osterreich

Archive for Juni 2008|Monthly archive page

Unfallversicherungen: Nur ein Anbieter glänzt

In osterreich on Juni 30, 2008 at 9:44 am

Fast drei Viertel aller Unfälle in Österreich - jedes Jahr rund 830.000 - passieren in der Freizeit. Vieles spricht daher dafür, sich privat gegen Unfälle zu versichern. Denn für die Unkosten, die infolge von bleibenden Schäden nach Freizeitunfällen entstehen, reichen die Leistungen aus der sozialen Unfallversicherung meist nicht aus.

   Wie gut man im Fall des Falles mit seiner Unfallversicherung versorgt ist, hat das Testmagazin "Konsument" untersucht. Im Test: 15 Unfallversicherungen, bewertet in den Leistungsbereichen Mann, Frau, Kind und Familie.

   "Unfallversicherungen zählen zu jenen Versicherungsprodukten, die wir Konsumenten empfehlen", betont Franz Floss, Geschäftsführer des Vereins für Konsumenteninformation (VKI). "Allerdings gilt auch hier:
Vergleichen lohnt sich. In unserem Test betragen die Unterschiede zwischen günstigster und teuerster Jahresprämie bis zu 270 Prozent." Wer sich privat gegen Unfälle versichern möchte, sollte auf jeden Fall zu einer "echten" Unfallversicherung greifen. "Produkte, die als Bestandteil eines Mitgliedsvertrages bei einem Sportverein oder bei Autofahrerclubs angeboten werden, bieten meist nur einen trügerischen Schutz", warnt "Konsument"-Versicherungsexperte Walter Hager.

   Klarer Testsieger: Merkur. Die Versicherung schneidet bei Tarifen für Männer, Frauen, Kinder und Familien als einzige mit "sehr gut" ab. Die restlichen getesteten Versicherungen können maximal in einem oder zwei Testszenarien punkten, der Großteil enttäuscht hier mit "durchschnittlichen" oder "weniger zufriedenstellenden" Leistungen.

   15 Versicherer im Test
   Alle Versicherer, die Unfallversicherungsprodukte anbieten, nahmen an der Untersuchung teil. Die Tester schickten einen Fragebogen zu einem konkreten Modell sowie allgemeine Fragen zum Produkt. Das Modell: "30 jährige/r Angestellte/r, Bürotätigkeit, Hobbysportler/in, keine Vorerkrankungen oder besondere Risiken". Versicherungsleistungen: 150.000 Euro für Dauerinvalidität, 15.000 Euro für Unfalltod, 3.000 Euro für Unfallkosten. Progression: 200 Prozent bzw. wenn nicht angeboten die nächstmögliche Progressionsstufe. Abgefragt wurden auch die Gliedertaxenleistungen, die Höhe der Progressionsleistungen sowie die Zusatzleistungen.

   Die Bewertungen der Teilbereiche "Mann", "Frau", "Kind" bzw. "Familie" setzen sich aus Prämie, Gliedertaxenfaktor und Progressionsfaktor zusammen.

   Erhebliche Prämienunterschiede
   "Wer eine Unfallversicherung abschließen möchte, sollte sich genau informieren und mehrere Angebote einholen. Denn die Prämien klaffen auch bei weitgehend vergleichbaren Leistungen enorm auseinander", weiß Hager. Bei Männern reicht die Bandbreite der Prämien von 188,08 Euro (Merkur) bis 340,79 Euro (Allianz), wobei letztere sogar noch in einer geringeren Progressionsstufe liegt. Ebenso deutliche Prämienunterschiede fanden die Tester bei Frauen. Prozentuell den höchsten Unterschied gibt es bei Kindern: Während eine Jahresprämie (400 Prozent Progression) bei Merkur auf 60,47 Euro kommt, zahlen Eltern für ihr Kind bei der OÖ-Versicherung fast das Vierfache, nämlich 226,61 Euro. Beim Familientarif mit 300 Prozent Progression reicht die Spannbreite der Jahresprämien von 257,04 Euro (VAV) bis zu 747,55 Euro (Kärntner Landesversicherung).

   Familienpakete sind günstiger als einzelne Verträge für jedes Familienmitglied. Dabei ist jedoch wichtig, dass für jedes Familienmitglied eine Leistung von 100 Prozent vorgesehen ist. Denn manche Anbieter zahlen nur für den Erstversicherten die vereinbarte Leistung.

   Entscheidungskriterien Gliedertaxen und Progression
   Beachtliche Unterschiede gibt es auch bei den inkludierten Leistungen. Während etwa die Funktionsunfähigkeit beider Arme, Beine oder Augen von allen Versicherern als 100-prozentige Invalidität eingestuft wird, werden andere Beeinträchtigungen sehr unterschiedlich gehandhabt. "Vor allem Personen, die bei der Ausübung ihres Berufes auf ein besonderes Körperteil angewiesen sind, sollten die sogenannten Gliedertaxen als Entscheidungskriterium heranziehen", empfiehlt Hager. Im Test punkten Merkur und Wiener Städtische mit den besten Leistungen. Bezüglich Progressionsleistung - hier beginnt die Versicherungsleistung ab einem bestimmten Invaliditätsgrad überproportional zu steigen - haben Merkur, Allianz und die Oberösterreichische Versicherung die Nase vorn.

   Extras meist Standard
   Für Zusatzleistungen wie den Versicherungsschutz bei Schlaganfall oder Herzinfarkt als Ursache für einen Unfall mussten Konsumenten früher extra zahlen. Bis auf die "Grazer Wechselseitige" haben heute alle Anbieter diese Leistungen bereits inkludiert. Auch das Angebot etwa bei Bewusstseinsstörungen und bei kosmetischen Operationen ist heute oft schon Teil der Standardprämie. Hager: "Bei der Auswahl der Unfallversicherung sollte dennoch immer die Absicherung der Folgekosten bei schweren Unfällen im Vordergrund stehen. Einzige Ausnahme: Wer in seiner Freizeit risikoreiche Sportarten betreibt, sollte sein jeweiliges Risiko speziell absichern lassen.

   Billig-Polizzen: Unzureichend
   Keinen ausreichenden Schutz bieten Unfallversicherungen als Zusatz zu einer Mitgliedschaft bei einem Freizeitverein oder Autofahrerclub bzw. im Rahmen einer Schülerversicherung. Die Leistungen dieser Billig-Polizzen sind einerseits zu gering, um gravierende finanzielle Unfallfolgen aufzufangen. Andererseits sind sie auch oft an bestimmte Voraussetzungen, unter denen sich der Unfall ereignet haben muss, gebunden. Preiswerte Unfallversicherungen für Kinder sind etwa durch eine über den Elternverein organisierte Gruppenversicherung möglich.

   Die richtige Wahl: Darauf kommt es an Wer sich für eine Unfallversicherung interessiert, sollte folgende Punkte beachten:

- Hoher Progressionsfaktor. Je höher der Progressionsfaktor, desto besser. Auch bei den Gliedertaxen gibt es Unterschiede, ab wann wie viel gezahlt wird. Daher auf den individuellen Bedarf achten.

- Ausreichend hohe Versicherungssumme festlegen. Faustregel für einen Erwachsenen: mindestens das Dreifache eines Brutto-Jahreseinkommens.

- Versicherer informieren: Die Höhe der Unfallversicherung richtet sich auch nach der Tätigkeit des Versicherten. Bei einer bereits laufenden Polizze das Versicherungsunternehmen informieren, wenn sich die Tätigkeit verändert.

   SERVICE: Der "Konsument"-Test zeigt: Vergleichen lohnt sich. Mit dem neuen "Konsument"-Unfallversicherungs-Vergleich ist der Prämienvergleich jetzt noch einfacher geworden. Verbraucher geben im Internet unter go.konsument.at/unfall ihre persönlichen Daten ein und innerhalb weniger Minuten erhalten sie eine Liste mit den besten Angeboten. Im Preis von zehn Euro (fünf Euro für "Konsument"-Abonnenten) ist eine zweite Berechnung mit unterschiedlichen Daten inbegriffen. Dieser Vergleich dient zur Orientierung und kann ein umfassendes Beratungsgespräch beim unabhängigen Berater nicht ersetzen.

Google News kein Wachstumsmotor

In Internet, News on Juni 27, 2008 at 10:02 am


Nachrichten-Seite bleibt hinter Wettbewerbern zurück

Google News nicht das Glanzstück des Unternehmens (Foto: news.google.de)

Mountain View – Das News-Angebot von Google kann nicht an den allgemeinen Höhenflug des Internetriesen anknüpfen. Während sich Zeitungsverlage und Nachrichtenorganisationen den Kopf darüber zerbrechen, welchen Schaden Google News http://news.google.com/ ihren Unternehmen zufügen könnte, ist der Konzern mit seinem Nachrichtenservice längst nicht so dominant wie in anderen Bereichen. Sechs Jahre nach dem Start scheint Google News in der Mittelmäßigkeit gefangen und kämpft hart mit seinen Wettbewerbern, so ein Bericht der New York Times. Zuletzt hagelte es in den USA auch Kritik, weil es über eine Stunde dauerte, bis die Nachricht über den Tod von NBC-Legende Tim Russert in den Google News erschien. Laut Google sei ein technisches Problem dafür verantwortlich gewesen, es mangle jedoch nicht an Aktualität der Nachrichten-Seite.

Medienexperten sehen wenig Weiterentwicklung bei Google News, vor allem im Vergleich zu anderen Angeboten des Konzerns, wie etwa Google Maps oder Gmail. Auch das Wachstum des News-Angebots schreitet nur langsam voran. Laut Nielsen-Erhebungen kam Google News mit 11,4 Mio. Nutzern im Mai in den USA nur auf Rang acht der Nachrichten-Plattformen und blieb weit hinter Konkurrenten wie Yahoo News – mit 35,8 Mio. Besuchern auf Platz eins – zurück. Auch die Wachstumsrate der vergangenen zwei Jahre ist mit zehn Prozent deutlich flacher als jene von anderen großen News-Webseiten. So konnten beispielsweise sowohl Cnn.com als auch die New York Times im Internet weitaus deutlicher zulegen.

„Die digitale Medienwelt wird mit ihrer Vervielfachung von Kanälen und dem Anwachsen der Informationsmenge immer unübersichtlicher. Das Angebot, sich einen auf die eigenen Interessen zugeschnittenen Überblick über das Geschehen zusammenstellen zu können, scheint daher Erfolg versprechend“, meint Andreas Vlasic, Geschäftsführer vom Medieninstitut Ludwigshafen http://www.medien-institut.de/ , zur derzeitigen Entwicklung von Online-Nachrichtenangeboten. Welche Anbieter sich dabei durchsetzen werden, sei weniger sicher zu sagen. „Der gescheiterte Versuch von Google, eine eigene Video-Plattform zu etablieren, zeigt, dass im Netz nicht nur die Größe entscheidet“, so Vlasic gegenüber pressetext.

Auf Google News finden sich erstaunlicherweise bislang auch keine Werbeanzeigen. Es gibt wenig Anzeichen dafür, dass der Internetkonzern ernsthaft daran arbeitet, direkt über Google News Geld verdienen zu wollen. Google-Vertreter verteidigen das Nachrichtenangebot und verweisen darauf, dass der Traffic nicht das alleinige Ziel sei. „Für uns geht es bei den News um die Suche und Menschen zu helfen, Informationen zu finden“, so etwa Marissa Meyer, Vice President Search and User Experience bei Google. Laut Meyer ist Google News eines der innovativsten Produkte des Unternehmens und verzeichne mitunter die aktivsten Nutzer.

Tochter in Bulgarien: Ergebnisse des ersten Quartals 2008

In osterreich on Juni 27, 2008 at 9:45 am

– Wachstum klar über dem Markt
– Aufstieg zum zweitgrößten Lebensversicherer des Landes
– Eröffnung des neuen Headquarters in Sofia

Die bulgarische UNIQA Tochter UNIQA Insurance plc erreichte im 1. Quartal 2008 ein Prämienplus von 29,0% und ist mit einem Marktanteil von 19,7% (+3,9%) bereits zweitgrößter Lebensversicherer Bulgariens. Im Nicht-Lebens-Bereich rangiert UNIQA nach einer Prämiensteigerung von 19,5% mit einem Marktanteil von 7,4% (+0,1%) auf Platz 6. Bis Ende des Jahres will man größter bulgarischer Lebensversicherer sein.

Bei einem durchschnittlichen Marktwachstum von 23,9% konnte UNIQA in der Lebensversicherung ein Plus von 54,1% und damit ein Prämienvolumen von rund 6,6 Mio. Euro erreichen. "UNIQA konnte dank innovativer Produkte, dank eines hervorragenden Vertriebs und der engen Kooperation mit der lokalen Raiffeisenbank stark punkten", so Mag. Paul Moritz, Vorstandsvorsitzender der bulgarischen UNIQA Tochter. Auch in der Nichtlebensversicherung wuchs das Unternehmen mit einem Plus von 19,5% über dem Marktschnitt (+18,0%)und erreichte damit in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres ein Prämienvolumen von 13,7 Mio. Euro.

Der Gesamtmarkt wuchs im ersten Quartal 2008 um 18,88%. UNIQA liegt auch hier mit einer Steigerung von 28,95% auf 20,3 Mio. Euro klar über dem Marktschnitt und aktuell auf dem 4. Marktrang.

Neues UNIQA Headquarter für Bulgarien
Vergangenen Mai wurde das neue Headquarter in Sofia bezogen und auf rund 5.000m2 finden nun über 150 Mitarbeiter auf fünf Stockwerken ihren neuen Arbeitsplatz. "Wir freuen uns, dass nun alle KollegInnen unserer Zentrale unter einem Dach arbeiten. Nicht zuletzt bringt das auch für unsere Kunden Vorteile durch noch raschere Abläufe und noch direktere Kommunikation. Unser neues Headquarter spiegelt mit seinen offenen Strukturen, seiner hohen Flexibilität und seiner Modernität zugleich auch die Werte wieder, für die UNIQA steht", so Mag. Moritz. Im Juni wurden die Büroräumlichkeiten unter Beisein von mehr als 200 Kunden, Partnern und Gästen auch offiziell eröffnet.

Neben der Zentrale in Sofia verfügt UNIQA in Bulgarien über 100 Vertriebsniederlassungen und beschäftigt rund 420 angestellte Mitarbeiter und mehr als 2.000 Versicherungsagenten.

Versicherungsmarkt Bulgarien
Die 36 am bulgarischen Versicherungsmarkt tätigen Versicherungen generierten 2007 ein Prämienvolumen von rund 777 Mio. Euro. Trotz überdurchschnittlichen Steigerungen in der Lebensversicherung über die letzten Jahre entfallen aktuell noch immer rund 83% der Prämien auf den Nicht-Lebens-Bereich – in Westeuropa sind es 20%. Mit einer Versicherungsdurchdringung (Anteil der Prämien am Brutto-Inlandsprodukt) von rund 2,7% liegt Bulgarien im Schnitt der mittel- und osteuropäischen Länder aber entsprechend weit hinter dem Europamittel von 8,3%. Alleine dadurch ergibt sich für die Versicherungswirtschaft in Bulgarien in den nächsten Jahren und Jahrzehnten ein weiterhin hohes Wachstumspotenzial.

Bad Tatzmannsdorf ist ein Gewinner der UEFA EURO 2008

In osterreich on Juni 26, 2008 at 2:57 pm

Bad Tatzmannsdorf - Die Fußballarena Bad Tatzmannsdorf hat die Reifeprüfung UEFA EURO 2008(TM) mit Bravour bestanden und bestätigte die Auszeichnung eines Schweizer Magazins zum besten Team Camp der Europameisterschaft. Die Zukunft Bad Tatzmannsdorfs als Ort für Fußball-Trainingslager sieht sehr gut aus - schon in einer Woche wird ein Top-Team erwartet.

   Drei Wochen waren die Stars der Kroatischen Nationalmannschaft um Slaven Bilic; und Niko Kovac; in Bad Tatzmannsdorf, am Samstag sind sie schweren Herzens aus dem Teamhotel A*V*I*T*A abgereist. Zum Kummer nach dem dramatischen Ausscheiden gegen die Türkei mischte sich auch Wehmut über den Abschied aus der Fußballarena und dem Teamhotel A*V*I*T*A, wo sich die Kroaten überaus wohl gefühlt haben. Teamchef Bilic; hat mehrmals seine Begeisterung über die großartigen Bedingungen in Bad Tatzmannsdorf zum Ausdruck gebracht: "Das Teamhotel A*V*I*T*A erfüllt uns jeden Wunsch. Es ist das beste Teamhotel, das wir je hatten. Die Trainings- und Regenerationsmöglichkeiten in der Fußballarena sind perfekt. Die Erfahrung mit Top-Teams und die Fußball-Begeisterung sind in allen Bereichen spürbar." Besonders stark kam die hohe Qualität zum Ausdruck, als in vielen anderen Team Base Camps aufgrund der starken Regenfälle Trainingseinheiten abgesagt werden mussten. Der neue Naturrasenplatz in der Fußballarena Bad Tatzmannsdorf erwies sich als perfekt: "Eigentlich ist es unglaublich wie toll dieser Platz trotz des Regens ist", meinte Bilic; damals.

300 Personen permanent im Ort

   "Um eine detaillierte Bilanz mit genauen Zahlen zu ziehen, ist es noch etwas zu früh", erklärt Tourismusdirektor Dietmar Lindau. "Doch schon jetzt lässt sich sagen, dass Bad Tatzmannsdorf zu den Gewinnern der UEFA EURO 2008(TM) zählt." Während die EM in anderen Tourismusgebieten abseits der Austragungsorte keine Urlauberanstürme auslöste, habe Bad Tatzmannsdorf aus jetziger Sicht zwischen 5000 und 6000 Nächtigungen erzielt. Neben dem Team, der Delegation, zahlreichen Medienvertretern und auch vielen Familienangehörigen der Teamspieler haben auch einige Fans Bad Tatzmannsdorf als Euro-Quartier gewählt. "Es hat sich doch herumgesprochen, dass das Team bei den Trainings und nach den Pressekonferenzen den Fans sehr offen begegnet", sieht Peter Prisching einen Grund dafür. "Multipliziert man die Gästezahl mit rund drei Wochen Aufenthalt und einem erfahrungsgemäßen durchschnittlichen Betrag, so ergibt sich doch eine geschätzte Wertschöpfung von rund 480.000 Euro für Bad Tatzmannsdorf ", erläutert Lindau. In dieselbe Kerbe stößt Sandra Spiegel, Unternehmervertreterin in Bad Tatzmannsdorf: "Die Touristiker im Ort haben von der UEFA EURO 2008(TM) unmittelbar profitiert. Viele kroatische Gäste sind gekommen, haben bei uns gegessen, getrunken und einige sind auch mehrere Tage geblieben."

Umfangreiche Berichterstattung sogar in BBC, ARD und ZDF

   "Unser oberstes Ziel war es, durch den Aufenthalt der Kroatischen Nationalmannschaft Bad Tatzmannsdorf als perfekten Ort für Fußball-Trainingslager bekannt zu machen", erklärt Tourismusdirektor Dietmar Lindau. Nachsatz: "Dieses Ziel konnte mehr als erreicht werden." Beleg dafür sind unzählige Medienberichte in österreichischen, kroatischen, deutschen, polnischen und türkischen Medien. "Auch BBC aus England, ARD und ZDF haben mehrere Minuten lange, sehr positive Geschichten über Bad Tatzmannsdorf als idealen Ort für Fußball-Trainingslager gesendet."

Media Centre Bad Tatzmannsdorf

   Der fast 200 Jahre alte Arkadenhof des Freilichtmuseums (von der Kurbad Tatzmannsdorf AG bereitgestellt) wurde unter der Leitung von Ronald Gollatz, Geschäftsführer von MPW-Group | Wien zum Media Centre umgebaut. 280 akkreditierte Redakteure nützten das "konkurrenzlos schönste Pressezentrum der UEFA EURO 2008(TM)", wie der Standard schrieb. An Spitzentagen waren 24 Kamerateams vor Ort, bis zu drei Live-Schaltungen gleichzeitig mussten koordiniert werden. "Am Tag nach dem Spiel gegen Deutschland zählten wir 148 Laptops in unserem WLAN-System. Eine Belastung für die IT, der sie aber selbstverständlich standhielt", zieht der IT Verantwortliche Gregor Koller Bilanz.

21 Klubs aus 10 Ländern: Kroatiens Stars als Botschafter der Fußballarena

   Peter Prisching, Direktor des Hotel A*V*I*T*A und Geschäftsführer der Fußballarena und Tourismusdirektor Dietmar Lindau haben rechtzeitig erkannt, dass die Begeisterung der kroatischen Fußballstars riesig war und eine Idee geboren, diese Begeisterung zu nützen: "Wir haben jedem Spieler einen Gutschein für eine Besichtigung der Fußballarena mit einem kurzen Aufenthalt in Bad Tatzmannsdorf ausgehändigt", erklärt Prisching. Bessere Fürsprecher kann es nicht geben. Die Gutscheine landen nun in Händen von Trainern und Team-Managern aus den besten Ligen der Welt. Von Dortmund, Spartak Moskau, Panathinaikos Athen, Anton Schutti Monaco, Heerenveen, Hamburger SV, Tottenham Hotspur, Parma oder Manchester City. Außerdem geht in den nächsten Tagen ein Mailing an jeden österreichischen Fußballverein, das die Vorzüge der Fußballarena Bad Tatzmannsdorf beschreibt. "Darüber hinaus konnten wir Präsentations-Boxen mit Musterstücken unseres einzigartigen, gelenkschonenden Kunstrasens organisieren. Auch diese Boxen werden in den nächsten Wochen an Fußball-Klubs versendet", so Dietmar Lindau.

Viel versprechende Zukunft: Internationale Top-Klubs, auch Krankl kommt wieder

   Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die gesetzten Maßnahmen, um die Fußballarena Bad Tatzmannsdorf, die wohl kompakteste Trainingsanlage Österreichs mit allen Einrichtungen im Umkreis von nur 120 Metern, durch die UEFA EURO 2008(TM) einen unbezahlbaren Bekanntheitsgewinn erlangt hat. "Die Startphase der Fußballarena hätte besser nicht laufen können. Auch die ORF Doku-Soap ‚Das Match' hat dazu enorm beigetragen. Wir spüren das an den Buchungszahlen", zieht Peter Prisching, der auch für die Fußballarena die Verantwortung trägt, zufrieden Zwischenbilanz. Schon am 30. Juni kommt mit dem UEFA-Champions-League Sieger von 1991 Roter Stern Belgrad der nächste europäische Top-Klub, nur zwei Wochen später schlägt das Nationalteam von Bahrain seine Zelte in der Fußballarena Bad Tatzmannsdorf auf. Im Rahmen des Vier-Nationenturniers im August kommen dann die Teams aus Frankreich, Österreich, Ungarn und Schweiz nach Bad Tatzmannsdorf. Auch die Strategie, unterschiedliche Quartiere in allen Kategorien und Preisklassen anzubieten, macht sich bezahlt. "Ich freue mich sehr, dass der Nachwuchs von Rapid Wien zu mir kommt", sagt Manfred Weiss, ein weiterer Hotelier in Bad Tatzmannsdorf. Im Herbst dann wird das ÖFB U21-Nationalteam erwartet. Auch Hans Krankl fühlt sich in Bad Tatzmannsdorf immer sehr wohl, bezeichnete das Hotel A*V*I*T*A in seiner Teamchef-Ära als sein Lieblingshotel. Dass "Das Match" in Bad Tatzmannsdorf gedreht wurde, war klar - jetzt kommt Krankl mit Trainerkollegen Didi Constantini zurück und wird im Herbst ein Fußball-Trainingscamp abhalten.

Gartenfestival 2010 in Baden, Bad Vöslau und Laxenburg

In Garten, Niederösterreich, osterreich on Juni 26, 2008 at 2:12 pm

Region wird für den Tourismus noch attraktiver

St. Pölten - 2010 wird vom 22. Mai bis 20. Juni in Baden, Bad Vöslau und Laxenburg ein großes Gartenfestival stattfinden. Die umfassenden Vorbereitungen für das Projekt werfen schon jetzt ihre Schatten voraus. Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka informierte kürzlich zu diesem geplanten Vorhaben.

Mit der Weiterentwicklung der drei traditionellen gartentouristischen Standorte Baden, Bad Vöslau und Laxenburg wolle Niederösterreich eine nachhaltige Wirkung für die gesamte Region erzielen und für Besucher aus dem In- und Ausland noch attraktiver werden, so Sobotka.

Der Umkreis von Baden, Bad Vöslau und Laxenburg soll während des vier Wochen dauernden Gartenfestivals ein auf seine Historie und Positionierung abgestimmtes Programm anbieten. Die Gartenanlage in Baden wird auf dem Gelände oberhalb des Casinos errichtet und in vier Abschnitte gegliedert. Baden setzt auf die lange Tradition der Rosen, Bad Vöslau auf die Kraft des Wassers und Laxenburg auf die Geschichte der Habsburger.Gartenshop

Neben den drei niederösterreichischen Städten soll auch die gesamte umliegende Region eingebunden werden. Dazu gehören Schaugärten und Partnerbetriebe ebenso wie interessierte Gemeinden und private Gärten als Teil des bunten Festivalprogramms.

Malware liegt im Web

In Internet, Technik on Juni 23, 2008 at 9:23 am

Malware-Links haben Dateianhänge in E-Mails abgelöstInternetnutzer sehen sich mit einer veränderten Bedrohungslandschaft konfrontiert. „Der Versand von Viren und Würmern war gestern. Die ganze Malware liegt im Web“, beschreibt Rainer Link, Senior Security Specialist Anti-Malware bei Trend Micro http://www.trendmicro.de , die aktuelle Situation.

Moderne Cybercrime-Profis setzen auf die Verteilung von Malware per Web – ob durch infizierte Webseiten, Social Hacking oder den Versand von Links in E-Mails. „Diese Ära der Web-Bedrohungen wird nicht plötzlich zu Ende gehen, da sie für die kriminelle Seite viele Vorteile hat“, so Link. Die Anbieter von Sicherheitslösungen, aber auch unabhängige Tester, sind gefordert, sich auf eine explodierende Anzahl von Schädlingen, die über das Web verbreitet werden, und im Infektionsfall meist weitere Malware nachladen, einzustellen.

Die Bedrohung hat viele Gesichter. Stark verbreitet sind Manipulationen von Webseiten, um Nutzern Malware unterzuschieben. „Mit SQL-Injection können einfach sehr viele Webseiten betroffen werden“, begründet Link, weshalb diese Methode sehr attraktiv für Angreifer ist. Doch auch Social-Hacking-Attacken finden zunehmend über das Web statt, beispielsweise in Form von Seiten, die vermeintliche Video-Codecs anpreisen. „Vor kurzem wurde die Webseite von Ikea Deutschland sehr gut nachgebaut“, nennt Link ein anders Beispiel. Ein Link zur Seite sei bei Google platziert worden, um Malware als angebliches Plug-in zu verbreiten. Außerdem habe das Web den E-Mail-Anhang weitgehend abgelöst. „Die Malware ist nicht mehr als Attachment in E-Mails enthalten, sondern es werden URLs zu Malware-Seiten verschickt“, beschreibt Link. Die inzwischen bekannte Weisheit, nicht jeden Anhang zu öffnen, müsse ergänzt werden: „Klicke nicht auf jede URL.“

Für die Angreifer bietet die Malware im Web den Vorteil, dass Updates der Schadsoftware auf dem verteilenden Server ganz einfach sind. Den Rest des Beitrags lesen »

Kinderstimmen on air

In Elektronik, Technik on Juni 23, 2008 at 9:02 am

21. bis 22. Juni: Kinder-Funknacht im Technischen Museum Wien

Wien – Am Abend des 21. Juni um 17 Uhr ist es wieder soweit. Funkamateure weltweit rufen zum internationalen KIDSDAY auf, eine Initiative um auch Kindern die verschiedenen Anwendungen im Bereich Funktechnik näher zu bringen.
In der Nacht vom 21. bis 22. Juni können Kinder anlässlich des International Kid’s Day aus dem Technischen Museum Wien mit anderen Kindern auf der ganzen Welt in Funkkontakt treten und werden in die Geheimnisse des Funkens von erfahrenen Funkamateuren eingeweiht.

Der Funkbetrieb unter dem, von der Fernmeldebehörde vergebenen Sonder-Rufzeichen OE1KIDS wird mit zwei UKW und zwei Kurzwellenstationen abgewickelt.

Abenteuer Technisches Museum bei Nacht

Wer will, bleibt über Nacht und erkundet das Technischen Museum. Kinder und deren Eltern, die auch den interessanten weltweiten Funkbetrieb in den frühen Morgenstunden nicht versäumen wollen, übernachten mit dem Schlafsack im Festsaal.

Teilnehmen können alle Kinder zwischen 10 und 14 Jahren. (Teilnahme muss vorher angemeldet werden, Anmeldung und mehr Infos unter: http://www.hamradio.at/index.php?id=65 )

Betreut werden sie durch Museumspädagogen und -kulturvermittler, bzw. bei den Funkaktivitäten natürlich durch AmateurfunkerInnen.

Beginn: 21. Juni 17:00Uhr
Ende: 22. Juni 11:00Uhr

Die Kinder werden natürlich auch verköstigt und für alle, die über Nacht bleiben, wartet ein reichhaltiges Frühstück.

Über Amateurfunk:

Amateurfunk geht auch da, wo sonst nichts mehr geht

Funkamateure haben im Laufe der Jahrzehnte ein weltumspannendes Funknetz aufgebaut das Seinesgleichen sucht. Jeder Winkel der Erde – und damit auch jeder Winkel Österreichs – ist schnell und einfach zu erreichen.

Davon profitieren viel andere Organisationen und Unternehmungen. Beispielsweise sind Weltumsegler und Expeditionen, die in Gebiete vordringen, die selten noch von Menschen erreicht wurden, mit Amateurfunk ausgestattet um eine gesicherte und permanente Verbindung ins Heimatland aufrecht zu halten.

Auch im Weltall spielt Amateurfunk eine wesentliche Rolle. Die Besatzungsmitglieder der ISS sind alles Funkamateure, die auf Amateurfunkfrequenzen mit anderen Funkamateuren Kontakt auf der Erde halten.

Schnelle Datenübertragungen, Fernsehbilder, Bilder, Fax, Email und Telefonie sind für Funkamateure selbstverständlich.

Doch trotz des hohen technischen Standards – in vielen Anwendungen sind Funkamateure kommerziellen Diensten technisch weit überlegen – sind Funkamateure in der Lage, in jedem Fall, Funkkontakte herzustellen, selbst wenn beispielsweise durch Naturkatastrophen sämtliche Infrastruktur (Stromnetz, Relais, Antennenmaste, etc..) völlig zerstört werden.

Denn Funkamateure beherrschen vor allem auch die Fähigkeiten, mit geringsten Mitteln weltweiten Funkkontakt herzustellen. Deshalb kooperieren Katastrophenleitzentralen, wie auch in Österreich, mit Amateurfunkorganisationen.

Was darf man als Funkamateur?

Einem Einsteiger stehen nach der Ablegung einer Berechtigungsprüfung vor der Fernmeldebehörde das gesamte UHF-Amateurfunkband im Bereich zwischen 430 bis 440 MHz zum Betrieb in Österreich. Sogenannten CEPT-Amateuren, das sind Funkamateure, die über eine Berechtigung nach internationalen Richtlinien verfügen, dürfen in (nahezu) allen Ländern der Welt Amateurfunkstationen betreiben. CEPT-Amateure kennen, im Rahmen der geltenden Gesetze, keinen wesentlichen Einschränkungen und nutzen sämtliche Amateurfunkbänder und Übertragungsarten für drahtlose Kommunikation.

CEPT-Funkamateure sind übrigens aufgrund ihres besonderen, anerkannten Status weltweit die einzigen juristischen Personen, die Sendeanlagen ohne Abnahme durch die zuständigen Behörden bauen und betreiben dürfen.

Interessiert?

Man muss aber kein Techniker sein, um sich für Amateurfunk zu begeistern. Viele Funkamateure betreiben Amateurfunk auch „nur“ aus Freude daran, mit anderen global in Kontakt zu treten, als Tor zur Welt, zur Verständigung zwischen den Völkern – und das mehr denn je ein hohes Motiv.

Top-Angebote

Trend zu vernetzter Kommunikation

In osterreich, Werbung on Juni 22, 2008 at 10:28 am

Mit einer Stimme kommunizieren / Werbe Akademie bietet Colleg
"Kommunikationsmanagement" an - Zukunft liegt bei Integrierter
Kommunikation

Ziel einer Politik der Integrierten Kommunikation ist die Schaffung von konsistenten Bildern und Botschaften nach innen und nach außen. "Den Kunden ist es ziemlich egal, ob eine Botschaft von der Werbung oder der PR stammt - es muss nur stimmig sein", so Mag. Barbara Posch, Direktorin der Werbe Akademie/ WIFI Wien.

Der neue Trend in Agenturen und Unternehmen heißt "Integrierte Kommunikation". Nicht mehr ein Nebeneinander von Marketing, Werbung, Public Relations, Corporate Identity und Markenmanagement - sondern eine professionelle Vernetzung all dieser Bereiche zum fortschrittlichen "Kommunikationsmanagement" - das ist die Zukunft. "Immer öfter erkennt das Top-Management, dass isolierte Lösungen nicht das Gelbe vom Ei sind, man braucht heute vernetzte Kommunikationskonzepte", sagt Kursleiter Dkfm. Franz Bogner, PR- und Kommunikationsexperte.

Die Werbe Akademie bietet den berufsbegleitenden Diplomlehrgang "Kommunikationsmanagement" an. Gelehrt werden Grundlagen des Marketing, Werbung, PR und CI, "Medienarbeit", "Sonderformen der Kommunikation", "Krisenkommunikation" sowie die Erstellung vernetzer Kommunikationskonzepte.

LifeType Blogservice – für einen eigenen Blog!

Gustav Klimts Frauen erstmals in Großbritannien

In Kultur, Kunst, osterreich on Juni 22, 2008 at 10:16 am
Umfassende Klimt-Schau zum Kulturhauptstadtjahr 2008 in der
Tate Gallery Liverpool
Anlässlich des Kulturhauptstadtjahres 2008 widmet die Tate Gallery Liverpool Gustav Klimt und der Wiener Moderne erstmalig in Großbritannien eine umfassende Ausstellung.
Die Schau konzentriert sich dabei auf das Leben und die Kunst des Malers. Die Rolle Klimts als Mitbegründer und Präsident der Wiener Secession wird in der Schau ebenso beleuchtet. Namhafte österreichische und internationale Leihgeber haben für diese Ausstellung Werke zur Verfügung gestellt, sodass Hauptwerke und Zeichnungen aus allen Epochen von Gustav Klimts Schaffen gezeigt werden können. Neben Gustav Klimt wird auch dem Werk seines Künstlerfreundes Josef Hoffmann gebührend Raum gegeben.
"Kunst und Skandal in Wien um 1900 - keine andere Stadt bot sich dafür mehr an als die habsburgische Donaumetropole.
Wien im Fin de Siecle war einerseits ein Ort des künstlerischen Aufbruchs, andererseits zeigte sich gerade in der Kunst der Konflikt der Gesellschaft mit der Moderne. Es freut mich daher sehr, dass gerade während des Liverpooler Kulturhauptstadtjahrs 2008, in einer Stadt, die in den 50iger und 60iger Jahren des vorigen Jahrhunderts eine unerhörte Aufbruchstimmung durch die Musik der Beatles erzeugt hat, das Schaffen dieses bedeutenden Exponenten des Wiener Jugendstils erstmalig in Großbritannien umfassend vorgestellt wird," betont Botschafter Emil Brix, Leiter der Kulturpolitischen Sektion im Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, der in Vertretung von Außenministerin Ursula Plassnik die Schau am 28. Mai eröffnen wird, und fügt hinzu: "Das viel zitierte Leitmotiv der Europäischen Union "in Vielfalt vereint" steckt den Rahmen für ein Kulturhauptstadtjahr überzeugend ab, ist es doch die Kultur, die diesen Kontinent verbindet. Die künstlerische Vielfalt des Wiener fin-de-siècle war innovativ und kreativ, obwohl zur gleichen Zeit die Politik im Vielvölkerstaat der Habsburger keine längerfristig erfolgreichen Lösungen für die kulturelle Vielfalt dieses Staates entwickelte.
Gerade im Sinne des weiteren Vorantreibens des europäischen Projektes bedarf es des Wiederentdeckens, des Freilegens von innovativen künstlerischen Traditionen und Modellen der Pluralität jenseits politischer und ökonomischer Interessen. Die Gustav Klimt-Ausstellung zeigt das kreative Milieu Mitteleuropas vor hundert Jahren auch als Herausforderung für unser heutiges Europa".

T-Labs: Forscher entwickeln Technik von morgen

In Technik on Juni 22, 2008 at 8:35 am


Moderne Arbeits- und Lebenswelten im Praxiseinsatz

T-Labs entwickeln unterschiedlichste Applikationen und Technologien (Foto: fotodienst.at)

Berlin – In den Entwicklungslabors der Deutschen Telekom, den T-Labs http://www.laboratories.telekom.com/ , arbeiten Forscher und Softwareprogrammierer an den Technologien der Zukunft. In enger Kooperation mit der TU-Berlin, in dessen Gebäude die Labs auch untergebracht sind, entstehen neue Lösungen im Bereich Kommunikation und Organisation sowohl für das private wie berufliche Umfeld. Hauptsächlich wird an Produkten und Lösungen für die Deutsche Telekom geforscht, allerdings „sind wir auch im universitären Umfeld zuhause und hier sehr engagiert“, erläutert Hermann Hartenthaler von den T-Labs im Gespräch mit pressetext. Um die Praxistauglichkeit der Entwicklungen sogleich zu testen, werden Projekte gleich vor Ort in den Labors umgesetzt.

Schon der erste Rundgang in den Büros, in denen 150 Mitarbeiter beschäftigt sind, vermittelt den Eindruck, dass die kreativen Köpfe ihre Visionen im Berufsalltag leben. Das beginnt mit dem Arbeitsplatzkonzept das nur 110 Schreibtische vorsieht. „Wir haben hier ein Share-Desk-Konzept umgesetzt. Mitarbeiter können ihren Arbeitsplatz bis zu fünf Wochen am Stück buchen. Es sind immer Personen auf Urlaub oder auswärts tätig. Daher reicht uns diese Anzahl an verfügbaren Plätzen aus“, erläutert Hermann Hartenthaler von den T-Labs im Gespräch mit pressetext. Alle Dokumente und Daten werden zentral auf einem Server abgespeichert, wodurch der Zugriff von jedem Rechner aus möglich ist. „Wir verbinden hier das virtuelle mit dem realen Büro.“ Die Anmeldung am Platz erfolgt über eine Plastikkarte mit RFID-Chip. Ist der User erkannt, so wird der persönliche Desktop geladen, das Telefon entsprechend eingerichtet sowie das Licht nach eigenen Vorlieben reguliert.

Das Buchungssystem erstreckt sich jedoch auf alle Räume innerhalb der Labs. So können Mitarbeiter bei Bedarf für Besprechungen der Projektgruppen online einen Raum buchen. Die Planung von Sitzungen erfolgt dabei ebenfalls mit enger Unterstützung der IT. „Die Agenda sowie alle benötigten Dokumente werden in einem eigenen Ordner digital abgelegt. Zum geplanten Startzeitpunkt der Sitzung werden die Tagesordnungspunkte automatisch am Bildschirm im Meetingraum angezeigt“, so Hartenthaler. Überflüssig ist in den T-Labs auch der Büro-Postbote, da Dokumente hauptsächlich digital verarbeitet werden. Sollte ein Mitarbeiter dennoch „echte“ Post bekommen, so wird sie im Postfach am Eingangsbereich deponiert, per Knopfdruck erhält der Empfänger eine E-Mail mit der Benachrichtigung. Verträge oder Faxe können mit der vor Ort installieren Kamera abfotografiert werden, das Bild wird als Attachment dem E-Mail beigefügt.

In den T-Labs finden sich auch einige besondere Produkte moderner Technik. So wurde eine Privatwohnung eingerichtet und komplett mit modernster Technik ausgestattet. Alle Geräte sind hier miteinander vernetzt und können zentral gesteuert werden. In der Küche steht den Bewohnern zudem ein virtuelles Kochassistenzsystem zur Verfügung. Nach Auswahl des Wunschmenüs wird eine Zutatenliste angezeigt, wodurch überprüft werden kann, welche Produkte noch gekauft werden müssen. Fehlende Ingredienzien werden in Form einer Einkaufsliste sofort auf das Mobiltelefon übertragen. Beim Zubereiten der Mahlzeit leitet das System sowohl akustisch als auch optisch mit Videos. Kameras sind in der gesamten Wohnung verteilt und organisieren das tägliche Leben. Beispielsweise wird ein Telefonat in einen anderen Raum weitergeleitet, wenn die betreffende Person das Zimmer wechselt. Auf dieselbe Weise folgt auch das aktuelle Fernsehprogramm dem Einwohner.

Elektronikshop

Austria WordPress