osterreich

Archive for Januar 2008|Monthly archive page

Africa Cup 2008: Sport und Entwicklung

In Jugend, Sport on Januar 30, 2008 at 3:38 pm

Jugend Eine Welt stellt Fußballinitiative in Ghana vor:

Seit 20. Jänner 2008 kämpfen 16 afrikanische Staaten um den Titel der besten Fußballnation Afrikas. Gastgeber Ghana steht beim 26. Africa Cup vor dem Einzug ins Viertelfinale.
"Ghana ist als Fußball- und Sportland bekannt, das Problem ist die fehlende Infrastruktur", erklärt Br. Günter Mayer SDB, langjähriger Projektpartner von Jugend Eine Welt. Der Oberösterreicher lebt und arbeitet seit mittlerweile zehn Jahren in Ghana: "Im Moment fehlen uns noch über Euro 50.000,- um eine Sportanlage für die Kinder und Jugendlichen in Ashaiman fertig stellen zu können." Ashaiman ist mit 260.000 Einwohnern der größte Slum Ghanas. In Accra leben mehr als 3.000 Straßenkinder und Jugendliche, die von ihren leiblichen Eltern aus Armut vernachlässigt werden, ihren Lebensunterhalt verdienen sie selbst.

Fußball und Jugend Eine Welt

Fußball ist mehr als nur Wettkampf und Tore. Fußball lehrt Teamgeist, bringt Begeisterung und sportliche Motivation. Fußball ist ein wichtiges Element in der Entwicklungszusammenarbeit. Somit ist Fußball auch in den Don Bosco Projekten ein wertvolles Medium in der Kinder- und Jugendarbeit mit Straßenkindern. Jugend Eine Welt engagiert sich weltweit für eine faire Welt und unterstützt im Bereich Fußball und Entwicklung 15 Fußballprojekte auf vier Kontinenten. Mit dem Thema Sport und Entwicklung beschäftigt sich Jugend Eine Welt seit der Fußball WM 2002 intensiv. Mit der Kampagne "Fußball für Straßenkinder" nutzte der Verein die allgemeine Fußballbegeisterung, um auf die besondere Lebenssituation von Straßenkindern und benachteiligten Kindern und Jugendlichen aufmerksam zu machen.

Advertisements

War Natascha Kampusch bei Priklopils Mutter zu Gast?

In osterreich on Januar 30, 2008 at 3:34 pm

Neue Zeugen wollen Natascha Kampusch mehrmals mit ihrem Entführer gesehen haben

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner neuesten Ausgabe berichtet, sind neue Zeugen im Fall Natascha Kampusch aufgetaucht, die berichten, Frau Kampusch während der Zeit ihrer Gefangenschaft wiederholt gemeinsam mit ihrem Entführer Wolfgang Priklopil gesehen zu haben. Ein früherer direkter Wohnungsnachbar der Familie Priklopil in Wien-Donaustadt erklärt gegenüber "profil", er habe beobachtet, wie Priklopil gemeinsam mit Natascha Kampusch Priklopils Mutter in deren Wohnung besuchten.

   Ein zweiter Zeuge, der Tankwart einer Diskont-Tankstelle in Wien-Donaustadt, behauptet, die beiden drei Mal als Kunden betreut zu haben, zuletzt wenige Tage vor Natascha Kampuschs Flucht im August 2006.

Winter-Mythos hautnah erleben in der Silberregion Karwendel, Tirol

In osterreich on Januar 21, 2008 at 4:21 pm

Im Winterurlaub ausgiebig Skifahren, Snowboarden, Langlaufen oder Schneewandern ist ja normal. Die "schönsten Tage" des Jahres jedoch noch mit etwas Besonderem zu toppen, dass bleibt unvergesslich. Und hier bietet sich die Tiroler "Fasnacht" an, traditionelle Brauchtumsveranstaltungen, die einfach mitten ins Herz gehen. Besonders sehenswert ist das Faschingstreiben in der Silberstadt Schwaz mit ihrem Muller-Laufen.

Historische Grundlage für dieses Ur-Brauchtum ist die Winteraustreibung. Die Handlung ist seit Jahrhunderten immer die gleiche: der Fasching wird zu Beginn aus- und am Ende wieder eingegraben oder als Puppe brennend in den Inn geworfen. Rund 130 Mitglieder der Brauchtumsgruppen aus der Umgebung machen die traditionellen Umzüge mit ihren vielfältigen Jahreszeiten-Figuren – Bären, Zottler, Klötzler und Hexen für den Winter, Weisse für den Frühling, Spiegeltuxer und Melcher für den Sommer und Zaggeler für den Herbst – zu einem unvergesslichen Erlebnis. Sicher unvergesslich und besonders auszeichnend ist es, wenn einer der Maskierten dem Zuschauer einen wohlwollenden Schlag auf die Schulter versetzt, denn das ist eine Auszeichnung und gilt als Fruchtbarkeitsschlag.

Das große "Mullerschaug´n 2008" findet in Schwaz am 25. Jänner statt. Ein Spektakel, das man unbedingt einmal gesehen haben muss.

Dass mit dieser Veranstaltung der Winter in der Silberregion Karwendel aber noch lange nicht ausgetrieben ist, dafür sorgen die vielen Schnee-Highlights bis Ostern.

Cluster: Wirtschaftliche Erfolgsrezepte für europäische Regionen.

In Europa on Januar 21, 2008 at 4:17 pm

Erfahrungen mit verschiedenen Clustern, deren Vorteile und Nachteile für die wirtschaftliche Stärkung von Regionen stehen im Mittelpunkt eines Fachseminars, das vom Institut der Regionen Europas (IRE) am Samstag, 19. Jänner 2008, 10,30 Uhr, unter dem Titel „Regionale Clusterbildung, Innovation und Beschäftigung“ in Wien in der Raiffeisen Zentralbank (RZB) durchgeführt wurde.

Unter den hochrangigen Referenten waren die Präsidentin der Wiener Wirtschaftskammer, Brigitte Jank, Mag. Gerlinde Pöchhacker von der Oberösterreichischen Technologie- und Marketinggesellschaft (TMG) und DI Herbert Paierl von der UIAG. Außerdem wird DI Karl Doutlik, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, die Europäische Initiative zur Clusterbildung vorstellen.

Worldwide Effective Campaigning Agencies Network gegründet

In Internet on Januar 21, 2008 at 4:11 pm

Bonn, Wien, Washington, Zürich – Mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding haben vier Campaigning-Büros aus Deutschland, Österreich, Schweiz und USA das erste „worldwide effective campaigning agencies network („we can“) gegründet. Tätig sind die Agenturen unter anderem auf den Gebieten Public Affairs, interne und externe Unternehmens-kommunikation, Corporate Identity, Organisationsentwicklung, Change Management, politische und Krisenkommunikation.

Bei den Netzwerk-Partnern handelt es sich um 4C business campaigning GmbH (Schweiz), agentur für public affairs (Deutschland), SVWP Kommunikationsmanagement GmbH (Österreich) und The Balman Group (USA). Das neue Netzwerk besteht aus weiterhin unabhängigen Partneragenturen, die sich zusammengeschlossen haben, um Klienten mit internationaler Ausrichtung besser betreuen zu können. Alle Agenturen sind Mitglied im Branchenverband pro:compaigning. Somit unterstehen sie automatisch den durch pro:campaigning definierten Qualitätsstandards, wie zum Beispiel Prozessorientierung, Wirkungsorientierung, Ressourceneffizienz, Authentizität, Loyalität, Innovation, Lernfreudigkeit, Best Practice usw. austria wordpress.com

„pro:campaigning hat sich zur Aufgabe gemacht, die Qualität im Campaigning zu fördern. Dieser Aufgabe fühlen sich auch die am Netzwerk beteiligten Agenturen verpflichtet. Die meisten sind seit Jahren unentgeltlich in der Weiterentwicklung des theoretischen Modells engagiert und haben sich dadurch eine hohe Fachkompetenz angeeignet“, so Peter Metzinger, Initiant der Netzwerk-Idee und Inhaber der Schweizer Agentur.

Aufgrund dieses Engagements bei der Weiterentwicklung der Campaigning-Theorie teilen die involvierten Agenturen ein gemeinsames Verständnis von „campaigning“ als spezifischem strategischem Ansatz:

„Campaigning ist ein interdisziplinärer und effizienter strategischer Ansatz zur Integration der verschiedenen Kommunikations-, Marketing- und Managementdisziplinen in Unternehmen und Nonprofit-Organisationen. Campaigning ist das Produkt aus Kommunikation und Prozessinterventionen und basiert auf der Erkenntnis, dass zwar alles Kommunikation ist, aber Kommunikation ist nicht alles.“

Mit den so definierten Standards gehen die im Netzwerk vereinten Agenturen eine Qualitäts- und Zuverlässigkeits-Verpflichtung ein, die kein anderes Netzwerk seinen Klienten bieten kann. Die Netzwerkpartner nutzen dementsprechend das Label „pro:campaigning member“ als Qualitätsausweis. Klienten auf der Suche nach Qualität beim Campaigning haben so ein Orientierungszeichen.

Die beliebtesten Bücher der Niederösterreicher

In Kultur, Niederösterreich, OAN, osterreich, wife on Januar 21, 2008 at 4:07 pm

Kinderbuch aus NÖ führt zur Halbzeit der Aktion

Die von Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka ins Leben gerufene Initiative Zeit Punkt Lesen ist seit 13. Dezember 2007 auf der Suche nach den beliebtesten Büchern der NiederösterreicherInnen. Zur Halbzeit der Aktion liegt das im Oktober 2007 erschienene Kinderbuch „Lisas Traumreise“ klar in Führung. Autorin ist die gelernte Verkäuferin, Hausfrau und Oma Elfriede Heissenberger aus Wiesmath in der Buckligen Welt.

Knapp hinter „Lisas Traumreise“ rangiert derzeit Patrick Süßkinds Bestseller „Das Parfum„, der nach seiner Verfilmung 2006 erneut zum Bestseller avancierte. Auf dem dritten Platz liegt das Erstlingswerk „Fuchserde“ des Waldviertler Historikers Thomas Sautner.

Noch bis 13. Februar können Kinder und Erwachsene aus Niederösterreich ihr Lieblingsbuch wählen. Und gewinnen: Reise- und Büchergutscheine sowie die eine oder andere literarische Überraschung. Teilnahmekarten gibt es in allen Raiffeisenbanken und Buchhandlungen in Niederösterreich, online kann man unter unter www.zeitpunktlesen.at mitspielen. Beim Lesefest am 8. März in Krems werden nicht nur die Lieblingsbücher der NiederösterreicherInnen bekannt gegeben und gefeiert, sondern auch die drei Hauptpreise an die GewinnerInnen übergeben.

FMK: Neue Ergebnisse aus dem deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramm

In Handy on Januar 21, 2008 at 3:58 pm

Forschungsprojekte: Keine gesundheitliche Beeinträchtigung durch Mobilfunk

Das deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm (DMF) geht weiter intensiv den Fragen zu möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch Mobilfunk nach. Drei weitere Projekte aus diesem Programm wurden nun abgeschlossen: Untersuchung zu Wirkungsmechanismen an Zellen, Untersuchung der Schlafqualität von elektrosensiblen Anwohnern von Basisstationen sowie die Untersuchung an Testpersonen unter Exposition mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern von Mobiltelefonen. Das Ergebnis: Es gibt keine gesundheitliche Beeinträchtigung durch Mobilfunk und es besteht kein Zusammenhang zwischen den Befindlichkeitsstörungen der Versuchspersonen und der Exposition durch elektromagnetische Felder von Mobilfunkstationen.

Studie zu Wirkungsmechanismen an Zellen unter Exposition mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern der Mobilfunktechnologie
Diese Studie liefert neue Beobachtungen. Die Zellmembran absorbiert infolge ihrer geschichteten Struktur und des Wassergehaltes mehr Energie als zuvor erwartet. Die Zellen folgen mit ihrer Aktivität sehr langsamen und schwachen feldbedingten Temperaturschwankungen. Diese beobachteten Veränderungen sind aber unterhalb der gültigen Grenzwerte so gering, dass sie keinerlei gesundheitliche Bedeutung haben.

Untersuchungen an Probanden unter Exposition mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern von Mobiltelefonen
Insgesamt konnte die vorliegende Studie die bisher publizierten Arbeiten zu Einflüssen des GSM Signals auf Schlaf und Kognition nicht bestätigen. Zu UMTS gab es bisher keine vergleichbaren Arbeiten. Die beschriebenen wenigen signifikante Effekte deuten, sofern sie nicht zufällig sind, höchstens auf minimale physiologische Anpassungen und nicht auf eine gesundheitliche Beeinträchtigung hin. Bei den Tagestests spielte der Einfluss der Tageszeit bei allen untersuchten Parametern eine wesentlich stärkere Rolle als der Einfluss der Mobilfunkexposition. Es wurden keine schlafstörenden Effekte gefunden.

Untersuchung der Schlafqualität bei elektrosensiblen Anwohnern von Basisstationen unter häuslichen Bedingungen
Die Ergebnisse der Studie sind im Einklang mit aktuellen Arbeiten, die durchwegs keinen ursächlichen Zusammenhang zwischen subjektiv empfundener Elektrosensibilität und dem Vorhandensein elektromagnetischer Felder finden.

„Diese Ergebnisse sind wichtig, weil hier in eigenen Forschungsprojekten viel diskutierten Themen und konkreten Sorgen der Menschen gezielt nachgegangen wurde und die Verdachtsmomente aufgeklärt werden konnten“, interpretiert FMK-Geschäftsführer Maximilian Maier die neuen Studienarbeiten. „Wir hoffen, dass diese Forschungs-Nachrichten auch für jene Menschen beruhigend sind, die Angst vor der Mobilfunktechnologie haben und diese Ängste nach und nach weiter ausgeräumt werden können“, so Maier abschließend.

Wife Elektronik

Software verwandelt Kamerahandy in 3D-Computermaus

In osterreich on Januar 21, 2008 at 3:46 pm

Steuerung von Videowalls über Mobiltelefon denkbar

Computer wird über die Kamera des Mobiltelefons gesteuert (Foto: Nick Pears)

Software-Tüftler haben eine Anwendung entwickelt, die aus einem Kamerahandy eine 3D-Computermaus macht. Gesteuert wird der Rechner, indem man die Kameralinse des Mobiltelefons auf den Bildschirm richtet, berichtet der NewScientist. Über Bewegungen und Drehungen des Geräts errechnet das Computerprogramm die Userbefehle und setzt sie in Mausbewegungen am Desktop um. Als Maustasten werden die Knöpfe am Ziffernblock verwendet. Entwickelt wurde die Applikation von den Briten Nick Pears, Patrick Olivier und Mark Dunlop.

Mithilfe des Handys ist es jedoch nicht nur möglich, den Mauszeiger zu bewegen. Klickt man beispielsweise auf ein Fenster oder Objekt am Schirm, können diese verschoben werden. Fotos und Grafiken werden in ihrer Größe verändert, indem das Handy zum Monitor hin oder vom Schirm weg bewegt wird. Die Steuerung via Handy wird durch ein Referenzmuster auf dem Bildschirm ermöglicht, wodurch der PC die exakte Position und Ausrichtung des Handys errechnen kann.

Die ersten Tests des Prototypen sind bereits erfolgreich verlaufen, berichten die Entwickler. Sie stellten ihre Testpersonen dabei vor die Aufgabe, ein Haus am Bildschirm zu zeichnen und anschließend die Größe zu verändern. "Unsere Lösung ist ein sehr natürlicher Umgang mit der Steuerung eines Rechners", ist Pears überzeugt. Eine Möglichkeit zur PC-Steuerung via Handy wurde bereits im Sommer 2006 von jungen Programmierern vorgestellt. Die Entwickler funktionierten ein Nokia-Kamerahandy zu einer Maus um. Durch ein Java-Programm erfüllte die Kamera hierbei die Funktion der Lasereinheit einer modernen optischen Maus.

Die britischen Forscher haben jedoch bereits weitere Einsatzgebiete für ihre Entwicklung gefunden. "Die Idee kam uns, als wir realisierten, dass große Videoschirme mit Werbung eigentlich nichts anderes sind als Computer mit riesigen Monitoren", erläutert Pears. "Unsere Software könnte nun beispielsweise dafür eingesetzt werden, dass Passanten in das Geschehen am Werbebildschirm eingreifen könnten." Das Einzige, was dazu nötig wäre, ist ein Kamerahandy und die Software. Die Verbindung wird via Bluetooth aufgebaut.

Reiseversicherung: Ein Drittel der Urlauber ungeschützt

In Versicherung on Januar 21, 2008 at 12:24 pm

Kreditkartenversicherung oft nicht ausreichend

Ohne Reiseversicherung wird Rückholung teuer (Foto: europaeische.at)

Mehr als ein Drittel aller Österreicher schließt im Rahmen der Urlaubsplanung keine Reiseversicherung ab. Dies zeigt eine aktuelle Erhebung der Allianz http://www.allianz.at/ . Laut dem Versicherungsunternehmen geht jedoch jedes 500. Gepäckstück verloren, jeder 300. nimmt während der Reise ärztliche Hilfe in Anspruch und jeder 200. storniert seine Reise vor der Abfahrt. Auch Kreditkarten mit inkludierten Reiseversicherungen würden nicht immer umfassenden Schutz bieten. Laut Europäischer Reiseversicherung http://www.europaeische.at/ sind vor allem Individualreisende, die ihre Reisen nicht in Reisebüros buchen, oft nicht versichert.

„In der Hektik rund um die Reisevorbereitung denkt man an einige Dinge weniger, im Vordergrund stehen meistens Pass und Tickets. Zugleich wird das Unangenehme, wie der mögliche Verlust des Reisegepäcks oder Unfälle im Urlaub, oft verdrängt“, erläutert Peter Loisel, Service-Experte der Allianz, im Gespräch mit pressetext mögliche Gründe für fehlende Reiseversicherungen. Erhöhte Aufmerksamkeit erhalten diese meist nur dann, wenn Ereignisse wie Katastrophen in Urlaubsregionen massenmedial aufbereitet werden. „Kurz nach dem Ereignis steigen die Versicherungsabschlüsse deutlich an, nach etwa einem halben Jahr geraten die Vorfälle jedoch wieder in Vergessenheit“, so Loisel.

Die Europäische Reiseversicherung argumentiert ebenfalls damit, dass Reiseversicherungen oft deshalb nicht abgeschlossen werden, weil darauf vergessen wird. 3,4 Mio. Österreicher buchen ihre Urlaube demnach nicht über ein Reisebüro. Nur 1,9 Mio. dieser Urlauber sind jedoch über Kreditkarten oder Schutzbriefe versichert, die übrigen 1,5 Mio. verreisen ohne Versicherungsschutz. Wie teuer dieser Verzicht werden kann, zeigen weitere Zahlen des Unternehmens. So könnten Krankenhauskosten in Privatspitälern, die oft in der Nähe von Urlaubsgebieten liegen, 400 bis 1.000 Euro pro Tag betragen. Ein Rücktransport per Ambulanzjet verursache Durchschnittskosten von 14.000 Euro, mit einer Linienmaschine entstehen durchschnittliche Kosten von knapp 3.000 Euro. Fast die Hälfte der Schadensfälle im Jahr 2006 machten bei der Europäischen Reiseversicherung jedoch Stornofälle aus, deren durchschnittlicher Schaden bei 667 Euro lag.

Während viele Kreditkartenunternehmen mit zusätzlicher Reiseversicherung locken, wird dieser oft nur dann vollständig wirksam, wenn die Karte innerhalb eines bestimmten Zeitraumes vor Reiseantritt genutzt oder die gesamte Reise mit Kreditkarte bezahlt wird, betont Allianz Service-Experte Loisel. „Auf die Kreditkarte allein sollte man sich nicht verlassen.“ Prinzipiell sollte man bei Abschluss einer Reiseversicherung darauf achten, dass diese die Versicherung des Reisegepäcks, ein Reisestorno, Behandlungskosten im Ausland sowie die Rückholung in den Heimatort beinhaltet.

Gemeinsam mit Mondial Reiseversicherung bietet die Allianz Reiseversicherungen, die nach einem Baukastensystem abgeschlossen werden können. Dabei werden je nach individuellem Bedarf Versicherungsleistungen zusammengestellt. Das kleinste Paket umfasst dabei vier Reisetage, kostet 20 bis 24 Euro und enthält Reisekranken-, Reiseunfall-, Reisehaftpflicht-, Reisegepäck- und Reisestornoversicherung. Die größte Versicherungszeitspanne decken Jahresverträge zu acht Euro pro Monat ab, die alle Reisen innerhalb des Versicherungsjahres sowie zusätzliche Assistance-Leistungen für zuhause und unterwegs umfassen. Ähnliche individuelle Jahrespakete können unter anderem auch bei der Europäischen Reiseversicherung abgeschlossen werden. Hier werden je nach Wunsch der Kunden Storno-, Kranken-, Unfall- und Gepäckversicherungen kombiniert oder Gesamtschutzpakete abgeschlossen.

Neuer Teilnehmerrekord bei den 10. Kufsteiner Facility-Management-Gesprächen

In osterreich on Januar 21, 2008 at 12:20 pm

Kufstein – Mit 200 nationalen sowie internationalen Teilnehmern gibt es zum 10-jährigen Jubiläum einen neuen Rekord bei den Facility-Management- Gesprächen an der FH KufsteinTirol. Vom 17. bis 18. Jänner 2008 lautet das Motto der Veranstaltung „Welchen Stellenwert hat das Facility Management für die Industrie“.

Der jährlich stattfindende hochkarätige Branchentreff im Facility Management und Immobilienbereich hat sich in den letzten zehn Jahren als Informationsplattform, Kontaktbörse und internationales Experten- Netzwerk positioniert. Über 1500 Teilnehmer sowie 150 Referenten waren in den letzten 10 Jahren bei den Facility-Management-Gesprächen in Kufstein zu Gast.

Für Albert MM Pilger, Chairman of EuroFM Österreich, haben sich die Kufsteiner FM-Gespräche zu einem internationalen Fixpunkt im Immobilienbereich etabliert: „Die an der Kufsteiner Fachhochschule angebotenen Studiengänge Facility Management und Immobilienwirtschaft haben sehr viel dazu beigetragen, dass dieser Berufsstand einen höheren Stellenwert erlangt.“ Vor zehn Jahren sei das Facility Management nur gebäudebezogen betrachtet worden, inzwischen sei man aber auf dem besten Weg eine Vorstandsposition zu erlangen, so Pilger im Rahmen einer Pressekonferenz.

Dass Facility Manager zukünftig zu einer weltweit akzeptierten Profession gehören werden, davon sind auch Codrutza Timariu und Alan Thomas von der International Facility Management Assiociation, USA überzeugt. Für die beiden amerikanischen Immobilienexperten sind vor allem Expertengespräche wie in Kufstein sehr wichtig für das internationale Networking im Immobilienbereich.