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Archive for the ‘Internet’ Category

Mit Web 2.0 in ein neues touristisches Zeitalter

In Hotel, Internet, Media, Menschen, osterreich, Plattform, Tourismus, Urlaub on Januar 30, 2010 at 10:32 pm

Das Internet startete schon längst mit Web 2.0 in ein neues Tourismus-Zeitalter. Webseiten reagieren flexibel auf die Wünsche des Benutzers sich öffentlich mitzuteilen oder seine eigene Geschichte zu veröffentlichen. Aber was bedeutet Web 2.0 und welche Auswirkungen bzw. Chancen ergeben sich für die Hotellerie?

Web 2.0 beschreibt das veränderte Userverhalten im World Wide Web. Die Rollenverteilung zwischen Anbietern von Informationen und Gästen, welche diese konsumieren, hat sich grundlegend verändert. Der Urlauber von heute erstellt bzw. bearbeitet im Internet bereitgestellte Inhalte zunehmend selbst. Der Dialog im Internet erfolgt nicht mehr ausschließlich zwischen Hotelier und Gast, sondern ebenfalls zwischen den Gästen untereinander.

Heute versorgen sich Hotelsuchende gegenseitig mit Hinweisen, Empfehlungen aber auch Kritik. Als typische Beispiele hierfür gelten  Wikis (z.B. www.de.wikipedia.org), Weblogs (= oft nur Blog genannt, Liste von Einträgen im Internet, welche chronologisch geordnet sind) sowie kostenlose Bilderplattformen (z.B. www.flickr.com ). Auf www.youtube.com können private Videospots ins Internet gestellt und von anderen Usern kommentiert werden.

Was bedeutet Web 2.0 für die Hotellerie?

Was ist denn nun mit schicken Designhotel in der Innenstadt? Ist wirklich jedes Zimmer individuell gestaltet und mit exquisitem Mobiliar ausgestattet? Sind die Gesichtsbehandlungen mit Ozondampf denn auch gesund? Ist die Servicequalität wirklich so einzigartig?

Verschiedene Tourismusplattformen haben bereits die zunehmende Bedeutung des Web 2.0 erkannt und sind auf den Web 2.0-Zug aufgestiegen. Auf Reiseseiten wie Tiscover, Expedia, HRS, Holidaycheck, Realtravel oder Booking.com etc. haben Urlauber die Möglichkeit der Hotelbewertung und können ihre persönlichen Reise-Erlebnisse, Eindrücke und Tipps festhalten. Die Empfehlung von Bekannten, Verwandten und Freunden als Informationsquelle für die Urlaubsentscheidung nimmt einen hohen Stellenwert ein und unterstreicht ebenfalls den Einfluss von Weblogs bei der Urlaubsplanung.

Mit Web 2.0 öffnen sich für die Tourismusbranche, insbesondere die Hotellerie, neue Chancen. Weblogs dienen der Meinungsbildung und nehmen Einfluss auf Urlaubsentscheidungen. Zukünftig orientieren sich potentielle Gäste weniger an schwer nachvollziehbaren Hotelklassifizierungen, sondern verlassen sich immer öfter auf Erfahrungsberichte anderer Urlauber.

Coppermine Photo Gallery

In Internet, Media, software, Technik on Januar 1, 2009 at 2:16 am

Coppermine online Foto Software:
Coppermine – Open Source Photo Gallery –  ist ein fortgeschrittenes, benutzerfreundliches Bildergalerie-Programm mit integrierter Unterstützung von Multimedia-Dateien. Sie entscheiden selbst, ob und inwieweit einzelne Bereiche der Galerie privater Natur sind, oder ob andere Teile registrierten Usern oder gar allen Usern zur Verfügung stehen. Sofern Sie dies festlegen, können Besucher Ihrer Galerie auf ganz einfache Weise mit ihren Webbrowsern Bilder hochladen, wobei kleine Vorschaubilder, sogenannte Thumbnails, Zwischenbilder, und Bilder in voller Größe „on the fly“ automatisch erzeugt werden. Ihre Besucher haben die Möglichkeit, diese Bilder zu beurteilen und mit Kommentaren zu versehen, sofern Sie dies gestatten. Der Versand von Bild-Grußkarten direkt aus der Anwendung heraus ist möglich.

Aktuelle Version ist v1.4.19
Coppermine Hauptseite mit Downloadlink

Versicherungen werden im Internet immer wichtiger

In Internet, osterreich, Versicherung on Dezember 30, 2008 at 11:41 am

uoiea – Versicherungen werden immer wichtiger
Versicherungen haben Hochsaison im Internet

Fristversäumnisse oder Fehler in der Bilanz passieren auch den Profis.

Haftpflichtversicherungen decken Schäden bis zu 2,4 Millionen Euro in Österreich.
Nachzahlungen wegen fehlerhafter Angaben oder gar Strafzuschläge vom Finanzamt sollten eigentlich nicht passieren, wenn man einen Steuerberater mit der Abwicklung der Einkommensteuererklärung beauftragt hat. Trotzdem kommt so etwas „leider, wenn auch selten“ vor, sagt Gregor Benesch, stellvertretender Direktor in der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (KWT).

UOIEA

Design-Laptops – "Das letzte Wort haben die Techniker"

In Internet on Juli 21, 2008 at 9:53 am

Sony auf der Suche nach Kompromiss zwischen Styling und Leistung

Die Vaio Z-Serie ist für Sonys Chefdesigner der BMW X6 unter den Notebooks (Foto: Sony)

Design ist für Kunden mittlerweile zu einem wichtigen Argument beim Notebookkauf geworden. Nicht erst seit Apple mit seinen durchgestylten Geräten den Markt erobert, bekommen die Designabteilungen bei den großen Herstellern mehr Aufmerksamkeit. Der japanische Elektronikhersteller Sony beschäftigt ebenfalls eine Designertruppe, die sich um die optische Gestaltung der Notebooks kümmert.

„Die Entwicklung eines neuen Laptops wird vom Design-Team gestartet“, erklärt Shinichi Ogasawara, Chief Art Director bei Sony, im Gespräch mit pressetext. „Wir legen Form sowie Aussehen fest und geben unsere Präferenzen schließlich an die Produktentwickler weiter. Diese haben die Aufgabe, unsere Vorstellungen möglichst gut umzusetzen“, so Ogasawara. Dabei gilt es viele technische Hürden zu überwinden. Als erfolgreiches Kooperationsbeispiel führen die Sony-Manager die aktuelle Z-Serie an. „Die Herausforderung für uns war, dass wir einen Rechner konstruieren, der ein Maximum an Mobilität aufweist, dennoch vom Kunden als Hauptrechner genutzt werden kann“, sagt Otsuka. Hier war beispielsweise das Display in der Größe von 13,1 Zoll eine Mindestanforderung. Durch die Ausführung im 16:9-Format bleibt dennoch genug Platz am Schirm, um zwei Fenster nebeneinander darzustellen.

Die Reduktion bei Gewicht und Platzbedarf setzt sich bei nahezu allen Komponenten des Notebooks fort. Schwierig zu verkleinern ist das optische Laufwerk, da dies schon aufgrund der fixen Größe der Datenträger auf ein bestimmtes Format festgelegt ist. „Hier haben wir das metallische Gehäuse entsprechend reduziert“, erklärt Otsuka. Inklusive der Löcher in den verbleibenden, weil für den Zusammenhalt notwendigen Gehäuseteilen erreichten die Entwickler schließlich 17 Gramm weniger Gewicht. Das Laptopgehäuse ist aus Kohlenstofffaser gefertigt und wartet somit auch mit entsprechender Robustheit auf. Insgesamt konnte eine Verringerung des Komplettgewichts von über 300 Gramm gegenüber dem Vorgänger erzielt werden.

Die Designer waren schließlich vor allem mit dem äußeren Erscheinungsbild beschäftigt. Die Tasten sind voneinander isoliert. Der Gehäusedeckel auf der Keyboardseite besteht aus einem Stück, zwischen den Tastaturen entstehen dadurch Abstände zwischen den einzelnen Tasten. Das Tippen gestalte sich bei dieser Art Tastatur besonders angenehm, versprechen die Entwickler. Zudem sei sie auch für Frauen mit langen Fingernägeln problemlos zu verwenden. Zum neuen Vaio-Design gehört auch das Besonderheit des zylinderförmige Scharniers, das Notebook und Display miteinander verbindet. Auf der linken Seite des Scharniers befindet sich der Anschluss für das Netzteil, auf der rechten Seite der Power-Knopf. Dieser leuchtet während des Betriebs smaragdgrün und pulsiert im Standby-Betrieb orange. Das soll dem Nutzer anzeigen, dass das Gerät nicht vollständig ausgeschaltet ist und verhindert somit eine versehentliche Entladung des Akkus, wenn das Notebook in die Tasche gesteckt oder weggeräumt wird.

Austria WordPress

Antivirensoftware und Internet security

In Internet, software on Juli 16, 2008 at 10:36 am


Kaspersky Internet Security 2009Preis: EUR 29,95Gewöhnlich versandfertig bei Amazon in 24 StundenStand: 16.07.2008 12:35

Norton Internet Security 2008 incl. Norton AntiBot – deutschPreis: EUR 28,95Gewöhnlich versandfertig bei Amazon in 24 StundenStand: 16.07.2008 12:35

Kaspersky Internet Security 2009 (Lizenz für 3 PCs)Preis: EUR 44,45Gewöhnlich versandfertig bei Amazon in 24 StundenStand: 16.07.2008 12:35

Festnetzanschlüsse in Europa weiter rückläufig

In Haushalt, Internet on Juli 14, 2008 at 9:16 am


Ein Viertel aller EU-Bürger telefoniert nur noch mobil Deutschland: Hoher Festnetzanteil dank Kombination mit Internet (Foto: pixelio.de, Gabi Schoenemann)Berlin – Die Zahl der Festnetzanschlüsse geht europaweit zurück. Durchschnittlich 24 Prozent aller Haushalte in der Europäischen Union verfügten 2007 über keinen Festnetzanschluss und telefonierten ausschließlich über ein Mobiltelefon. 2006 lag der Anteil noch bei knapp 22 Prozent. Während in Tschechien 64 Prozent aller Haushalte mobil telefonieren, sind es in Deutschland nur elf Prozent. Dies berichtet der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) http://www.bitkom.org/ und stellt damit die neuesten Zahlen der europäischen Statistikbehörde Eurostat vor.

Den zweitgrößten Anteil an Haushalten, die ausschließlich mobil telefonieren, hat Finnland mit 61 Prozent, gefolgt von Litauen (53 Prozent) und Ungarn (50 Prozent). Am anderen Ende der Liste findet sich Schweden (drei Prozent), Luxemburg (fünf Prozent) und die Niederlande (neun Prozent). Der relativ hohe Anteil jener Haushalte ohne Festnetzanschlüsse vor allem in osteuropäischen Ländern ist laut BITKOM-Experten darin begründet, dass das Festnetz in diesen Regionen schlechter ausgebaut ist als in Westeuropa. „In osteuropäischen Ländern war die Versorgung mit Festnetzanschlüssen vor dem Fall des eisernen Vorhanges sehr schlecht. Danach kam parallel zum Festnetz auch der Mobilfunk auf“, sagt BITKOM-Sprecher Maurice Shahd gegenüber pressetext. Viele hätten sich zu dieser Zeit bei gleich für das Handy entschieden.

In Deutschland haben noch immer 83 Prozent der Haushalte einen Festnetzanschluss. Dieser im EU-Vergleich hohe Anteil hänge auch mit preiswerten Kombi-Angeboten von Telefon- und DSL-Internetanschluss zusammen, heißt es beim BITKOM. Demgegenüber bestehe nur ein geringer Preisvorteil für reine Internetangebote.

Handys

Telefone

Mehr Datensicherheit bei Googles E-Mail-Dienst

In Internet on Juli 9, 2008 at 9:17 am


Sitzungs-Kontrolle zeigt Risiken und erlaub Remote-Sign-Out

Googles E-Mail-Dienst: Jüngste Accountzugriffe und Remote-Sign-Out (Foto: Google)

Mountain – Google hat ein Feature vorgestellt, das mehr Sicherheit für Nutzer seines E-Mail-Diensts verspricht. Den Usern wird angezeigt, ob derzeit Sitzungen auf anderen Computern geöffnet sind und es besteht die Möglichkeit, diese per Remote-Zugriff zu beenden. „Ein E-Mail-Account kann viele persönliche Informationen enthalten, von Bankmitteilungen bis hin zu Liebesbriefen“, betont Gmail-Entwickler Erwin D’Souza im offiziellen Blog. Solche Daten können nun besser geschützt werden: Hat beispielsweise ein User eine Sitzungen auf einem anderen Computern irrtümlich nicht beendet, kann er diese von seinem aktuellen Standort aus schließen und so einen unbefugten Zugriff auf sein Account verhindern.

Am unteren Ende der Inbox wird dem Nutzer angezeigt, ob aktuell Sitzungen auf anderen Geräten laufen. Das kann beispielsweise vorkommen, wenn ein User von verschiedenen Computern aus auf ein Konto zugreift – daheim, in der Arbeit, bei Freunden und so weiter – und an einem Gerät auf ein korrektes Logout vor einem Ortswechsel vergisst. Die nicht beendete Sitzung stellt dann ein Sicherheitsrisiko dar, da Unbefugte einfach Zugriff auf Account-Inhalte bekommen können. Das Wissen um offene Sitzungen allein hilft freilich wenig, doch hat Google zudem ein Remote-Sign-Out implementiert. Der Anwender kann somit von seinem aktuellen Computer aus sämtliche Sitzungen auf anderen Geräten beenden und dadurch seine Daten schützen.

In einer detaillierten Übersicht kann auch eine komplette Liste der jüngsten Account-Zugriffe abgerufen werden. Geräte, von denen aus auf den Account zugegriffen wurde, werden dafür anhand ihrer IP-Adressen identifiziert und die Zugriffszeiten vermerkt. Das bietet Anwendern eine zusätzliche Kontrollmöglichkeit: Wer die selbst genutzten IP-Adressen und die eigenen Zugriffszeiten kennt, kann somit nachvollziehen, ob wirklich nur er selbst im eigenen Account aktiv war. Eine Erleichterung für weniger technikaffine User bildet dabei die Tatsache, dass die Adresse des aktuell genutzten Computers jeweils in der Liste angezeigt wird. Somit ist relativ leicht zu erkennen, welche IP-Adressen man typischerweise nutzt.

Das Rollout des Features erfolgt D’Souza zufolge derzeit, mit der neuesten Version des E-Mail-Dienstes Gmail http://www.gmail.com/ . Dieser heißt ausschließlich in Deutschland aus rechtlichen Gründen „Google Mail“ und muss dort unter http://mail.google.com/ abgerufen werden.

iGoogle wird noch im Sommer zum Social Network

In Internet on Juli 3, 2008 at 10:47 am


Mit OpenSocial schafft Google einen Hub für Social Networking Anwendungen

Derzeit erscheint die personalisierte Seite noch wie gewohnt (Foto: Screenshot)

Die personalisierbare Google-Startseite iGoogle bekommt neue Elemente, die die Seite einem Social Network immer ähnlicher machen. Bereits im nächsten Monat soll die erweiterte Startseite für Google-Nutzer zugänglich sein, die unter anderem einen Chat und die Anzeige des Onlinestatus von Kontakten bietet. Auf einem neuen Interface mit Namen „Canvas“ werden künftig die iGoogle-Gadgets angezeigt. Im Verborgenen testen Entwickler die Ideen bereits seit Monaten, doch nun sollen auch bald die Endanwender zum Zug kommen, wie PC World berichtet. Noch diesen Sommer will Google außerdem OpenSocial in iGoogle einbinden, das Entwicklern ermöglicht Anwendungen zu schreiben, die auf verschiedenen Social Networks laufen.

Die Chat-Funktion wird es erlauben, sich mit seinen Gmail-Kontakten zu unterhalten, während man auf iGoogle online ist. Auch der Onlinestatus der Freunde wird angezeigt. „Das neue iGoogle platziert links auf der Seite Tabs, die man vergrößern kann, um eine Liste der Gadgets und Status-Informationen anzuzeigen, wie die Zahl der ungelesenen Gmail-Nachrichten“, erklärt Ionut Alex Chitu, der in seinem Blog „Google Operating Systems“ http://googlesystem.blogspot.com/ über die Aktivitäten der Suchmaschine berichtet. Durch OpenSocial können bei der Entwicklung der Gadgets auch außenstehende Programmierer mitwirken. Dieses Set von Programmierschnittstellen ermöglicht Entwicklern Anwendungen zu schreiben, die problemlos auf unterschiedlichen Social-Networking Seiten eingebunden werden können. Google hat OpenSocial zusammen mit MySpace entwickelt.

Die Möglichkeit, durch OpenSocial einen Hub für Anwendungen zu erschaffen, die auf den verschiedensten Social Networks aktiv sind, sehen viele als den interessantesten Aspekt von iGoogle.

Austria wordpress

Google News kein Wachstumsmotor

In Internet, News on Juni 27, 2008 at 10:02 am


Nachrichten-Seite bleibt hinter Wettbewerbern zurück

Google News nicht das Glanzstück des Unternehmens (Foto: news.google.de)

Mountain View – Das News-Angebot von Google kann nicht an den allgemeinen Höhenflug des Internetriesen anknüpfen. Während sich Zeitungsverlage und Nachrichtenorganisationen den Kopf darüber zerbrechen, welchen Schaden Google News http://news.google.com/ ihren Unternehmen zufügen könnte, ist der Konzern mit seinem Nachrichtenservice längst nicht so dominant wie in anderen Bereichen. Sechs Jahre nach dem Start scheint Google News in der Mittelmäßigkeit gefangen und kämpft hart mit seinen Wettbewerbern, so ein Bericht der New York Times. Zuletzt hagelte es in den USA auch Kritik, weil es über eine Stunde dauerte, bis die Nachricht über den Tod von NBC-Legende Tim Russert in den Google News erschien. Laut Google sei ein technisches Problem dafür verantwortlich gewesen, es mangle jedoch nicht an Aktualität der Nachrichten-Seite.

Medienexperten sehen wenig Weiterentwicklung bei Google News, vor allem im Vergleich zu anderen Angeboten des Konzerns, wie etwa Google Maps oder Gmail. Auch das Wachstum des News-Angebots schreitet nur langsam voran. Laut Nielsen-Erhebungen kam Google News mit 11,4 Mio. Nutzern im Mai in den USA nur auf Rang acht der Nachrichten-Plattformen und blieb weit hinter Konkurrenten wie Yahoo News – mit 35,8 Mio. Besuchern auf Platz eins – zurück. Auch die Wachstumsrate der vergangenen zwei Jahre ist mit zehn Prozent deutlich flacher als jene von anderen großen News-Webseiten. So konnten beispielsweise sowohl Cnn.com als auch die New York Times im Internet weitaus deutlicher zulegen.

„Die digitale Medienwelt wird mit ihrer Vervielfachung von Kanälen und dem Anwachsen der Informationsmenge immer unübersichtlicher. Das Angebot, sich einen auf die eigenen Interessen zugeschnittenen Überblick über das Geschehen zusammenstellen zu können, scheint daher Erfolg versprechend“, meint Andreas Vlasic, Geschäftsführer vom Medieninstitut Ludwigshafen http://www.medien-institut.de/ , zur derzeitigen Entwicklung von Online-Nachrichtenangeboten. Welche Anbieter sich dabei durchsetzen werden, sei weniger sicher zu sagen. „Der gescheiterte Versuch von Google, eine eigene Video-Plattform zu etablieren, zeigt, dass im Netz nicht nur die Größe entscheidet“, so Vlasic gegenüber pressetext.

Auf Google News finden sich erstaunlicherweise bislang auch keine Werbeanzeigen. Es gibt wenig Anzeichen dafür, dass der Internetkonzern ernsthaft daran arbeitet, direkt über Google News Geld verdienen zu wollen. Google-Vertreter verteidigen das Nachrichtenangebot und verweisen darauf, dass der Traffic nicht das alleinige Ziel sei. „Für uns geht es bei den News um die Suche und Menschen zu helfen, Informationen zu finden“, so etwa Marissa Meyer, Vice President Search and User Experience bei Google. Laut Meyer ist Google News eines der innovativsten Produkte des Unternehmens und verzeichne mitunter die aktivsten Nutzer.

Malware liegt im Web

In Internet, Technik on Juni 23, 2008 at 9:23 am

Malware-Links haben Dateianhänge in E-Mails abgelöstInternetnutzer sehen sich mit einer veränderten Bedrohungslandschaft konfrontiert. „Der Versand von Viren und Würmern war gestern. Die ganze Malware liegt im Web“, beschreibt Rainer Link, Senior Security Specialist Anti-Malware bei Trend Micro http://www.trendmicro.de , die aktuelle Situation.

Moderne Cybercrime-Profis setzen auf die Verteilung von Malware per Web – ob durch infizierte Webseiten, Social Hacking oder den Versand von Links in E-Mails. „Diese Ära der Web-Bedrohungen wird nicht plötzlich zu Ende gehen, da sie für die kriminelle Seite viele Vorteile hat“, so Link. Die Anbieter von Sicherheitslösungen, aber auch unabhängige Tester, sind gefordert, sich auf eine explodierende Anzahl von Schädlingen, die über das Web verbreitet werden, und im Infektionsfall meist weitere Malware nachladen, einzustellen.

Die Bedrohung hat viele Gesichter. Stark verbreitet sind Manipulationen von Webseiten, um Nutzern Malware unterzuschieben. „Mit SQL-Injection können einfach sehr viele Webseiten betroffen werden“, begründet Link, weshalb diese Methode sehr attraktiv für Angreifer ist. Doch auch Social-Hacking-Attacken finden zunehmend über das Web statt, beispielsweise in Form von Seiten, die vermeintliche Video-Codecs anpreisen. „Vor kurzem wurde die Webseite von Ikea Deutschland sehr gut nachgebaut“, nennt Link ein anders Beispiel. Ein Link zur Seite sei bei Google platziert worden, um Malware als angebliches Plug-in zu verbreiten. Außerdem habe das Web den E-Mail-Anhang weitgehend abgelöst. „Die Malware ist nicht mehr als Attachment in E-Mails enthalten, sondern es werden URLs zu Malware-Seiten verschickt“, beschreibt Link. Die inzwischen bekannte Weisheit, nicht jeden Anhang zu öffnen, müsse ergänzt werden: „Klicke nicht auf jede URL.“

Für die Angreifer bietet die Malware im Web den Vorteil, dass Updates der Schadsoftware auf dem verteilenden Server ganz einfach sind. Den Rest des Beitrags lesen »