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Internet-Wachstum sprengt alle Erwartungen

In osterreich on Juli 30, 2008 at 9:10 am


Laut Google mittlerweile eine Bio. Webadressen

Rund eine Bio. eindeutige Webadressen existieren mittlerweile (Foto: pixelio.de, tommyS)

Das Internet wächst schneller als erwartet. Laut den neuesten Zahlen, die Google-Entwickler Jesse Alpert und Nissan Hajaj kürzlich im unternehmenseigenen Blog http://googleblog.blogspot.com veröffentlicht haben, existieren zum gegenwärtigen Zeitpunkt rund eine Bio. eigenständiger Webadressen. Im Vergleich: Bei der ersten Erstellung des Google-Index 1998 war die Zahl der gefundenen Unique-URLs mit 29 Mio. Seiten noch vergleichsweise bescheiden ausgefallen. Doch bereits im Jahr 2000 wurde das rasante Wachstum des neuen Mediums durch das Knacken der Ein-Mrd.-Marke deutlich. Die aktuellen Zahlen seien jedoch sogar für die Google-Mitarbeiter selbst eine Überraschung gewesen, geben sie in ihrem Blog-Eintrag zu. Sie bedeuten ein Wachstum um den Faktor 1.000 in nur acht Jahren. Umgerechnet heißt das, dass im Durchschnitt an die 4.000 neue Webadressen pro Sekunde hinzukommen.

"Wir wissen zwar schon lange, dass das Web groß ist", beginnen Alpert und Hajaj. "Doch in Anbetracht der neuesten Zahlen sind sogar unsere eigenen Suchmaschinenentwickler in Ehrfurcht erstarrt", erklären die beiden Google-Mitarbeiter. Mit einem Anstieg um das Tausendfache in den vergangenen acht Jahren habe die Größe des Internets heute einen neuen "Meilenstein" erreicht. Dabei wurden für die aktuelle Messung gar nicht alle gefundenen Webseiten mitgezählt. "In Wirklichkeit haben wir sogar mehr als eine Bio. individuelle Links gefunden, aber nicht alle davon führen zu eindeutigen Webseiten", erläutern die Google-Entwickler. So würden etwa viele Seiten über mehrere URL-Adressen verfügen, die inhaltlich zumeist aber nur automatisch generierte Kopien voneinander seien. "Sogar nachdem wir diese Duplikate ausgeschlossen haben, kommen wir immer noch auf eine Bio. URLs. Die Zahl der individuellen Websites wächst demnach täglich um mehrere Mrd. Seiten an", stellen Alpert und Hajaj fest.

"In Anbetracht des rasanten Wachstums des Internets sind Suchmaschinenbetreiber zunehmend gefordert, für eine ausreichende Qualität der Ergebnisse bei Suchanfragen zu sorgen", stellt Google-Sprecher Stefan Keuchel im Gespräch mit pressetext fest. Für den Nutzer sei es nicht unbedingt ausschlaggebend, wie viele Seiten es im Web gebe. "Wesentliches Kriterium auf Nutzerseite bleibt die Qualität der Suchtreffer. Sie entscheidet, für welche Suchmaschine sich jemand letztendlich entschließt", ergänzt Keuchel. Wichtig sei in diesem Zusammenhang vor allem, dass die relevantesten Treffer an vorderster Stelle in den Suchergebnissen zu finden sind. "Dass Google in dieser Hinsicht deutlich vor der Konkurrenz liegt, bestätigen unsere Nutzerzahlen", meint Keuchel.

Um mit dem ständigen Zuwachs an neuen Internetseiten Schritt halten zu können, arbeite Google kontinuierlich an einer technischen Weiterentwicklung der Websuche. "Parallel hierzu haben wir aber auch festgestellt, dass sich die Suchkompetenz der Nutzer in den vergangenen Jahren deutlich verbessert hat. Während etwa früher häufig noch nach einzelnen Wörtern gesucht wurde, ist heute die Zwei- oder Drei-Wort-Suche die gängigste Form", schildert Keuchel. "Je konkreter die Suchanfrage des Nutzers ist, desto besser kann die Qualität der Suchergebnisse sein", so Keuchel abschließend.

Tommy Hilfiger belegt in der Jahresrangliste "WWD 100" der Modezeitung Women’s Wear Daily als Designer Platz 1 und als Modemarke Platz 16

In Mode, shop on Juli 28, 2008 at 1:30 pm

Tommy Hilfiger, eine der anerkanntesten, erstklassigen
Lifestyle-Marken weltweit, wurde kürzlich von der Modezeitung Women’s
Wear Daily (WWD) in seiner jährlichen Rangliste „WWD 100“
aufgenommen. In der „WWD 100“ werden die Top-100-Marken aufgeführt,
die weiblichen Konsumenten am geläufigsten sind. Zu den Kategorien
gehören dabei Accessoires, Jeans, Designer, Über- und Sportbekleidung
sowie Bademode. Tommy Hilfiger erreichte die Spitzenposition unter
den Top-10-Designern zusätzlich zu einem 16. Platz in der „WWD
100″-Liste.

Die Tommy Hilfiger Group meldete jüngst im Rahmen der Bekanntgabe
seiner Finanzergebnisse für das am 31. März endende Geschäftsjahr
eine Nettoumsatzsteigerung von 14,4 %.

Gründer und Chefdesigner Tommy Hilfiger erklärte: „Die
Berücksichtigung unserer Marke in dieser prestigeträchtigen Rangliste
sowie die Wahl zur Nummer eins unter den Top-10-Designern
unterstreicht ganz deutlich die Stärke der Marke Tommy Hilfiger. Seit
mehr als zwanzig Jahren bieten wir Verbrauchern eine Auswahl
klassischer, geschmackvoll gearbeiteter Designs an. Das Ergebnis
dieser Wahl bestätigt, dass die ästhetischen und qualitativ
hochwertigen Produkte von Tommy Hilfiger von Kunden in der ganzen
Welt geschätzt werden.“

Unter der Leitung von Gründer Tommy Hilfiger und Chief Executive
Officer Fred Gehring sieht die Tommy Hilfiger Group weiterem globalem
Wachstum entgegen. Das Unternehmen vermarktet seine Produkte derzeit
in mehr als 60 Ländern, einschliesslich Nordamerika, Europa, Mittel-
und Südamerika, Japan und Hongkong. Weltweit betreibt es knapp 800
Einzelhandelsgeschäfte.

Im Herbst 2008 kehrt Tommy Hilfiger mit der Eröffnung seines
globalen Vorzeigegeschäftes auf Manhattans Fifth Avenue in New York
City (Standort des ersten 1985 eröffneten Hilfiger-Fachgeschäftes in
den USA), zu seinen Wurzeln zurück. Zudem wird Macy’s ab Herbst 2008
das erste Kaufhaus in den USA sein, das exklusiv Damen- und
Herrensportbekleidung von Tommy Hilfiger anbietet.

Informationen zur Tommy Hilfiger Group

Die Tommy Hilfiger Group of Companies ist mit seinem
erstklassigen Markenportfolio für Lifestyle-Produkte, zu dem unter
anderen Tommy Hilfiger und Hilfiger Denim gehören, eine der
angesehensten Unternehmensgruppen im Bereich Designermode.
Schwerpunkt der Geschäftstätigkeiten der Unternehmensgruppe ist der
Entwurf und die Vermarktung hochqualitativer Herren-, Damen- und
Kinderbekleidung sowie Jeans-Kollektionen. Dank verschiedener
strategischer Lizenzabkommen bietet die Unternehmensgruppe auch eine
Reihe ergänzender Lifestyle-Produkte wie Accessoires, Parfüms und
Einrichtungsgegenstände an. Die Produkte der Tommy Hilfiger Group
sind über ein ausgedehntes Netzwerk firmeneigener
Einzelhandelsgeschäfte sowie in führenden Fachgeschäften, Kaufhäusern
und über andere, sorgfältig kontrollierte Vertriebskanäle weltweit
erhältlich.

Modeshop

TiVo kooperiert mit Amazon für interaktive Werbung

In Life, Werbung on Juli 28, 2008 at 1:16 pm


„Direkt-Bestellung nur für Teil der Konsumenten interessant“

TV-Werbung könnte bald wesentlich interaktiver werden (Foto: pixelio.de, Claudia Hautumm)

Das US-Unternehmen TiVo http://www.tivo.com/ , ein Hersteller von digitalen Videorecordern, will laut einem Bericht der New York Times einen jahrzehntealten Traum der TV-Werbebranche verwirklichen. Demnach soll es US-TV-Sehern bald möglich sein, über die mitgelieferte Fernbedienung einer TiVo-Settop-Box per Knopfdruck direkt Waren kaufen zu können, die in Fernseh-Werbespots, Talk-Shows oder anderen Sendungen beworben werden. Die entsprechende Funktion will das Unternehmen gemeinsam mit dem Online-Händler Amazon http://www.amazon.com/ verwirklichen. Der neue Dienst soll dabei als Link im Menü der digitalen Aufnahmegeräte erscheinen. Damit der Zuschauer nicht von der Sendung abgelenkt wird, soll er sein Kaufvorhaben bei Amazon zwischenspeichern und später abschließen können. Alternativ zeichnet der Recorder auch das gewünschte Programm auf, bis der Nutzer den Kauf abgeschlossen hat. Anschließend kann er die Sendung weiter sehen, ohne etwas verpasst zu haben.

Im Grunde genommen ist diese angekündigte Neuerung nichts anderes als der Versuch, das Internet und dessen Möglichkeiten auf den TV-Bildschirm zu transferieren. Dass die Werbebranche zunehmend versuche, neue interaktive Modelle zu entwickeln, sei keineswegs neu. Die aktuell präsentierte Form ist da nur eine Variante unter vielen.

Austria WordPress

ING-DiBa Austria forciert Direkt-Sparen mit 4,5% Jubiläumszinsen

In osterreich on Juli 28, 2008 at 1:08 pm

Österreichs führende Direktbank zahlt für "fresh
money" am täglich fälligen Direkt-Sparkonto bis Jahresende
Jubiläumszinsen in Höhe 4,5% – Aktion gilt für Neueinlagen von
Stammkunden und Neukunden.

Neueinlagen von Bestandskunden ("fresh money") werden bei der
ING-DiBa Direktbank Austria ab sofort bis Jahresende mit 4,5% p.a.
verzinst. Wer bis Ende September 2008 Kunde bei der ING-DiBa wird,
kann noch an der Aktion teilnehmen. "4,5 Jahre ING-DiBa in Österreich
und die Möglichkeit "fresh money" zu aktuell außergewöhnlich hohen
Zinsen anzulegen haben uns zu dieser Aktion bewogen", erklärt
Katharina Herrmann, CEO der ING-DiBa Austria, den Hintergrund der
Aktion.

4,5 Jahre ING-DiBa Austria, 4,5% Jubiläumszinsen

Die Jubiläumszinsaktion ist – entsprechend der
Geschäftsphilosophie der ING-DiBa Austria – einfach und transparent
aufgesetzt: Alle Kunden erhalten für "fresh money" zwischen 1. Juli
und 31. Dezember 2008 automatisch einen Zinssatz von 4,5 %. Als
"fresh money" gelten alle Beträge, die über den Kontoständen vom 30.
Juni 2008 liegen. Auch frei werdende Direkt-Festgelder, die auf
Direkt-Sparkonten zurückfließen, werden als "fresh money"
berücksichtigt.

"Wir sehen die Aktion auch als weiteren Motivationsschub, sich mit
dem Thema Sparen auseinanderzusetzen", sagt Herrmann. Aufgrund
unterschiedlicher Studien kann davon ausgegangen werden, dass etwa
die Hälfte aller Spareinlagen schlecht verzinst auf ungeeigneten
Konten oder Sparbüchern liege. Das bedeute auch, dass die heimischen
Sparer Jahr für Jahr etliche Millionen Euro an Zinsvorteilen aus
Sparguthaben verschenken. Umso mehr hofft Herrmann, dass sich bis zum
Ende der Jubiläumszinsenaktion viele Österreicherinnen und
Österreicher mit dem Direkt-Sparen einen dauerhaft attraktiveren
Zinssatz gesichert haben.

Der nach dem Aktionsende zum 31. Dezember 2008 gültige Zinssatz
für das täglich fällige Direkt-Sparen wird dann automatisch wieder
auf alle Einlagen übernommen. Derzeit beträgt der Zinssatz für das
Direkt-Sparen 3,5% p.a. und liegt damit deutlich über dem von der
Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) ausgewiesenen
Durchschnittszinssatz von 1,91% für täglich fällige Einlagen (Stand:
Ende Mai 2008, Quelle Statistik OeNB).

Auch Neukunden profitieren von 4,5% Jubiläumszinsen

"Wir wollen mit unseren Jubiläumszinsen natürlich auch viele neue
Interessenten ansprechen und sie einladen, sich von unserem
Direktbankkonzept zu überzeugen – einfaches Sparen zu attraktiven
Konditionen, ohne Spesen und ohne Gebühren", so Herrmann. Teilnehmen
an der Jubiläumszinsaktion können alle Interessenten, die bis
spätestens 30. September 2008 ein Direkt-Sparkonto eröffnen.

Google schickt Wikipedia-Konkurrent Knol ins Rennen

In osterreich on Juli 28, 2008 at 10:07 am

Wissensplattform rückt einzelne Autoren in den Mittelpunkt

Derzeit befindet sich Knol noch im Beta-Stadium (Foto: knol.google.com)

Mountain View – Google hat seine bereits seit geraumer Zeit angekündigte Wikipedia-Konkurrenz namens Knol http://knol.google.com gestartet. Die Plattform, die sich derzeit noch in einer Beta-Testphase befindet, soll laut dem Unternehmen zur Wissensverbreitung und als Informationsquelle im Internet dienen. Im Gegensatz zu Wikipedia, das auf die "Weisheit der Massen" setzt, rückt bei Knol aber eher der einzelne Autor in den Mittelpunkt. So sollen auf dem Portal vor allem Einzelautoren oder kleinere Gruppen von kooperierenden Autoren unter ihrem realen Namen Beiträge veröffentlichen. Google hofft, durch die Stärkung der Position der Autoren eine höhere Qualität zu erzielen. Auch für Experten, die nicht wollen, dass ihre Texte von anderen verändert oder ergänzt werden, soll die Plattform interessant sein. Diese können vor dem Online-Stellen ihrer Beiträge ausdrücklich festlegen, ob sie eine weitere Bearbeitung ihrer Texte wünschen oder nicht.

Angekündigt wurde der Start des Knol-Projekts dabei eher durch die Hintertür. In einem Blogposting geben Cedric Dupont, Produktmanager und Michael McNally, Softwareentwickler bei Google, einen kurzen Einblick in die Hintergründe. "In den Köpfen der Menschen ist eine enorme Menge an Informationen gespeichert. Millionen von Menschen wissen nützliche Dinge und Milliarden könnten davon profitieren", erklären die beiden Google-Mitarbeiter in ihrem Posting. Knol wolle diese Menschen dazu ermutigen, ihr Wissen in die Online-Welt miteinzubringen und es so für alle zugänglich zu machen. Derzeit finde sich zwar eine ungeheure Menge an Informationen im Netz, doch nicht alles davon sei unbedingt wissenswert. Auch was die Auffindbarkeit von bestimmten Online-Inhalten betrifft, gebe es noch einigen Verbesserungsbedarf.

Kernpunkt von Googles neuer Wissens-Plattform soll der einzelne Autor sein. "Das Schlüsselprinzip von Knol ist die Verfasserschaft. Jeder Eintrag wird mit dem Namen des dafür verantwortlichen Autors versehen", heißt es in der Blog-Meldung. Es sei durchaus vorstellbar und auch gewollt, dass mehrere Beiträge zum selben Thema von unterschiedlichen Verfassern eingestellt werden. Trotz der Ausrichtung auf den erkennbaren Einzelnen, soll bei Knol die gegenseitige Kooperation von Autoren gefördert werden. "Wir stellen hierfür eine neue Methode des Zusammenarbeitens vor, die wir 'Moderated Collaboration' nennen. Bei diesem Ansatz kann jeder registrierte Nutzer Änderungsvorschläge zu einem bestimmten Text vorbringen. Der jeweilige Autor kann diese dann akzeptieren, ablehnen oder verändern noch bevor die neue Fassung für die Öffentlichkeit ersichtlich ist", schildern die Google-Mitarbeiter. Auf diese Weise hätten die Autoren zu jeder Zeit die volle Kontrolle über ihre Beiträge.

Um möglichst viele Nutzer zur Mitarbeit bei Knol zu bewegen, will Google der Autorenschaft die Möglichkeit bieten, ein wenig Geld mit dem Verfassen von Beiträgen zu verdienen. So können Autoren auf der Plattform Werbung von Google AdSense in ihre Einträge integrieren. "Wenn ein Verfasser sich dafür entscheidet, Werbung miteinzubinden, werden wir ihn an den dadurch erzielten Einnahmen beteiligen", versprechen die Google-Mitarbeiter.

Satellitentechnik als Turbo für Handy-TV

In osterreich on Juli 28, 2008 at 9:56 am

Experten sind sich bei Gründen für schleppendes Wachstum jedoch uneinig

Handy-TV hat Experten zufolge derzeit noch technische und inhaltliche Mankos (Foto: Samsung)

Frankfurt – Die Zukunft des Handy-TV liegt in der Verbreitung per Satellit, geht aus einer Marktanalyse des Unternehmensberaters Frost & Sullivan http://www.frost.com hervor. Hier würden sich die optimalen technischen Voraussetzungen für ein Boom-Geschäft finden. Sobald eine effiziente Übertragung und Distribution von Mobil-TV-Diensten möglich ist, wird der Europamarkt für Handy-Fernsehen erheblich an Fahrt gewinnen, prognostizieren die Experten, die in der Sat-Technologie in Verbindung mit der terrestrischen Ausstrahlung die Basis für eine große Verbreitung sehen. Andere Branchenkenner wiederum kritisieren das Fehlen von Inhalten, die auf das Format zugeschnitten sind.

Derzeit liegen die Umsätze mit Handy-TV bei 1,92 Mio. Euro, bis 2014 sollen sie jedoch auf 3,2 Mrd. Euro anwachsen. "Mit der zunehmenden Verbreitung von Handy-TV-Diensten in ganz Europa wächst der Anspruch von Kunden und Betreibern an die technische Zuverlässigkeit und breitflächige Verfügbarkeit der Angebote genauso wie an ihre inhaltliche Qualität", sagt Natalie Bentz, Research Analyst bei Frost & Sullivan. Hybridnetze, die Satelliten mit terrestrischer Ausstrahlung kombinieren, gewährleisten einen sicheren Empfang sowohl in städtischen als auch ländlichen Regionen, im Innen- wie im Außenbereich. Die unbegrenzte Netzabdeckung ohne Qualitätsverlust wird über das S-Band möglich, dessen Inbetriebnahme in nächster Zeit EU-weit geplant sei, so die Unternehmensberater. Der Standard DVB-SH wurde vor einem Jahr auf der IFA erstmals im Echtbetrieb demonstriert.

Doch auch der Einsatz von Backhaul-Diensten über Satellit biete erhebliche Vorteile für Handy-TV-Anbieter. Backhaul hat sich sowohl für Daten- als auch für Videoanwendungen bewährt und ist im Gegensatz zur Hybrid-Infrastruktur via S-Band-Satellit nicht von der Standardisierungsproblematik betroffen, so die Analystin. Da die Lösung außerdem nicht auf einer Direktverbindung vom Satelliten zum Endnutzer basiert, erfordert sie keine spezifischen Geräte oder Chipsets. Gewisse Herausforderungen ergeben sich jedoch für die Anbieter beider Lösungen, schränkt Bentz ein. So müssen sich beispielsweise Hybridnetze wie auch Backhaul-Dienste gegen die Konkurrenz von Seiten terrestrischer Netze behaupten. "Bis das Satellitensegment für die Hybridlösung verfügbar ist, dürften sich die terrestrischen Lösungen zumindest in einigen Märkten bereits fest etabliert haben", meint Bentz. "Bei den Backhaul-Diensten sind die Probleme eng mit dem so genannten Bandbreitenhunger für Handy-TV-Anwendungen verbunden."

Damit der grüne Daumen auch dranbleibt

In osterreich on Juli 23, 2008 at 10:00 am

Mit den warmen Sonnenstrahlen heißt es für 3,1
Millionen Hobbygärtner in ganz Österreich: Ärmel hoch und ran an die
Gartenarbeit. Hecke schneiden, Äste stutzen, Rasenmähen – auch bei
diesen vermeintlich gefahrlosen Tätigkeiten ist Vorsicht geboten.
Denn jährlich verletzen sich rund 11.400 Personen bei der
Gartenarbeit so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden
müssen. Mehr als die Hälfte der Betroffenen sind Männer (54%). 76
Prozent der Unfallopfer, die sich beim Gärtnern verletzten,
bezeichneten sich selbst laut KfV-Studie als Gartenprofi. Lediglich
24 Prozent der Befragten halten sich für Gelegenheitsgärtner. "Viele
unterschätzen die Anforderungen scheinbar ungefährlicher
Gartenarbeiten, denn mehr als die Hälfte der Unfälle (51%) sind auf
Unkonzentriertheit oder Zeitdruck zurückzuführen, weitere 21 Prozent
auf Selbstüberschätzung oder Ungeübtheit", erklärt Dr. Rupert Kisser,
Bereichsleiter Heim, Freizeit & Sport im KfV.

Häufigste Unfallarten: Stürze und Verletzungen durch Gartengeräte

Die häufigsten Verletzungsursachen sind Stürze auf harte Oberflächen
wie Stein, Erde oder Beton (38 Prozent), gefolgt von Stürzen auf
Rasen und Gras (30 Prozent). Ein Großteil der Stürze erfolgt aus der
Höhe beispielsweise von Leitern oder Bäumen. In geringerem Ausmaß
spielen bestimmte Gartengeräte bei Unfällen eine Rolle. Etwa jeder
20. Hobbygärtner (5%) zieht sich durch nichtmotorisierte Gartengeräte
wie Sägen, Hacken oder Baumscheren Blessuren zu. Bei weiteren fünf
Prozent der Verletzungen sind motorisierte Geräte wie elektrische
Hecken- und Baumscheren oder Rasenmäher involviert. Die
Verletzungsschwere ist hier jedoch besonders groß. "Die sehr
schmerzhaften Verletzungen betreffen überwiegend Finger und Zehen und
führen im schlimmsten Fall zu Amputationen. Sie können verhindert
werden, wenn einfache Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden", so
Dr. Kisser.

Damit der Rasenmäher auch wirklich nur Gras mäht

Mit kleinen aber wirksamen Maßnahmen kann das Risiko derartiger
Unfälle verhindert werden. Das fängt bereits mit der richtigen
Kleidung an: für Gartenarbeit gehören lange, anliegende Hosen, sowie
Handschuhe und festes Schuhwerk mit griffigem Profil zur
Grundausstattung. "Ob der Hitze macht sich so mancher Hobbygärtner
barfuss oder mit offenen Schuhen und Badehose ans Werk und vergisst
dabei die Verletzungsgefahr", warnt Dr. Kisser. "Ein bisschen
Schwitzen steht jedoch in keinem Verhältnis zu den schmerzhaften
Blessuren, die durch angemessene Kleidung verhindert werden."
Besonders beim Rasenmäher aber auch bei anderen elektrischen
Gartengeräten muss immer der Netzstecker gezogen werden, bevor die
scharfen Messer gereinigt oder der Grasfangkorb geleert werden.
Wartungsarbeiten nie bei laufendem Motor durchführen, sondern immer
bei ausgeschaltetem Gerät. Am besten ist es Reparaturen und die
regelmäßige Überprüfung einem Fachmann zu überlassen. In Schräglagen
muss der Rasenmäher immer parallel zum Hang geführt werden und nicht
hinauf oder hinunter. Sonst kann es passieren, dass man beim Mähen
ausrutscht und über die eigenen Zehen fährt statt über den Rasen. Für
nahezu alle Gartenarbeit mit schneidenden oder motorisierten Geräten
gilt: Kinder nur unter Aufsicht und nicht in unmittelbarer Nähe der
Gartengeräte spielen lassen!

Leitern: Standfestigkeit und hochwertiges Material

Beim Absägen von Ästen oder anderen Arbeiten in der Höhe ist es
besonders wichtig, ausreichend Vorsorge zu treffen, damit ein
sicherer Stand auf der Leiter gewährleistet ist. Besonders bei
älteren Leitern sind Stürze durch seitliches Umkippen, Abrutschen
oder Durchbrechen morscher Holzsprossen häufige Verletzungsursachen.
Um derartige Unfälle zu vermeiden, sind zweierlei Maßnahmen
entscheidend: ausreichende Vorbereitung und eine sicherheitsgeprüfte
Leiter. "Leitern, die der ÖNORM entsprechen, sind nach erfolgter
Registrierung durch das Österreichische Normungsinstitut mit dem
Kennwort "ÖNORM EN 131 geprüft" gekennzeichnet. Sie entsprechen
europäischen Sicherheitsstandards", so Dr. Kisser. Kunststoff- oder
Metall-Leitern sollten mit rutschhemmenden Sprossen versehen sein,
Holzleitern nicht deckend lackiert, um Holzschäden gleich erkennen zu
können. Worauf beim Leiterkauf ebenfalls geachtet werden sollte, sind
Gummifüße zur Absicherung gegen Abrutschen auf glatten Böden, sowie
mindestens sieben Zentimeter lange Stahlspitzen für Arbeiten auf Gras
oder erdigem Grund. Anstellleitern sind gegen das seitliche
Wegrutschen zu sichern. Auf akrobatische Verrenkungen sollte
verzichtet werden – lieber Absteigen und die Leiter umstellen. Dann
steht auch der Gartenarbeit in luftigen Höhen nichts mehr im Wege.

Irak riskante Goldgrube für Unternehmer

In osterreich on Juli 22, 2008 at 12:17 pm


Experte sieht Ölmarktöffnung als Chance für ausländisches Know-how

Sicherheitslage weiterhin problematisch (Foto: pixelio.de, Robert Prax)

Die deutsche Wirtschaft sieht trotz der nach wie vor problematischen Sicherheitslage im Irak ein riesiges Wachstumspotenzial. Wie Der Spiegel heute, Dienstag, unter Berufung auf den Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) http://www.dihk.de/ berichtet, wird beim Export sogar mit zweistelligen Wachstumsraten gerechnet. Auch bei der Ölförderung bestünden teils große Handelsoptionen für deutsche Unternehmen. Den Optimismus für eine Ansiedlung sehen die Experten mit Blick auf die 1960er- und 1970er-Jahre. Damals galt der Irak als einer der bedeutendsten Außenhandelspartner für die Bundesrepublik. Laut dem DIHK sei man mit Blick auf expansionsorientierte Unternehmen mehr als zuversichtlich, an die damaligen Geschäftsbeziehungen anknüpfen zu können. Durch die Liberalisierung des Ölmarktes werde ausländisches Know-how vor allem bei der Fördertechnologie benötigt.

„Wir begrüßen die Gesprächsentwicklung der deutschen Regierung mit irakischen Wirtschaftsvertretern. Obwohl sich die dramatisch schlechte Sicherheitslage im Irak in den letzten Monaten inzwischen gebessert hat, sollten deutsche Unternehmen nach wie vor die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes beachten“, erläutert DIHK-Außenhandelschef Axel Nitschke auf Nachfrage von pressetext. Die Zahlen verdeutlichen die Kapazitäten des Landes sowohl für deutsche Mittelständler als auch für ausländische Großindustrielle. Zwar liegt der Irak derzeit zwar nur auf Platz 100 im Ranking der deutschen Außenhandlespartner. Trotzdem konnten deutsche Exporteure allein 2007 mehr als 320 Mio. Euro Umsatz mit Irak-Geschäften erzielen. Auch die Wirtschaft selbst teilt die Auffassung des irakischen Ministerpräsidenten Nuri al Maliki. Dieser hatte deutsche Unternehmen explizit dazu aufgefordert, in das sich im Wiederaufbau befindliche Land zu investieren.

In den zwischen Maliki, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier angesetzten Gesprächen hat Deutschland bereits im Vorfeld signalisiert, die Beziehungen zu dem von Krieg und Terror gezeichneten Land zu verbessern.

Trotz aller positiven wirtschaftspolitischen Absichtserklärungen sieht Nitschke im Gespräch mit pressetext die Sicherheitslage noch immer als größtes Hemmnis für Neuansiedlungen. „Viele Firmen sind mittlerweile vom sichereren Ausland aus aktiv. So besteht die Möglichkeit, dass Firmen bevorzugt von Jordanien aus mit Partnern im Irak kooperieren. Weitere Zugänge sind aber auch über den Norden des Landes, das Kurdengebiet, möglich“, fügt Nitschke hinzu. Insider sehen die Ermunterung deutscher Firmen durch Maliki mit Blick auf die Rückkehr der Ölmultis in den Irak. Wie die ARD heute unter Berufung auf das irakische Ölministerium berichtet, wolle man sechs riesige Öl- und Gasfelder für ausländische Investoren öffnen.

Laut dem irakischen Ölminister Hussein al Schahristani habe man die Felder deshalb gewählt, weil deren Produktion kurzfristig und kostengünstig gesteigert werden könne.

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UOIEA

Golfsets im "Konsument"-Test: Rasentauglich

In Sport on Juli 22, 2008 at 9:43 am

Nie zuvor war es einfacher, mit Golf zu beginnen –
selbst Diskonter bieten mittlerweile billige Einsteiger-Sets. Eine
Jahresmitgliedschaft im Golfklub samt Einschreibegebühr kommt oft
bereits günstiger als das Fitnesscenter und die jährlichen
Zuwachsraten liegen bei etwa zehn Prozent. Grund genug für
„Konsument“, zehn Golfsets im unteren Preissegment genauer unter die
Lupe zu nehmen. Das Ergebnis: großteils „gute“ und
„durchschnittliche“ Ergebnisse. Fünf Sets erwiesen sich als
anfängertauglich.

Die getesteten Golfsets im Wert von bis zu 400 Euro verfügen über
10 bis 13 verschiedene Schläger. Damit muss nicht alles, was man
benötigt, mühsam selbst zusammengestellt werden. Im Preis für ein Set
enthalten ist zudem meist das Bag, das immerhin von 30 Euro aufwärts
kostet – Ausnahmen sind die Sets vom erstgereihten Dunlop („gut“) und
dem letztgereihten Silverline („weniger zufriedenstellend“), bei
denen keine Tasche inkludiert ist.

Nicht nur Golfprofis waren beim Test am Werk, sondern auch ein
Golf-Roboter kam zum Einsatz, um Testkriterien wie Weite,
Geschwindigkeit oder die Streuung der Schläge vergleichbar zu machen.
Die Ergebnisse sind durchaus passabel, die Hälfte der Sets erwies
sich zudem als anfängertauglich. Gute Beurteilungen gab es auch, was
die Vibrationen beim Schlagen betrifft – diese können den
gefürchteten Golfarm verursachen. Lediglich die Modelle von Voit und
S.T.Y.X. sind in dieser Hinsicht nicht empfehlenswert.

Bei manchen Modellen muss man aber den einen oder anderen Mangel
in Kauf nehmen: So war bei zwei Golfsets die Streuung der Schläger so
stark, dass nicht einmal Profis ihre Schläge präzise kontrollieren
konnten. Bei zwei weiteren Modellen war beim Putter der Griff derart
verdreht montiert, dass ein vernünftiges Putten bei normaler
Körperhaltung kaum möglich ist. Matuschak rät für die Wahl des
„richtigen“ Golfsets: „Alle Schläger in Ruhe durchprobieren. Bereits
wenn man einen Schläger das erste Mal in der Hand hält, merkt man, ob
er einem zusagt. Je kürzer der Schläger, desto kopflastiger sollte er
sich anfühlen, die Griffstärke sollte so beschaffen sein, dass die
Fingerspitzen beim Umfassen den Handballen leicht berühren.“

Sportshop

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iTunes-Konkurrent eMusic setzt auf Social Networking

In osterreich on Juli 22, 2008 at 9:33 am

Portal bindet Wikipedia, YouTube und Flickr mit ein

Das Musik-Portal eMusic unterzieht seine Webseite einem Relaunch (Foto: emusic.com)

Das Musik-Download-Portal eMusic http://www.emusic.com wird morgen, Dienstag, eine völlig überarbeitete Webseite seines Dienstes starten. Wie die britische Zeitung Guardian berichtet, sollen im Zuge des Relaunches dabei vor allem verstärkt Elemente aus sozialen Netzwerken und Media-Sharing-Plattformen in die Seite integriert werden. So wird es auf eMusic künftig neben der Suche nach neuer Musik beispielsweise auch möglich sein, nach Profilen aus verschiedenen sozialen Netzwerken, Wikipedia-Einträgen, Fotos von Flickr und Videos von YouTube zu suchen. Durch die neuen Funktionen will das Portal laut eigenen Angaben "die Wände des klassischen Musikvertriebs einreißen" und sich gegenüber anderem Web-Content öffnen. Durch die neue Strategie wollen dessen Betreiber zusätzliche Kunden anlocken und somit weiteren Boden gegenüber dem Marktführer Apple und seinem iTunes-Music-Store gut machen.

"Wir versuchen unserem Ethos entsprechend uns ständig innovativ weiterzuentwickeln", erklärt David Pakman, Geschäftsführer von eMusic, gegenüber dem Guardian. Stillstand sei in der Internetbranche nicht sehr vorteilhaft. "Man muss sich ganz genau anschauen, wie sich das Verhalten des digitalen Konsumenten im Laufe der Zeit verändert und darüber nachdenken, wie der Bereich der digitalen Musik etwa im Jahr 2010 oder 2011 aussehen wird", erläutert Pakman. Heutzutage würde ein Großteil der Nutzer zumeist durch Blogs, Mundpropaganda, soziale Netzwerke oder den Online-Handel auf neue Musik aufmerksam. Traditionelle Medien wie Radio und Fernsehen hätten in diesem Zusammenhang in letzter Zeit deutlich an Bedeutung eingebüßt.

eMusic ist eigenen Angaben zufolge derzeit "eine starke Nummer zwei" am Online-Musik-Markt hinter Apples iTunes-Store. Im Vergleich zum Marktführer unterhält das Portal aber keinerlei Kooperationen mit den großen Musiklabels EMI, Sony BMG, Universal und Warner. Der inhaltliche Fokus liegt dementsprechend eher im Independent- als im Mainstream-Musik-Bereich. Dafür findet sich im eMusic-Angebot aber eine Vielzahl an Musikdateien im MP3-Format, die ohne DRM-Kopierschutz erworben werden können. Zur Auswahl stehen dabei zwei unterschiedliche monatliche Abo-Modelle. Das günstigere kostet zehn Pfund (rund 12,57 Euro) und umfasst 30 Songtitel, das Premium-Paket beinhaltet 75 Titel zum Preis von 14,99 Pfund (18,84 Euro). Das Unternehmen erwirtschaftet an die 80 Prozent des Umsatzes auf dem US-Markt. Laut Pakman gewinne eMusic aber auch in anderen Märkten der Welt zunehmend mehr Kunden. "Wir verkaufen zwischen sieben und acht Mio. Songs pro Monat auf der ganzen Welt. Der globale Umsatz wird dieses Jahr um 40 bis 50 Prozent steigen", so Pakman.