr gern in Wien, aber es wird mir derzeit nicht leicht gemacht."

Zu den Storys, die ihren Peiniger nun zum totalen Monster stempeln, sagt Kampusch in NEWS-Interview abschließend: "Wem sollte das nützen? Es bestehen ja keine Zweifel an seiner Täterschaft und er hat sich ja auch selbst gerichtet…"

Erdbeertest: Pestizidbelastung nimmt ab

In Gesundheit on April 25, 2008 at 1:32 pm

Greenpeace bestätigt positive Trendwende – Beanstandungen bei Discountern

Pestizidbelastung bei Früherdbeeren geht zurück (Foto: pixelio.de – Jürgern Heimerl)

Hamburg – Die Pestizidbelastungen von Früherdbeeren sind im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gesunken. Das ergab ein Test von Greenpeace, bei dem 31 Proben der sechs führenden deutschen Supermarktketten und eines Biohändlers auf 300 verschiedene Pestizidrückstände untersucht wurden. Bei 22 Prozent der Proben aus konventionellem Anbau waren keine Belastungen nachweisbar, 78 Prozent der Erdbeeren wiesen Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmitteln auf. Knapp sieben Prozent der Gesamtmenge – je eine Erdbeerprobe von Aldi und Lidl – wurden als stark belastet eingestuft und gelten damit als „nicht empfehlenswert“.

Seit 2003 führt Greenpeace regelmäßig Pestizidkontrollen für Lebensmittel durch. „Wir haben uns dabei in den letzten Jahren auf Problemprodukte konzentriert, für die immer wieder hohe Belastungen gemeldet wurden“, erläutert Greenpeace Chemieexperte Manfred Krautter im Gespräch mit pressetext. Das seien vor allem Blattsalate, Paprika, Tafeltrauben und eben auch Früherdbeeren aus Spanien oder Marokko. „Hier sind lange Zeit die Belastungen angestiegen, teilweise wurden bei acht Prozent der Ware die Grenzwerte überschritten“, berichtet Krautter weiter.

Obwohl die jetzt gemessenen Werte weiter als zu hoch betrachtet werden, lasse sich ein Rückgang der Pestizidbelastungen ablesen. Der letzte Erdbeertest aus dem Jahr 2005 hatte noch eine Rekordquote von 93 Prozent belasteter Ware ergeben. Auch der Pestizidgehalt pro Quote entwickle sich Greenpeace zufolge positiv: Wurden in den Jahren 2003 und 2004 noch 0,4 Milligramm pro Kilogramm gemessen, lag dieser Wert in der aktuellen Untersuchung durchschnittlich nur noch bei 0,1 Milligramm pro Kilo. „Wir glauben, dass es entscheidend war, die Ergebnisse unserer Tests zu veröffentlichten und zu zeigen, wer gute und wer schlechte Ware verkauft. Daraufhin haben die führenden Ketten gehandelt und umfangreiche Kontrollprogramme eingeführt, in Österreich sogar schon früher als in Deutschland“, erklärt Krautter die festgestellten Verbesserungen. Auch bei den Produzenten vor Ort habe man teils massive Umstellungen von chemischen Mitteln auf umweltverträglichere Methoden wie den Einsatz von Nützlingen beobachtet.

Zudem habe keine der jetzt untersuchten Proben die gesetzlichen Höchstmengen für konventionell hergestellte Erdbeeren überschritten, womit sich die Verstöße gegen das Lebensmittelrecht gegenüber den vorangegangenen Tests ebenfalls verringert hätten. Grund zur Beanstandung gaben den Lebensmittelchemikern aber zwei Proben der Discounter Aldi und Lidl, die die sogenannte akute Referenzdosis bestimmter Pestizide um ein Vielfaches überschritten hätten. Diese Dosis wird vom Bundesinstitut für Risikobewertung und der WHO festgelegt, liegt aber teilweise unter der geltenden deutschen Höchstmenge.

Bei den vier untersuchten Bioerdbeeren waren drei Proben frei von Rückständen, in einer Probe jedoch fanden sich Pestizidmengen, die über der für den Bio-Anbau geltenden Grenze lagen. „Dabei handelte es sich jedoch um eine geringe Belastung, die von der Giftigkeit her nur wenig gefährlich war. Es ist aber möglich, dass es sich um Verunreinigungen handelt, für die der Produzent nicht verantwortlich ist, beispielsweise Verwehungen vom Nachbarfeld, das konventionell bewirtschaftet wird“, sagt Krautter.