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Golfsets im "Konsument"-Test: Rasentauglich

In Sport on Juli 22, 2008 at 9:43 am

Nie zuvor war es einfacher, mit Golf zu beginnen –
selbst Diskonter bieten mittlerweile billige Einsteiger-Sets. Eine
Jahresmitgliedschaft im Golfklub samt Einschreibegebühr kommt oft
bereits günstiger als das Fitnesscenter und die jährlichen
Zuwachsraten liegen bei etwa zehn Prozent. Grund genug für
„Konsument“, zehn Golfsets im unteren Preissegment genauer unter die
Lupe zu nehmen. Das Ergebnis: großteils „gute“ und
„durchschnittliche“ Ergebnisse. Fünf Sets erwiesen sich als
anfängertauglich.

Die getesteten Golfsets im Wert von bis zu 400 Euro verfügen über
10 bis 13 verschiedene Schläger. Damit muss nicht alles, was man
benötigt, mühsam selbst zusammengestellt werden. Im Preis für ein Set
enthalten ist zudem meist das Bag, das immerhin von 30 Euro aufwärts
kostet – Ausnahmen sind die Sets vom erstgereihten Dunlop („gut“) und
dem letztgereihten Silverline („weniger zufriedenstellend“), bei
denen keine Tasche inkludiert ist.

Nicht nur Golfprofis waren beim Test am Werk, sondern auch ein
Golf-Roboter kam zum Einsatz, um Testkriterien wie Weite,
Geschwindigkeit oder die Streuung der Schläge vergleichbar zu machen.
Die Ergebnisse sind durchaus passabel, die Hälfte der Sets erwies
sich zudem als anfängertauglich. Gute Beurteilungen gab es auch, was
die Vibrationen beim Schlagen betrifft – diese können den
gefürchteten Golfarm verursachen. Lediglich die Modelle von Voit und
S.T.Y.X. sind in dieser Hinsicht nicht empfehlenswert.

Bei manchen Modellen muss man aber den einen oder anderen Mangel
in Kauf nehmen: So war bei zwei Golfsets die Streuung der Schläger so
stark, dass nicht einmal Profis ihre Schläge präzise kontrollieren
konnten. Bei zwei weiteren Modellen war beim Putter der Griff derart
verdreht montiert, dass ein vernünftiges Putten bei normaler
Körperhaltung kaum möglich ist. Matuschak rät für die Wahl des
„richtigen“ Golfsets: „Alle Schläger in Ruhe durchprobieren. Bereits
wenn man einen Schläger das erste Mal in der Hand hält, merkt man, ob
er einem zusagt. Je kürzer der Schläger, desto kopflastiger sollte er
sich anfühlen, die Griffstärke sollte so beschaffen sein, dass die
Fingerspitzen beim Umfassen den Handballen leicht berühren.“

Sportshop

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