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Archive for the ‘games’ Category

cool look – Cool Pokern

In games, osterreich, spiele on Dezember 29, 2008 at 11:38 am

cool look – Cool Pokern

Pokern gilt in der Schweiz als Glücksspiel. Claudia Chinello will das ändern. Sie will erreichen, dass Poker nicht mehr als Glücksspiel, sondern als Geschicklichkeitsspiel Akzeptanz findet und somit überall gespielt werden darf, wie dies auch in Österreich der Fall ist.

Sie ist eine Spielernatur. Sie liebt das Spiel um Geld. „Wenn mir 100 Franken nicht zu schade sind, spiele ich auch Roulette. Poker aber spiele ich im Casino regelmässig, denn hier lässt sich mit guter Technik viel Geld verdienen.“ Im Grandcasino Baden gewann sie bereits die Ladies Poker Championship und nahm 800 Franken mit nach Hause.

looccool

EA Games rutscht trotz Umsatzplus in die Verlustzone

In games on Mai 20, 2008 at 9:45 am

Restrukturierungen und Zukäufe drücken massiv auf den Gewinn

Redwood City – Electronic Arts (EA Games) http://www.ea.com/ konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr mit Stichtag 31. März 2008 zwar einen Umsatzrekord erwirtschaften, gerät jedoch in die roten Zahlen. Umfassende Restrukturierungen, die neben Zukäufen auch Investitionen in die Entwicklung neuer Spieletitel beinhalten, kosteten den Konzern viel Geld. Im Detail stiegen die Umsätze um 19 Prozent von 3,09 Mrd. im Vorjahr auf nunmehr insgesamt 3,66 Mrd. Dollar. Bereinigt um Sondereffekte kann EA Games einen operativen Gewinn von 339 Mio. Dollar vorweisen. Der Jahresverlust lag bei 454 Mio. Dollar – im Jahr zuvor hatte der Konzern hingegen noch Profite von 76 Mio. Dollar eingefahren. Ursache für diese Verluste ist vor allem die Übernahme der Entwicklerstudios BioWare und Pandemic. „Dass EA Games aktiv werden muss, um seine Stellung im Games-Geschäft auch in Zukunft zu behaupten, ist offensichtlich. Mit dem frisch fusionierten Giganten Activision Blizzard ist die Konkurrenz einen Schritt voraus“, sagt Bernd Hartmann, Analyst bei Goldmedia http://www.goldmedia.de/ , im Gespräch mit pressetext.

Bereinigt um die in den vergangenen Wochen und Monaten durchgeführten Neuakquisitionen und weitere einmalige Ausgaben wäre der Konzern im Plus geblieben und hätte Analysten-Schätzungen zufolge nach 247 Mio. im Vorjahr für 2008 rund 339 Mio. Dollar operativen Gewinn erwirtschaften können. Trotz der zwiegespaltenen Zahlen übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Anleger und Analysten. „Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit der Umsatzsteigerung, aber bislang nicht glücklich mit den Gewinnen“, zitiert das Wall Street Journal EA-Games-CEO John Riccitiello. Das aktuelle Ergebnis will das Management zum Anlass nehmen, um profitabler zu werden. Für das Finanzjahr 2009 erwartet der Konkurrent von Vivendi http://www.vivendi.com/ einen Nettogewinn zwischen 25 und 52 Cent je Aktie bei einem Nettoumsatz zwischen 4,9 und 5,15 Mrd. Dollar.

Take-Two Interactive, die unter anderem den Verkaufsschlager „Grand Theft Auto“ in seiner nunmehr vierten Auflage entwickelt, hatte unlängst das Angebot über 25,74 Dollar je Aktie abgelehnt. Noch vor der Veröffentlichung des Spiels wollte EA das Unternehmen kaufen, um von den Umsätzen zu profitieren.

Plagiata: Original und Fälschung

In games, spiele on April 27, 2008 at 8:53 am

Produktpiraterie ausgestellt

Unter dem Ausstellungstitel "Plagiata" zeigt die Förder- und Finanzierungsbank austria wirtschaftsservice bis Ende Mai wieder Originalprodukte und Produktfälschungen im direkten Vergleich. "Original und Plagiat sind oft kaum bis nicht unterscheidbar", so Georg Buchtela, Abteilungsleiter Patent- und Lizenzmanagement der aws. "Mit der Ausstellung wollen wir zur Bewusstmachung der Bedrohungen durch Produktfälschungen beitragen". Die Exponate zu dieser Ausstellung werden von Firmen, die von der aws bzw. vom Verein Plagiarius betreut werden, zur Verfügung gestellt.

Derzeit machen Produktfälschungen fast zehn Prozent des Welthandels aus. Denn weltweit werden ungehemmt die besten Produkte kopiert und nachgemacht. Betroffen sind nahezu alle Branchen von der Automobil- und Bekleidungsindustrie, über die Musik- bis hin zur pharmazeutischen Industrie. Unternehmen leiden enorm unter dieser Entwicklung.

Auch die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sind gravierend. Laut Rechnungen der Deutschen Bundesregierung sollen im gesamteuropäischen Raum insgesamt sogar mehr als 300.000 Arbeitsplätze betroffen sein. Neben Umsatzverlusten müssen die betroffenen Unternehmen Imageschädigungen und schlimmstenfalls sogar Produkthaftungsprozesse für gefälschte Produkte in Kauf nehmen. Zudem können qualitativ minderwertige Fälschungen dem Ruf einer Marke irreparable Schäden zufügen, wenn die Qualitätserwartungen der Käufer nicht erfüllt werden. Andererseits kann die Verbreitung rechtswidriger Kopien - z.B. von Software - beitragen, einen Markt zu schaffen, auf dem später erst Umsätze generiert werden."

Microsoft brandmarkt Xbox-Betrüger

In games, Microsoft on März 29, 2008 at 5:32 pm

xBox
Cheater werden künftig bei Xbox Live gekennzeichnet
Redmond – Der US-Softwarekonzern Microsoft http://www.microsoft.com/ hat gestern, Dienstag, angekündigt, stärker gegen so genannte Cheater innerhalb der Online-Community der Xbox 360 vorgehen zu wollen. Im Rahmen eines „Gamerscore Correction“ genannten Programms werden demnach künftig solche Spieler, die nachweislich beim Mogeln ertappt worden sind, offiziell als Cheater gekennzeichnet. Dadurch sollen andere Spieler der Xbox-Live-Gemeinde vor dem vermeintlich betrügerischen Mitglied gewarnt werden. Als weitere Maßnahme werden zudem alle erspielten Punkte des jeweiligen Game-Accounts des erwischten Nutzers vom Hersteller auf null zurückgesetzt. „Es gibt keine Möglichkeit, eine Gamerscore Correction anzufechten“, heißt es dazu von Microsoft auf einer offiziellen Seite. Die angewandten Ermittlungsmethoden seien technisch einwandfrei und würden keinerlei Zweifel an der Schuld oder Nicht-Schuld der Spieler zulassen. „Wir korrigieren nur Gamerscores, die alle Kriterien zu 100 Prozent erfüllen“, so das Unternehmen.

„Wir haben eine Reihe von Möglichkeiten, um herauszufinden, ob in den Spieler-Accounts zu findende Punkte regelkonform zustande gekommen sind oder nicht“, erklärt Xbox-Manager Thomas Kritsch im Gespräch mit pressetext. Das Cheaten – also das unrechtmäßige Erwerben von Punkten unter Zuhilfenahme externer Tools – sei kein neues Phänomen. „Nur ein geringer Prozentsatz der Community-Mitglieder bei Xbox Live sind Cheater. Sie stellen aber ein Problem dar, da sie die übrigen Spieler mit ihren künstlich in die Höhe getriebenen Gamerscores an der Nase herumführen“, stellt Kritsch klar. Die aktuell angekündigten Maßnahmen würden aber nur bei solchen Fällen zur Anwendung kommen, wo nachweislich in größerem Ausmaß gemogelt worden sei. „Wir sehen unser Vorgehen als angemessenen an, eine Sperrung der Cheater-Accounts wäre ein wesentlich härter Schritt gewesen“, meint Kritsch.

„Die Gamerscore Correction soll eine abschreckende Wirkung auf die Nutzer haben und der Community klarmachen, dass die Anwendung von Betrugs-Techniken kein Spaß für uns ist“, betont Kritsch. Vor allem die öffentliche Brandmarkung als Cheater soll dabei innerhalb der Spielergemeinde Wirkung zeigen. „Wir setzen hier auch auf den Stolz der Spieler, der durch eine derartige Kennzeichnung angekratzt werden würde“, ergänzt Kritsch. Gleichzeitig räumt der Xbox-Manager aber auch ein, dass ertappten Betrügern, die sich daraufhin längere Zeit anständig verhalten, voraussichtlich die Möglichkeit zur Rehabilitation geboten werden würde. „Die genaue Dauer der Kennzeichnung steht aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest“, erläutert Kritsch.

Der Gamerscore ist ein elementares Element bei Spielen der Xbox 360. Dabei werden Nutzern für bestimmte Spielerfolge Punkte gut geschrieben. „Im Falle eines nachgewiesene Betrugs setzen wir künftig nicht nur den Gamerscore der Betroffenen auf null zurück, sondern nehmen dem Spieler auch die Möglichkeit, in dem entsprechenden Spiel auf legalem Weg Punkte zu sammeln“, so Kritsch. Dies sei nach Auskunft des Xbox-Managers dann nur mehr in anderen Spielen möglich.

Greenpeace-Ranking: Erneut Prügel für Nintendo

In games, nintendo on März 27, 2008 at 3:30 pm

GreenIT – „Noch viel nötig, damit aus Marketing-Floskel Realität wird“ Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat heute, Dienstag, seinen vierteljährlichen Ratgeber „Grüne Elektronik“ veröffentlicht. In dem Bericht wird dem Spielkonsolenhersteller Nintendo erneut eine Schelte erteilt. Das Unternehmen, das im Dezember-Bericht bereits als Schlusslicht gebrandmarkt wurde, konnte sich in den vergangenen drei Monaten nicht verbessern und erreicht lediglich 0,3 der möglichen zehn Punkte. „Es hat sich bei Nintendo einfach nichts getan“, begründet Herwig Schuster, Chemie-Experte bei Greenpeace, das schwache Ergebnis des japanischen Konzerns im Gespräch mit pressetext. Nintendo brauche sicherlich noch Zeit, meint Schuster, „denn es ist ein Lernprozess, der dauern kann.“

Als grüner Musterschüler mauserte sich Toshiba. Das Unternehmen belegt im aktuellen Ranking den ersten Platz ex-aequo mit Samsung und verdrängt damit auch Nokia von dieser Position. „Toshiba hat mittlerweile ein weltweites Rücknahmeprogramm ins Leben gerufen und wurde somit zum Aufsteiger von Platz sechs auf eins“, lobt Schuster. Am finnischen Handyhersteller kritisiert Greenpeace die schlechte Rücknahmepolitik in Indien und Russland. Allerdings verfehlte das Unternehmen den ersten Platz nur knapp, so Greenpeace, und landete auf Rang drei. Samsung hat seine Punktezahl im Vergleich zur letzten Fassung des Ratgebers beibehalten. Philips, Panasonic and Sharp ignorieren weiterhin ihre Verantwortung für Elektronikschrott, der aus ihren Produkten entstanden ist, so die Organisation.

„Die meisten Elektronikfirmen haben mittlerweile begonnen, Risikochemikalien zu ersetzen und Verantwortung für ihren Elektronikschrott zu übernehmen. Die Unternehmen müssen jedoch im Sinne einer nachhaltigen Geschäftstätigkeit die Verantwortung für den gesamten Produktlebenszyklus ihrer Geräte übernehmen“, fordert Schuster. Dies beginne bereits bei der Konstruktion und gehe über die Produktion bis zur endgültigen Entsorgung der Produkte. Das GreenIT-Ranking http://marktcheck.greenpeace.at/elektronik von Greenpeace wurde im August 2006 erstmals veröffentlicht. Seit damals konnten sich die meisten Firmen verbessern. Einfluss auf die Platzierung hat die globale Politik der Unternehmen hinsichtlich des Umgangs mit Risikochemikalien sowie Elektroschrott und Recycling. In die künftigen Rankings soll zudem der Energieverbrauch der Produkte als weiteres Kriterium einfließen. Dadurch sollen die Elektronikhersteller ermutigt werden, ihre CO2-Bilanz zu verbessern, so Schuster.

Die aktuelle Strategie der IT-Branche, mit GreenIT zu punkten, sieht man bei der Umweltschutzorganisation mit gemischten Gefühlen. „Der Trend wurde durch den Klimawandel losgetreten. Nun wird die Reduktion des Energieverbrauchs bei den Firmen groß geschrieben. Allerdings muss noch viel passieren“, fordert Schuster, denn viele Unternehmen würden sich aktuell grüner geben, als sie sind.

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Computerspiele: Viele machen Hobby zum Beruf

In games, spiele on Dezember 20, 2007 at 12:12 pm

„E-Sport ist kein kurzweiliges Phänomen, sondern ein Lebensstil“

Die Championship Gaming Series finden derzeit in Los Angeles statt (Foto: thecgs.com )

In Los Angeles findet derzeit das Finale der Championship Gaming Series (CGS) http://www.thecgs.com statt. Auf der Veranstaltung treten dabei E-Sportler gegeneinander an, die den Status von Hobby-Computerspielern längst hinter sich gelassen haben. Die CGS ist nämlich die erste Liga weltweit, die ihren Spielern feste Gehälter auszahlt. Was in den USA bereits seit längerem keine Seltenheit mehr ist, wird nun auch in Europa immer offensichtlicher: Computerspielen ist für viele nicht mehr einfach nur Zeitvertreib. Vielmehr ist elektronischer Sport (E-Sport) längst zu einem ernstzunehmenden Beruf geworden, in dem Profis fast schon so populär sein können wie Popstars.

„Ein großer Teil der E-Sportler übt Computerspielen nicht mehr als Hobby aus, sondern als Profession“, erklärt Constantin Jäkel von der Berliner E-Sports-Organisation mousesports http://mouz.wazap.com/de , im Gespräch mit pressetext. Mousesports selbst beherberge eine Reihe von professionellen Teams, die sich auf unterschiedliche Spiele spezialisiert haben. „Anfangs war lediglich ein Counter-Strike-Team unter der Flagge von mousesports unterwegs, doch nun präsentieren Akteure aus aller Welt unseren Clan rund um den Globus“, schildert Jäkel. „E-Sport ist kein kurzlebiges Phänomen, wie oft immer noch angenommen wird“, ergänzt er. Man könne es viel eher als einen bestimmten Lebensstil ansehen, der sich in den letzten Jahren zu einem breiten Gesellschaftsphänomen entwickelt habe.

Auch was das Arbeitsverhältnis betrifft, nimmt der Bereich E-Sports immer professionellere Züge an. So wird den CGS-Profi-Gamern ein jährliches Grundgehalt von 30.000 Euro bezahlt, zudem dann auch noch Einsatz- und Siegprämien dazu zu rechnen sind. „Profispieler verdienen auch in Deutschland schon gutes Geld“, erläutert Jäkel. Das Gehalt verstehe sich hier aber noch eher als Aufwandsentschädigung an die Spieler. „Leben können professionelle Gamer bei uns von dem Gehalt aber allemal“, meint der E-Sports-Experte.

Mit dem Siegeszug des Internets gingen auch die ersten E-Gaming-Ligen an den Start. Die Electronic Sports League etwa hat mittlerweile mehr als 700.000 registrierte Mitglieder. An der größten E-Sports-Veranstaltung, den World Cyber Games, die vor wenigen Wochen in Seattle stattgefunden hat, nahmen mehr als eine Mio. Spieler teil.

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Nintendo: Wii-Nachfrage führt zu Lieferengpässen

In Elektronik, games, nintendo on Dezember 7, 2007 at 2:07 pm

Nintendo hat im zweiten Jahr nach Markteinführung immer noch Probleme damit, die große Nachfrage nach der Wii-Konsole am US-Markt zu befriedigen. Dem Vorwurf mancher Kritiker, dass man derartige Engpässe absichtlich herbeiführe, um so einen Marketing-Hype auszulösen, widerspricht der Nintendo-Präsident: „Es ist wirklich sehr, sehr bedauerlich, dass manche Kunden keine Wii zum Kauf finden. Jeder, der hinter einer solchen Knappheit etwas Gutes vermutet, versteht nichts vom Geschäft. Wir wollen, dass der Kunde unser Produkt in jedem beliebigen Laden vorfinden kann. Und daran arbeiten wir unermüdlich.“

„Nintendo hat seit Markteinführung der Wii die Produktionskapazitäten zwar gesteigert, reichen wird es aber dennoch nicht“, meint Ronald-Peter Stöferle, Analyst der Erste Bank, im Gespräch mit pressetext. Dadurch, dass die Nachfrage sich so schnell ausbreite, komme man mit der Produktion einfach nicht mehr nach. „Es dauert eine gewisse Zeit, um derartige Kapazitäten aufbauen zu können“, ergänzt Stöferle. Nintendo sei dafür bekannt, immer eher konservative Geschäftserwartungen zu haben. Dies betrifft anscheinend auch die Wii-Produktionszahlen. So hat der Konzern bereits zweimal seine Erwartungen bezüglich der Verkaufszahlen der Wii anheben müssen. Ging man zu Beginn dieses Geschäftsjahres noch von 14 Mio. verkaufter Konsolen aus, ist in der aktuellen Prognose von 17,5 Mio. verkaufter Geräte die Rede.

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Wii-Nachfrage führt zu Lieferengpässen – Nintendo unschuldig?

In games, nintendo on Dezember 7, 2007 at 2:07 pm

Nintendo hat im zweiten Jahr nach Markteinführung immer noch Probleme damit, die große Nachfrage nach der Wii-Konsole am US-Markt zu befriedigen. Dem Vorwurf mancher Kritiker, dass man derartige Engpässe absichtlich herbeiführe, um so einen Marketing-Hype auszulösen, widerspricht der Nintendo-Präsident: „Es ist wirklich sehr, sehr bedauerlich, dass manche Kunden keine Wii zum Kauf finden. Jeder, der hinter einer solchen Knappheit etwas Gutes vermutet, versteht nichts vom Geschäft. Wir wollen, dass der Kunde unser Produkt in jedem beliebigen Laden vorfinden kann. Und daran arbeiten wir unermüdlich.“

„Nintendo hat seit Markteinführung der Wii die Produktionskapazitäten zwar gesteigert, reichen wird es aber dennoch nicht“, meint Ronald-Peter Stöferle, Analyst der Erste Bank, im Gespräch mit pressetext. Dadurch, dass die Nachfrage sich so schnell ausbreite, komme man mit der Produktion einfach nicht mehr nach. „Es dauert eine gewisse Zeit, um derartige Kapazitäten aufbauen zu können“, ergänzt Stöferle. Nintendo sei dafür bekannt, immer eher konservative Geschäftserwartungen zu haben. Dies betrifft anscheinend auch die Wii-Produktionszahlen. So hat der Konzern bereits zweimal seine Erwartungen bezüglich der Verkaufszahlen der Wii anheben müssen. Ging man zu Beginn dieses Geschäftsjahres noch von 14 Mio. verkaufter Konsolen aus, ist in der aktuellen Prognose von 17,5 Mio. verkaufter Geräte die Rede.

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PlayStation 3 als Passwortknacker

In games on Dezember 5, 2007 at 5:57 pm

Konsole erlaubt ultraschnelles Entschlüsseln
PlayStation 3 ist
„Crackstation“

PS 3 jetzt auch Hacker-Tool? (Foto: sony.com)

Auf der neuseeländischen Hacker-Konferenz Kiwicon http://www.kiwicon.org hat der neuseeländische Sicherheitsspezialist Nick Breese sein Projekt „Crackstation“ vorgestellt. Der Mitarbeiter der Sicherheitsfirma Security-Assessment http://security-assessment.com hat eine Sony PlayStation 3 (PS3) zum Entschlüsselungswerkzeug umgebaut. Er gibt an, dank deren Cell-Prozessor-Technologie deutlich schneller entsprechende Rechenaufgaben durchführen zu können als mit Rechnern auf Basis der Intel-Architektur.

Breese hat auf seiner Linux-betriebenen PS3 daran gearbeitet, diese für die Verarbeitung des sogenannten Message-Digest Algorithm 5 (MD5) zu optimieren. Breese selbst gibt an, er sei auf der „Crackstation“ mit 1,4 Mrd. MD5-Rechenoperationen pro Sekunde etwa 100 Mal schneller als mit Intel-basierten Rechnern.

Der entscheidende Vorteil der PS3 beim Entschlüsselungsexperiment ist deren Cell-Prozessor. Er wurde in Kooperation von IBM, Sony und Toshiba entwickelt und verfügt über mehrere Synergistic Processing Elements (SPEs), die gleichzeitig Berechnungen durchführen. Die SPEs des Cell-Prozessoren enthalten 128-Bit-Register. Da MD5 32-Bit-Rechenoperationen nutzt, kann also bereits eine SPE vier Operationen gleichzeitig ausführen. Breese betont dabei, dass es beim Experiment primär um die mit SIMD (Single Instruction, Multiple Data) bezeichnete Methode und nicht um die PS3 gehe. Der Cell-Prozessor sei aber eben sehr gut für SIMD-Berechnungen geeignet.

Versuche, mehrere PlayStation-3-Geräte zu einem Supercomputer zu verbinden, sind für Breese zwar noch Theorie. In der Praxis ist aber genau das beispielsweise an der University of Massachusetts schon gelungen.

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Nintendo abgestraft – Greenpeace vergibt Null Punkte

In games, nintendo on Dezember 3, 2007 at 5:22 pm

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace http://www.greenpeace.org hat den aktuellen Bericht des vierteljährlich erscheinenden „Leitfadens zur grünen Elektronik“ veröffentlicht. Zum ersten Mal wurden auch Unternehmen unter die Lupe genommen, die TV-Geräte und Spielkonsolen produzieren. Das wurde dem japanischen Hersteller Nintendo sogleich zum Verhängnis, der Konzern findet sich am untersten Ende der Skala mit null von zehn möglichen Punkten wieder. „Es ist eine schockierende Tatsache für uns, dass es für ein Unternehmen möglich ist, null Punkte zu erreichen“, sagt Zeina Alhajj, Toxikologin bei Greenpeace. Allerdings liefere Nintendo überhaupt keine Daten zu verwendeten Chemikalien oder Informationen zu Produktrücknahmeprogrammen für Kunden.

„Wir haben uns anfänglich auf PCs und Handys konzentriert, weil diese Geräte üblicherweise einen sehr kurzen Produktlebenszyklus haben. Mit der nun stattfindenden Umstellung auf digitales Fernsehen werden jedoch viele TV-Geräte ausgewechselt und somit zu Müll. Wir wollen mit unserem Leitfaden nach und nach die gesamte Branche abdecken, weshalb wir diese Produkte nun erstmals berücksichtigen“, erläutert Alhajj. Einen ähnlichen Grund hat die Aufnahme von Spielkonsolen. „Es handelt sich hierbei um einen mittlerweile sehr großen Markt, der zudem stark wächst.“ Im vergangenen Jahr wurden auf diesem Sektor über 62 Mio. Geräte verkauft.

Nur wenig besser als Nintendo schlugen sich die Konzerne Microsoft, Philips und Sharp. „Es ist jedoch gut zu sehen, dass Unternehmen wie Sharp und Microsoft zumindest einen Zeitplan dafür haben, Materialien wie PVC und bromierte Flammschutzmittel aus ihrer gesamten Produktion zu nehmen“, meint Iza Kruszewska, Leiterin der internationalen Greenpeace-Kampagne. „Wir sehen bei allen Unternehmen, die sich aktuell am untersten Ende der Skala befinden Spielraum für Verbesserungen. Wir hoffen, dass die Unternehmen reagieren werden und sich bis zum nächsten Mal deutlich steigern werden“, so Alhajj.

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