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Archive for the ‘Garten’ Category

Zuchthummeln bestäuben Glashaus-Tomaten

In Garten, Gesundheit, Kultur, Umwelt on Juli 18, 2008 at 8:58 am
Forscher suchen nach Screening-Methode für Krankheiten bei Bestäuberinsekten

Hummel auf der Suche nach Blütennektar (Foto: Stephan Wolf, MLU)

Halle – Seit mehr als zwei Jahrzehnten werden Hummeln zur Bestäubung von Nutzpflanzen – hauptsächlich für die Tomatenzucht – eingesetzt. Der Einsatz von den „brummenden Insekten“ ist aber auch mit Problemen behaftet: Pathogene und andere Krankheitserreger finden in den Zuchtanlagen ideale Bedingungen für den Befall ganzer Stämme, die dazu führen, dass ganze Hummelvölker daran sterben können. Ein Zoologen-Team der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg http://www.zoologie.uni-halle.de/ versucht nun, bis 2013 ein Gen-Werkzeug zur Früherkennung erkrankter Tiere zu entwickeln.

„Nach Zahlen von 2004 produzieren Unternehmen weltweit etwa eine Mio. Hummelvölker für den Einsatz in Gewächshäusern“, so der Forschungsleiter und Zoologe Michael Lattorff vom Institut für Biologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gegenüber pressetext. Es gebe mehrere Gründe, warum man Hummeln und nicht Bienen in den Gewächshäusern einsetzt, erklärt der Experte. Einerseits beginnen die Tiere mit ihrer Arbeit bereits in den ersten Jahresmonaten und können durch die Größe ihres Körpers weitaus mehr Blütenstaub transportieren als gewöhnliche Honigbienen. Zudem ist ein Hummelvolk mit 100 bis 300 Arbeiterinnen überschaubar und kann so gerade in kleinen Räumen effektiv eingesetzt werden. „Mit dem Einsatz der Hummeln ist das Bestäuben, das früher sehr teuer, manuell durchgeführt wurde, mittlerweile entfallen.“ In Europa, den USA und in Japan setzt man auf die gezüchteten Brummer, die Großhändler in Völkern verkaufen.

Zum Einsatz kommen meist Spezies der südosteuropäischen Erdhummel Bombus terrestris. „Die Tiere leben in den Zuchtbetrieben auf engstem Raum. Potenzielle Krankheitserreger werden bei einer so hohen Dichte schnell übertragen“, erklärt der Biologe. Untersucht haben die Forscher zwei Darmparasiten, die das Immunsystem der Hummeln schwächen. „Derzeit beugt man mit Antibiotika vor, die den Tieren mit der Nahrung verabreicht werden. Die Nebenwirkungen werden als irrelevant angesehen, obwohl noch nicht geklärt ist, inwieweit sich diese Praxis auf die Umwelt auswirkt“, erklärt Lattorff. Äußerst problematisch scheint auch ein Kontakt zwischen Zuchthummeln und ihren freilebenden Verwandten zu sein. „Frei lebende Hummeln weisen eine stärkere Krankheitsbelastung auf, wenn sie in Kontakt mit gezüchteten Vertretern gekommen sind“, so der Forscher.

„Aus diesem Grund suchen wir nach einem genetischen Schnelltest, der in Form eines Screenings infizierte Tiere bereits vor deren Eingliederung in den Zuchtbestand erkennbar machen sollen. Möglicherweise spielen auch externe Faktoren eine Rolle für die Resistenzen. „Wenn Eigenschaften jedoch vererbt werden, muss es eine genetische Grundlage geben. Wir werden überprüfen, welche Gene mit Anfälligkeit, Resistenz oder beidem in Verbindung stehen und welche Gene bei der Erkrankungen an- und ausgeschaltet werden“, erklärt Lattorff weiter.

Das Projekt wird vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für einen Zeitraum von fünf Jahren konzipiert. Unterstützt wird das Projekt von einer externen Arbeitsgruppe der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), die bereits weitreichende Erfahrungen mit Zuchtverfahren und der Immunabwehr von Hummeln gesammelt hat.

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Gartenfestival 2010 in Baden, Bad Vöslau und Laxenburg

In Garten, Niederösterreich, osterreich on Juni 26, 2008 at 2:12 pm

Region wird für den Tourismus noch attraktiver

St. Pölten - 2010 wird vom 22. Mai bis 20. Juni in Baden, Bad Vöslau und Laxenburg ein großes Gartenfestival stattfinden. Die umfassenden Vorbereitungen für das Projekt werfen schon jetzt ihre Schatten voraus. Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka informierte kürzlich zu diesem geplanten Vorhaben.

Mit der Weiterentwicklung der drei traditionellen gartentouristischen Standorte Baden, Bad Vöslau und Laxenburg wolle Niederösterreich eine nachhaltige Wirkung für die gesamte Region erzielen und für Besucher aus dem In- und Ausland noch attraktiver werden, so Sobotka.

Der Umkreis von Baden, Bad Vöslau und Laxenburg soll während des vier Wochen dauernden Gartenfestivals ein auf seine Historie und Positionierung abgestimmtes Programm anbieten. Die Gartenanlage in Baden wird auf dem Gelände oberhalb des Casinos errichtet und in vier Abschnitte gegliedert. Baden setzt auf die lange Tradition der Rosen, Bad Vöslau auf die Kraft des Wassers und Laxenburg auf die Geschichte der Habsburger.Gartenshop

Neben den drei niederösterreichischen Städten soll auch die gesamte umliegende Region eingebunden werden. Dazu gehören Schaugärten und Partnerbetriebe ebenso wie interessierte Gemeinden und private Gärten als Teil des bunten Festivalprogramms.

Gärten in Österreich sind ein Stück Himmel auf Erden

In Garten, osterreich, Steiermark, Tourismus on Juni 17, 2008 at 9:51 am

Staatspreisbroschüre "Garten Eden Österreich" erschienen

Der alle zwei Jahre vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit vergebene Tourismus-Staatspreis stand im Jahr 2007 unter dem Motto "Garten Eden Österreich". "Dieser Preis ist ein wesentlicher und aktiver Impulsgeber für den österreichischen Tourismus. Gärten sind nicht nur ein Stück Himmel auf Erden, sondern auch eine wunderbare Bühne und Kulisse für touristische Inszenierungen. Österreich hat das touristische Know-how, diese Attraktionen entsprechend zu vermarkten", sagt Wirtschafts- und Arbeitsstaatssekretärin Christine Marek anlässlich des Erscheinens der Staatspreisbroschüre. "Mit dem Motto 'Garten Eden Österreich' wollten wir bewusst das umfassende park- und gartentouristische Potenzial Österreichs hervorheben", so Marek, die in diesem Zusammenhang auch auf die durch Planung, Gestaltung und Betreuung von Gärten und Parks geschaffenen Arbeitsplätze und Tätigkeitsfelder speziell für Frauen hinwies.

In Rahmen einer feierlichen Festveranstaltung in der Orangerie des prächtig revitalisierten Schloss Hof mit seinen einmaligen Barockgärten hat die Staatssekretärin im vergangenen Jahr folgende Gewinner gekürt:

Kategorie "Touristische Besuchs- und Ausflugsziele":
Kamptalgärten in Niederösterreich • Kategorie "Hotellerie und Gastronomie": Alpines Gartenparadies im
Alpenressort Schwarz in Tirol • Kategorie "Kommunale & regionale Park/Gartenprojekte und
Initiativen": Kräuterdorf Irschen in Kärnten

Die vergangenen Wochen und Monate wurden genutzt, um mit bildhaften Beiträgen die gartentouristischen Attraktionen der Staatspreisträger und Nominierten in einer Broschüre darzustellen und diese um Fachbeiträge aus verschiedenen Blickwinkeln sowie Anregungen aus dem Ausland zu ergänzen. "Die Broschüre bietet sowohl hervorragende Beispiele an Ausflugszielen, Hotelgärten und kommunalen bzw. regionalen Gartenprojekten als auch Anregungen, mit der nachhaltigen Investition 'Garten' eine zeitgemäße touristische Attraktion zu schaffen", so Christine Marek abschließend.

Die Broschüre "Garten Eden Österreich" ist auf der Homepage des BMWA http://www.bmwa.gv.at/ unter dem Quicklink "Staatspreise" abrufbar oder in der Tourismus-Servicestelle unter tourism@bmwa.gv.at bzw. 01/71100-5597 zu bestellen.

Naturgartenfest auf der Schallaburg

In Garten, Kultur, Niederösterreich, osterreich on Juni 3, 2008 at 2:18 pm

Rund um die diesjährige Ausstellung "Indianer - Ureinwohner Nordamerikas" fand auf der Schallaburg am Samstag, 31. Mai, und Sonntag, 1. Juni, das große Naturgartenfest statt, das diesmal ein "Indianisches Gartenfest" war. Dabei stehen besonders das jahrhundertealte Wissen um die Heilkraft von Pflanzen und das Naturverständnis der indianischen Völker im Vordergrund. Dazu gibt es Tipps und Anregungen zu Aussaat und Kultur von Heilkräutern sowie köstliche Rezepte zum Haltbarmachen oder Kochen. Überdies erfährt man, dass alle Küchen- und Gewürzkräuter auch Heilkräfte mit verschiedensten Wirkungen haben. So sind beispielsweise die Blätter von Brennnesseln, Löwenzahn und Schafgarbe besonders reich an Vitamin C, sekundären Pflanzenstoffen und appetitanregenden Scharf-, Bitter- und Aromastoffen.

Außerdem gab es auf der Schallaburg professionelle Gartenberatung und umfassende Informationen durch die Expertinnen und Experten der "umweltberatung" und vielen Partnerbetrieben von "Natur im Garten". Nähere Informationen: www.schallaburg.at.

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Garten in NÖ als Lebensstil- und Wirtschaftsfaktor etabliert

In Garten, Niederösterreich on Mai 26, 2008 at 10:38 am

Das Thema Garten habe sich in Niederösterreich als Lebensstil- und Wirtschaftsfaktor etabliert, sagte Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka heute, 21. Mai, bei der Präsentation des neuen Reisebegleiters "NÖ Schaugärten 2008" in St. Pölten. Die 1998 als "kleines Pflänzchen" begonnene Initiative "Natur im Garten" sei mittlerweile zu einem gewichtigen Instrument der Stärkung des Bruttoinlandsproduktes geworden und wäre dabei nicht bloß Modeerscheinung, sondern Ausdruck eines langfristigen Umdenkprozesses Mensch - Umwelt. Die 1,5 Millionen Gäste in den NÖ Schaugärten im Lauf des Jahres 2007 bedeuteten eine Wertschöpfung von rund 75 Millionen Euro für die einzelnen Regionen.

Die ebenfalls im Vorjahr ins Leben gerufene Gartenplattform "Die Gärten Niederösterreichs" verfolge das Ziel, so Sobotka weiter, nicht nur regionale Touristen anzusprechen, sondern dem Thema auch internationalen Zuschnitt zu geben und die Gärten des Landes als Destination und ökologisches Aushängeschild bekannt zu machen. Nirgendwo sonst gebe es eine derart ökologisch ausgerichtete Gartenstruktur in Bezug auf die heimische Flora und den natürlich erhaltenen Gartenboden, nirgendwo sonst gebe es auch eine dermaßen große Vielfalt von Kräuter- und Klöstergärten bis hin zu historischen Parks.

Der heute präsentierte Reisebegleiter "NÖ Schaugärten 2008" löst den bisherigen Schaugartenführer ab und soll inklusive Straßenkarte u. a. zur besseren Übersichtlichkeit der 106 niederösterreichischen Schaugärten beitragen. Zudem bietet die Gartenplattform zur besseren touristischen Vermarktung der Mitgliedsbetriebe spezielle Seminare wie die siebentägige "Erste österreichische Gartenführer-Ausbildung" an. In Kooperation mit verschiedenen Reiseveranstaltern werden maßgeschneiderte Busreisen, Gartenurlaube etc. angeboten.

Fulminanter Saisonstart mit GartenEden

In Garten, Pflanzen on März 27, 2008 at 4:00 pm

Thema Pflanzen für Garten, Balkon und Terrasse


Gütersloh - "GartenEden", das renommierte Gartenmagazin bringt den Lesern und Hobbygärtnern am 20. März mit einer Sonderausgabe den Frühling ins Haus. Pünktlich zum Start der Pflanzzeit und zum Frühlingsanfang bietet "GartenEden" auf 84 Seiten aktuelle Trends und viele praktische Tipps rund um die faszinierende Welt der Gartenpflanzen.

Von inspirierenden Pflanzvorschlägen für den Balkonkasten bis zum Staudengarten und neuen Rosensorten reicht das Themenspektrum. Wie gewohnt ergänzen praxisnahe Gartengeschichten und Pflanzenporträts das Themenangebot. Auch Trendthemen wie "winterharte Palmen" und die farbenfrohe Familie der Mohngewächse werden behandelt. Dazu viele Profi-Informationen zu Pflanzenpflege und Pflanzenschutz. "Mit diesem Sonderheft zum Start der Gartensaison bieten wir unseren Lesern einen echten Mehrwert. Ein 24seitiges Extra-Booklet zum Thema 'Düngung und Substrate für Garten und Balkon' rundet das Angebot mit zusätzlichen Praxishilfen ab", erklärt Stephan Braun, Leiter des Bereichs "Garten und Leben" bei der medienfabrik Gütersloh, die das Magazin bereits im zehnten Jahr herausgibt.

Die Sonderausgabe von GartenEden ist ab dem 20. März in Deutschland, Österreich und in der Schweiz für 5,50 Euro am Kiosk erhältlich.

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Boomende Branche: Schwimmteiche

In Garten on Februar 27, 2008 at 12:14 pm

Millionen von Swimmingpoolbesitzer auf der ganzen Welt verschrotten Ihre Chlorschleudern zu Gunsten eines natürlichen Badeteiches. Renaturierung ist das große Thema in der Schwimmbadbranche. Ende Jänner 2008 trafen sich BioNova Partnerbetriebe aus 5 Kontinenten und 23 Ländern, um die besten ihrer Gruppe zu ehren und sich auf den neuesten Stand in Sachen Schwimm- und Badeteiche zu bringen und die Idee des biologischen Badens weiter in die Welt zu tragen. Derzeit planen und realisieren 49 Lizenzpartner in 23 Ländern nach der Marke BioNova Schwimm- und Badeteichanlagen für private und öffentliche Bauherren.

Was kaum jemand weiß, ist, dass sich hier ein eigener Wirtschaftszweig entwickelt hat, der mittlerweile einen Umsatz von 100 Mio. Euro erwirtschaftet.

„Wir wurden von den Poolbauern, als Bio-Spinner abgetan und belächelt. Jetzt lächelt niemand mehr und wir haben uns zu einer weltweit boomenden Nischenwirtschaft entwickelt“, ist Rainer Grafinger Chef von BioNova http://www.bionova.de/ sichtlich zufrieden mit den Entwicklungen der letzten Jahre.

Rainer Grafinger begann Mitte der 90er Jahre mit der Planung und dem Bau von Schwimm- und Badeteichanlagen. Unter dem Markennamen „BioNova“ breitete er seine Idee erst über Deutschland, dann über Mitteleuropa und inzwischen über die ganze Welt aus. Der Unternehmer jettet mittlerweile über 200 Tage im Jahr quer durch Deutschland, Europa und die ganze Welt, um auf allen Kontinenten dieser Erde seine Idee zu verbreiten. Sein Produkt ist bereits in 23 Ländern dieser Welt vertreten. Austria wordpress

Gerade in den letzten Jahren gab es einen regelrechten Boom an Anfragen, die hauptsächlich über das Internet gelaufen sind. Daher war es wichtig, die zahlreichen internationalen Partner auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Deshalb wurden in der letzten Januarwoche sämtliche Lizenzpartner zum Ersten BioNova-Weltkongress nach Bad Bleiberg (Österreich) geladen.

Den Auftakt der Veranstaltung bildete ein Themenblock des Inhabers der Marke BioNova, der die Grundzüge des Schwimmteichbaus erläuterte und eine Einführung in die Limnologie gab. An den weiteren Tagen erläuterten die System- und Bauteilentwickler Rainer Herkenrath und Niklas Sobotta die einzelnen Bauteile und gaben einen Einblick in hydraulische Berechnung von Pumpen und Leitungssystemen. Zusätzlich wurden die unterschiedlichsten Baustile des BioNova-Systems erläutert.

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Valentinstag 2008: Österreicher geben heuer rund 87 Millionen Euro aus

In Garten, Pflanzen on Februar 12, 2008 at 12:25 pm

Gut die Hälfte der Österreicher plant seine Lieben heuer zum Valentinstag zu beschenken. Bei durchschnittlichen Ausgaben von 25€ pro Person werden von den Österreichern insgesamt ca. 87 Mio. Euro rund um den Tag der Liebe ausgegeben.

Im Vergleich zum Jahr 2007 planen heuer mehr Österreicher Geld auszugeben

Planten letztes Jahr 47% aller Österreicher Ihre Lieben zu beschenken, wollen dies heuer 52% der Landsleute tun. Auch das Valentinstagsbudget hat sich von 23€ im Jahr 2007 auf 25€ dieses Jahr erhöht. Somit werden heuer von den Österreichern insgesamt rund 14 Mio. € mehr ausgegeben als noch im Vorjahr.

Männer lassen sich den Valentinstag mehr kosten

Traditioneller Weise zeigen sich Männer zum Valentinstag ausgabefreudiger. Während rund 61% der Männer zum heurigen Valentinstag Geschenke kaufen wollen, geben nur 44% der Frauen an, ihre Liebsten heuer beschenken zu wollen.

Auch in der Höhe der Ausgaben zeigen sich Männer deutlich spendierfreudiger. Gibt ein Mann für Valentinstagsgrüße durchschnittlich 28€ aus, lässt sich die Frau die kleinen Aufmerksamkeiten durchschnittlich knapp 21€ kosten.

Blumen sind auch 2008 das beliebteste Valentinstagsgeschenk

Blumen als das traditionelle Valentinstagsgeschenk werden von mehr als 80% der Valentinstagsschenkern an die Liebsten überreicht, gut jeder Vierte schenkt Schokolade oder sonstige Süßigkeiten. Während Schoko und Co. vermehrt von 15-29 jährigen verschenkt wird, sind es vor allem Österreicher ab 50 Jahren, die Ihre Zuneigung häufig durch Blumen zum Ausdruck bringen.

Sample und Methodik:

Die Ergebnisse resultieren aus einer telefonischen Befragung von 500 Österreichern ab 15 Jahren – repräsentativ für die österreichische Bevölkerung – im CATI-Telefonstudio von MAKAM Market Research GmbH.

"Natur im Garten" stellt winterliche Zaungäste vor

In Garten on Januar 7, 2008 at 5:11 pm

Ein Vogelposter zur Bestimmung der gefiederten Gäste

Die Vielfalt in naturnah gestalteten Gärten lädt das ganze Jahr über zum Beobachten und Staunen ein und ist auch im Winter ein beliebter Anziehungspunkt für Zaungäste. Mit dem neuen Vogelposter präsentiert die Aktion „Natur im Garten“ ein Plakat, auf dem 20 heimische Vogelarten vorgestellt werden, die im Winter häufig in den Gärten zu beobachten sind. Die winterliche heimische Vogelwelt reicht von den häufig anzutreffenden Meisen über den selteneren Seidenschwanz bis zum anspruchsvollen Gartenbaumläufer, der eine besondere Gartengestaltung braucht. Natürlich enthält das Plakat auch jede Menge Informationen über eine vogelfreundliche Gartengestaltung und die richtige Winterfütterung für Vögel.

Ein echter Naturgarten bietet auch im Winter genügend Futterstellen für Vögel. Dafür sind vor allem Sorten- und Standortauswahl, die richtige Pflege, Düngung und Mischkultur notwendig.

Das Plakat im Format A1 sowie Informationen zur naturnahen Gartengestaltung und zu Winterfütterung von Singvögeln gibt es für alle Interessierte beim NÖ Gartentelefon unter 02742/743 33. Nähere Informationen: www.umweltberatung.at

Geschützte Pflanzen und Lebensräume in Wien

In Garten, osterreich, Pflanzen, Wien on Januar 2, 2008 at 12:11 pm

Wer hätte das gedacht! Wien ist Heimat für mehr als 2.200 verschiedene Pflanzenarten. Natternzunge, Krebsschere, Schwertlilie, Froschbiss und Gnadenkraut – das sind keine Namen aus einem Sagenbuch, sondern Pflanzen, die sich in Wien wohlfühlen und in der Wiener Artenschutzverordnung als „streng geschützt“ aufgelistet sind. 30 Prozent der in Wien lebenden Pflanzen sind auch in den Roten Listen für Österreich angeführt.

Wiens artenreiche Pflanzenwelt auf einen Blick

un hat die Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22 eine Broschüre aufgelegt, in der alle geschützten und streng geschützten Pflanzen mit Kurzbeschreibungen und Farbfotos erfasst sind. Rund 110 streng geschützte Pflanzenarten gibt es in Wien, darunter Frühlings-Adonis, Trollblume, Pannonische Wolfsmilch, Pracht-Königskerze sowie alle in Wien vorkommenden Orchideenarten.

Mit der Broschüre „Geschützte Pflanzen in Wien“ will die Wiener Umweltschutzabteilung nicht nur botanisches Wissen vermitteln und über gesetzliche Bestimmungen informieren, sondern vor allem auch neugierig machen. Wussten Sie z. B., dass früher aus Rohrkolben Brot gebacken wurde oder dass in Wien vierzig verschiedene Orchideenarten blühen?

Geschützte Biotope

Wien weist aufgrund seiner besonderen geografischen Lage im Übergangsbereich zweier Klimazonen eine besondere Vielfalt an Lebensräumen (Biotopen) auf. Diese Vielfalt ist Teil der hohen Lebensqualität von Wien – das wissen viele Wienerinnen und Wiener bei ihren Ausflügen in den Wienerwald, zur Alten Donau oder in den Prater zu schätzen.

In dem Band „Biotopschutz in Wien“ sind alle per Wiener Naturschutzgesetz geschützten Lebensräume abgebildet und beschrieben. Dazu gehören Fließgewässer (z. B. Wienerwaldbäche), Auengewässer (z. B. im Prater), Tümpel und Teiche, Felsbildungen (z. B. Lesesteinhaufen), Sümpfe, Halb- und Trockenrasen, Magerwiesen, Saumgesellschaften und Wälder. Interessante Details zur Geschichte und Kulturgeschichte der verschiedenen Lebensräume machen die Broschüre zu einem spannenden Nachschlagewerk. So erfährt man z. B., dass die Quellen in den Wiener Wäldern die Vorstädte einst mit Wasser versorgten. Oder dass Lesesteinhaufen Zeugen früherer Landwirtschaft sind und heute einen wertvollen Lebensraum für Wärme liebende Tiere und Pflanzen bilden.

Die beiden reich bebilderten Broschüren „Geschützte Pflanzen in Wien“ (120 Seiten) und „Biotopschutz in Wien“ (56 Seiten) können kostenlos bei der Wiener Umweltschutzabteilung bestellt werden:

Foldertelefon: 01/4000-88220 o E-Mail: uk@m22.magwien.gv.at

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